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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo Leute,
bitte um Lösungsvorschläge: Situation: Ich hab ja da meinen Wassermacher. Der hat eine Hochdruckpumpe. Weil diese nicht selbstansaugend ist, gibt es eine "Vorpumpe", welche die HD-Pumpe mit Wasser versorgt. Die Vorpumpe ist eine Jabsco ParMax 4 mit einer Leistung von 16 l/min. Die fördert sie kontinuierlich. Die HD-Pumpe nimmt fördert (und nimmt daher von der Vorpumpe) je nach Betriebsmodus 5 bis 16 Liter. Problem: Da die Vorpumpe meistens mehr fördert als die HD-Pumpe nimmt, baut sie Druck in der Zuleitung zur HD-Pumpe auf und läuft dann heiß. Irgendwann schaltet der Theremoschalter ab und die Vorpumpe hört aus Überlastung auf zu fördern. Das geht nun garnicht. Also habe ich dann ein Modell mit Druckschalter und Ausgleichstank eingebaut. Druckschalter und Ausgleichstank haben das Problem nicht wirklich gelöst. Die Pumpe schaltet halt "dauernd" aus und ein. Lösung derzeit: Ich habe einfach die Druckpumpe gegen eine Zirkulationspumpe mit hoher Förderleistung (100 l/min) ausgetauscht, welche unter der Wasserlinie montiert ist (ist ja nicht selbstansansaugend). Dieser ist es aufgrund der Konstruktion "egal", ob das Wasser von der HD-Pumpe in "abgenommen" wird oder nicht. Sie hat allerdings einen Nachteil: Da sie naturgemäß kaum Druck aufbaut (0,6 bar), dauert das Entlüften der Anlage vor Inbetriebnahme sehr lange. Seit ich die Anlage um eine zusätzliche Entsalzungsmembran erweitert habe, noch länger. Mangelhafte Enlüftung ruiniert die Entsalzungsanlage. Frage: Um wiederum die ParMax zu verwenden, hatte ich die Idee, eine Art "Ausgleichsleitung" zu installieren (siehe Diagramm; grüne Leitung). Ist das zulässig? Funktioniert das? Oder ist das ein Schmarrn? Danke für Eure Beratung. ![]()
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Gruss Andreas ------------------ Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin) www.albin25.eu |
#2
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Wird so nicht Funktionieren...
Durch die "Ausgleichsleitung" fällt der Druck natürlich ab. Die Vorförderpumpe wird wohl entlastet, aber das Entlüften wieder erschwert. gibt es keine Möglichkeit die HD Pumpe unter die Wasserlinie zu bringen? Somit kannst Ausgleichsbehälter Druckschalter und Vorförderpumpe rausschmeissen
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No Money - No Problem No Work - No Problem No Wind - PROBLEM
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#3
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![]() Zitat:
![]() Aber Vorpumpe muss. Mein Keller nicht tief genug. ![]()
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Gruss Andreas ------------------ Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin) www.albin25.eu |
#4
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Du müsstest einen Druckregler/-Begrenzer in deine Ausgleichsleitung bauen. Einen der zum Beispiel bei über 1 Bar öffnet.
Wie bei der Benzin Versorgung beim Single-/Multipoint Motor. Weiß nicht ob der Durchfluss reicht, aber es gibt einstellbare BenzinDruckRegler.
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#5
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Moin
Wenn man wüsste welcher Art deine HD-Pumpe ist,aber da nicht selbstsaugend tippe ich auf eine mehrstufige Kreiselpumpe(weil alle Verdrängerpumpen sind selbstsaugend).Die Erfahrung mit Kreiselpumpen ist aber,dass wenn die Saugleitung erst einmal befüllt ist diese durchaus in der Lage sind praktisch eine Saughöhe von sieben metern zu erreichen,da mit man nun nicht immer neu entlüften und vorfüllen muss bekommt der unter dem Fördermediumspiegel liegende Saugkorb ein Rückschlagventil das das Leerlaufen der Saugleitung verhindert.Bei einem von groben Verunreinigungen freiem Fördermedium funktioniert das auch.Rückschlagventile aus Ms mit relativ schwachen Federn die auch für saugleitungen geeignet sind gibt es für die gängigen Rohrgewindeanschlüsse für nicht so großes Geld im Armaturenfachhandel.für ein 1/2"RV habe ich z.B. so um fünf Euro bezahlt. Das ganze Saugsystem muss dann natürlich(was ich eigentlich voraussetze)gut dicht sein und die HD-Pumpe muss nach Förderende selbst auch befüllt bleiben,was u.U mit einem Schnüffelventil an der Druckleitung sichergestellt werden muss,aber ein Schnüffelventil was dauerhaft drücke über 50Bar sicher abdichtet ist schon eine etwas aufwendigere Nummer,die je nach Leitungsführung und noch angeschlossener Armaturen und Anlagen nicht unbedingt nötig ist weil sich m.E.durch die Schwerkraft wohl keine Rücksaugung durch die Wassermachermembranen ergibt. gruss hein Geändert von hein mk (01.09.2013 um 12:07 Uhr)
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#6
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Wie gesagt, ohne auf technische Details eingehen zu wollen, die Vorpumpe ist zwingend erforderlich. Die HD-Pumpe wünscht sich an der Eingangsseite jedenfalls 0,6 bar, besser mehr, um nicht zu kavitieren.
Es handelt sich um eine Danfoss APP 0.8, hier das Funktionsprinzip, ist aufgebaut und funktioniert also wie ein Hydraulikmotor (aber eben als Pumpe betrieben). Die Pumpe läuft wassergeschmiert, kommt also ohne Öl aus, braucht aber am Eingang immer ihre min. 0,6 bar, auch wenn die Wassersäule schon steht. Die Vorpumpe ist also nicht zu eliminieren, auch nicht mit kreativen Tricks. ![]() Da professionelle Hersteller von Wassermachern ja auch dieselben Vorpumpenmodelle verwenden (Jabsco, ParMax oder Shurflo), geht das irgendwie, aber diese "Details" sind natürlich nicht so einfach recherchierbar. ![]()
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#7
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Moin Andreas
Das habe ich so weit verstanden,bei den Danvoss Nippelpumpen (viele kleine Axialkolben)handelt sich es im Prinzip um Verdränger die aber wohl zur störungsfreien Funktion einen Vordruck brauchen(im Hochdruckreiniger sind ähnliche Pumpen verbaut)weil die Kolbenrückstellfedern ein Ansaugen nicht schaffen.Deine Vorpumpe müsste also einen Entlastungsbypass bekommen(auf der Druckseite)mit einem Überström/druckventil das auf ca 1Bar eingestellt ist der Querschnitt der Bypassleitung könnte so ca 3 /4 des jenigen der Saugleitung der HD-Pumpe betragen so wird die Vorpumpe ihre Mehrmenge sicher los ohne zu überlasten,ein Membrandruckspeicher in der Druckleitung der Vorpumpe kann da für sorgen diese von ihrem Dauerlauf zu entlasten.Um die benötigte Vormenge einregulieren zu können würde ich im Entlastungsbypass noch ein (Hand-)Regelventil vorsehen. gruss hein PS:Was ich vergessen habe,---den Bypass u.U einfach dahin zurückführen wo das Wasser her kam und nicht direkt in die saugleitung der Vorpumpe,sonst tritt möglicher Weise auch unerwünschte erwärmung des immer im Kreis geförderten Wassers auf Müsste man aber erstmal testen bevor man sich einen weiteren Durchbruch in den Rumpf macht, Geändert von hein mk (01.09.2013 um 15:11 Uhr)
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#8
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Danke Hein für die klaren Ansagen.
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#9
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![]() Zitat:
http://www.fluidconcept24.de/armatur...er-wasser.html aber die Leitung dann nicht im Kreis laufen lassen , dürfte zwar funktionieren wenn da an der Ansaugseite kein Druck ist aber ich würde das überschüssige Wasser wieder in die Freiheit entlassen, ich habe früher für meine Aussenborder auch immer ne separate elektr. Benzinpumpe/Kreislauf eingebaut weil mir die Pumpballdrückerei auf den Nerv ging, musste dann auch den Druck absenken und überschüssigen Kraftstoff zurück in den Tank laufen lassen, den Druckregler dazu immer selbst gebaut und zwar hiermit 2 Stück davon, gibts ja in vielen Varianten/Grössen $(KGrHqV,!o8FEJtgd2JGBREhf,(cT!~~60_35.JPG (JPEG-Grafik, 200 × 128 Pixel) 1 Stück davon http://bilder.afterbuy.de/images/42372/CIMG4562.JPG eine Stahlkugel die vom Durchmesser in den kegeligen Sitz der Tülle passt, dichtet dann auch gut ab, ne kleine Druckfeder die zwischen den Tüllen liegt, frag nicht woher, hatte sowas immer irgendwo rumliegen, zusammengeschraubt aber erst bischen probieren, abschneiden oder in die Länge ziehen bis der Druck passte, war auch immer so um die ein bar rum und fertig, ist etwas Bastelarbeit aber geht, gruss dieter
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- Die Birne klar und unten dicht, mehr braucht ein alter Rentner nicht ![]() hier gibts Musik von meinen Friends ![]() http://www.youtube.com/results?searc....1.kRWm8KtlxIE
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#10
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![]() Zitat:
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#11
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So sieht nun das "Überströmventil" aus:
Dazu kommt noch ein Hahn, um allenfalls die Menge zu begrenzen. Man wird sehen, ob das in der Praxis überhaupt erforderlich sein wird. Der viereckige Fitting ist eigentlich ein 1/4" T-Stück für beengte Verhältnisse im Inneren von Espresso-Maschinen. Daher gibt es da ein "Loch", wo man reinsieht. Propfen drauf, und gut. Die Probe mit dem Kompressor hat ergeben, dass es irgendwo bei 0,5 bar oder so zu öffnen beginnt. Man wird sehen, ob das in der Praxis dann reicht. Mein erster Versuch mit einem "herkömmlichen" Rückschlagventil (quasi in der "falschen" Richtung eingebaut) hat ergeben: Diese Federn sind zu schwach. Die kann man bereits mit dem Mund "betätigen". Dürfte also so um 0,1 bar liegen. Die nun verwendete Feder ist mit Atemluft überhaupt nicht zu überwinden. Und das ist gut so. ![]() Damit funktionierts also nicht, weil die Feder zu schwach ist ![]() ![]() Danke nochmals für den Tipp. Kosten: 0 EUR. ![]()
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Gruss Andreas ------------------ Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin) www.albin25.eu Geändert von ghaffy (18.09.2013 um 19:15 Uhr) |
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