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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#1
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da ich mich nicht entscheiden kann welche E-Seilwinde ich nehme ( siehe anderen Threat ) gibt es noch eine andere, manuelle Lösung.. TALJE ist das Zauberwort... wieviele Umlenkrollen sind nötig um ein 1200kg trailer ( inkl Boot ) bei einer durchschnittlichen Neigung einer Sliprampe noch per Hand ziehen zu können..? und nicht nur das..um wieviel reduziert sich der gezogene Meter ( bei angegebener Anzahl Umlenkrollen )..? also..wenn ich einen Meter gezogen habe um wieviel cm bewegt sich dann der trailer...? LG Sven
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"ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. Ich wiederhole, meine Ehrenwort" "ich tue dies, weil ich ein absolut reines Gewissen habe" "niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" LG Sven |
#2
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Da sind aber einige Unbekannte im Spiel.
Welchen Neigungswinkel hat eine "durchschnittliche" Slipbahn ? Wieviel Muckis hast du in den Armen ? Du mußt erstmal die sogenannte Hangabtriebskraft berechnen. Die Formel dazu kannst du googeln. Die Kräfte beim Flaschenzug kannst du auch berechnen. Auch hierfür steht die Formal im Netz. Jetzt mußt du nur noch wissen, mit welchem Neigungswinkel der Slipbahn du rechnen willst und wieviel Kraft du selbst aufbringen möchtest. |
#3
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naürlich habe ich schon "gegoogelt"..ABER..finde nichts fuer Dummies wie mich..
![]() ich kann natuerlich nicht genau sagen welchen winkel die Rampe hat...ich kanns nur schätzen..max 20grad...vlt..? und mein Kraftaufwand darf natuerlich nicht zu hoch sein.. ![]() die Rampe ist bei NW ca 20m lang...das darf dann auch nicht sooo lange dauern ( weniger Rollen ).. ich muss also ein Mittelding finden.. ![]() LG Sven
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"ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. Ich wiederhole, meine Ehrenwort" "ich tue dies, weil ich ein absolut reines Gewissen habe" "niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" LG Sven |
#4
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Moin,
jede Umlenkung verdoppelt den Weg und halbiert die aufzuwendende Kraft aber jede Umlenkung gibt neue Reibung hinzu....und dann, bei der Länge, musste sicher schon einige hundert meter Seil verwenden. Willy
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#5
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Nicht massgetreu (!) ...
... für eine 10 m lange Rampe müsste der Tampen (das Seil) ganz schön lang sein ![]() Möglicherweise unterwegs fixieren, aushaken und so mehrfach ansetzen (z.B. Meter für Meter) ![]() ![]() Gruß Ralph |
#6
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Ich habe mal die Hangabtriebskraft augerechnet.
Zugrunde gelegt habe ich dabei die von dir angegebenen 1200 kg Masse und 20° Neigungswinkel. Bei den Parametern beträgt die Hangabtriebskraft 4026,26 N. Das entspricht ca. 400 kg. Zum Flaschenzug: Jedes tragende Seil reduziert die erforderliche Kraft um die Hälfte. Wenn du also max. 20 kg ziehen möchtest, müßtest du einen Flaschenzug mit 20 tragenden Seilen verwenden. Der Weg den du dabei ziehen müßtest entspricht dann ebenfalls dem 20-fachen des Weges, den dein Trailer auf der schiefen Eben zurücklegt. Ich hoffe, daß ich nichts übersehen habe (habe die Berechnung während des Freitagskrimis gemacht). ![]() |
#7
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Dann hamwa noch den Rollwiederstand gegen feinen Sand oder Schlamm, schleifende Bremsbeläge, walkende Reifen.....
Willy
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#8
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![]() Zitat:
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"ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. Ich wiederhole, meine Ehrenwort" "ich tue dies, weil ich ein absolut reines Gewissen habe" "niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten" LG Sven |
#9
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![]() Zitat:
berechnen können. ![]() Kannste aber auch vernachlässigen - das fällt unter tagesformabhängige Kräfteschwankungen von Sven. |
#10
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Alternativ 20 bis 30 Leute ansprechen, ob sie mal eben mit anfassen mögen....und dann mit Schwung.
Willy |
#11
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Vergiss das mit dem Flaschenzug, wieviele hundert Meter willste denn durchziehen ?! Vergiss nicht, dass das Seil auf der gesamten Länge stark genug sein muss, um das Boot zu halten, das wird ein Seil-Berg !
Alternativ kannst Du Dir eine Winde kaufen, die halt per Muskelkraft betrieben wird, gerne mit großen Handrad, bequemer Übersetzung, aber nur mit der wirklich benötigten Seillänge. Zudem hätte diese eine Sperre, worüber Du Dir beim Flaschenzug auch noch Gedanken machen müsstest... Über diesen Preis braucht man wohl nicht diskutieren (PaidLink), Google bietet tausende weitere...
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#12
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Hmmm.....
wenn ich am ersten Seil eine Kraft von 20 Kilo aufbrigen muss, dann muss das Seil doch auch nur diese Kraft, bzw, die Doppelte natürlich, (plus Resvere) halten können. Mit jedem weiteren Seil wirds natürlich mehr. (Sind ja alle an dem Pfahl angeschlagen, der muss allerdings was ab können) Gruß Willy |
#13
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![]() Zitat:
Das "erste" und "letzte" Seil (außerhalb des Flaschenzuges) muß die Hangabtriebskraft aufnehmen können. Hier sind es 4026,26 Newton. Das entspricht 410,42 Kg. (Ohne Berücksichtigung der Reibung) Geändert von Graf Koks (03.09.2010 um 23:28 Uhr) |
#14
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Definiere "Erstes Seil"....ich meinte das, in der Hand des Ziehenden, schau auf die Zeichnung und wo er die Seile (Mehrzahl) angeschlagen hat.
Gruß Willy |
#15
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![]() Zitat:
Das gilt für das Seil was du in der Hand hältst. Dann wäre da aber noch das Seil zum Trailer. Das muß die genannten Kräfte aushalten. |
#16
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![]() Zitat:
Ja, mit jeder Umlenkung die doppelten Kräfte, wenn ich nicht irre. Am Boot natürlich das ganze, zu bewegende Gewicht. |
#17
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20° Steigung sind zuviel. das wären 44,4% Steigung. Gehe lieber von 7 bis 8° aus, das sind 18% Steigung. Die Hangabtriebskraft ist Masse des Bootes * Sinus der Steigung. Der Sinus von 8° ist 0,14. Wenn das Boot mit Trailer 1200 kg wiegt, dann mußt Du mit 1200 kg * 0,14 ziehen. Reibungseffekte sind maximal 30 kg zusätzlich, wenn es nicht über Absätze zu ziehen gilt. Also 170 bis 200 kg Zugkraft. Das ist machbar.
![]() ![]() ![]() Geändert von d.andres (03.09.2010 um 20:59 Uhr) |
#18
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![]() Zitat:
Ich habe jetzt mit den Parametern gerechnet, die Sven vorgegeben hat. Ich habe selbst schon auf sehr steilen Bahnen geslipt. Ich denke, daß Sven ungefähr weiß, wie steil die von ihm benutzte Rampe ist. |
#19
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Hier sind Praktiker gefragt und keine Theorie.
Alle ansprechen die drumerum stehen und dann - je! Unsere Jolle auf'm Trailer - geschätzt knapp 500kg - gehen mit 5 Mann locker eine richtig steile und lange Rampe hoch.
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Niemals mit den Händen in den Taschen auf dem Hof stehen, wenn die Frau vorbeikommt! |
#20
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![]() Zitat:
wenn keiner drumrumsteht zum Helfen ![]() |
#22
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Hätte ich nicht besser sagen können.
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#23
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Moin,
habe meine Jolle schon mehrfach bei Sauwetter alleine slippen müssen. Eine Kurbel habe ich nicht am Trailer. Da lässt man sich schon mal was einfallen. Blöcke (= Rollen) habe ich als Segler immer ein paar am Boot. Welche Blöcke nehme ich jetzt wofür? Bezogen auf meine Skizze fängt der Block bei 1:16 die meiste Kraft auf. Genau die zu ziehende Kraft. Dafür hat er den kürzesten Weg. Der Block bei 1:2 hat den längsten Weg - aber wenig kraft (1/8). Daher: Einen kräftigen Block bei 1:16, einen kleineren aber leichtgängigen bei 1:2. Also, wir slippen das Boot mit 1:16 in mehreren Absätzen jeweils einen Meter. Man nehme ... Einen ganz langen Tampen, 4 Blöcke und Schäkel Da ich aber schon reichlich müde bin, werde ich mich wohl verrechnet haben ![]() ![]() Bei mir reicht die Großschot und ein paar mal Absetzen zwischendurch ![]() Vielleicht (bestimmt) kaufe ich mir jetzt doch mal eine Winde ![]() Gruß Ralph Geändert von RalphB (03.09.2010 um 22:52 Uhr) |
#24
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![]() Zitat:
![]() ![]() Danke nochmal an alle.. ![]() ![]() LG Sven
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#25
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Boa eh. bei soviel Mathe ist mein alter Abbakus doch glatt überfordert...
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![]() ![]() Segeln ist die Kunst, naß und krank zu werden, um mit hohen Ausgaben langsam irgendwohin zu treiben ![]()
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