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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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#1
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Hallo liebes Forum,
ich habe seit gestern ein "neues" Boot im Winterlager stehen. Es ist ein Konsolenboot, Marke Aquamar, Modell First, Baujahr 2001. Es sieht ziemlich neuwertig aus, da es kein Wasserlieger war, es wurde halt jedes Mal geslippt! Im Unterwasserbereich sind mehrere Kratzer im Gelcoat, nicht wirklich dramatisch. Das Boot soll jetzt allerdings ein Wasserlieger werden, also sollte ja AF drauf! Aber wie mache ich das jetzt richtig? Ich wollte erstmal mit Gelcoat-Repair die Kratzer auffüllen/ausbessern, dann schleifen dass es wieder glatt ist. Danach muss wahrscheinlich ein Gelshield oder irgendeine Versiegelung drauf, wofür ich den Unterwasserteil vom Rumpf anschleifen muss (?). Darauf kommt dann ein paar Schichten Antifouling? Ich habe verschiedenes gelesen, aber ich werde nicht schlau weil es sich meist um neue Boote handelt.. Wie sieht das aus bei einem 10 Jahre alten (für meine Verhältnisse: jungem) Boot, dass kein Wasserlieger war?? Achja, das Boot ist schneller als 50 kmh, das schränkt die Auswahl an AFs auch wieder ein wenig ein oder? Wie wäre es denn mit: Gelcoat Repair, Schleifen, VCtar2 und dann VC17M Antifouling? Könnte man das so machen? vielen Dank schonmal!! Liebe Grüße, Benni
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#2
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Ja theoretisch kann man das so machen,
allerdings bist bei der Auswahl von VC für immer auf VC festgelegt, es sei denn Du schleifst ab ( oder Sperrschicht, ist aber Pfusch ) Vorteil von VC ist der extrem geringe Auftrag und dadurch die geringe Schichtstärke. Eine Alternative wäre, Repair, dann glätten, danach Tar, oder Vosschemie, oder,oder, dann eine Schicht Micron Extra in rot, danach 2 Schichten Micron Extra in schwarz. Sobald das rote wieder durch kommt ist das AF verbraucht / abgenutzt ![]() Für die Geschwindigkeit ist das auch geeignet ![]()
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative ![]()
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#3
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Hört sich auch gut an!
Micron Extra ist ja auch von International, was bräuchte ich denn dann für eine "Grundierung", wenn ich nicht für immer dieses VCtar haben will? Sollte ja auch kompatibel sein.. Wäre dann trotzdem noch ein Osmoseschutz vorhanden? Man ließt ja manchmal, dass das originale Gelcoat eigentlich der beste Osmose-Schutz ist, weswegen man es nicht anschleifen sollte. Oder kommt man um das anschleifen sowieso nicht drumherum, wenn so eine Schicht Tar oder sonstwas drauf soll? Zu dem Rot-Schwarz AF, gute Idee, gefällt mir. Aber wie sehe ich unterm Boot im "Gleitbereich" wann das AF ab ist? Oder mache ich an der Stelle einfach 4 Lagen AF drauf?
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#4
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Spachtle die Gelcoatbeschädigung mit einer 2 Komp. Epoxidfeinspachtel, Haftvermittler nicht vergessen.
Dann gründlich mit Aceton/Xylol Entfetter gründlich mehrmals reinigen. Darauf dann einen Sealer PVC-Vinyl (anschleifen nicht erforderlich) Versiegelungsgrund (nur einmal in 20 Jahren erforderlich) und zuletzt ein selbstabschleifendes Antifouling entsprechend der Auslastung. Bei langen Unterbrechungen hohe Bewuchsdrücke: Ecoship, Oceanic 8290K, Seatec Platinium 039, Tacata Classic, Seaquantum Ultra. Bei kürzeren Liegezeiten: Fastline, Reles Marine Ecoshoip, Seaquantum LL, Oceanic 8492K Da genügen 2 Anstriche für die nächsten 3-4 Jahre bei Halbjahres-Wasserlieger, oder bei Dauer-Wasserlieger 3 Anstriche für 36-42 Monate. Bei einen Neuanstrich ist dann kein Sealer und auch ein anschleifen nicht erforderlich. Bei VC-Antifoulings bekommst Du kaum einen Schutz bei Microorganismen wie Seepocke, Miesmuscheln, ist mehr für Trailerboote geeignet mit kurzen Wasserliegezeiten. Bei den erodierenden oder selbstpolierenden musst Du jedes Jahr streichen und schleifen und nach ein paar Jahren kommt es dann zu den Selbstablösungen was die hässliche Plattenbildung verursacht. mfg |
#5
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![]() Zitat:
![]() In der Regel reicht diese Beschichtung für 2 Saisons ![]() Es sei denn es gibt " Feindkontakt " ![]() ![]()
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Gruß 45meilen ![]() In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative ![]()
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#6
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Danke erstmal für eure Infos!
Das Boot ist von April bis Okt. im Wasser und wird mindestens alle 2 Wochen bewegt. Bedeutet, dass ich .. Zitat:
Ok dann hab ich soweit alles verstanden, so mach ich das! Danke für die ausführliche Hilfe!
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#7
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Alle AF die für Seewasser geeignet sind funktionieren auch in Binnengewässern, nur umgekehrt nicht. Ausnahme sind die Lagunen von St.Georgino, Venedig, Silhafen Hamburg, oder auch die Häfen in Südostasien, da wird es dann auch für das das Reles-Marine AF oder das Takata Classic problematisch.
mfg |
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