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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen. |
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Themen-Optionen |
#76
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Aber wenn du an eine Form der Erzeugung den Anspruch stellst 100% versorgen zu können, wirst du meiner Einschätzung nach nie zu einem brauchbaren Ergebnis kommen. Ich bin der Meinung daß es ein gesunder Mix werden wird, was irgend wann den größeren Teil übernimmt wird der Wettbewerb entscheiden. Für die heutige Situation sehe ich das Problem, daß keiner bereit ist die notwendige Infrastruktur zu finanzieren, da noch nicht absehbar ist was sich durchsetzen wird. Das ist so etwas wie ein Teufelskreis der nur durch entweder Subventionen (mit dem Risiko aufs falsche Pferd zu setzen) oder durch signifikante Ölpreissteigerungen durchbrochen werden kann. |
#77
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Natürlich kann sich da immer was ändern dadurch, dass neue sensationelle Entdeckungen gemacht werden. Wer erinnert sich nicht daran, als vor gut 20 Jahren Fleischmann und Pons die Entdeckung der Kalten Kernfusion bekannt gaben. Möglich ist das immer noch, und wenn sowas kommt, dann kann alles andere einpacken. Oder EEstor: das ist eine geheimnisumwitterte Firma in den USA, die behauptet, einen langlebigen, sehr preiswerten Kondensator entwickelt zu haben, der etliche tausend mal mehr Energie speichern kann als die heute bekannten Kondensatoren (http://en.wikipedia.org/wiki/EEStor). Auch sowas würde alles verändern ... Wenn wir aber vernünftig diskutieren wollen, dann müssen wir uns auf die heute bekannten Technologien beschränken. Vor 5 Jahren hab' ich selber noch die Wasserstofftechnologie propagiert und Brennstoffzellen, aber Tesla hat gezeigt, dass es was Besseres gibt. Und das hat die Grundlagen unserer Diskussion verändert. |
#78
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Hallo ChaCha,
nicht Strom erzeugen und dann Wasserstoff erzeugen. Erst Wasserstoff erzeugen (und diesen einlagern in Kavernen) um dann Vorort (also im Haushalt) Strom daraus zu erzeugen oder verbrennen. Transport über die vorhandenen Erdgasleitungen, Erzeugung zum Beispiel über Biogasanlagen. Verwendung dann gern im Elektroauto, Elektroheizung und so weiter. Stromversorgung ist dann lt. Studie aus Österreich kein Problem mehr. Schnellladung der Akkus mit den notwendigen höheren Voltzahlen ist dann ja auch kein wirkliches Problem und kann mit der Hausinstallation erledigt werden. Die Akkus werden aufgrund der Massenherstellung vermutlich schnell im Preis angepasst werden. Nur die KM- Schrupper werden mit dieser Lösung noch nicht ganz glücklich sein. Zwangspausen nach 200km von 30-45 Min. sind nicht akzeptabel. Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:28 Uhr)
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#79
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Ich hätte hier auch mal nen Link: klick
Schöne Vision und scheinbar technisch schnell umsetzbar. Wie gesagt, da werden unsere Ölmultis und Stromerzeuger wohl etwas dagegen haben. Somit keine Lobby und wird erst dann Realität (wenn überhaupt) wenn wir nichts anderes mehr haben zum Verbrennen. Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:36 Uhr) |
#80
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Da viele eine Scheu davor haben externe Links durchzulesen
![]() ![]() ![]() Quelle Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:41 Uhr) Grund: Quelle verlinkt
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#81
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Cha Cha....
gehoerst du auch zu der Truppen die irgendwann vor der Haustüre stehen: Sehr geehrter Herr..... Sie haben etwas was wir wollen. Wir möchten es gegen Geld u. Stillschweigen erwerben. Sollten Sie anderer Meinung sein, kein Problem wir haben weitreichende Kontakte. ![]() Bereich Thermohydraulik. Das ist Tatsache..... Robert |
#82
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Ich hätte gerne wieder so etwas:
![]() ![]() Könntet ihr mir mal bitte den Wirkungsgrad vorrechnen? ![]() Die gab es ja auch etwas aktueller, hier: ![]() Oder sogar hier: ![]()
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gregor ![]()
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#83
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und hier die Tankstelle
![]() ![]() ![]() In meiner Gegend könnte das sogar funktionieren, die Großstädter müssen dann eben laufen oder auf Öffentliche umsteigen. ![]() ![]() ![]() |
#84
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Da musst Du uns aber noch verraten, auf welche Weise Du den Wasserstoff erzeugen willst.
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#85
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#87
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![]() Ich bin leider nicht in der Lage zu erkennen, ob die Aussagen auf der genannten Seite machbar und korrekt sind. Bitte erkläre mir, warum Elektrolyse die beste Methode ist und nicht der dort genannte Weg mit Vergasen der (nassen) Biomasse? Wohlgemerkt, es geht um Energiegewinnung und nicht um die effizienteste Methode der Herstellung von Wasserstoff an sich. Aus dem Impressum der Website: " Karl-Heinz Tetzlaff war in der zentralen Konzernforschung der Hoechst AG zuständig für Elektrolyse- und Brennstoffzellenentwicklung und die Schätzung von Investitionskosten von innovativen Verfahren. " Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. |
#88
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Da hat die Methansynthese, die das Fraunhoferinstitut jetzt vorgestellt hat, noch einen höheren Wirkungsgrad. Die Elektrolyse von Wasser hat einen Wirkungsgrad von 80%. Das ist ein sehr hoher Wirkungsgrad, ziemlich identisch wie der von Pumpspeicherkraftwerken. Das ist mit normaler Chemie kaum je zu toppen. Zitat:
Zitat:
Geändert von cha cha (18.09.2011 um 12:12 Uhr) |
#89
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Fall 1: Wasserstoff mittels Elektrolyse und grüner Strom. Photovoltaik mit seinen 8%- 40%(Labor) verkehrt das Ergebnis ins Gegenteil. Nehmen wir 20% im Durchschnitt, dann hätten wir einen schlechten Wirkungsgrad. Welche Stromquelle rechnest du denn? Fall 2: Biomasse mittels chemischer Reaktion vergasen. Wirkungsgrad theoretisch 84% in Industrieanlagen. Nebenprodukte wie Terra Preta bzw. Asche sind für die Landwirtschaft sicher auch vorteilhaft. Energiegewinnung war vielleicht falsch ausgedrückt. Aber Wasserstoff als Zwischenspeicher ist schon ganz ok finde ich. Gruß Peter
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 18:17 Uhr) |
#90
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Servus,
na dann ..... lasst noch ein bischen Zeit vergehen: Und das Carbazol verbessern.... dann wird Wasserstoff in dem Material gebunden...( Nochbesser als zur Zeit ) und wir fahren CO² neutrale Autos... mit 100ltr. Carbazol ca. 550Km ![]() Dann Tanken weiterfahren..... Und die Tankstellen müssen nix großartig umstellen.... Nur soviel zum E-Auto..... ![]() Viel Spaß beim suchen im Netz.... Gruß Robert |
#91
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Ich bin kein Tourist, ich lebe so. |
#92
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Es fallen also zukünftig mit Sicherheit Stromüberschüsse aus Wind- und PV an, und es ist mit Sicherheit vernünftig, die irgend wo zu speichern. Das kann man beispielsweise mit ca 70% Wirkungsgrad (wegen der langen Leitungen und Übertargungsverlusten) in norwegischen Pumpspeicherkraftwerken. Das kann man, wenn man sich nicht zu sehr von Norwegen abhängig machen will, aber auch mit Wasserstofferzeugung im Land machen, oder neuerdings auch mit Methansynthese. Es gibt noch andere Methoden, diese Überschüsse zu speichern. Beispielsweise könnte man das mit Hochtemperaturspeichern machen, oder, ganz exotisch, in gewaltigen Schwerkraftspeichern. |
#93
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Genau so sind auch viele Akku-Chemien möglich, die Zwischenstadien zwischen Brennstoffzelle und herkömmlichem Akkus sind. Die zeichnen sich dadurch aus, dass eines oder beide Elektrodenmaterialien sehr schnell an Tankstellen nachgetankt werden können. Google mal nach "Redox-Flow-Akku", oder lies' Dich mal hier ein:http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle. |
#95
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Nutze ich also Strom um Wasserstoff herzustellen (zu isolieren?) so ist in der Betrachtung des Wirkungsgrades 1. Der Wirkungsgrad bei der Stromerzeugen (ev. auch der Speicherung und des Transportes) 2. Der Wirkungsgrad des Prozesses der Wasserstofferzeugung selbst zu beachten. Wird der zu verwendende Strom mit einem Wirkungsgrad von 50% erzeugt, mit einem Verlust von 10% transportiert (beides nur angenommen) und haben wir dann einen Herstellungsprozess mit 80% Wirkungsgrad, so liegen wir sicherlich weit unter dem erhofften Wirkungsgrad bei der Erzeugung über chemische Prozesse und Biomasse von 84%. Selbst wenn ich den nicht optimierten Prozess auf 60% (wieder Biomasse!) einschätze liege ich immer noch deutlich über deinem Wirkungsgrad (von um 36%??). Nun zu dem chemischen Aufwand: Wie ich gelesen habe, wird die Biomasse vor Verwendung siliert. Dies bringt den Prozess fast umsonst in Gang. Neu ist das nicht und es werden sogar in privaten Kleinanlagen (ich verweise nach Frankreich mit dem Stichwort Biomeiler) nennenswerte Ergebnisse im Bereich alternative Heizung erzielt. (Das Gas an sich ist bisher Abfall). Habe ich da etwas falsch verstanden? Gruß Peter P.S. By the way, macht Spaß sich an dir zu reiben ![]()
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#96
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Cha cha... ähh sorry..
bitte was hat den ein Brennstoffzelle mit einen Akku zu tun.... diese kann weder Energie aufnehmen noch speichern.... Du must diese mit einer Primärenergie füttern, und bekommst dafür eine Sekundär Engerie....Aber das weist du ja selbst...oder? Sprich Wasserstoff rein... elektrische Energie raus.... Oder BHKW ... Wasserstoff rein... Thermische und Elektrische Leistung raus. Wenn du schon immer auf dem Wirkungsgrad rumreitest... warum bauen wir dann PV Anlagen, die einen Flächengesehenen Wirkungsgrad von eingestrahlter Energie zu geernteten Energie 17% bis max 23% hat?...und dann noch die Wechselrichter- Netzverluste- Verbraucherverluste.... 1Kwp entspricht ca.7- 8m² PV Anlage Es gab mal das Ammenmärchen das auf die Erde bei max Sonneneinstrahlung ca. 700W/m² ankommen. Weit gefehlt, meine Datenlogger Auswertungen gehen teilweise bis zu 1200- 1300W/m². PV Anlagen gehen mit steigender Temperatur immer mehr in die Knie. Thermische Solaranlagen in Verbindung mit Eisspeichern oder mit Verdampfertechnik/ WP kann noch mehr rausholen....Brennstoffzelle Im Winter ist es schön Warm und im Sommer kann ich Absorbition mit Kühlung verbinden. Der Weg wird immer wieder durch Lichtkonzentrationen, zu Kraftwerken führen... und die Speicherung in Wasserstoff. Nur die Profitgier stehen noch dazwischen.... Ich war der erste die in unserer Wohnumgebung Solarthermisch Energie im großen umfang genutzt hat.... Ich haben meinen Nachbar Elektrisch und Thermische Energie angeboten....Wobei Sie nicht auf ihren Netzanschluss verzichten hätten müssen..... Ich wurde 1997 als Spinner gesehen.... soooooo viel Geld in ein Haus in die Energetische Anlage zu stecken... Heute haben Sie alle von mir Energiekonzepte die umgesetzt wurden.... Anschaffungskosten sind Kalkulierbar.... Energiekosten die unsere Versorger haben wollen nicht..... Gruß Robert |
#97
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#98
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Vielleicht verstehst Du's besser, wenn Du Dir eine Brennstoffzelle vorstellst, die eine Elektrolyseeinheit angekoppelt hat. Das in der Brennstoffzelle beim "Entladen" erzeugte Wasser wird gesammelt, und beim Laden wird genau daraus wieder Wasserstoff und Sauerstoff. Eine Brennstoffzelle ist tatsächlich nichts anderes als eine Batterie, bei der die beiden Elektroden gasförmig vorliegen - der Wasserstoff aus dem Tank, der Sauerstoff aus der Luft. Durch die Elektrolyse wird daraus ein Akku, der eben immer wieder aufgeladen werden kann. |
#99
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#100
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Werdet bitte nicht persönlich ...
Ein kleiner Tipp meinerseits noch: ich war vor vielen Jahren auch mal ganz tief in der Materie. Heute im Nachhinein weiß ich, bei manchen Punkten bei denen ich mir damals ganz sicher war, lag ich nach heutigem Wissen falsch. ![]() |
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