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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#1
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Wasserski...Anfänger...Start gegen Strom leichter...warum?
Moin,
in der aktuellen "Boote" steht einiges über das richtige Wasserski lernen und laufen. Unter anderem steht da das man bei Sonnenwetter anfangen sollte und gegen den Strom starten soll. Mir erschließt sich nicht warum man gegen den Strom starten soll. Wenn wir davon ausgehen das freies Wasser vorhanden ist und es bei Sonnenwetter windstill ist halte ich die Richtung in die gestartet wird für absolut egal. Ob mit dem Strom, gegen den Strom oder quer zum Strom, sowohl Boot als auch Wasserskiläufer treiben mit gleicher Geschwindigkeit und gleicher Richtung im selben Strom. Kann mir jemand erklären warum es leichter ist für Anfänger gegen den Strom zu starten?
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Gruß Christoph
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#2
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Hi Christoph
Die einzige Erklärung, die für mich Sinn macht, ist folgende. Gegen den Strom ist der Auftrieb für den Skifahrer stärker und er kommt noch schneller aus dem Wasser. Der Start bzw. das zügige aus dem Wasser kommen ist ja das einzige schwierige beim Wasserski laufen.
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Gruss Matthias Sommer, Sonne, Boot |
#3
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Ich würde jetzt mal darauf tippen das, wenn man gegen die Strömung fährt, du weniger Geschwindigkeit brauchst um aus dem Wasser zu kommen.
Ich persönlich finde es ebenfalls angenehmer gegen die Strömung zu fahren als mit der Strömung.
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MFG Dieter Fiberline G 15 Bj. 1972 Suzuki DT 65 Bj. 1995 |
#4
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Ich denke nicht das man durchs Wasser eine andere Geschwindigkeit benötigt um zum stehen zu kommen. Ob gegen oder mit der Strömung dürfte egal sein. Stehen kann man erst ab einer gewisen Geschwindigkeit durchs Wasser .
Ich denke eher es hat was mit Psychologie zu tun. Wenn man an Land schaut ist man zu Tal mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit zu Tal unterwegs als zu Berg. Eventuell wird man dann zu Tal eher unsicher.
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Gruß Volker *************************************** und immer `ne Handbreit Sprit im Tank http://www.msv-germersheim.de Bin hier zu finden Inoffizielle Boote-Forum Map |
#5
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@wormdorm & Generador
Aber genau das halte ich für nicht richtig. Alle sind im selben System, also Wasserskiläufer und Boot sind im Wasser das sich für beide in die selbe Richtung bewegt. Um nun auf 15 Knoten Speed durchs Wasser zu kommen benötigt das Boot und der Wasserskiläufer genau die gleiche Energie egal ob mit der Strömungsrichtung gefahren wird oder gegen die Strömungsrichtung. Wenn wir das ganze etwas extrem sehen und der Fluss mit 100 Knoten gen Mündung fließt dann braucht das Boot und der Läufer noch immer die selbe Energie um 15 Knoten in Strömungsrichtung zu fahren oder gegen die Strömungsrichtung oder quer zur Strömungsrichtung.
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Gruß Christoph |
#6
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Zitat:
An anderer Stelle wurde auch geschrieben das der Blick ins Boot gerichtet sein soll. Und es geht ja um den Start wo gewiss die Gedanken des Anfängers überall sind aber nicht beim sightseeing am Ufer.
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Gruß Christoph |
#7
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Also wir handhaben das ebenfalls gegen den Strom, zumindest bei Anfänger. Denn diese brauchen im Regelfall länger im Wasser als solche die es bereits können. Es ist für den Fahrer des Boots und den Wasserskifahrer einfacher sich gegen den Strom zu positionieren. Es reicht oftmals aus nur für kurze Momente den Gang einzulegen und somit das Boot an der Stelle zu halten, denn die Strömung treibt den Wasserskifahrer automatisch hinter das Boot und somit in ideale Startaufstellung. Dann hat man genug Zeit alles nochmals zu erklären und auf den perfekten Moment für den Wasserskifahrer zu warten. Außerdem gibt es den idealen Druck auf die Skier wenn das Boot steht und der Rhein in seiner üblichen Strömung dahin fließt.
Bei den Profis, sei es Wakeboard, Monoski oder Duo Ski ziehen wir in alle erdenklichen Richtungen an. Da ist das Ergebnis immer das selbe. Mit freundlichen Grüßen, Dennis |
#8
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Zitat:
Ein kurzes einkuppeln, das Boot fährt vor und die Leine Wird stramm. Im Verhältnis zum Boot treibt der Wasserskiläufer gar nicht sondern das Boot fährt durch seinen Antrieb. Beide sind doch im selben System. Es ist doch das selbe als wenn man in einem See Wasserski fährt der auf einem LKW mit 80 km/h über die Autobahn fährt. Im Verhältnis zueinander treibt niemand ausser der der zum ausrichten den Motor kurz einsetzt oder mit den Armen paddelt. Anders natürlich wenn die Wasserskistrecke begrenzt ist und man gemeinsam auf das Ende zutreibt, da macht es Sinn jeden Ausrichtungsgasstoß gegen den Strom zu richten oder gegen den Strom zu fahren um die durchs Wasser längere Strecke vor der Wende zu haben. Das ist aber eine andere Sachlage und ich unterstelle freies Wasser das es "nur" darum ging das der Start gegen Strom anfängerfreundlicher ist.
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Gruß Christoph |
#9
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Mit dem Strom zu fahren benötigt rein theoretisch weniger Energie, was für das Wasserskilaufen warscheinlich nicht zur sache trägt. Um mit dem Auto Bergab 100 zu fahren benögt man auch weniger Energie als mit 100 Bergauf.
Ich für mein Teil denke das es bergauf also gegen die Strömung leichter ist und man schneller aus dem Wasser kommt. Das ist aber nur ein Gedanke. Bis jetzt bin ich immer nur auf dem See an der Leine im Rundkurs Wasserski gelaufen. Warum wird Wasserski gelaufen und nicht gefahren ?
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Gruß Frank |
#10
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Also gegen den Strom wird der Wasserskifahrer wie ein Treibanker abgetrieben vom Boot das ja mit eingelegtem Gang nicht gegen den Strom ankommt aber sich manövrieren lässt, stabil gehalten. Und sanfter gestartet.
Wenn du das querab zum Strom machst wird das nix weil Wasserskifahrer und Boot unterschiedliche Angriffsfläche dem Strom biete und somit unterschiedlich abtreiben. Mit dem Strom natürlich das gleiche mit der Drift zumal sich dann um die Leine zu straffen/zu halten zusätzliche Geschwindigkeit über Grund gemacht wird. Das schaffst nicht 1 Minute zu halten. Und die Fahrt des Skiläufers über Grund(durch die Strömung) hört ja mit dem Stehen "quasi" auf und muss vom Boot übernommen werden. Dumm zu erklären aber am Gashebel merkst das schon sehr oder der hinten dran wenn es auf einmal flott vorwärts geht. Wie gesagt wenn es ein Könner hinten dran ist ist es egal wie wann wo... Gruß Thomas
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#11
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Wenn kein äußerer Einfluss wie z.B. Wind im Spiel ist bin ich sicher das beide genau gleich treiben, Richtung und Geschwindigkeit. Egal ob 3kg oder 3t.
Ich glaube auch nicht das ich ein Microwatt mehr Energie brauche um gegen den Strom 15kn zu fahren als ich brauche um mit dem Strom 15kn zu fahren. Es geht ja nur um die Fahrt durchs Wasser und nicht über Grund. Gibt's denn hier keine Physiker die mir das schlüssig erklären können?
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Gruß Christoph Geändert von She's_a_Lady (29.07.2015 um 18:30 Uhr) |
#12
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Das Boot hat eine andere Angriffsfläche als der Wasserskifahrer. Wenn Du beide ne halbe Stunde ohne Wind treiben läßt isses wurscht da haben beide die exakte Flussgeschwindigkeit - will aber keiner...
Sonst ist wahrscheinlich der Wasserskifahren zu Beginn zwecks weniger Masse schneller |
#13
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Zitat:
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#14
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also geglaubt wird Sonntags in der Kirche. Es ist definitiv so, dass der Wasserskifahrer schneller abtreibt, als das Boot. Bedingt durch die Massenträgheit. Das Starten gegen den Strom ist in der Tat leichter. Eine leichte Person wird mit dem Wakeboard jedenfalls gegen den Strom fast schon aufgetrieben, wenn das Boot nur mit eingelegtem Gang stromtot fährt. Dann reicht ein leichter gasstoss und der Wakeborder steht, lange bevor das Boot im Gleiten ist. Das wurde schon ganz richtig von VVulf beschrieben. Auch das richtige ausrichten ist mit ein wenig strömungsdruck wesentlich einfacher. Da liegt der Unterschied drin, das richtige Ausrichten ist wichtig für Anfänger. Klar, für Könner spielt es keine Rolle. Das mit der Psychologie kommt erst dann zum Tragen, wenn man steht und den Start geschafft hat, weil man mit dem Boot wesentlich langsamer fahren kann, ohne dass der Gezogene wieder einsinkt, weil im Stand das Wasser unter den Brettern schon 10km/h hat. Ich fahre seit 12 Jahren Wakeboard auf dem Rhein und ziehe Anfänger auch immer gegen den Strom. Und wer vom Boot wegschwimmt, wird abgetrieben, das ist so, definitiv, mit Wind hat das nichts zu tun, eher die Massenträgheit. Wir sind uns ja einig, das das Boot mehr Masse hat als der Fahrer im Wasser und somit träger ist.
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#15
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Sorry aber da gehe ich nicht mit.
Wenn jemand mit Wasserski an von der Badeplattform eines im Wasser still stehenden Bootes ins Wasser springt dann treibt er genau so weiter wie das Boot mit gleicher Richtung und gleicher Geschwindigkeit. Wenn beide zeitgleich mit nem Kran und Null fahrt über Grund in der Strömung abgesetzt werden dann stimme ich zu das der Wasserskifahrer schneller auf Stromgeschwindigkeit beschleunigt als das Boot aber nicht mehr wenn sich beide längere Zeit im strömenden Wasser befinden und nur durch Antrieb ( Motor oder paddelnde Arme ) in Bewegung gebracht werden. Das Boot setzt sich durch den Abtrieb in Bewegung um die Leine auf Spannung zu bringen. "Weil im Stand das Wasser schon 10 km/h hat" <--- da reden wir dann aber schon wieder von im Stand über Grund und nicht durchs Wasser. Hier geht es aber nur um Fahrt oder Stand durchs Wasser und nicht über Grund.
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Gruß Christoph Geändert von She's_a_Lady (29.07.2015 um 19:48 Uhr) |
#16
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Zitat:
Nimm als Extrembeispiel einfach mal ne dicke, breite Yacht mit wenig Tiefgang... |
#17
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Nabend,
Es ist in fließenden Gewässern ja so, dass die Wasserskistrecken irgendwo enden. Angenommen das Wasser fließt mit 5 km/h und das Gespannn Boot/Läufer braucht 5km/h Geschwindigkeit durchs Wasser um eine ausreichende Vorspannung zu haben. Fährt das Boot gegen den Strom, "steht" das Gespann über Grund. Gleiches Manöver mit dem Strom, macht es 10 km/h über Grund. Bis der Läufer (Anfänger) sich sortiert hat ist möglicherweise schnell das Ende der Wasserskistrecke erreicht.
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Liebe Grüße, Jörg - Boot statt Böller! - |
#18
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Vergiss, was hier geschrieben ist!
Hebel auf den Tisch! Egal in welcher Richtung, Hauptsache der Wasserskiläufer zieht sich nicht selbst an der Leine nach vorne, sondern läßt sich ziehen, also Arme lang!
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen
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#19
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Zitat:
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Mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit https://www.flickr.com/photos/36573929@N00/ |
#20
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Zitat:
Für das eventuelle Raumproblem habe ich volles Verständnis, wie ich oben auch schon schrieb. Aber das es einfacher sein soll erschließt sich mir, trotz aller Erklärungsversuche hier, nicht. Die Leine spannt sich ausschließlich durch die Fahrt durchs Wasser des Zugbootes. Und da ist es egal ob das auf einem strömungsfreien See passiert oder mit dem Strom fahrend oder gegenan oder quer. Eine fest verankerte Fahrwassertonnne hat eine Heckwelle durch das vorbei fließende Wasser und die Tonne macht Fahrt durchs Wasser aber nicht über Grund. Wenn Boot und Mann im Wasser unterschiedlich schnell treiben würden dann hätte einer von beiden eine Heckwelle, nämlich der der schneller oder langsamer treibt als die Strömung. Ich habe aber noch nie einen Mann im Wasser oder ein treibendes Boot mit Heckwelle gesehen. Erst wenn einer von beiden einen Antrieb nutzt ändert sich die Position zueinander. Durch mit den Armen paddeln oder durch den Motor. Dadurch kann man sich ausrichten und sortieren bevor man Gas gibt. Wir lassen auch beim Wasserskiläufer Wechsel die Prallweste und die Skier im Wasser während der eine raus kommt und der andere rein geht. Die Teile bleiben bei Windstille exact in der selben Position zum Boot. Nach der Theorie weniger Masse treibt schneller müssten die leichten Sachen unglaublich schnell davon treiben.
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Gruß Christoph |
#21
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Hi Chris
Dann schreib doch eine email ans Boote Magazin, mit der Bitte diesen Tip zu erläutern. Sie müssen sich ja was gedacht haben bzw. einer Logik folgen, wenn Sie das für Anfänger empfehlen.
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Gruss Matthias Sommer, Sonne, Boot |
#22
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Grundsätzlich ist es bestimmt wurscht, am Bodensee wo wir fahren kümmern wir uns auch net um (ist eh minimal an den meisten Stellen) die Strömung.
Wir starten dahin wo Platz ist, ob nach Kalifornien zum die Abendsonne putzen oder nach Arabien. Also ne physikalische Begründung gibt es net. Nur im Fluss mit richtig Wallung , wo ein Anfänger ewig rumsortiert, du das "Gespann" auf Zug halten musst, der 3 Startversuch braucht und du jedes mal um ihn rumfahren musst würde ich auch bergauf fahren, sonst spült´s euch ja an die nächste Schleuse bis es endlich soweit ist.
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Viele Grüße Fränkie Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war!
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#23
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Einen Unterschied sehe ich in der geringeren Windgeschwindigkeit gegen den Strom.
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Beste Grüße John
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#24
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Sobald durch den eingelegten Gang Spannung auf der Leine ist und die Person im Wasser ihr deutliches OK vermeldet hat, wird gestartet. Egal ob er/sie sich direkt in der Kiellinie des Zugbootes befindet oder mit, gegen oder quer zum Strom. Geht alles mit der entsprechenden Erfahrung.
Am wichtigsten ist das richtige Verhalten des Boarders. Klein und kompakt, Körperspannung, Arme lang, Knie durch den leichten Druck Richtung Brust und das Boot die Arbeit machen lassen. Viele reagieren am Anfang fast reflexartig und strecken die Beine schon im Wasser durch, da wird der Druck dann zu groß.
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Gruß Patrick |
#25
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Zitat:
Da sollte schon relativ kontrolliert und gerade angefangen werden und man wissen wie der Z- oder das Ruder stehen etc.bevor man den Hebel drückt net das man erstmal noch nen Haken schlägt. (Mit mir oder meinen Kids kannst auch unter 45° anfahren, dass wird schon irgendwie. Aber angefangen haben die auch "inline". Und das alles lässt sich doch (wenn Strömung herscht) bergauf leichter herstellen. Wie gesagt, mit 25 km Platz in der Breite und 70km in der Länge am BS ist das alles wurscht. Aber in nem links und rechts begrenzten Schlauch machen wir das tendenziell auch so, gegen den Strom.
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Viele Grüße Fränkie Während die Frauen noch zweifelnd zögern wissen die Männer schon.........dass ihr Handeln falsch war! Geändert von Fraenkie (30.07.2015 um 11:32 Uhr)
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