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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Als Positionsmeldung werden die Brückennamen benutzt. Wenn man da als Ortsfremder nicht durcheinander kommen will, brauch man eine Liste mit den Namen der Brücken. Dann sorgfältig mitzählen und man weis wer was wo gemeldet hat.
Ansonsten gilt auch dort, das Kleinfahrzeuge allen anderen Fahrzeugen ausweichen müssen. Ich interpretiere das so, dass auch ein talfahrendes Kleinfahrzeug, keinen Vorrang vor einem Bergfahrer hat. Damit ist eine Meldung vor einer Engstelle eigentlich sinnfrei. Begegnen sich ein talfahrendes Kleinfahrzeug und ein bergfahrendes Fahrzeug an einer Brücke hätte der Talfahrer eigentlich Vorfahrt. Also ist die Meldung" Sportboot an Dingsbrücke zu Tal, eigentlich sinnlos, weil der Bergfahrer trotzdem fahren kann. Der müsste sich eigentlich melden und seine Absicht erklären. Das funktioniert auch in fast ganz Deutschland problemlos. Ich erinnere mal an die Bombenstrecke in Oranienburg. In Berlin ist aber spätestens ab den Mittagsstunden so viel Betrieb, dass man sich kaum noch absprechen kann. Da gibt es nur noch Kurztelegramme. Alles was man beim UBI gelernt hat, kann man eigentlich getrost zu Hause lassen. Ansonsten gilt die Binnenschifffahrtstrassenordnung auch in Berlin. Ebenso die Regeln für den Funk. |
#52
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Naja, diese 8 km haben es in sich: Bundeskanzleramt, Reichstag, Abgeordnetenhaus, Regierungsgebäude, Museumsinsel, danach die Oberbaumbrücke und zurück den Landwehrkanal. Das ist doch schon was für einen Touristen mit Funkschein.
Allerdings glaubt, daß die Merkel ruhig mal hätte winken können: edjm. |
#53
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Zitat:
Man muss das dort einfach mal machen, dann merkt man schnell, wie das läuft. Ist eigentlich alles kein Problem, wenn man Ohren, Augen und Gehirn nicht nur mit sich herumträgt, sondern auch nutzt. Matthias |
#54
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Zitat:
Hat sie. Stand aber gerade in der Küche und hat Kaffee gekocht. Im Ernst: Vor 20 Jahren war es der unglaubliche Baustellenverkehr der damals größten Baustelle Europas. Heute sind es im Sommer sicher 20 Fahrgastschiffe, die unvermittelt unberechenbare Manöver machen. Mal ist ein Anleger links, mal rechts, mal wird gedreht oder aufgestoppt. Wegen der Lage im Regierungsviertel und der Sicherheitslage muss manchmal die WSP kurzzeitig sperren. Das ist auch nicht immer planbar. Funk macht da schon Sinn, sich bei der Einfahrt zu melden und wenn ein Vorausfahrer da ist, sich an den ranzuhängen und das auch zu melden (bis sich was ändert), ist für den ohnehin überfüllten Kanal 10 sinnvoll. Dass das jetzt dauerhaft ist, befreit auch davon, die Diskussion jedesmal wieder neu zu beginnen. Das darf künftig auch gerne ganzjährig sein, denn irgendwie entspricht es nicht der Lebenswirklichkeit auf der Spree, denn auch im Sommer sind es fast nur einzeln fahrende Sportboote auf der Spree aber zu jeder Jahreszeit Unmengen von Touridampfern. Gruß Kapitaenwalli |
#55
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Zitat:
Grüße, Reinhard Geändert von Federball (03.02.2020 um 13:36 Uhr) Grund: Sig verg . |
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Zitat:
Lt. WaPo bedeutet Funkpflicht für Alle, dass auch Kleinfahrzeuge sich an Engstellen zu melden haben. So richtig herauslesen kann ich das nicht, aber von der Logik her, macht es dann auch wieder Sinn. Andererseits würde es für mich auch Sinn machen, wenn Kleinfahrzeuge dann auch gleichberechtigt wären. So ist es irgendwie etwas schwammig und ob fehlender Widerspruch bei Meldung freie Fahrt bedeutet, lasse ich mal offen. Ein bisschen den Verstand einschalten und dann passt das schon. Wem das alles zu kompliziert ist, dem empfehle ich an einem sonnigen Samstagnachmittag eine beschauliche Grachtenrundfahrt durch Amsterdam. Da kommt Freude auf. Trotz Allem, das ist kein Hexenwerk. Allerdings solltest du deine erste Fahrt nicht am Wochenende zur Kaffeezeit planen. |
#57
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Bin ja schon ein paar mal am WE durchgefahren.
Aber eben noch ohne Funk und deshalb Abends. Na schaun mer mal... Gruß, Sascha. |
#58
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Ich auch nicht. Ich wohn direkt dran. Hier sportet ja jeder, Standup Paddel, Kanus, Schlauchboote mit Kiste Bier hintendran, selbstgebaute Flösse, die gestrandeten Piraten aus der Rummelsburger Bucht.... Sonnenuntergangsyoga im Urbanhafen mit Standup Paddel....was ich hier schon alles aufm Wasser gesehen hab.... und mittendrin Riedel mit seiner Fahrgastschifffahrt. Düst man dann Richtung Spree über die Schleuse am Zoo..wirds schon eng. Ohne Funk würde ich an der Spree ungern rechts abbiegen Richtung Kanleramt. Am Ende stauen sich die Pötte an der Schleuse, wer da unbedingt durch muss ist froh wenn man per UKW ein wenig koordinieren kann mit den anderen. Ich warte jetzt auf die Wasserfahrräder.... und andere tolle Entwicklungen die uns Bootsfahrern auf den Keks gehen werden.
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#59
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So richtig Spaß kommt auf wenn man gegen 18 Uhr Mühlendamm zu Tal schleust. Da fährt man gemütlich als einziger in die Kammer, und bekommt während der Schleusung auf der Quäke mit was sich unten alles sammelt für die Bergschleusung Richtung Feierabend. Irgendwann meldet sich dann die Schleuse mit "ich hab jetzt den Überblick verloren, macht die Reihung bei der Einfahrt unter euch aus".
Da fragt man dann doch "höflich" nach ob es evtl. möglich wäre erst noch auszufahren. Und dann im "Riesenslalom" um die Dampfer die in Dreierreihe stehen. Hatte was....
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Gruß Mirko |
#60
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Zitat:
Satz 4.: Jedes mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstete Fahrzeug muss sich vor der Einfahrt in unübersichtliche Strecken, Fahrwasserengen oder Brückenöffnungen auf dem für den Verkehrskreis Schiff-Schiff zugewiesenen Kanal melden.
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Gruß Mirko |
#61
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Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, einen UBI zu machen ist doch wirklich total einfach und kostet doch praktisch nichts. Also einfach machen und zu etwas mehr Sicherheit auf den Wasserstraßen beitragen.
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#62
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Finde ich auch, aber andere sehen da schon einen gewissen Aufwand: Kurs buchen, Kurs bezahlen, Kurs machen, Theorie lernen, Praxis üben, Prüfung machen, Prüfungsangst überwinden, Funkgerät kaufen, Funkgerät einbauen (lassen), Nummernzuteilung bei der Bundesnetzagentur beantragen und stets mitführen, Handbuch Binnenschifffahrtsfunk (gedruckt oder als PDF) mitführen...
Für mich alles total simpel, aber andere finden das vielleicht schon aufwändig. Matthias
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#63
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Das kann ich nicht nachvollziehen. Anstatt hier seitenweise darüber zu schreiben, wäre schon die Hälfte von dem Stoff gelernt.
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#64
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Da ja hier nicht der PMR Thread ist, kann ich mich hier ja ventilieren:
UKW-Funk plus Schein gehört zum Bootssport wie der Erste Hilfeschein zum Führerschein. Sich nicht mit Schleusen, Berufsfahrt oder Revierzentralen (Verkehrsposten) austauschen zu können, grenzt für mich an Fahrlässigkeit. Im Charterbetrieb auf friesischen Torfkanälen oder auf der Müritz mag das ja noch gehen, aber sobald man etwas ortsübergreifend fährt und sein Hobby ernst nimmt, sollte es passieren, auch wenn´s nur der UBI ist. Mein Uraltlappen ist von 1986, und damals gab es in der Tat einen gewichtigen Grund, auf UKW zu verzichten: die Geräte kosteten fast ein Monatsgehalt eines Facharbeiters. Da war CB eine Alternative, aber das ist zum Glück lange vorbei.
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Gruss, Dirk |
#65
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Zitat:
Seit wann gilt das? Der betreffende Abschnitt, auf dem die Mindestmotorisierung von 15 PS gilt, ist der gleiche, auf dem bisher mindestens 5 PS und (nach wie vor?) das grundsätzliche Vorhandensein eines SFB binnen Pflicht ist? |
#66
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Das gilt offensichtlich seit 31.10.2019, also relativ neu, siehe oben den Link zum Bundesgesetzblatt.
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Jetzt erst recht: Cool bleiben - und weiter segeln |
#67
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Zitat:
... zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung zur Änderung binnenschifffahrtsrechtlicher, sportbootrechtlicher und wasserwegerechtlicher Vorschriften vom 31. Oktober 2019 (BGBl. I Seite 1518). Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
#68
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Na gut, das mit der neuen Mindestmotorisierung dürfte doch nur wenige betreffen, da ja auf dem gleichen Abschnitt bereits seit längerem ein SBF binnen vorgeschrieben ist und wer diesen hat, hat ja auch sowieso bestimmt keine kleine Nußschale.
Auch dürfte es kaum eine Bootsvermietung mit führerscheinfreien Booten geben, die jetzt gezwungen ist, ihre 5 oder 10 PS Motoren durch neue 15 PS Motoren zu ersetzen, da sie ja auf dem betreffenden Abschnitt nach wie vor nicht fahren dürfen, wenn deren Zielgruppe Freizeitkapitäne ohne SBF sind.
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#69
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Ich hole mal diesen alten Thread hervor:
Ist folgendes richtig? Erlaubt ist das Durchqueren der Innenstadt ohne Funk nur, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: 1. Mit SBF Binnen 2. Mindestens 15 PS 3. Zwischen 19:00 Uhr und 10:30 Uhr des Folgetages (oder gilt 19:00 Uhr bis 9:00 Uhr ) Gibt es in dem gesperrten Bereich Anlegestellen? Ist es gestattet ohne Funk in der Zeit des Fahrverbotes zu liegen? Angenommen man fährt Abends nach 19:00 Uhr ein, legt an und fährt am Folgetag um 19:00 Uhr weiter? Auf das Sprechfunkzeugnis bereite ich mich zwar vor; aber auch mit Funk würde ich auf die Durchfahrt in den Stoßzeiten wohl verzichten. Ist mir viel zu wuselig. |
#70
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Hier findest du alle Infos:
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=258090 Wenn du an einem Liegeplatz fest und nicht in Fahrt bist, dann brauchst du keinen Funk. Klaus, der demnächst auch mal wieder durch die Innenstadt fahren wird |
#71
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Zitat:
2. Mindestens 15 PS - Ja 3. Zwischen 19:00 Uhr und 10:30 Uhr des Folgetages - Ja, darf von Fahrzeugen/Verbänden in der Zeit, von 10.30 – 19.00 Uhr nur befahren werden, wenn sie mit einem zugelassenen und betriebsbereiten UKW – Sprechfunkgerät ausgestattet sind: https://www.berlin.de/polizei/suche.php?q=funkpflicht Gibt es in dem gesperrten Bereich Anlegestellen? - Ja Ist es gestattet ohne Funk in der Zeit des Fahrverbotes zu liegen? - Ja, da Du nicht fährst. Sollte ich etwas falsch beantwortet haben, gibt es bestimmt heute noch eine Berichtigung und mir einen auf den Deckel
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Gib niemals auf - höchstens einen Brief. (Heinz Erhardt) _________________________________ Helmut
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#72
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Klaus war schneller
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Gib niemals auf - höchstens einen Brief. (Heinz Erhardt) _________________________________ Helmut
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Das Problem an der Liegestelle Schiffbauerdamm ist aber, dass man zwischen 10 und 11 Uhr dort nicht liegen darf.
Ohne Funk kann man also nur Abends anlegen und muss morgens wieder weg fahren, da es eine halbe Stunde überlappen von Funkpflicht und Liegeverbot gibt. Abends noch einen freien Liegeplatz zu ergattern, ist allerdings ein Lotteriespiel. Letzte Woche Mittwoch waren einige funklose Kollegen gezwungen weiter zu fahren. Es wurde übrigens rege kontrolliert.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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Noch ein Hinweis:
Man muss sich nicht an jeder Brücke zwingend melden. Aber auf jeden Fall an Brücken wo es ein Begegnungsverbot gibt. Das sind die Brücken, wo nur ein Joch befahrbar ist und wo es selbst für grössere Sportboote eng wird. Darüber hinaus gilt das auch an unübersichtlichen Stellen oder an anderen Engstellen. So gab es denn auch Baustellenbereiche und einmal fischte ein WSA Boot Roller und Einkaufswagen aus der Spree. Die Dampfer melden sich auch, wenn sie ablegen oder in bestimmte Bereiche ein und aus fahren. Mit etwas Menschenverstand, ist das eigentlich ganz easy. Wir waren um 12 Uhr am Schiffbauerdamm und hatten nicht eine Begnung an den engen Stellen. Bei der Abfahrt um 10 Uhr am Folgetag, waren wir quasi fast alleine unterwegs. Ab Mittag wird es voll und am Nachmittag konnte man quasi Trockenen Fusses über die Spree laufen. Boot an Boot zwängte sich da durch. Am Wochenende ist das sicher noch schrecklicher. Übrigens gab es auch einige funklose Boote, die vor 10 Uhr angelegt haben und die Sperrstunde ignoriert haben. Die WSP hat jedenfalls alle als Charterboote erkennbaren Boote kontrolliert.
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Gottes sind Wogen und Wind, Segel aber und Steuer, daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer. Gorch Fock
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https://www.elwis.de/DE/Sportschifff...__forceHttps=1 oder file:///C:/Users/Dell/Documents/sportbootliegestellen%20(1).pdf
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Gib niemals auf - höchstens einen Brief. (Heinz Erhardt) _________________________________ Helmut
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