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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel. |
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Themen-Optionen |
#1
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Trailer Selbstbau
Ich habe auf der Suche nach einem Trailer folgende Seite gefunden:
http://www.professner.net/ Dort bekommt man per mail eine Bauanleitung für einen Trailer. Ich habe die Anleitung angefordert und kurz darauf die gepackten Pdf's erhalten. Einen Bootsbauplan gibt es da auch für umsonst.
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Gruß Holger Meine Baustelle DE23. "Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky) |
#2
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Hallo Holger,
stehen da auch gleich die Preise bei für Achsen und weitere Materialien? Denke wenn man alls hochrechnet kannste Dir einen neuen kaufen, hasst dann auch alles noch verzinkt und 5 Jahre Garantie gegen durchrosten. Gruß Horst |
#3
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Zitat:
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Ein Herz für Außenseiterboote
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#4
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Zitat:
Ich zähle mich eher zu der ersten Spezies.
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Gruß Holger Meine Baustelle DE23. "Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky)
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#5
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Ich dachte ihr freut euch über kostenlose Pläne.......
Aber gut dann eben nicht
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Gruß Holger Meine Baustelle DE23. "Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky)
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#6
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Hallo Holger,
ich bin am überlegen einen selber zu bauen. Hast Du die Pläne schon bekommen? Auf der Seite selber kann man leider nicht soviel erkennen. Kann man damit was anfangen? Gruß Thomas |
#7
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Pläne waren nach ein paar Stunden da.
Alle Maße vorhanden, mit Stückliste. Damit kann man bauen.
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Gruß Holger Meine Baustelle DE23. "Wie sprechen Menschen mit Menschen? Aneinander vorbei!" (Kurt Tucholsky) |
#8
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Trailerselbstbau
Hi, nur der Vollständigkeit halber: Vor Jahren gabs in Boote mal einen Beitrag über Trailerselbstbau. Nein ich habe das Heft nicht mehr.
Ganz wichtig: vor dem Bau mal Kontakt mit dem TÜV aufnehmen und mal mit den Plänen vorgehen und sich beraten lassen. Vereinfacht die Abnahme ungemein, wenn man weiß, was der Prüfer sehen will. Der Prüfer maulte z.B. über den schön lackierten Trailer, weil er den lieber im Rohbau gesehen hätte, um die Schweißnähte besser zu kontrollieren. Viel Spaß Gruss katibert
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#9
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Pläne sind immer gut^^ Will auch.Bin auch einer von der Sorte "Ich-bin-Bastler-aus-leidenschaft-und-baue-am-liebsten-alles-selbst"
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Grüße aus Unterfranken!! Viktor
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#10
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Zitat:
nur sollte man sich da nichts vormachen, wenn man den Stahl bezahlen muß, dürfte man etwa 500-800 Euro sparen, je nach dem wie aufwendig man die Sliprollenanlage baut und 5 Jahre Garantie gegen durchrosten ist eigendlich ein Witz in meinen Augen, die Profile sind so dick, die würden auch unverzinkt nicht in 5 Jahren durchrosten
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. Bertrand Russell |
#11
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Spart man auch so, nagelneu vom Verkäufer und ohne sich den Stress des Selbstbaus zu geben. Man muss nur etwas kreativ sein.
Bootstrailer werden nämlich mittlerweile ausnahmslos in Osteuropa zusammengebraten. Egal was nachher dran steht. Gruß Ecki
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Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren; dabei fängt nur etwas Neues an. Leo Tolstoi |
#12
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Moin Ralf,
Du hast schon recht mit dem durch rosten, was ich meine ist, dass ein selbst gebauter meist nicht verzinkt hergestellt wird. Für einen Trailer für´n Hafen reicht das alle male auch aus, nur wenn man was haben will für die Straße dann sollte doch was soliedes her und das beginnt bereits bei den Achsen, schaut euch einfach mal den link auf der Selbstbauseite an, da gibt es alles was man braucht an Zubehör. Die Preise für Achsen, z.B. gebremst 1,70 m Breit fast 600 Euronen, ich weiss nicht ob sich das rechnet, selbst wenn man das Blech geschenkt bekommt rechnet sich das nicht wirklich denn man benötigt 2 davon evtl. dann kommen noch die Kuplung mit der Auflaufbremse, Lichtleiste und TÜV Vollgutachten inkl Vermessung, Wiegen usw. etwa 300 Euronen Ach ja und 4 Reifen braucht das Teil auch. Für´n Hafen würde ich mir so ein Teil bestimmt auch bauen wollen aber alles andere kann man vergessen denke ich. @ Ecki, haste da mal genaueres? Gruß Horst |
#13
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Bootstrailer werden nämlich mittlerweile ausnahmslos in Osteuropa zusammengebraten. Egal was nachher dran steht.
Gruß Ecki[/quote] Ecki,das stimmt nicht!!
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Kraft kommt von Kraftstoff Gruss Basti
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#14
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trailer bauen
Zitat:
kannst du mir die pläne weiter leiten ? MFG Jo |
#15
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Hallo Leute,
ich habe das hinter mir - wenigstens in Teilen. Ich habe mir aus einem 850er einen 1,4 t Trailer gebaut: 1 Bremsachse (Schlegel, baugl. mit Knott): 290 € 1 Zugrohr mit Auflaufeinrichtung: 300 € verschiedene Verbindungsschellen: 100 € Eisenrohr: 80 € TÜV: 100 € Zulassung 60 € Kleinteile 100 € Verzinken: 80 € 2 Räder: 200 € Gesamt: ca. 1300 € Den Grundrahmen habe ich verwendet. Für den würde ich noch einmal ca. 200 € an Stahl ansetzen. Hinzu kommt da dann noch das Verzinken. Die Kielrollen, Langauflagen und die Lichtbrücke hatte ich auch wieder verwendet. Dafür bist Du schnell auch nochmal 200 - 300 € los. Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist und auch wirklich alles, auch jede Schraube, zusammen rechnet, kommt man leicht auf 1900 €. Für 1800 - 2000 € bekommt man einen kompletten Trailer - abholbereit zugelassen. Ein 1800er - vom Aufwand her ertwa gleich kostet dann schon über 2000 €. Tandem? Na ja, ganz einfach: etwas mehr Stahl, das Doppelte für die Achse und etwas mehr für die Zugeinrichtung, also leicht 2500 €. Grüße Max |
#16
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Zitat:
Das wird vielleicht daran liegen, das der Link über 4 Jahre alt ist Gruß Markus
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Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur viel zu selten dazu |
#17
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Wenn man vor hat einen Trailer selber zu bauen, sollte man zumindestens einen Fachmann in Sachen Metallbearbeitung und einen Schweißer mit aktuell gültiger Schweißerprüfung zur Hand haben. Ansonsten kann die Sache, bezüglich der Sicherheit im Straßenverkehr, ziemlich nach hinten los gehen.
Und wenn das Boot erstmal mit dem Asphalt Kontakt aufgenommen hat, sind die eingesparten Euros ganz schnell wieder verpufft! Gruß René
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#18
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So ein selbst gebauter Trailer ist ein Eigenbau. Bevor man damit anfängt, würde ich dringends empfehlen, mit den Plänen beim TÜV vorzusprechen.
Der Herr Inschinör wird mit Sicherheit eine Bremsberechnung für den Eigenbau verlangen, sofern es sich um einen gebremsten Anhänger handelt. Diese bekommt man gegen Bezahlung bei Achshersteller. Ohne eine entsprechende Abstimmung mit dem TÜV hinsichlich der Baupläne, Dimensionierung und geforderter Unterlagen (z.B. Bremsberechnung) besteht kaum Aussicht auf eine erfolgreiche einzel Vollabnahmen. Außerdem kenne ich Fälle, wo die Graukittel den Rahmen im Rohzustand - also vor dem Verzinken - zweck Schweißnaht Kontrolle sehen wollte. Generell stellt sich für mich die Frage, ob ein Eigenbau sinnvoll ist. Viel billiger wird es kaum. Außer es geht jemanden um den Spass am bauen, dann ist es eine andere Sache. Gruß Peter |
#19
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Moin!
An anderer Stelle hatte ich das Dilemma mit Eigenbauten bereits beschrieben: Zitat:
Abgesehen davon hatte ich (Dipl.-Ing. Fahrzeugtechnik) bisher beim TÜV keine Probleme mit Eigenbau-Anhängern. Da wurde vorab auch nichts abgesprochen. Auch nicht die beiden für den großen Anhänger notwendigen Ausnahmegenehmigungen. Eine Bremsberechnung ist auch nicht notwendig, wenn man die Zuordnungsliste (Zugeinrichtung vs. Bremse und Reifendimension) bei der Abnahme dabei hat. Der Rahmen braucht auch nur berechnet werden, wenn er nicht gleich auf den ersten Blick großzügig erscheint. Bei meinen ungebremsten Anhängern war das so. 350 mm hohe Bordwände aus 3er Feinkornstahl als Längsträger sind über jeden Verdacht erhaben. Der gebremste Anhänger mit 1200 kg und Rahmen aus Rechteckrohr 80x60x5 wurde natürlich nachgerechnet. Hier reichte die Berechnung der max. Spannungen bei Punktlast, max. Gewicht und max. Stützlast. Die Sicherheitszuschläge kann der Prüfer anhand der Bruchspannungen im Kopf ausrechnen. In der Praxis wird so ein Anhänger ja niemals mit Punktlast (= kpl. Ladungsgewicht an einem Punkt) betrieben. Bei Bootstrailern kann man stattdessen sicherlich auch die Punktlasten an den einzelnen Auflagen in die Berechnung einfließen lassen. Das senkt die Spannungen enorm. Grundsätzlich gilt: Es darf ruhig ein wenig mehr Widerstandsmoment sein. Allerdings sollte man den Anhänger unverzinkt / ohne Farbe vorführen. Wenn doch noch eine Änderung kommt, hat man es leichter. Auch ein [Zitat vom Prüfer] "Ich bin jetzt 20 Jahre dabei. Aber so etwas habe ich noch nicht gesehen." steht einer mängelfreien Vollabnahme nicht im Weg. Am Ende lautete der Fahrzeugtyp übrigens "SDAH f. ATL". Jetzt dürft ihr raten, was das bedeutet. Der Prüfer hatte seinerzeit gut 1/2 Std in der Gegend herum telefoniert, um die passende Bezeichnung zu finden. Grundsätzlich gilt: Je professioneller die Arbeit und je umfassender die Dokumentation, desto besser die Chancen für eine problemlose Vollabnahme. Von einem umfassenden Umbau eines alten Anhängers rate ich dringend ab. Erstens hat man dann immer noch einen alten Anhänger mit den entsprechenden Ersatzteilproblemen und zweitens ist die Abnahme allein schon wegen der fehlenden Unterlagen (Achse, Bremse etc.) schwerer als bei einem vernünftigen Neubau. Die Kosten unterscheiden sich eh nur minimal, da der gebrauchte Anhänger sicherlich auch Geld gekostet hat. viele Grüße Arnt
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Dem deutschen Insch´nör iss nix zu schwör. Es kam am frühen Morgen. Es war klein. Es war wendig. Es war schnell. Es schlang die Arme um meinen Hals. Es drückte kräftig zu. Es raubte mir den Atem. Es suchte mein Gesicht. Es lächelte mich siegessicher an. Es gab kein Entrinnen. "Guten Morgen, Papa." Geändert von clevertherm (28.11.2012 um 12:51 Uhr)
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#20
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Hallo Arnt,
stimmt soweit alles. Auch das mit dem Kostenvergleich Umbau/Neubau. Meiner ist jetzt zugelassen SDAH f. Bootstransporte. SDAH = Starrdeichselanhänger. Was ATL bedeutet, weiß ich nicht. Bei mir hatte der TÜV gar nichts bemängelt und nur gesagt (schwäbisch):"wenn man die Hänger im Baumarkt anschaut, ist das nicht zu vergleichen ond die hebet au." Die Bremsberechnung vom Achshersteller hatte völlig ausgereicht. Am Rahmen war nichts auszusetzen. Grüße Max |
#21
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SDAH=Starrdeichselanhänger?
... bei mir heißt das Sonderanhänger. ... oder nicht?
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Wer nicht ein bißchen Verrückt ist, ist nicht Normal.
Gruß Bernd |
#22
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Moin!
SDAH f. ATL = Starrdeichselanhänger für austauschbare Ladungsträger Als Ladungsträger eignen sich u.a. Euro-Paletten, Pritschen mit/ohne Plane, Kofferaufbauten, Wohnaufbauten und eben auch ein Hafentrailer. Da all die Dinge NICHT Bestandteil der Zulassung sind, müssen sie weder in die Fahrzeugpapiere eingetragen noch bei der Hauptuntersuchung vorgeführt werden. Gerade gestern habe ich einen PKW-Anhänger mit fest montiertem "American BBQ" gesehen. Auch so ein Aufsatz wäre ohne Eintragung möglich. In der Praxis handelt es sich somit um ein vielseitig einsetzbares Anhängerfahrgestell. Wenn Eigenbau, dann richtig! Die Leute müssen sich auf der Straße nach dem Ding umdrehen. Das wird uns nächstes Jahr mit dem Boot nicht anders gehen. viele Grüße Arnt PS Diese SDAH f. ATL kennt jeder: .... nur eben nicht in meiner "Größe".
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Dem deutschen Insch´nör iss nix zu schwör. Es kam am frühen Morgen. Es war klein. Es war wendig. Es war schnell. Es schlang die Arme um meinen Hals. Es drückte kräftig zu. Es raubte mir den Atem. Es suchte mein Gesicht. Es lächelte mich siegessicher an. Es gab kein Entrinnen. "Guten Morgen, Papa." Geändert von clevertherm (01.12.2012 um 11:33 Uhr) |
#23
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Da ich keinen Starrdeichselanhänger sondern einen Rahmenanhänger gebaut habe, wollte der TÜV eine Festigkeitsberechnung für den Rahmen sehen. Das hatte aber wohl auch mit dem Baumaterial 1.4571 zu tun.
Die habe ich dann auch beim TÜV in Auftrag gegeben und DM 400,- dafür bezahlt. Allerdings steht bei mir auch SDAH für Sportzwecke/Bootstransport im Fahrzeugschein.
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen |
#24
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Hallo Huebi,
Starrdeichsel bedeutet nichts anderes als dass Du Deine Deichsel nicht verstellen kannst wie es bei Anhängern mit Ringmaul Kupplungen oft üblich ist. Ob das nun eine V-Deichsel oder eine Vierkant-Deichsel ist, bleibt das, was wir alle haben immer noch eine Starrdeichsel. Die weitere Bezeichnung ist steuerlich relevant. Ich hatte bei mir bewusst auf die Bezeichnung "für Sportzwecke" verzichtet, weil es immer Ärger geben kann, wenn Du auf der Urlaubsfahrt normales Gepäck im Boot hast. Kleinlich gesehen wäre das eine Umwidmung und damit eine erlöschene BE und Steuerhinterziehung. Ich habe ein schwarzes Kennzeichen und bezahle die paar Euro KFZ Steuer. Richtig verzurrt kann ich dann auch mal lange Balken oder so etwas Transportieren. Grüße Max
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#25
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Moin Max!
*Klugscheißermodus AN* Starrdeichselanhänger bedeutet, dass die Deichsel während der Fahrt starr mit der Achse verbunden ist. Ob die Deichsel im Stand in der Höhe verstellt werden kann, ist nebensächlich. Unter diese Kategorie fallen somit alle Anhänger mit einer Achse. Aber auch Tandem- und Tridem-Anhänger. Nicht darunter fallen alle Anhänger mit einer während der Fahrt beweglichen Deichsel. Das wären z.B. die klassischen zweiachsigen Anhänger mit Drehgestell vorne und einer (Doppel-)Achse hinten. Als Sonderfall gibt es noch die während der Fahrt automatisch in der Länge verstellbare Deichsel. Diese gibt es bei allen Anhängertypen. Eine anderer Fahrzeugtyp wäre der Sattelauflieger. (nicht zu verwechseln mit dem Sattelanhänger) *Klugscheißermodus AUS* viele Grüße Arnt
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Dem deutschen Insch´nör iss nix zu schwör. Es kam am frühen Morgen. Es war klein. Es war wendig. Es war schnell. Es schlang die Arme um meinen Hals. Es drückte kräftig zu. Es raubte mir den Atem. Es suchte mein Gesicht. Es lächelte mich siegessicher an. Es gab kein Entrinnen. "Guten Morgen, Papa." |
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