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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen. |
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Themen-Optionen |
#101
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Eigentlich dachte ich, es wird im Verhältnis zu einer vorhandenen Masse oder Energie die entnommenen (gewandelte) Wunschmasse (Energie) gerechnet. Dadurch haben wir doch einen universellen Vergleichsfaktor.
Wirkungsgrad Sonnenlicht zu Strom via Photovoltaik ~ 20%, Wirkungsgrad Wasserstoffherstellung via Elektrolyse 80%. Die Verluste in Höhe von 6% je 100km lassen wir mal aussen vor und glauben, dass der Strom vor Ort erzeugt wird. Nach diesen Vorgaben liegen wir bei 16% Wirkungsgrad. Das wäre also eine grüne Kette der Erzeugung. Dies steht jetzt in Konkurrenz zu der genannten Website mit einem angestrebten Wirkungsgrad von 84% (den ich für die Testphase mal auf 60% reduzieren würde). Möchten wir jetzt die Vorlaufkosten der Erzeugung gegeneinanderrechnen? Zitat:
![]() Zitat:
Welchen Vorteil erreichen wir mit Methan? Stehen diese Gase nicht zur Zeit auf der Liste der bösen Klimaveränderer? Und haben wir davon nicht mehr als genug auf dem Meeresgrund? Ich meine, meinen letzten Einwurf hast du eher weggewischt als wirklich entkräftet. Und eine Aussage wie dieser Schritt kann nicht funktionieren oder dass ist unwirtschaftlich oder oder fehlt mir auch. Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. |
#102
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Bei Wind- und Solarenergie ist das genau so: Wind und Sonnenschein kosten nix, und sie verursachen (vom Sonnenbrand und Sturmschäden abgesehen) auch keine Umweltschäden. Da spielt der Wirkungsgrad eine völlig untergeordnete Rolle, sondern da sind alleine die Kosten der erzeugten Nutzenergie relevant, und die hängen eben kaum vom Wirkungsgrad ab. Außer den Kosten der Anlagen ist da eben nur der Flächenverbrauch relevant, und die Anlagenkosten korrespondieren nicht mit dem Wirkungsgrad. |
#103
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Den Unterschied zwischen der Nutzung von Methan, das wir technisch aus CO2 und Wasser erzeugt haben, und der Nutzung von Methan, das wir aus der Erde oder aus dem Ozean beziehen, sollte auf der Hand liegen. Muss ich das wirklich ausführen?
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#104
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Eigentlich wollte ich nicht mit dir über Methan (immerhin ein Produktionsschritt mehr!) sondern über Wasserstoff diskutieren. Hier eben speziell über die Aussagen und Visionen der genannten Website.
Leider kommt da nicht viel. Aus dem Kopf "Es gab da schon andere Wissenschaftler (Irrglaube)" oder "Elektrolyse ist besser, Wirkungsgrad 80%" oder "Warum nicht gleich Methan". Auf die dargestellte Technik gehst du aber nicht oder nur im Vorbeigehen ein. Wieder aus dem Kopf: "Hohe Verluste in zwei genannten Prozessen", "hoher Energieeinsatz" und dann "normale Chemie kann das nicht toppen". Und dann, als Krone, ist die Sonnenenergie und deren Wandlung in Strom umsonst oder zumindest derart billig, dass die 80% Wirkungsgrad einer Elektrolyse einfach so stehen bleiben (und damit als ökonomisch erscheinen). Gegenrechnungen werden ignoriert. Jetzt macht es keinen Spaß mehr darüber zu diskutieren ![]() Gruß Peter
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#105
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Nein, ich habe nicht behauptet, dass die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom umsonst wäre. Ich habe behauptet, dass es dabei so gut wie nicht auf den Wirkungsgrad ankommt, weil nämlich die Sonnenenergie umsonst zur Verfügung steht. Es kommt NICHT auf den Wirkungsgrad an, sondern auf die KOSTEN! Aus dem Grund ist ein PV-Modul mit halbem Wirkungsgrad zu einem viertel des Preises sehr viel besser. Außerdem habe ich explizit festgestellt, dass sich nach aktuellem Stand der Wissenschaft diese Wasserstoffelektrolyse dennoch nicht lohnt. Zwar ist der Wirkungsgrad der Elektrolyse mit 80% sehr hoch, aber dann muss js später der Wasserstoff wieder in Nutzenergie umegwandelt werden, und dieser Wirkungsgrad ist sehr schlecht. Es bleiben bei Brennstoffzellen bestenfalls 40% Gesamtwirkungsgrad übrig, aber Brennstoffzellen sind noch gar nicht massentauglich. Mit vorhandener Technik bleiben gerade mal gute 10% Nutzenergie übrig. Solange Du das nicht einsiehst, lohnt sich eine Diskussion wirklich nicht. |
#106
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An alle die es noch interessiert:
In der Vision wird der Wasserstoff vorerst nur verbrannt. Dafür bedarf es keiner neuen Techniken. Die Probleme bei der Herstellung von Wasserstoff (Staub, Teer) wurden durch div. Maßnahmen des Visionärs beseitigt. Transportwege (Erdgasleitungen) und Hausanschlüsse scheinen selbst heute schon gelöst. Es wären noch zu klären: - Lagerung in Kavernen - Brennstoffzelle - industrieelle Herstellung zur Erhöhung des Wirkungsgrades. Hab ich was vergessen? Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so.
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#107
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Der Wirkungsgrad der Herstellung von Wasserstoff stellt nicht das eigentliche Problem dar. Natürlich ist es besser, wenn man 90% Wirkungsgrad hat anstatt 80%, aber das fällt nicht mehr so sehr ins Gewicht, wenn man dann beim Transport und v.a. bei der Rückwandlung Verluste von 80% hat. Das wichtigste Hindernis aber ist die fehlende Infrastruktur. Die Infrastruktur für den Vertrieb von Strom und Erdgas haben wir schon. |
#108
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Ich unterbreche Euren Dialog nur ungern...
![]() zum Thema Wasserstoff im Auto jedenfalls mal folgendes (unabhängig, wie der Wasserstoff gewonnen wird): http://www.auto-motor-und-sport.de/e...t-3996068.html
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Grüße, Andreas
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#109
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Die eigentliche Eingangsfrage ging unm Alternativen,und nicht um schon bestehende zukunftslose Konzepte.
Akku's in Fahrzeugen sind in Fahrrädern und auch Rollern sinnvoll..aber ein Auto sollte wenigstens eine Spitze von ca 150 erreichen und eine Reichweite von locker 500km oder mehr,dazu einen vernünftigen Preis.Alles andere sind Experimente. Es arbeiten in der Automobilindustrie ca 90000 Ingenieure..und seit Jahrzehnten immer noch das gleiche Motorprinzip.. Große Firmen gehen nur halbherzig oder gar nicht an alternative Lösungen heran..warum auch..der Rubel läuft ja auch so.. Die Gründer und Visionäre drehen sich dabei im Grab..hätten Siemens,Linde Bosch Benz usw genauso gedacht..dann führen wir heute noch mit der Kutsche. Von den großen Vier ist auch keine Lösung zu erwarten...Städte und Gemeinden tun wenigstens etwas und versuchen sich in Lösungen..wenn vielleicht auch nicht immer glücklich..aber sie tun etwas...da zu Forschen und zu Entwickeln sollte unterstützt werden. Peter möchte ja mal zum nachdenken anregen..der bisherigen Ideen haben bisher auch nicht viel gebracht. Neue Ideen werden gleich mit dem Hinweis auf Kosten abgewürgt.. wie geschrieben..hätte Benz auch so gedacht,würde der Benz-Vorstand heute noch Pferde beschlagen. Gruß Rudi
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#110
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![]() 220 km/h und 1000 km Reichweite scheinen mir genug... Und ich würde nicht unbedingt behaupten, dass E-Antrieb mit Brennstoffzelle als Rangeextender ein zukunftsloses Konzept ist. Aber egal, ich les dann lieber wieder nur mit ![]()
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Grüße, Andreas |
#111
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E-Antrieb ist ja Ok..aber es geht um das Speichermedium..
Im Moment ist doch der Akku weder Fleisch noch Fisch. Das mit der Brennstoffzelle oder dem Wasserstoff ist mal ein anderer Weg.Warum Nicht durch einen Motor Energie erzeugen lassen und diese direkt zum E-Motor leiten..ganz wie auf Schiffen bei den Pod's..nur mal als Beispiel. |
#112
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@Andreas
ist ein gutes Konzept..aber wieder einmal in der Luxusklasse..mmhh |
#113
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Eine Reichweite von 500 km ist ebenfalls völllig unnötig. Man kann jedem Autofahrer bei einer Strecke von 500 km zumutbaren, mindestens einmal eine 30minütige Pause einzulegen. Das kann man um so eher, wenn das zusätzlich noch darüber entscheidet, dass die Kosten pro km nur halb so hoch sein werden. |
#114
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Der Opel Ampera verfolgt dieses Konzept ja, aber das ist naturgemäß nur ein Konzept für eine Übergangszeit. Irgend wann ist Benzin so knapp und teuer, dass man es nicht mehr in Benzinmotoren verheizen will. |
#115
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Aus diesem Grund brauchte es ja den Tesla Roadster als Eye-Opener. Die Telsa-Macher waren völlig marktfremde Leute, die mit der Automobilindustrie nichts zu tun hatten (was nicht ohne nachteilige Folgen blieb), aber sie hatten die Idee, die die Autoleute nicht hatten.
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#116
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Benzinmotoren im heutigen Sinn werden bald aussterben..zumal es auch nicht gerade die effektivste Möglichkeit ist,Energie zu verbrennen..
Wieso 150..?..es ist nur eine Zahl..lasse es mehr oder weniger sein..aber ich möchte bestimmt nicht mit 80km/h von mir z.B. nach Norddeich fahren,auch nicht alle 2 Stunden in einer Schlange warten müssen bis meine Akkus geladen oder gewechselt werden,daher ist eine gewisse Reichweite schon sinnvoll..so bleibe ich auch flexibel.. Außerdem will ich ja auch mal einen LKW überholen können. |
#117
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Sinnvolle Ideen werden bestimmt nicht von/aus der Groß-Industrie kommen..außer es geht an die Kohle..
wenn Fortschritt,dann von kleinen Firmen..Tesla ist schon mal ein Schritt..
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#118
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Solange die Brennstoffzelle nicht marktreif ist wäre das eine Übergangslösung. Schlechter als KKW's, oder Kohlekraftwerke bestimmt auch nicht.
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Wenn du deinen Kollegen schon nicht lesen willst, dann vielleicht eine Rezension zu seinem Buch:klick. Gruß Peter
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#119
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Frühere Nutzung Bis 1980 wurde das Gasnetz zur Verteilung von Synthesegas (Stadtgas), das zu 51% aus Wasserstoff bestand, genutzt. [Quelle: Wiener Gasometer] Gefahr der Werkstoffversprödung: Dieser Effekt tritt durch Wasserstoff ausschließlich bei Stahl mit kubisch-raumzentriertem Gitter auf (etwa ferritischer Stahl) nicht bei austenitischem Stahl. [Quelle: DWV] Die Rohre der Gaspipelines werden standardmäßig aus austenitischem Stahl gefertigt. Auch ferritischer Stahl versprödet nicht, wenn die im Material auftretenden Spannungen gering gehalten werden und durch Oberflächenbeschichtung das Auftreten von Rissen verhindert wird. Gefahr der Diffusion: Aufgrund der geringen Größe der Wasserstoffatome besitzen sie eine um den Faktor 4 höhere Permeabilität (Diffusionswert) als Methan durch PE-Stoffe (faserverstärkter Polymerwerkstoff). Die Diffusion von Wasserstoff durch Metallrohre ist vernachlässigbar klein. [Quelle: DWV, Fachgemeinschaft Guss-Rohrsysteme e.V.] Quelle: klick Gruß Peter
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#120
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Und zu den Kavernen..
Zitat Stand der Technik „Bei der Wasserstoffspeicherung im geologischen Untergrund kann auf langjährige praktische Erfahrung zurückgegriffen werden. Vor der Einführung von Erdgas wurde vielfach Stadtgas über Pipelines und unter erfolgreicher Einbindung von Untertagespeichern verteilt. Stadtgas besteht zu über 50 % aus Wasserstoff. Reiner Wasserstoff als Rohstoff für die chemische und petrochemische Industrie wird seit vielen Jahren erfolgreich in Salzkavernen sowohl in Teesside (SABIC EUROPE), Großbritannien, und in Texas, USA, gespeichert.” [1] Quelle:klick
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. |
#122
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![]() Zitat:
Behaupten kann man viel. Aber wer halbwegs bei Sinnen ist, sollte bei Kapitalanlagen, die irrwitzig hohe Renditen versprechen, immer äußerst skeptisch sein und im Zweifel sein Geld da raus halten. Für Versprechungen hinsichtlich äußerst preiswerter und sicherer Energieversorgung gilt sinngemäß dasselbe. 35 Milliarden für unsere gesamte Strom- und Wärmeversorgung. Ist Dir wirklich klar, was das bedeuten würde? Ich fürchte nicht ... |
#123
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Deutschland hat einen Strombedarf von 600 TWh und einen Wärmebedarf von 1400 TWh jährlich. Woher willst Du die Biomasse dafür nehmen? Mit welcher Energie willst Du aus der Biomasse den Wasserstoff gewinnen? |
#125
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Meine Frexxe...ihr 2 habt euch auch gesucht und gefunden, oder
![]() Gruß, Frank ![]()
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Arbeite an dir selbst, nicht an deinem Selfie.
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