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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen. |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo,
ich bin eben dabei den Kiel für mein Schiff zu konstruieren: Der Kiel ist 3m Lang und 90cm tief. Das Gewicht ist 6 Tonnen. Es wird eine Aluminiumbox, die dann mit Blei gefüllt wird. Der Kiel wird mit 13 Bolzen an den Rumpf geschraubt. Nun bin ich am überlegen wie dick die Bolzen dimensioniert werden sollen. Was meint Ihr - welcher Durchmesser ist ideal? Schöne Grüße Bernd |
#2
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Zugfestigkeit v4a: 250 N/mm², mal so angenommen, habe ich momentan nicht parat
G=F : 6.ooo kg = 60.000 N Anzahl der Bolzen: 13 F = A x Zugfestigkeit/mm² x 13 Bolzen[mm²] A = F/ Zugfestigkeit:13 Bolzen[mm²] pi x r² = 60.00N/mm² : 250N/mm² : 13 Bolzen[mm²] r = V60.000N/mm² : 250 N/mm² : 13 Bolzen[mm²] : Pi r= 2,42 mm Durchmesser = 2r = 4,84 mm= Kerndurchmesser der Schraube das würde jetzt 13 Bolzen M6 entsprechen, allerdings Ohne Sicherheit, dynamische Belastung und dem entstehenden Moment, resultierend aus Kiellänge zur Schraubenlage ausserhalb der Bootsachse sowie der Breite des Kiels am Flansch somit also lediglich einfache Gewichtskraft abgefangen für den rest fehlts an Daten ![]()
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Grüße kay Schlagfertigkeit ist, einen Tag später die passende Antwort zu haben |
#3
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Bin doch einigermassen richtig gelegen
Zugfestigkeit V4A: 500-700 N/mm² vom Hersteller angegeben, gegen Bruch
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Grüße kay Schlagfertigkeit ist, einen Tag später die passende Antwort zu haben |
#4
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Aber Kielbolzen in M6 ???
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Niemals mit den Händen in den Taschen auf dem Hof stehen, wenn die Frau vorbeikommt! |
#5
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Ich tippe mal, dass die Gewichtskraft des Kiels mit Abstand die kleinste Kraft ist, die die Schrauben aushalten muessen...
Bei Biegebeanspruchung (durch Querkraft) gibts doch durch die Hebelwirkung des tiefen und schlanken Kiels riesige Zugkraefte auf die Bolzen. Yachtkonstrukteure rechnen da bestimmt mit Erfahrungswerten. Also ich wuerde mich da nicht 'rantrauen... ![]() Gruss Mario
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https://freie-rede-jetzt.de |
#6
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ohne jetzt die Zahl und den genauen Durchmesser der Kielbolzen der verschiedenen Charteryachten, alle um dei 40", mit denen ich bisher gefahren bin, zu kennen, meine ich, dass die mehr als 10mm, eher 12 oder 14 mm hatten
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#7
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wenn er die fehlenden daten hergibt, kann man es auch rechnen
evtl. mal bei bavaria nachfragen ![]()
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Grüße kay Schlagfertigkeit ist, einen Tag später die passende Antwort zu haben |
#8
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![]() Zitat:
MFG Re-duckundwech-né
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MFG René ![]() ![]() |
#9
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![]() Zitat:
![]() Gruss Mario
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https://freie-rede-jetzt.de |
#10
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Vorerst mal vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen!
Da ich eher zum Sichereheitsfanatiker neige habe ich ursprünglich so an M24 Schrauben gedacht... Aber lt. den Beiträgen bin ich da ja um Potenzen zu sicher unterwegs ... Leider hab ich es bei der letzten Bootsmesse verabsäumt mal nachzumessen was bei den Standardschiffen denn so üblich ist. S.bubi: welche Angaben bräuchte man noch um den geeigneten Durchmesser zu rechnen? Schöne Grüße Bernd |
#11
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![]() Zitat:
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Grüße kay Schlagfertigkeit ist, einen Tag später die passende Antwort zu haben |
#12
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Leider ist hier schlecht abzuschätzen, wie stark die Kielbolzen sind, ich tip auf 15 mm...
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Dominik |
#13
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Ich würde empfehlen sich an die Vorgaben de Klassifizierungs gesellschaften und/oder anerkannte erprobte Scantling Rules zu halten und nicht versuchen sich das selber auszurechnen.
Ein Buch zum Nachschlagen wäre zum Beispiel D. Gerr's Elements of Boat Strength. Ich hab meins aber grad verliehen, sonst könnt ich mal.... ![]() Dabei geht es aber immer zuerst um das Erstellen einer Referenz nummer (Scantling Number) die wird aus LoA, Breite, Verdrängung und Rumftiefe (also Rumpftiefgan bis zur Deckskante) errechnet wird. Danach werden alle möglichen Korrekturen vorgenommen, für Übnerhänge etc... Mit der dann resultirenden Scantling Number geht man dann für alle Elemente des Bootes in die spezifischen Berechnungen, bei den Kielbolzen zum Beispiel Tiefe, Fläche, Schwerpunkt, Gewicht.. und dann hat man den Bolzen durchmesser. Was ich damit vor allem sagen will ist dass zunächst das Schiff selbst mit seinen Massen und Volumen in die Rechnung eingehen muss bevor man dann an den Kiel geht. Die Klassifizierungsgesellschaften wie ABYC, Lloyds und andere haben einen ähnlichen Ansatz, und die RCD wieder erwartet dass zumindest die Vorstellungen von "anerkannten" Gesellschaften oder Scantling Rules erfüült werden. Also ganz pragmatisch würde ich sagen kauf dir das Gerr-Buch UND frag einen Architekten UND schau dir die Kielbolzen bei Booten mit ähnlicher Verdrängung, Rumpf und Kielform an und mach dich schlau... aber rechne nicht selbst ![]() Wer ist der Konstrukteur? |
#14
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Anbei die Zeichnung des Kielflansches. Der obere Abschluß des
Kieles ist eine 20mm Aluminiumplatte. Länge des Kiels: 2940mm Breiteste Stelle des Kiels: 355mm Abstand der Kielbolzen von der Außenkante: ca. 75mm Schöne Grüße Bernd |
#15
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Ich würde sie so groß machen wie das geht.
M24 ist eine gute Größe. Und große U-Scheiben!
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Niemals mit den Händen in den Taschen auf dem Hof stehen, wenn die Frau vorbeikommt!
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