Mein Hund liebt das Wasser und auch offensichtlich das Bootfahren, allerdings nehme ich ihn aus mehreren Gründen nur selten mit.
- Wenn der Hund auch nur in der Nähe des Wassers ist, ist er nass. Das ist temperaturunabhängig, (er schwimmt auch bei Minusgraden). Ich bin immer komplett nass, wenn der Hund dabei ist und da ich (bis auf Eisgang
) ganzjährig fahre, wird das bei Temperaturen unter 20° zzgl. Fahrtwind sehr kalt.
- Fahrtwind ist in meinem Boot auch ein Negativgrund, Fahrgeschwindigkeit >70 km/h zzgl. echter Wind ist für die Augen des Hundes (ich trage winddichte Brille, bzw. Helm) absolut schlecht.
- Mein Hund will immer zwischendurch schwimmen, festbinden will ich ihn nicht, aber ich bekomme ihn (50kg+) nicht mehr ins Boot, das geht nur am flachen Ufer. Wenn ich Richtung Hafen fahre, habe ich keine Chance ihn wieder ins Boot zu bekommmen ohne ihm weh zu tun.
- Ich und meine Beifahrer sehen die Wellen kommen, bekommen die Manöver mit und können sich auf jeden Sprung und auf jedes "in die Welle knallen" vorbereiten, mein Hund wird aber von jeder harten Bewegung komplett überrascht und das belastet seine Gelenke enorm.
- Der hauptsächliche Grund, ihn nicht mitzunehmen ist aber der Geräuschpegel. Mein 2-Takter produziert da wo der Hund sitzt über 95 dB/A, nimmt man jetzt noch die wesentlich empfindlicheren Ohren dazu...
Mein Hund liebt es beim Rudel zu sein und auch das Wasser, keine Frage, aber das Boot und die typische Fahrweise selbst, ist für ihn leider absolut nicht geeignet.
Hätte ich wie früher ein Kanu (da war er fast immer dabei), einen Segler, oder einen Verdränger, dann wäre er immer dabei.