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Kein Boot Hier kann man allgemeinen Small Talk halten. Es muß ja nicht immer um Boote gehen.

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  #76  
Alt 17.09.2011, 22:21
Benutzerbild von wolf b.
wolf b. wolf b. ist offline
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Zitat:
Zitat von cha cha Beitrag anzeigen
Naja, auch für Dein BHKW brauchst Du irgend eine Form von Primärenergie. Vorerst sieht#s nicht so aus, als ob wir das alles mit Biomasse betreiben könnten, und das gilt auch für Deine Pellet-Heizung - die ist auch nicht für alle 60 Mio Haushalte in Deutschland möglich.
Ich stimme dir in vielen Punkten zu.
Aber wenn du an eine Form der Erzeugung den Anspruch stellst 100% versorgen zu können, wirst du meiner Einschätzung nach nie zu einem brauchbaren Ergebnis kommen.

Ich bin der Meinung daß es ein gesunder Mix werden wird, was irgend wann den größeren Teil übernimmt wird der Wettbewerb entscheiden.

Für die heutige Situation sehe ich das Problem, daß keiner bereit ist die notwendige Infrastruktur zu finanzieren, da noch nicht absehbar ist was sich durchsetzen wird.
Das ist so etwas wie ein Teufelskreis der nur durch entweder Subventionen (mit dem Risiko aufs falsche Pferd zu setzen) oder durch signifikante Ölpreissteigerungen durchbrochen werden kann.
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  #77  
Alt 17.09.2011, 22:35
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Ich stimme dir in vielen Punkten zu.
Aber wenn du an eine Form der Erzeugung den Anspruch stellst 100% versorgen zu können, wirst du meiner Einschätzung nach nie zu einem brauchbaren Ergebnis kommen.

Ich bin der Meinung daß es ein gesunder Mix werden wird, was irgend wann den größeren Teil übernimmt wird der Wettbewerb entscheiden.
Ja, selbstverständlich. Das steht völlig außer Frage.

Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Für die heutige Situation sehe ich das Problem, daß keiner bereit ist die notwendige Infrastruktur zu finanzieren, da noch nicht absehbar ist was sich durchsetzen wird.
Richtig. Deshalb wird sich das zuerst durchsetzen, das mit der vorhandenen Infrastruktur am besten zurecht kommt. Für die Elektromobilität brauchen wir an der Infrastruktur kaum was zu ändern. Für Methan ebenfalls kaum. Wasserstoff aber braucht eine komplett neue Infrastruktur, und es hat - zumindest mit den bislang bekannten Technologien - noch dazu den schlechtesten Wirkungsgrad.

Natürlich kann sich da immer was ändern dadurch, dass neue sensationelle Entdeckungen gemacht werden. Wer erinnert sich nicht daran, als vor gut 20 Jahren Fleischmann und Pons die Entdeckung der Kalten Kernfusion bekannt gaben. Möglich ist das immer noch, und wenn sowas kommt, dann kann alles andere einpacken. Oder EEstor: das ist eine geheimnisumwitterte Firma in den USA, die behauptet, einen langlebigen, sehr preiswerten Kondensator entwickelt zu haben, der etliche tausend mal mehr Energie speichern kann als die heute bekannten Kondensatoren (http://en.wikipedia.org/wiki/EEStor). Auch sowas würde alles verändern ...

Wenn wir aber vernünftig diskutieren wollen, dann müssen wir uns auf die heute bekannten Technologien beschränken. Vor 5 Jahren hab' ich selber noch die Wasserstofftechnologie propagiert und Brennstoffzellen, aber Tesla hat gezeigt, dass es was Besseres gibt. Und das hat die Grundlagen unserer Diskussion verändert.
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  #78  
Alt 18.09.2011, 07:19
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Hallo ChaCha,

nicht Strom erzeugen und dann Wasserstoff erzeugen. Erst Wasserstoff erzeugen (und diesen einlagern in Kavernen) um dann Vorort (also im Haushalt) Strom daraus zu erzeugen oder verbrennen.

Transport über die vorhandenen Erdgasleitungen, Erzeugung zum Beispiel über Biogasanlagen. Verwendung dann gern im Elektroauto, Elektroheizung und so weiter. Stromversorgung ist dann lt. Studie aus Österreich kein Problem mehr. Schnellladung der Akkus mit den notwendigen höheren Voltzahlen ist dann ja auch kein wirkliches Problem und kann mit der Hausinstallation erledigt werden.
Die Akkus werden aufgrund der Massenherstellung vermutlich schnell im Preis angepasst werden. Nur die KM- Schrupper werden mit dieser Lösung noch nicht ganz glücklich sein. Zwangspausen nach 200km von 30-45 Min. sind nicht akzeptabel.

Gruß

Peter
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Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:28 Uhr)
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  #79  
Alt 18.09.2011, 07:22
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Ich hätte hier auch mal nen Link: klick
Schöne Vision und scheinbar technisch schnell umsetzbar. Wie gesagt, da werden unsere Ölmultis und Stromerzeuger wohl etwas dagegen haben.

Somit keine Lobby und wird erst dann Realität (wenn überhaupt) wenn wir nichts anderes mehr haben zum Verbrennen.

Gruß

Peter
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Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:36 Uhr)
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  #80  
Alt 18.09.2011, 07:35
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Da viele eine Scheu davor haben externe Links durchzulesen trage ich mal zwei Bildinfos von genannter Quelle nach hier:





Quelle

Gruß

Peter
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Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 07:41 Uhr) Grund: Quelle verlinkt
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  #81  
Alt 18.09.2011, 08:06
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Robert29566 Robert29566 ist offline
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Cha Cha....

gehoerst du auch zu der Truppen die irgendwann vor der Haustüre stehen:

Sehr geehrter Herr..... Sie haben etwas was wir wollen. Wir möchten es gegen Geld u. Stillschweigen erwerben.

Sollten Sie anderer Meinung sein, kein Problem wir haben weitreichende Kontakte.

Bereich Thermohydraulik.

Das ist Tatsache.....

Robert
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  #82  
Alt 18.09.2011, 08:48
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Dicke Lippe Dicke Lippe ist offline
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Ich hätte gerne wieder so etwas:





Könntet ihr mir mal bitte den Wirkungsgrad vorrechnen?

Die gab es ja auch etwas aktueller, hier:



Oder sogar hier:

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gregor

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  #83  
Alt 18.09.2011, 09:45
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Zitat:
Zitat von Dicke Lippe Beitrag anzeigen
Ich hätte gerne wieder so etwas:
und hier die Tankstelle
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	scheitholz_01.jpg
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Größe:	50,3 KB
ID:	310935
In meiner Gegend könnte das sogar funktionieren, die Großstädter müssen dann eben laufen oder auf Öffentliche umsteigen.
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  #84  
Alt 18.09.2011, 10:21
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Hallo ChaCha,

nicht Strom erzeugen und dann Wasserstoff erzeugen. Erst Wasserstoff erzeugen (und diesen einlagern in Kavernen) um dann Vorort (also im Haushalt) Strom daraus zu erzeugen oder verbrennen.
Da musst Du uns aber noch verraten, auf welche Weise Du den Wasserstoff erzeugen willst.
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  #85  
Alt 18.09.2011, 10:24
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Ich hätte hier auch mal nen Link: klick
Schöne Vision und scheinbar technisch schnell umsetzbar.
Tja, wenn es denn funktionieren würde. In dem Link wird behauptet, dass man mit deren Methode den "Biowasserstoff" sehr viel verlustärmer erzeugen könnte als mit Strom aus Elektrolyse. Tatsache ist aber, dass es keine effizientere Methode als die der Elektrolyse gibt. Da betragen die Verluste "nur" 20%.
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  #86  
Alt 18.09.2011, 10:26
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
Cha Cha....

gehoerst du auch zu der Truppen die irgendwann vor der Haustüre stehen:

Sehr geehrter Herr..... Sie haben etwas was wir wollen. Wir möchten es gegen Geld u. Stillschweigen erwerben.

Sollten Sie anderer Meinung sein, kein Problem wir haben weitreichende Kontakte.

Bereich Thermohydraulik.

Das ist Tatsache.....

Robert
Kannst Du Deinen obigen Beitrag bitte in eine Sprache übersetzen, in der ich Deinem Beitrag auch einen Sinn entnehmen kann? Ich habe nämlich nicht die geringste Ahnung, von was Du da schreibst, und was das bedeuten soll.
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  #87  
Alt 18.09.2011, 11:42
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Zitat:
Zitat von cha cha Beitrag anzeigen
Tja, wenn es denn funktionieren würde. In dem Link wird behauptet, dass man mit deren Methode den "Biowasserstoff" sehr viel verlustärmer erzeugen könnte als mit Strom aus Elektrolyse. Tatsache ist aber, dass es keine effizientere Methode als die der Elektrolyse gibt. Da betragen die Verluste "nur" 20%.
Ist das jetzt eine wissenschaftlich fundierte Aussage

Ich bin leider nicht in der Lage zu erkennen, ob die Aussagen auf der genannten Seite machbar und korrekt sind.
Bitte erkläre mir, warum Elektrolyse die beste Methode ist und nicht der dort genannte Weg mit Vergasen der (nassen) Biomasse?

Wohlgemerkt, es geht um Energiegewinnung und nicht um die effizienteste Methode der Herstellung von Wasserstoff an sich.

Aus dem Impressum der Website:

"
Karl-Heinz Tetzlaff war in der zentralen Konzernforschung der Hoechst AG zuständig für Elektrolyse- und Brennstoffzellenentwicklung und die Schätzung von Investitionskosten von innovativen Verfahren.
"

Gruß

Peter
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  #88  
Alt 18.09.2011, 12:05
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Ist das jetzt eine wissenschaftlich fundierte Aussage

Ich bin leider nicht in der Lage zu erkennen, ob die Aussagen auf der genannten Seite machbar und korrekt sind.
Bitte erkläre mir, warum Elektrolyse die beste Methode ist und nicht der dort genannte Weg mit Vergasen der (nassen) Biomasse?
Es geht darum, die Energie aufzuwenden, die nötig ist, die Bindungskräfte im Wassermolekül zu überwinden. Zum Vergasen der Biomasse muss schon mal viel Energie aufgewendet werden, wobei es naturgemäß große Verluste gibt, und dann muss man zusätzlich noch die Wasserstoffbindungen in der Biomasse aufbrechen, wo's nochmals viele Verluste gibt.

Da hat die Methansynthese, die das Fraunhoferinstitut jetzt vorgestellt hat, noch einen höheren Wirkungsgrad. Die Elektrolyse von Wasser hat einen Wirkungsgrad von 80%. Das ist ein sehr hoher Wirkungsgrad, ziemlich identisch wie der von Pumpspeicherkraftwerken. Das ist mit normaler Chemie kaum je zu toppen.

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Wohlgemerkt, es geht um Energiegewinnung und nicht um die effizienteste Methode der Herstellung von Wasserstoff an sich.
Da gibt's nix zu gewinnen. Du hast da ja schon Energie in Form von Biomasse, und von der kannst Du nur einen kleinen Teil in Form von Wasserstoff speichern.

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Aus dem Impressum der Website:

"Karl-Heinz Tetzlaff war in der zentralen Konzernforschung der Hoechst AG zuständig für Elektrolyse- und Brennstoffzellenentwicklung und die Schätzung von Investitionskosten von innovativen Verfahren."
Und was willst Du damit sagen? Viele Forscher gehen Wege, die sich dann nicht als praktikabel oder wettbewerbsfähig erweisen. Das bedeutet in keiner Weise, dass diese Forscher unfähig sind. Aber es gibt natürlich auch jede Meneg unfähiger Ingenieure und Forscher, beispielsweise sind sogar leitende Ingenieure der Evonik Degussa AG und auch von Energieversorgern auf diese Magnete herein gefallen, die ganz offenkundig den Energieerhaltungssatz verletzen würden, falls sie wie versprochen funktionieren: http://www.ecojet.com/

Geändert von cha cha (18.09.2011 um 12:12 Uhr)
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  #89  
Alt 18.09.2011, 16:47
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Zitat:
Zitat von cha cha Beitrag anzeigen
Es geht darum, die Energie aufzuwenden, die nötig ist, die Bindungskräfte im Wassermolekül zu überwinden. Zum Vergasen der Biomasse muss schon mal viel Energie aufgewendet werden, wobei es naturgemäß große Verluste gibt, und dann muss man zusätzlich noch die Wasserstoffbindungen in der Biomasse aufbrechen, wo's nochmals viele Verluste gibt.
Ich weiß nicht, das ist ja genau, was auf der Website erklärt wird. Mit Strom Wasserstoff erzeugen ist Murks. Dann ist das Problem der Stromerzeugung in den Prozessen davor enthalten.

Fall 1: Wasserstoff mittels Elektrolyse und grüner Strom. Photovoltaik mit seinen 8%- 40%(Labor) verkehrt das Ergebnis ins Gegenteil. Nehmen wir 20% im Durchschnitt, dann hätten wir einen schlechten Wirkungsgrad. Welche Stromquelle rechnest du denn?

Fall 2: Biomasse mittels chemischer Reaktion vergasen. Wirkungsgrad theoretisch 84% in Industrieanlagen. Nebenprodukte wie Terra Preta bzw. Asche sind für die Landwirtschaft sicher auch vorteilhaft.

Energiegewinnung war vielleicht falsch ausgedrückt. Aber Wasserstoff als Zwischenspeicher ist schon ganz ok finde ich.

Gruß

Peter
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Geändert von Petermännchen (18.09.2011 um 18:17 Uhr)
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  #90  
Alt 18.09.2011, 16:48
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Servus,

na dann .....

lasst noch ein bischen Zeit vergehen:
Und das Carbazol verbessern.... dann wird Wasserstoff in dem Material gebunden...( Nochbesser als zur Zeit ) und wir fahren CO² neutrale Autos...
mit 100ltr. Carbazol ca. 550Km( derzeit )
Dann Tanken weiterfahren.....
Und die Tankstellen müssen nix großartig umstellen....

Nur soviel zum E-Auto.....

Viel Spaß beim suchen im Netz....

Gruß

Robert
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  #91  
Alt 18.09.2011, 17:47
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Zitat:
Zitat von cha cha Beitrag anzeigen
Und was willst Du damit sagen? Viele Forscher gehen Wege, die sich dann nicht als praktikabel oder wettbewerbsfähig erweisen. Das bedeutet in keiner Weise, dass diese Forscher unfähig sind. Aber es gibt natürlich auch jede Meneg unfähiger Ingenieure und Forscher, beispielsweise sind sogar leitende Ingenieure der Evonik Degussa AG und auch von Energieversorgern auf diese Magnete herein gefallen, die ganz offenkundig den Energieerhaltungssatz verletzen würden, falls sie wie versprochen funktionieren: http://www.ecojet.com/
Ich wollte nur darauf hinweisen, das der Herr Ingeniör aus genau dem Fach kommt.
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  #92  
Alt 18.09.2011, 18:24
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
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Ich weiß nicht, das ist ja genau, was auf der Website erklärt wird. Mit Strom Wasserstoff erzeugen ist Murks. Dann ist das Problem der Stromerzeugung in den Prozessen davor enthalten.
Da irrst Du. Ein "Problem" in Prozessen davor gibt es nur, wenn man dazu Primärenergie einkaufen oder begrenzte Energieressourcen einsetzen muss. Wind- und PV-Strom aber gibt es zu gewissen Zeiten im Überfluss, und wenn der Anteil noch weiter steigt (und er wird noch sehr viel weiter steigen), dann gibt es auch bei noch so niedrigen Preisen keinen Abnehmer mehr für den Überschussstrom. Das ist bei AKWs heute genau so, denn deren Stromgestehungskosten hängen fast nur von Fixkosten ab. Nachts verkaufen die Überschussstrom zu 1 Ct/kWh an Pumpspeicherkraftwerke.

Es fallen also zukünftig mit Sicherheit Stromüberschüsse aus Wind- und PV an, und es ist mit Sicherheit vernünftig, die irgend wo zu speichern. Das kann man beispielsweise mit ca 70% Wirkungsgrad (wegen der langen Leitungen und Übertargungsverlusten) in norwegischen Pumpspeicherkraftwerken. Das kann man, wenn man sich nicht zu sehr von Norwegen abhängig machen will, aber auch mit Wasserstofferzeugung im Land machen, oder neuerdings auch mit Methansynthese.

Es gibt noch andere Methoden, diese Überschüsse zu speichern. Beispielsweise könnte man das mit Hochtemperaturspeichern machen, oder, ganz exotisch, in gewaltigen Schwerkraftspeichern.
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  #93  
Alt 18.09.2011, 18:24
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Ich wollte nur darauf hinweisen, das der Herr Ingeniör aus genau dem Fach kommt.
Das hat er mit mir gemein
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  #94  
Alt 18.09.2011, 18:31
cha cha cha cha ist offline
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Zitat:
Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
Servus,

na dann .....

lasst noch ein bischen Zeit vergehen:
Und das Carbazol verbessern.... dann wird Wasserstoff in dem Material gebunden...( Nochbesser als zur Zeit ) und wir fahren CO² neutrale Autos...
mit 100ltr. Carbazol ca. 550Km( derzeit )
Dann Tanken weiterfahren.....
Und die Tankstellen müssen nix großartig umstellen....

Nur soviel zum E-Auto.....
Man kann Brennstoffzellen auch als eine Form von Akkus betrachten, bei denen die Anode aus Wasserstoff besteht und die Anode aus dem Sauerstoff aus der Luft. Die "Ladung" findet außerhalb des Akkus statt, indem Wasser (das Reaktionsprodukt des Akkus) durch Elektrolyse wieder in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt wird.

Genau so sind auch viele Akku-Chemien möglich, die Zwischenstadien zwischen Brennstoffzelle und herkömmlichem Akkus sind. Die zeichnen sich dadurch aus, dass eines oder beide Elektrodenmaterialien sehr schnell an Tankstellen nachgetankt werden können. Google mal nach "Redox-Flow-Akku", oder lies' Dich mal hier ein:http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle.
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  #95  
Alt 18.09.2011, 18:46
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Petermännchen Petermännchen ist offline
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Zitat:
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Da irrst Du. Ein "Problem" in Prozessen davor gibt es nur, wenn man dazu Primärenergie einkaufen oder begrenzte Energieressourcen einsetzen muss. Wind- und PV-Strom aber gibt es zu gewissen Zeiten im Überfluss, und wenn der Anteil noch weiter steigt (und er wird noch sehr viel weiter steigen), dann gibt es auch bei noch so niedrigen Preisen keinen Abnehmer mehr für den Überschussstrom. Das ist bei AKWs heute genau so, denn deren Stromgestehungskosten hängen fast nur von Fixkosten ab. Nachts verkaufen die Überschussstrom zu 1 Ct/kWh an Pumpspeicherkraftwerke.
Ich befürchte, hier gleitest du in eine wirtschaftliche Betrachtung der Situation ab. Der Wirkungsgrad erhöht sich nicht dadurch, dass wir anfangen Überschüsse (welche teilweise (wirtschafts-)politische Hintergründe haben) zu nutzen.
Nutze ich also Strom um Wasserstoff herzustellen (zu isolieren?) so ist in der Betrachtung des Wirkungsgrades

1. Der Wirkungsgrad bei der Stromerzeugen (ev. auch der Speicherung und des Transportes)
2. Der Wirkungsgrad des Prozesses der Wasserstofferzeugung selbst

zu beachten.

Wird der zu verwendende Strom mit einem Wirkungsgrad von 50% erzeugt, mit einem Verlust von 10% transportiert (beides nur angenommen) und haben wir dann einen Herstellungsprozess mit 80% Wirkungsgrad, so liegen wir sicherlich weit unter dem erhofften Wirkungsgrad bei der Erzeugung über chemische Prozesse und Biomasse von 84%. Selbst wenn ich den nicht optimierten Prozess auf 60% (wieder Biomasse!) einschätze liege ich immer noch deutlich über deinem Wirkungsgrad (von um 36%??).

Nun zu dem chemischen Aufwand: Wie ich gelesen habe, wird die Biomasse vor Verwendung siliert. Dies bringt den Prozess fast umsonst in Gang. Neu ist das nicht und es werden sogar in privaten Kleinanlagen (ich verweise nach Frankreich mit dem Stichwort Biomeiler) nennenswerte Ergebnisse im Bereich alternative Heizung erzielt. (Das Gas an sich ist bisher Abfall).

Habe ich da etwas falsch verstanden?

Gruß

Peter

P.S. By the way, macht Spaß sich an dir zu reiben
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  #96  
Alt 18.09.2011, 19:23
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Cha cha... ähh sorry..

bitte was hat den ein Brennstoffzelle mit einen Akku zu tun....

diese kann weder Energie aufnehmen noch speichern....

Du must diese mit einer Primärenergie füttern, und bekommst dafür eine Sekundär Engerie....Aber das weist du ja selbst...oder?

Sprich Wasserstoff rein... elektrische Energie raus....
Oder BHKW ... Wasserstoff rein... Thermische und Elektrische Leistung raus.

Wenn du schon immer auf dem Wirkungsgrad rumreitest... warum bauen wir dann PV Anlagen, die einen Flächengesehenen Wirkungsgrad von eingestrahlter Energie zu geernteten Energie 17% bis max 23% hat?...und dann noch die Wechselrichter- Netzverluste- Verbraucherverluste....
1Kwp entspricht ca.7- 8m² PV Anlage


Es gab mal das Ammenmärchen das auf die Erde bei max Sonneneinstrahlung ca. 700W/m² ankommen.
Weit gefehlt, meine Datenlogger Auswertungen gehen teilweise bis zu 1200- 1300W/m².
PV Anlagen gehen mit steigender Temperatur immer mehr in die Knie.

Thermische Solaranlagen in Verbindung mit Eisspeichern oder mit Verdampfertechnik/ WP kann noch mehr rausholen....Brennstoffzelle
Im Winter ist es schön Warm und im Sommer kann ich Absorbition mit Kühlung verbinden.

Der Weg wird immer wieder durch Lichtkonzentrationen, zu Kraftwerken führen... und die Speicherung in Wasserstoff.

Nur die Profitgier stehen noch dazwischen....

Ich war der erste die in unserer Wohnumgebung Solarthermisch Energie im großen umfang genutzt hat.... Ich haben meinen Nachbar Elektrisch und Thermische Energie angeboten....Wobei Sie nicht auf ihren Netzanschluss verzichten hätten müssen..... Ich wurde 1997 als Spinner gesehen....
soooooo viel Geld in ein Haus in die Energetische Anlage zu stecken...

Heute haben Sie alle von mir Energiekonzepte die umgesetzt wurden....

Anschaffungskosten sind Kalkulierbar.... Energiekosten die unsere Versorger haben wollen nicht.....

Gruß

Robert
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  #97  
Alt 18.09.2011, 19:50
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Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Ich befürchte, hier gleitest du in eine wirtschaftliche Betrachtung der Situation ab.
Die Frage des Wirkungsgrads ist immer eine ökonomische.

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Wird der zu verwendende Strom mit einem Wirkungsgrad von 50% erzeugt,
Was bedeutet denn beim Solarstrom ein Wirkungsgrad von 50%? Oder von 20%? Bezogen auf den Energieeinsatz der Sonne sind das 0,00000000...<sorry, mir gehen die Nullen aus>% Wirkungsgrad. Kostet aber trotzdem nix.

Zitat:
Zitat von Petermännchen Beitrag anzeigen
Nun zu dem chemischen Aufwand: Wie ich gelesen habe, wird die Biomasse vor Verwendung siliert. Dies bringt den Prozess fast umsonst in Gang. Neu ist das nicht und es werden sogar in privaten Kleinanlagen (ich verweise nach Frankreich mit dem Stichwort Biomeiler) nennenswerte Ergebnisse im Bereich alternative Heizung erzielt. (Das Gas an sich ist bisher Abfall).

Habe ich da etwas falsch verstanden?
Jein. Du kannst aus der Biomasse ja gleich Biogas (Methan) erzeugen. Das ist heute etablierte, großtechnsich angewandte Technik. Wozu das Biogas dann noch weiter mit großen Verlusten zu Wasserstoff umarbeiten?
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  #98  
Alt 18.09.2011, 19:55
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Zitat:
Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
Cha cha... ähh sorry..

bitte was hat den ein Brennstoffzelle mit einen Akku zu tun....

diese kann weder Energie aufnehmen noch speichern....
Lies' meinen Beitrag nochmals, oder informiere Dich anderswo im Netz, wenn Du's mir nicht glaubst. Ich habe geschrieben, dass die Brennstoffzelle als Akku betrachtet werden kann, bei der die Aufladung außerhalb des Akkus erfolgt.

Vielleicht verstehst Du's besser, wenn Du Dir eine Brennstoffzelle vorstellst, die eine Elektrolyseeinheit angekoppelt hat. Das in der Brennstoffzelle beim "Entladen" erzeugte Wasser wird gesammelt, und beim Laden wird genau daraus wieder Wasserstoff und Sauerstoff.

Eine Brennstoffzelle ist tatsächlich nichts anderes als eine Batterie, bei der die beiden Elektroden gasförmig vorliegen - der Wasserstoff aus dem Tank, der Sauerstoff aus der Luft. Durch die Elektrolyse wird daraus ein Akku, der eben immer wieder aufgeladen werden kann.
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  #99  
Alt 18.09.2011, 20:00
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Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
Wenn du schon immer auf dem Wirkungsgrad rumreitest... warum bauen wir dann PV Anlagen, die einen Flächengesehenen Wirkungsgrad von eingestrahlter Energie zu geernteten Energie 17% bis max 23% hat?...und dann noch die Wechselrichter- Netzverluste- Verbraucherverluste....
1Kwp entspricht ca.7- 8m² PV Anlage
Ich verstehe Deinen Einwand nicht. Wenn wir statt dieser PV_Anlagen welche hätten, die nur 1% Wirkungsgrad hätten, dafür aber überall wie Farbe und als Straßenbelag aufgetragen werden könnten, und die nur 1% der PV-Module kosten würden, dann gäb's nix anderes mehr. Der Wirkungsgrad ist bei einem kostenfrei zur Verfügung stehenden, quasi unendlich reichenden Energieträger fast völlig irrelevant - da geht#s nur um die Kosten.

Zitat:
Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
Es gab mal das Ammenmärchen das auf die Erde bei max Sonneneinstrahlung ca. 700W/m² ankommen.
Weit gefehlt, meine Datenlogger Auswertungen gehen teilweise bis zu 1200- 1300W/m².
Ich weiss nicht, wo Du solche Ammenmärchen aufschnappst, aber die Solarkonstante ist keine Entdeckung unserer jüngsten Zeit. Die Energie der Sonneneinstrahlung ist schon seit einiger Zeit bekannt.

Zitat:
Zitat von Robert29566 Beitrag anzeigen
PV Anlagen gehen mit steigender Temperatur immer mehr in die Knie.

Thermische Solaranlagen in Verbindung mit Eisspeichern oder mit Verdampfertechnik/ WP kann noch mehr rausholen....Brennstoffzelle
Im Winter ist es schön Warm und im Sommer kann ich Absorbition mit Kühlung verbinden.

Der Weg wird immer wieder durch Lichtkonzentrationen, zu Kraftwerken führen... und die Speicherung in Wasserstoff.

Nur die Profitgier stehen noch dazwischen....
Wenn Du meinst, die Erfolglosigkeit Deiner Theorien nur durch wüste Verschwörungstheorien erklären zu können ....
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Alt 18.09.2011, 21:21
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Ein kleiner Tipp meinerseits noch: ich war vor vielen Jahren auch mal ganz tief in der Materie.
Heute im Nachhinein weiß ich, bei manchen Punkten bei denen ich mir damals ganz sicher war, lag ich nach heutigem Wissen falsch.
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