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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#26
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Zitat:
oder soll ich vom antennefuß ein kabel nach vorne legen und das ende an der reling befestigen ?? anbei ein bild von meinem boot ( noch mit altem motor ) Geändert von Bayliner 1802 (19.11.2013 um 10:38 Uhr) |
#27
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Hallo Bayliner,
ich würde auf jeden Fall eine Gegengewicht herstellen. Nur zur Sicherheit: diese (HF-)Masse hat mit der Batteriemasse nichts zu tun. Es wäre wünschenswert, wenn Du eine Verbindung vom Antennenfuß zu einem metallischen Borddurchbruch herstellen könntest, auch wenn die Fläche eigentlich nicht ideal ist. Von der Seereling würde ich abraten. Es sollte schon eine Verbindung zum Wasser hergestellt werden. Wenn das aber nicht geht, schließe 2 oder drei Kabel von etwa 2.70m Länge an und verlege die so gut es geht auf dem Boden (auch unter dem Teppich) in unterschiedliche Richtungen. Servus Paul |
#28
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währe eine verbindung zur badeleiter ratsam?? der untere teil der badeleiter ist ca. 5cm unter der wasserlinie. danke schonmal... gruß dirk |
#29
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Hallo Dirk,
mach einfach einen Versuch. Du kannst auch beiden nehmen. Die Badeleiter und ein Stück Draht. Servus Paul |
#30
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Hallo ,
kann mich noch gut dran erinnern, im Trabant haben einige den Dachhimmel mit Alufolie oder Alutapete beklebt um für die Autoantenne das nötige Gegengewicht herzustellen.
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Gruß Frank Nur Asse auf der Hand, und der Rest der Welt spielt Halma |
#31
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das geht auch. Paul |
#32
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Gruss Michael |
#33
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ist es nicht etwa das Maß für die Sendeabstrahlung von Antennenanlagen. 1:1 sagt aus, das die gesamte Sendeleistung des Senders komplett abgestrahlt wird. Die Stehwelle gibt das Verhältnis Sendeleistung des Senders zur über die Antenne abgestrahlten Leisung wieder. Das Stehwellenverhältnis kann man durch eine Optimierung der Antennenanlage verbessern, auch ist das Stehwellenverhältnis sendefrequenzabhängig. Was ist ein Gegengewicht???, muß man sich das so vorstellen als säße man auf einer Wippe ???, oder Wellenberg und Wellental, wie hoch ist der Wasserstand???? Also das Gegengewicht im Trabant, so klein es auch sei ist jedenfalls besser als Keins, nicht ohne Grund gibt es das künstliche Gegengewicht. Es bringt also schon etwas, auch für die Sendeendstufe.
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Gruß Frank Nur Asse auf der Hand, und der Rest der Welt spielt Halma |
#34
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Ich stell mir das so vor, wie beim Motor eine exakt eingestellte Zündung, wenn der Funke zu früh oder spät kommt, arbeitet er gegen den Kolben und die Leistung verschwindet, d.h. er arbeitet gegenan. Beim Funken pumpt man die Leistung bei falscher/schlechter Stehwelle gegenan und belastet die Endstufe. Alles weitere, wie Edelantennen, Gegengewicht etc. erhöhen nur die Reichweite. Gruss Michael |
#35
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tja, bin leider völliger anfänger..
ich sitze her mit meinem anfänger-anlage und habe keine ahnung wie ich die stehwelle einstellen soll. laut anleitung muß der obere teil der antenne raus oder rengeschoben werden. hier auf dem wohnzimmertisch bekomme ich nur sehr schlechten empfang. nur schwache stimmen im hintergrund des rauschens da verändert sich auch nichts wenn ich die antennenspitze rein oder rausziehe. die antenne habe ich zum test auf einen papp-karton befestigt. dies scheint ja auch falsch zu sein, da ja kein "gegengewicht" vorhanden ist. also nächster versuch die antenne mit dem fuß am weinregal ( metall ) befestigt. aber auch keine besserung. weiß jemand was so ein meßgerät kostet womit ich die antenneneinstellung messen kann ?? gruß dirk |
#36
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Hallo zusammen,
Ihr seid auf dem richtigen Weg. Die Stehwelle gibt an wieviel von der vom Sender abgegebenen Energie/ Leistung von der Antenne abgestrahlt wird. Bei einer Stehwelle von 1 wird keine Energie von der Antenne und/ oder dem Kabel reflektiert. Die Energie des Senders steht der Antenne (abzüglich Dämpfungsverluste) zur Verfügung. Stehwelle heißt es deshalb, weil versucht wird auf der Antenne eine "Stehende Welle" zu erreichen (1/4, 1/2, 1 oder ein Vielfaches der Wellenlänge). Da die Eigenschaften der Antenne (wie z.B. der Wellenwiderstand) von der Umgebung abhängen (Wasser, Metall oder andere Gegenstände) muß die Antenne an dem zukünftigen Einsatzort an das Funkgerät angepaßt werden. Zu Hause abgleichen und dann einbauen bringt also nicht viel. Wer es ganz genau machen will setzt sich immer auf seinen Platz beim Messen, da der menschliche Körper die Messung ebenfalls beeinflußt. Gemessen wird nach Möglichkeit auf dem gesamten Bereich (z.B. mit der Dreipunktmethode (Anfang, Mitte und Ende vom Band). Ich persönlich berücksichtige dabei zusätzlich meinen bevorzugten Kanal). Das Gegengewicht der Antenne stellt eine künstliche Erdoberfläche dar und verbessert die Sende-/Empfangseigenschaften. Da sich die elektromagnetische Welle immer in Richtung der größten Massefläche ausbreitet, kann man auf diese Weise sogar die Richtcharakteristik der Antenne beeinflussen. Da die Massefläche die Wellen anzieht, ist eine Erdung über die Wasserfläche eine sehr gute Möglichkeit die Reichweite zu erhöhen.
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Gruß Oscar |
#37
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Auweia ganz schön lang geworden, hoffentlich versteht das jetzt noch einer.
Bei meinem Trabi habe ich damals die Antenne auf der Kofferraumklappe montiert und als Gegengewicht eine Kupferplatte verwendet. Zu dünnes Material ist nur bedingt geeignet, da neben der Fläche auch der Widerstand oder besser die Leitfähigkeit des Materials eine Rolle spielt.
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Gruß Oscar |
#38
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Zitat:
gut erklärt, aber der letzte Satz braucht noch etwas Ergänzung. Das "Gegengewicht" bei der Vertikalantenne spielt nicht nur in Bezug auf die Abstrahlungscharakteristik und damit die Reichweite eine Rolle, sondern auch auf die Anpassung. Der Fußpunktwiderstand einer Vertikalantenne beträgt etwa 36 Ohm. Wenn wir nun die Antenne per Koaxkabel an das Funkgerät anschließen, haben wir eine heftige Fehlanpassung. Der Eingang des Funkgeräts und das Koaxkabel sind für einen Wellenwiderstand von 50 Ohm ausglegt. Ein in schrägem Winkel nach unten geführtes "Gegengewicht" bringt unsere Antenne auf einen Fußpunktwiderstand von 50 Ohm. Da gilt für die meist verwendeten 1/4 Wellen-Strahler. Ich habe daher in meinen CB-Zeiten lieber die Lambda 5/8 Antenne eingesetzt, die mechanisch sogar kürzer als die volle Lambda 1/4 ist, aber elektrisch auf Lambda 5/8 gebracht wird, indem die entsprechende Länge an Draht in Windungen auf die Antennenrute aufgebracht und mit Schrumpfschlauch fixiert wird. Die 5/8 Vertikal hat einen Fußpunktwiderstand von 54 Ohm, passt also besser zu Kabel und Funke. Der langen Rede kurzer Sinn: ein Gegengewicht, bzw. eine HF-Masse ist immer gut. Was für eine echte Kurzwellenanlage an Bord gilt, ist auch für CB nicht verkehrt. Servus Paul |
#39
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Hallo Dirk,
ein SWR-Meter kostet so ab etwa 15 Euros bei Conrad. Bei eBay beginnt der Preis ab etwa 5 Euros. Wenn ich mich recht erinnere, hat Michael B. so ein Teil zu Hause rumliegen. Schreib ihm doch mal eine PN. Wie das Stehwellenverhältnis eingestellt wird hab ich mal im Thread UKW-Funk auf Kleinkreuzern hier im Forum beschrieben. Geh mal in die Suchfunktion und tippe SWR oder SWR-Meter ein. Es wäre gut, wenn Du die Antenne an ihrem endgültigen Paltz im Boot einbauen würdest, bevor Du mit der Optimierung des SWR beginnst. Wie ich schon schrieb, spielen auch die tatsächlich vorhandenen HF-Masseverhältnisse auf die Anpassung eine Rolle. Welche Antenne hast Du genau? Servus Paul |
#40
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Zitat:
meine antenne ist eine albrecht t 27 ca. 50 cm lang gruß dirk |
#41
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da muss ich schon wieder meckern: Das Stehwellenverhältnis (SWR), nicht die Stehwelle ist die Messeinheit für den Anteil von Stehwellen auf einer angepassten Leitung. Es gibt Auskunft über die Größe der Fehlanpassung zwischen Sender, Kabel und Antenne. Das SWR gibt das Verhältnis zwischen den maximalen und minimalen Strom- bzw. Spannungsstärken auf dem Antennenkabel an. Eine stehende Welle auf der Speiseleitung wollen wir sicher nicht erreichen sondern vermeiden! Servus Paul |
#42
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Zitat:
dann ist es eine verkürzte Lamda 1/4-Antenne. In der Verdickung sitzt die Spule. Es gilt das Geschriebene. Mit Gegengewicht funktioniert sie auf alle Fälle besser. Sie ist für die Montage auf dem Autodach konzipiert. Servus Paul |
#43
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Hallo Paul,
danke für die Erklärung (war wohl etwas spät gestern ).
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Gruß Oscar |
#44
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Hallo Osca,
ich kenn das. Wenn ich nachts mit dem Glas Rotwein (das meine Frau so alle halbe Stunde nachfüllt) Schlaues im Forum ablasse, wünsch ich mir am nächsten Tag auch manchmal, dass das eine oder andere gnädigerweise überlesen wird. Von Dir weiß ich nun sicher, dass Du weißt, wovon Du sprichst. Servus Paul |
#45
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Hallo Paul,
wir hatten gestern Weihnachtsfeier .... Eigentlich wollte ich das so einfach wie möglich erklären (sonst nehme ich immer eine Zeichnung dazu), das ging jetzt aber ganz schön in die Hose . Aber ich denke Deine kurze und knappe Erklärung kann man getrost so stehen lassen.
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Gruß Oscar |
#46
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Hallo,
Hier noch ein (wie ich finde) interessanter Link zum Thema SWR-Meter. http://www.dj4uf.de/projekt/swr/swr.htm
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Gruß Oscar |
#47
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Hallo!
Jetzt hab ich aber auch mal ne Frage. Auf welchen Kanälen treibt ihr euch denn so rum? Hier bei uns zwischen Osnabrück und Minden hab ich über CB noch niemanden gehört. Bin am überlegen ob ich das Teil nicht wieder ausbaue. Ist eh keiner zu hören
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Gruß Thomas _______________________ Echte Männer essen keinen Honig........ Echte Männer kauen Bienen............... |
#48
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wer funkt noch CB?
Hallo Bootsgemeinde ,
nachdem die Ente nun verdaut ist , muss ich hier mal wieder ein altes Thema ausbuddeln, wer hat von euch (speziell im Berliner Raum) noch ein CB-Funke an Bord bzw. wer benutzt sie noch ? Ich war dieses Jahr viel auf den Berliner-Gewässern unterwegs, hatte die Quetsche auch meistens auf Empfang, aber außer ein paar Trucker war Funkstille . Welche Kanäle benutzt ihr?
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Gruß Sirko If you want breakfast in bed.... - sleep in the kitchen.
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#49
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Hallo Sirko,
also bei uns im Hafen, Tegeler See kenne ich mindestens 5 Leute die sich über CB ständig vollbrabbeln und das nicht nur untereinander sondern mit anderen Booten auf dem See. Wird nach Aussage meines Nachbarn wieder mehr weil viele sich scheuen den UKW Schein zu machen, gehöre auch dazu. Gruß Hubert
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#50
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CB-Funk
Hallo,
ich kenne nur einen Bootsfahrer, der neben seiner See-/Binnenfunkanlage auch noch CB-Funk an Bord hat. Das ist eher selten, auf dem Wasser benutzt man den Schiffsfunk oder für die die keinen an Bord haben das Handy. Du wirst kaum einen Sprechpartner auf dem Wasser finden. Gruß Regina
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