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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
#1
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Kleine Frage zu Kühlwasser-Temperatur
Hey Leute!
Ich bin schon lange stiller Mitleser hier, da wir seit letztem Herbst stolze Besitzer eines Invader V190 mit dem 4.3L Mercruiser 116KW / AlphaOne Gen.2 sind Trotz quälen der Suche und Google wurde ich leider nicht fündig. Und zwar geht die Kühlwassertemperatur unseres Invader im Stillstand / Leerlauf am Steg auf ca. 90C°. Kaum erhöht man die Drehzahl oder fährt los, geht die Temperatur runter auf ca. 70°. Ist dieses Verhalten normal? Ich habe leider keinen Anhaltspunkt wie's vorher war, aber wir haben nun im Winter Impeller erneuert und sonst einen kompletten Service durchgeführt. Nach meiner Logik dürfte es so eigentlich in Ordnung sein, weil mit höherer Drehzahl ja auch der Durchfluss erhöht wird? Wäre super wenn mir das jemand bestätigen könnte - dann können wir am Sonntag beruhigt auf die erste Ausfahrt Danke Euch!
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########## Gruss ~RoaSteR |
#2
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Mahlzeit und herzlich Willkommen,
90 °C ist etwas viel. Zeigt Dein Instrument auch Celsius an ??? Tausch zur Sicherheit mal das Thermostat, .... da gehört ein 140° F Thermostat rein, wenn Du keine 2KK hast. Gehe von einem Vergaser Motor aus. Gruß Alex
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Many things are Jacket like Trousers
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#3
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Zitat:
Danke für die Begrüssung! Vergaser, genau. 2KK wäre 2 Kühlkreisläufe? Ich glaube da ist nur der eine? Ja das Instrument müsste schon Celsius sein! Funktionieren tut das Thermostat auch, das merkt man gut am Thermostatengehäuse, dass dann in alle Richtungen kalt wird. Es könnte aber wirklich sein, dass ein falsches drin ist. Das 140F wäre ca. 60°C oder? Die konstanten 70°C bei voller Fahrt sind dann aber wiederum in Ordnung oder? Würde dann nämlich für ein 160F Thermostat sprechen das aktuell drin ist?
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########## Gruss ~RoaSteR Geändert von RoaSteR (07.05.2015 um 12:35 Uhr) |
#4
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Die älteren Motore hatten 140° F Thermostate drin.
Wurde ab ca. 1996 auf 160°F geändert. Viele fahren nach einem Tausch dann die Neueren 160er Ich fahre noch das alte 140er. Temp laut Anzeige liegt bei Vollgas auf ca. 145°-150°F. Vllt hakt Dein Thermostat etwas, kann sein, muss nicht. Wackel auch mal an Deinem Geberkabel. SB am Thermostatgehäuse ist der Geber für Dein Instrument, Backbort der Fühler für den Alarm. Gruß Alex
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#5
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Danke Dir für die Infos!
Demnach ist die Vollgas-Temp. zumindest nicht völlig verkehrt. Werde mal noch die Geber überprüfen und die Temp. nochmals genau beobachten. Dann wohl noch den Thermostat prüfen. Wenn's nicht will besorg ich dann nen 140er Vielen Dank für die Tipps!
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########## Gruss ~RoaSteR |
#6
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Ich hatte mal das gleiche bei meinem V6 Volvo. Mein Vorgänger hat wohl mal zu lange mit dem wechsel der Impellerpumpe gewartet dann ist ein Stück abgebrochen und hat sich in der Zulaufleitung im Thermostatgehäuse verkantet.
Ergebniss waren die selben Symptome wie bei Dir. Also umbedingt prüfen. Werden die Riser bei Standgasbetrieb heiss? Dann bekommt er zuwenig Wasser von der Pumpe. Grüsse Michi
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#7
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Zitat:
Danke für den Input! Der Impeller war beim Wechsel zum Glück noch ganz, bloss etwas eingelaufen Aber wer weiss was vorher war... Werde wohl mal noch alle Schläuch am Thermostaten entfernen und diesen überprüfen (inkl. Thermostat selber). Riser = Abgaskrümmer? Werde wieder berichten!
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########## Gruss ~RoaSteR |
#8
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Ich hatte mal folgendes Problem.
Bei 1300 bis 1500 U/min ging die Temperaturanzeige in den roten Bereich. Darunter und darüber war die Anzeige normal. Das lag an dem durchgescheuerten Geberkabel, es lag auf de Ansaugspinne und hatte bei der Drehzahl Masseschluss, andere Drehzahl=andere Vibration, dann war kein Masseschluss vorhanden. Schrumpfschlauch drüber gezogen und das Problem war weg.
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Gruß Albert |
#9
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Kühlwasser überhitzt bei Standgas / Idle-Betrieb
Hey Leute!
Das Problem besteht leider nach wie vor. Es handelt sich um den 4.3er V6 mit Vergaser von 1993. Einkreiskühlung. Symptom: Die Kühlwasser-Temperatur schnellt im Standgas oder beim tieftourigem Mänövrieren rasant in den 'roten' Bereich an. Sobald man etwas Gas gibt, kommt die Temperatur runter. Sei dies Gas mit Gang (Fahrbetrieb) oder Gas im Stillstand. So 1'200rpm reichen bereits, dass sauber gekühlt wird. Man spürt dies auch an der Kühlwasserspinne - hier wirds beim Seewasser-Zufluss im Standgas heiss - kaum gibt man etwas Gas, strömt das Kühle Seewasser und es wird sofort gekühlt (man fühlt es an der Spinne und sieht's an der Temperaturanzeige). Was gemacht wurde: Im Winter haben wir den alten Impeller nach 'Lehrbuch' (diverse Anleitungen gelesen und ausgedruckt) ausgewechselt. Der alte Impeller war ganz, jedoch etwas eingelaufen. Der lief wohl mal trocken und hat ziemliche Abrieb-Ablagerungen im Gehäuse gemacht. Wir haben das Gehäuse darauf hin von den Ablagerungen frei geschliffen das alles sauber war und den neuen Impeller gegebaut. Zusätzlich haben wir gestern alle Kühlwasser-Schläuche entfernt und auf Flaschenhälse untersucht. Nirgends konnten wir was finden, auch im Thermostaten-Gehäuse und Ölkühler beim Zulauf war nichts. Den Seewasser-Zulauf haben wir direkt vor dem Ölkühler entfernt und den Motor gestartet. Wasser kommt, im Standgas nicht sehr viel, bei höheren Tourenzahlen entsprechend mehr. Festellung: Der Hobel liefert im Standgas zu wenig Seewasser und läuft heiss (-über 100°C auf der Anzeige). Man sieht dies auch hinten am Heck - da raucht es dann entsprechend. Der Thermostat funktioniert einwandfrei, denn nach dem wir das Gehäuse offen hatten war, hat die Dichtung nicht mehr sauber gedichtet. Bei 70-80°C fing es dann an ab Gehäuse raus zu drücken. Heisst für mich, der hat geöffnet, da sonst dort oben kein Wasser ist. Frage: Kennt jemand von Euch das Symptom, dass der Hobel im Standgas zu wenig Wasser fördert? Kann das wirklich am Impeller liegen? Im höher-tourigen Betrieb fördert er ja sauber und kühlt den Motor im Fahrbetrieb auf 60-70°C. Danke für Eure Tipps!
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########## Gruss ~RoaSteR |
#10
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Hallo RoaSter,
bei mir war das Problem das der Motor das Kühlwasser nicht wegbekommen hat. Immer wenn ich Gas gegeben habe gings und im Stadtgas wurde er sehr schnell warm. Schau mal deine Krümmer / Rieser an. Bei mir waren die Ausgänge in Richtung Antrieb total verrostet und das Wasser kam nur sehr spärlich durch. Bei mehr Drehzahl (Druck vom Impeller) ging etwas mehr durch.
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René Ich bin verantwortlich für das was ich sage....... nicht für das was du verstehst.
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#11
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Zitat:
Danke für den Input! Soweit habe ich gar nicht überlegt, dass das Problem ja Ausgangs-seitig sein könnte. Etwas seltsam ist halt, dass das Problem vorher (also letzte Saison) noch nicht war. Inwiefern kann ich die Riser überprüfen bzw. wo geht das Wasser da raus? Bei den Bälgen zum Y-Stück oder wo geht das Wasser bei denen weg? Achja - ich nehme an, die Kugel sind normal, dass das Wasser nicht zurückfliessen kann?
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########## Gruss ~RoaSteR |
#12
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Da ist vielleicht über den Winter das letzte Stück zugerostet
Rieser sind die Teile die auf dem Krümmer sitzen. Dort geht hinten ein dicker Schlauch richtung Antrieb. Dort den Schlauch runter nehmen und reinschauen. So sah es bei mir aus.
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René Ich bin verantwortlich für das was ich sage....... nicht für das was du verstehst. |
#13
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Danke für den Tipp - dann werde wir dort auch noch nachschauen!
Wäre aber schon ein rechter Zufall irgendwie? Tut man dem Hobel mal was gutes und leert nicht bloss das Kühlwasser, sondern befüllt Ihn noch mit Frostschutz - kommt sowas ;) Aber mal noch zum IMPELLER: Entweder der geht, oder nicht - richtig? Ab einer gewissen Tourenzahl wird ja sauber gekühlt - dann ist die Funktion das Impellers ja eigentlich gewährleistet? Der wird ja von der Welle im UWT angetrieben - und das funzt ja. Tourenabhängig kann bei dem die Funktion ja nicht sein?
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########## Gruss ~RoaSteR |
#14
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Es sollte im Standgas schon ein guter Strahl kommen.
Wenn Du den Zulaufschlauch am Thermostatgehäuse ab machst, in einen Eimer hältst, .... dann den Motor KURZ startest. Gruß Alex
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Many things are Jacket like Trousers |
#15
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Gehäuse sauber geschliffen ? hm ...
Wenn das Gehäuse und die Face Plate eingelaufen sind, tritt genau das Symptom auf.
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Don P Stan No. 3/Abteilung FW
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#16
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Du meinst, das Schleifen kann die Ursache sein? Hier hat einer dieselben Symptome - da hat anscheinend der Mechaniker eine Dichtung falsch rum eingebaut: http://forums.iboats.com/forum/engin...-under-1000rpm Bin mir zwar sehr sicher, dass die Platte und Dichtungen richtig sind - aber wahrscheinlich komm ich drum rum den Kahn nochmal rauszuholen und das zu checken. Auch könne das Übergangsrohr vom Impeller-Gehäuse raus in den oberen Teil das Problem sein. Aber wenn der nicht richtig sitzen würden, würde ja kein Wasser kommen, bzw. erst wenn der untere Teil 'geflutet' ist? ;) Krieg ich die Dichtungen separat ohne gleich nochmal ein ganzes Impeller-Kit kaufen zu müssen? Würdet Ihr bei dem Aufwand auch gleich ein neues Gehäuse ordern?
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########## Gruss ~RoaSteR Geändert von RoaSteR (18.05.2015 um 11:17 Uhr) |
#17
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Wenn diese O-Ringe fehlen, oder nicht in der Nut sitzen, dann läuft Kühlwasser am Rohr vorbei. Bei niedrigen Drehzahlen wirkt sich das dann am stärksten aus. Neben der Impellerpumpe ist auch ein "Gummidamm". Wenn der nicht richtig dichtet, kann es ähnliche Effekte haben. Manche bauen den mit Silikon ein, manche mit Fett. In jedem Fall muss alles dicht sein.
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#18
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Danke goec2468!
Genau, die O-Ringe habe ich alle gegen neue getauscht und sauber in die Nut gelegt - auch den kleinen fürs Getriebeöl. Ich kann nun aber nicht ausschließen, dass die evtl. verschoben wurden beim zusammenbau. Ist ja auch schwierig zu kontrollieren ;) Was Fakt ist: Diese 'Damm' war mit Silikon o.ä. gemacht. Den hab ich definitiv nicht neu gemacht, weil das nirgends in der Anleitung erwähnt war Demnach schau ich nun nen Hänger zu organisieren für nächstes Weekend - dann kommt der Bock raus und der Impeller wird nochmal neu eingebaut. Hierzu aber noch ein paar Fragen:
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########## Gruss ~RoaSteR |
#19
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Entscheidend ist dass das Gehäuse und FacePlate nicht eingelaufen ist.
D. h. es bildet sich ein " Ring" um die Bohrung der Welle.
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Don P Stan No. 3/Abteilung FW |
#20
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Beim anziehen der Schrauben für die Pumpe das Drehmoment einhalten, nicht, dass sich da etwas verzieht. Beim Einbau der Impellers die Drehrichtung des Impellers beachten. Das Gehäuse würde ich so blank wie möglich machen, je rauer es ist, umso eher verschleißt der Impeller. Bei dem Gummi"damm" würde ich auch prüfen, ob das Aluminium in diesem Bereich - und in dem gegenüber liegenden Bereich im Oberteil - angegriffen/korrodiert ist. Hier muss alles dicht werden, wenn der Bereich schon weggegammelt ist, wird es nicht dicht. Oberhalb des Gehäuses der Impellerpumpe ist auf der Welle auch ein Dichtring. Der muss richtig herum montiert werden und bei der Montage muss die Welle nach oben gezogen und der Ring nach unten gedrückt werden. Die Berührungsfläche zur Pumpe wird gefettet, die Fläche Ring/Welle nicht! Der Ring soll auf dem Pumpengehäuse drehen und nicht auf der Welle. |
#21
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Ich schaue am Weekend einen Hänger zu bekommen, dann kommt der Bock raus und wir bauen den Impeller neu ein! Auf was ich nun definitiv besser achte bzw. mache:
Die Drehrichtung des Impellers sollte stimmen - unten ein Foto des alten Impellers. Der neue wurde identisch eingebaut. Drehmoment hatte ich keine Angabe - habe bloss übers Kreuz sanft-satt angezogen Wie bei ner Zündkerze ;)
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########## Gruss ~RoaSteR Geändert von RoaSteR (18.05.2015 um 17:20 Uhr) |
#22
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Auf dem Bild kann man nicht viel erkennen...
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Don P Stan No. 3/Abteilung FW |
#23
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Der Keil für den Impeller ist drin
Gruß Alex
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#24
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Ich denke ..wenn nicht ...würde der Motor gerade bei höheren Drehzahlen heiss werden ...
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Don P Stan No. 3/Abteilung FW |
#25
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Zitat:
Wenn der Antrieb noch mal runter kommt, ... sind wir schlauer. Der Rinnsal aus dem Schlauch im Standgas, trotz neuem Impeller, ist schon seltsam. Gruß Alex
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