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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen. |
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Themen-Optionen |
#1
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Leute ich brauche mal ein paar Tipps.
![]() Eine Freundin meiner Frau hat private Insolvenz angemeldet und die läuft noch bis 2014. Dementsprechend hat sie natürlich ein negatives Schufa Merkmal. Jetzt fährt sie seit etlichen Jahren ihr altes Auto und hat es Haftpflicht und Teilkasko versichert. In 2009 hatte sie einen Bagatellunfall, der auch abgerechnet wurde. Aktuell ist sie auf 55%. Jetzt will bzw muss sie sich ein anderes gebrauchtes Auto zulegen und hat bei ihrer Versicherung nach den Preisen dafür gefragt. Da wurde ihr gesagt, dass man ihr auf Grund des Schufa Eintrags kein neues (altes) Auto versichern würde. Wenn Sie ihrem Schrotthaufen aber weiter fährt, wird auch die Versicherung weitergeführt ![]() Jetzt die Frage(n): Ist das normale Praxis ? Kennt Ihr Versicherungen, die trotzdem Teilkasse Schutz anbieten obwohl Schufa ? Wenn das nichts wird, könnte ich für sie bürgen ? Wie geht das in der Praxis ? Könnte ich das Auto auf mich anmelden und ihre 55% übernehmen ? ![]()
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* hoffentlich werd` ich nie erwachsen * * Heinz * |
#2
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Hallo Heinz,
bürgen würde ich nie, für niemanden. Es gibt sicher eine Versicherung, wo die Frau unterkommen kann. Privatinsolvenz ist ja so neu nicht mehr. Im Zweifel Vorkasse anbieten. Wobei dann noch fraglich ist, was der Insolvenzverwalter bzw. das Gericht zum neuen (sicher gebrauchten) Wagen meint. Grüße Volker
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#3
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Danke Volker - Vorkasse könnte eine gute Idee sein (?) Werde ich am Freitag mal checken.
Zitat:
Das dürfte nicht das große Problem werden ![]()
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* hoffentlich werd` ich nie erwachsen * * Heinz * |
#4
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Hallo Heinz,
im Zweifel soll sie das Ding auf Mutter/Vater usw. zulassen. Nicht, dass der Wagen in die Insolvenzmasse eingeht. Ich kenne da die Vermögensgrenzen nicht. Grüße Volker
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#5
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Hallo,
was hat die Schufa mit der Versicherung zu tun. Versicherungen haben alle Vorkasse!!!! Wenn du einen Vertrag abschließt hast du bis zur Zahlung der Prämie immer nur eine Vorläufige Deckungszusage. Ich würde den Versicherungsvertreter antreten lassen, und Ihnen den Sachverhalt darlegen, wenn die Versichrung wegen " Reichtum " mitglieder nicht mehr haben will, kein Poblem, es gibt mehrere auf dem Markt. Sie braucht auch wegen dem Fahrzeug keine Bedenken haben, wenn die Gerichtlichen Richtlinien eingehalten werden. Gruß Robert
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#6
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Insolvenz"masse" gibt es nicht - private Insolvenz heißt, du bist `ne arme Socke
![]() Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Versicherungen die Teilkasko eines Autos von den Schufa Einträgen abhängig machen aber die Dame hat gestern 5 Versicherungen angerufen, deutlich gemacht was Sache ist und alle 5 haben abgelehnt. Mir war das auch neu ![]() Nun hat sie natürlich die Sorge dass sie das Auto, das für sie mit 3 Mille einen riesigen Gegenwert darstellt, nicht mal gegen Diebstahl versichert kriegt ![]()
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* hoffentlich werd` ich nie erwachsen * * Heinz * |
#7
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Hallo,
Schufa-Anfrage bei KfZ Versicherung ist nicht normale Praxis! Es würde mich aber nicht wundern wenn es bei dem einen oder anderen Versicherer üblich ist oder bald wird. Ich kann Dir anbieten,das "wir" (das bedeutet meine Agentur, namhafter deutscher Versicherer) den Wagen berechnen und ich Dir per email ein Angebot zukommen lasse. Weiteres gerne per PN bei Interesse. Handbreit, Christian Edit: Schufa-Klausel ist bei der privaten Krankenversicherung seit einigen Jahren durchaus üblich, dies nur zur Info |
#8
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![]() Zitat:
Gruß Ingo
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#9
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Richtig Ingo,
es wird nicht danach gefragt! Also lügt man auch nicht wenn man nichts erzählt. Vermutlich klingeln wohl bei einigen "Kollegen" die Ohren wenn man "Privatinsolvenz" erwähnt da dann die reine Angst vor einer eventuellen Nichtzahlung der künftigen Prämien überwiegt, reine Vermutung nur... ![]() Aber im Antrag steht nichts von "Schufa", zumindest bei uns nicht gruß christian
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#10
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Danke erst mal für die interessanten Antworten und Angebote
![]() Offenbar weiß ihr aktueller Versicherungsvertreter von ihrer Vorgeschichte weil sie eben früher zusammen mit Ihrem Ex dort versichert war. Der hat ihr den Schlamassel eingebrockt und wahrscheinlich bekommt der Versicherungsmann jetzt kalte Füße und will sich dieses "Risiko" in Zukunft nicht mehr antun (?) Ich weiß nicht warum sie den angesprochenen Versicherungen ungefragt diese Information gegeben hat. Sie ist `ne ehrliche Haut und hat wahrscheinlich gedacht, es wäre besser wenn sie gleich mit offenen Karten spielt ![]()
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#11
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Die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung, deshalb besteht auch Annahmezwang. Dies gilt aber nicht für freiwillige Teil- oder Vollkaskoversicherungen, auf die man bei einer alten Kiste auch verzichten könnte. Diebstahlsgefahr ist geringer, Feuerrisiko ebenfalls, Glas- und Wildschaden restliches Risiko.
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#12
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Ja Andreas, das stimmt wohl und so würde "ich" auch denken.
Die Anfängerautos meiner Kinder waren auch alte Hunde und da haben wir nicht Kasko versichert. In dem Fall ist aber eine Investition von 3.000 bis 4.000 Euro etwas, was über eine lange Zeit angespart wurde und nur durch Zuschüsse aus der Familie möglich ist und stellt damit auch einen riesigen Wert dar. Ist schon verständlich, dass sie das Diebstahlrisiko absichern möchte ![]()
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* hoffentlich werd` ich nie erwachsen * * Heinz * |
#13
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Natürlich zahlt niemand den Betrag aus der Portokasse, aber das Diebstahlsrisiko ist alters- und modelltypisch anders zu bewerten. Ausserdem gibt es eben für Teilkasko keine Annahmeverpflichtung der Gesellschaft. Haftpflicht aber, sonst Hinweis Aufsichtsbehörde, dann wird sofort geholfen.
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#14
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Finde das zwar eine Sauerei der Versicherungen aber,
warum meldet sie dem Wagen nicht auf die Eltern an und tritt die Prozente an die so lange ab? Ist der einfachste und vernünftigste weg wie ich finde. Kann ja trotzdem über ihr Konto abgebucht werden. Und im Fall der fälle das ein Gläubiger ihr an die Kiste will ist sie auch gefeit!
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Gruß Harry ....... Dummheit kennt keine Grenzen.... ....aber verdammt viele Menschen!!
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#15
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In dem Fall ist aber eine Investition von 3.000 bis 4.000 Euro etwas, was über eine lange Zeit angespart wurde und nur durch Zuschüsse aus der Familie möglich ist und stellt damit auch einen riesigen Wert dar. Ist schon verständlich, dass sie das Diebstahlrisiko absichern möchte
![]() Moin, nochmals: Ich mache das für euch, auch mit der gewünschten Teilkasko. die kostet meistens eh nicht die Welt... schönen Vatertag an alle hier! christian |
#16
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Wie alt ist das Auto?
Einige Versicherer lehnen die TK bei Autos, welche älter als 10 Jahre sind grundsätzlich ab.
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Wilfried Ich mag keine Knoten
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#17
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Das habe ich noch nie gehört!
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Gruß Harry ....... Dummheit kennt keine Grenzen.... ....aber verdammt viele Menschen!! |
#18
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Bonitätsauskünfte sind bei vielen Unternehmen, insbesondere auch im E-Commerce, inzwischen gang und gäbe, sofern das Transaktionsvolumen und das Risiko es rechtfertigen. Jeder, der nachweisbar ein berechtigtes Interesse daran hat, das Risiko eines Forderungsausfalls bewerten zu lassen, bekommt für einige Cent bei den üblichen Verdächtigen (Creditreform, Schufa, Bürgel, ...) eine Privatkundenbonitätsauskunft. Was glaubt Ihr, warum bei Auswahl der Zahlart "auf Rechnung" oder "Lastschrift" nach wenigen Sekunden immer mal wieder "Systemfehler" angezeigt wird und man nur Vorkasse, Nachnahme oder Kreditkarte angeboten bekommt?
Für die Versicherung steht dabei m.E. weniger das Risiko des Ausfalls der Prämie (da i.d.R. Vorkasse), dafür mehr das Risiko im Schadenfall (bspw. Regressansprüche) im Raum. Da fällt ein "Nein" leichter als sich mit dem Einzelschicksal und dem Sachverhalt im Detail zu befassen. Da Privatinsolvente in den seltensten Fällen Autos besitzen, ist das auch keine relevante Zielgruppe. Wenn Stratokatze helfen kann - super. Ansonsten in der Tat am besten über die Eltern o.ä. zulassen. Was die Prozente anbegeht, dürften sich die meisten Versicherungen dabei tolerant zeigen. Ich habe schon mehrfach wild Prozente in der Familie übertragen.
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Andreas www.bootstechnik.de alle Binnen-Pflichtdokumente elektronisch dabeihaben: Thread 178207 Ruhrskipper: http://www.bootstechnik.de/downloads/ruhrschleusen.pdf (Version: 11.07.2019) |
#19
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Ihre Sorge verstehe ich, aber das kann sie ja auch anders handhaben: indem sie einfach die geplante SB und den TK-Beitrag, den sie einspart, beiseitelegt. Und so quasi ein Ersatzauto anspart. Wegen der Inso bei Mama ...
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#20
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Ich suche gerade nach einer Autoversicherung für den wagen meiner Tochter und siehe da - die DA-Direkt schreibt auch was von "vorbehaltlich Bonitätsprüfung".
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#21
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Auto Sponsored by Daddy gilt bei Insolvenzz leider nicht, das ist Zuflussmasse wie Gewinne, Steuerrückerstattung und Erbschaft, da hat der Inso ganz schnell die Finger drauf.
Auf jeden Fall vorher mit der Insolvenz-Anwältin absprechen ob das in deinem Fall, weil beruflich benötigt, möglich wäre. Interessieren tut dieser Zufluß aber auch die ARGE, denn wenn sie 1,-€ Jobber ist hat sie wohl auch ALG2. Auch hier ist der Zufluss durch Geschenke kaum Möglich. Selbst, wenn dir "nur" 100,-€ geschenkt werden sind die anzugeben. Das einfachste auch, wegen dem Versicherungsproblem, wäre das Eigentum beim Dad, ebenso die Versicherung und nur der Tochter zur Nutzung überlassen.
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Beste Grüße aus HST vom Andreas |
#22
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Diese Lösung ist genial, wenn da nicht der geldwerte Vorteil durch die unentgeldliche Nutzung wäre. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, vorher mal dieses Thema beim Insolvenzverwalter anzusprechen.
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#23
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So ein Schmarn!
Geldwerter Vorteil in der Familie gibt es nicht, abgesehen davon, wenn ein Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien besteht. Als geldwerter Vorteil bzw. Sachbezug werden die Einnahmen aus einem Arbeitsverhältnis bezeichnet, die nicht aus Geld bestehen. Tochter wird wohl nicht bei Vati arbeiten gehen. Aber warum nicht mit den ganzen Fragen zur kostenlosen Rechtsberatung für Harz4-Empfänger gehen?
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Beste Grüße aus HST vom Andreas |
#24
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Hallo,
da sieht man mal wie schwachsinnig die Versicherungen sind. Wenn einer in Insolvenz ist... ist es der beste Zahler. Denn er kann sich laut seiner Gerichtlichen Auflagen eine nicht-zahlung, einer Forderung nicht erlauben!!!! Also wird er sich vorher überlegen was kaufe ich, oder was kann ich mir leisten. Gruß Robert
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#25
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Es gibt aber auch genug, die das nicht interessiert und die nach der missglückten Insolvenz eben den Offebahrungseid abgeben.
Alte Lebensgewohnheiten für 6 Jahre lang aufzugeben ist nicht immer leicht - wie zum Beispiel der Verzicht auf ein eigenes KFZ, welches man sich nur mitnichten noch leisten kann.
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Beste Grüße aus HST vom Andreas |
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