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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik.

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  #1  
Alt 19.02.2006, 15:14
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Stephan-HB Stephan-HB ist offline
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Standard Kurbelwellengehäuseschrauben neu oder nicht???

Ich renoviere ja gerade einen Suzuki DT30. Man soll ja nach der Zylinderkopfdemontage neue Schrauben verwenden. Aber wie sieht das denn beim Rest aus? Nicht dass die wirklich teuer wären, aber es läppert sich doch zusammen: hier 6 schrauben, dort 8, usw. Was sagt da der Profi? Ich meine jetzt konkret die Schrauben, die Dichtflächen zusammenhalten....
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  #2  
Alt 19.02.2006, 16:25
RoterBaron RoterBaron ist offline
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Standard Re: Kurbelwellengehäuseschrauben neu oder nicht???

Zitat:
Zitat von Stephan-HB
Was sagt da der Profi?
Ein Bekannter von mir hat einen Meisterbetrieb für Motoreninstandsetzung. Ist also sicher Profi. Er sagt: ersetzen.

MfG, Karl
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  #3  
Alt 19.02.2006, 21:18
Benutzerbild von Cyrus
Cyrus Cyrus ist offline
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Standard Re: Kurbelwellengehäuseschrauben neu oder nicht???

Zitat:
Zitat von RoterBaron
Zitat:
Zitat von Stephan-HB
Was sagt da der Profi?
Ein Bekannter von mir hat einen Meisterbetrieb für Motoreninstandsetzung. Ist also sicher Profi. Er sagt: ersetzen.

MfG, Karl
Hallo Karl,

frage ihn mal warum?

Bei den Amis werden noch noch nicht mal die Kopfschrauben neu genommen,
weil es keine Dehnschrauben sind.
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  #4  
Alt 19.02.2006, 21:43
RoterBaron RoterBaron ist offline
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Hallo Cyrus,

da brauch ich nicht lange fragen, weil er es mir ungefähr so erklärt hat: "Ob es wirklich nötig ist, sehe ich, weil ich in 20 Jahren dafür einen Blick bekommen habe. Ich bin aber gewährleistungspflichtig, wenn was nicht funktioniert und deshalb kommen die Schrauben immer neu rein."

Zu den Amimotoren müßte ich nachfragen, weil er die nicht so oft in der Mache und vielleicht pauschal übergangen hat. Bekannte von mir, die viel an US-Cars schrauben, drehen da auch immer die alten wieder rein.

Gibt es da aber nicht generell Herstellerrichtlinien, die in Reparaturhandbüchern vermerkt sind, welche Schrauben ersetzt werden sollen und welche wieder verwendet werden können?

Bei einem Ford-Motor (2 Liter für nen 89er Sierra) bin ich jedenfalls mal reingefallen, weil ich die dichtenden Schrauben nicht ersetzte. Er war bald danach leicht undicht. Na ja, egal, Auto ist verkauft.

Gruß, Karl
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  #5  
Alt 19.02.2006, 21:47
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Cyrus Cyrus ist offline
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Zitat:
Zitat von RoterBaron

Bei einem Ford-Motor (2 Liter für nen 89er Sierra) bin ich jedenfalls mal reingefallen, weil ich die dichtenden Schrauben nicht ersetzte. Er war bald danach leicht undicht. Na ja, egal, Auto ist verkauft.

Gruß, Karl
Das ist bei den Amis immer so.
Die Kopfschrauben ragen in die Wasserkanäle.

Ein wenig RTV Black (oder Hylomar) an die alten Kopfschrauben und alles ist dicht.

Der Tipp mit dem Buch ist gut!.
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  #6  
Alt 19.02.2006, 22:22
RoterBaron RoterBaron ist offline
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Zitat:
Zitat von Cyrus

Ein wenig RTV Black (oder Hylomar) an die alten Kopfschrauben und alles ist dicht.

Der Tipp mit dem Buch ist gut!.
Ach, ich glaube, ich habe da einfach die Schrauben schlampig angezogen, das war schon der Kardinalfehler.

Den Buchtipp kannst schon wieder fast vergessen. Hab mal inzwischen in die Anleitungen für mein Cabrio geguckt, da fehlen die Angaben total. Für Volvo-Motoren, die fast baugleich in PKW und Booten verwendet wurden, hab ich noch irgendwo was und bin sicher, daß da solche Angaben drin sind.

Aber Du müßtest doch eigentlich an den Quellen sitzen. Für Autos gibts Servicehandbücher, die nur an Werkstätten gehen (inzwischen oft auch auf CD). Sollte es doch auch für Boote geben, oder nicht? Ein Kollege, der Autoelektrik macht, hat jedenfalls Servicehandbücher, bei denen man nur leuchtende Augen bekommen und die Produkte diverser Verlage vergessen kann.

Gruß, Karl
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  #7  
Alt 20.02.2006, 00:03
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Standard tschuldigung...

also in meinem Handbuch steht darüber nicht drinn. Das ist übrigens sonst nicht mal schlecht. Was da nicht drinn steht steht auch nicht im orginal Suflaki, wie ich mich am Freitag selbst überzeugen durfte. So bleibt dann auch das untere KW-Lager drinn, obwohl ich es präventiv gerne anders gehabt hätte. Davor ist nämlich das antriebszahnrad für die Ölpumpe. Dieses Zahnrad gibt es zwar als Ersatzteil aber niemand konnte mir bisher sagen, wie das runter kommen soll. Wärme und Abzieher haben nichts gebracht. Alternative wäre abflexen, nur dann brauch ich für 100 Taler ein neues Zahnrad. Also bleibt es <vorerst> drinn. Mit den Schrauben ist ja wohl auch eine Glaubens- und Preisfrage. Ich habe sie heute mel in Oxialsäure eingelegt, weil die Köpfe ein wenig angelaufen sind. Je nachdem wie sie morgen dann aussehen, entscheide ich dann...
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  #8  
Alt 20.02.2006, 13:39
RoterBaron RoterBaron ist offline
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Standard Re: tschuldigung...

Zitat:
Zitat von Stephan-HB
Davor ist nämlich das antriebszahnrad für die Ölpumpe. Dieses Zahnrad gibt es zwar als Ersatzteil aber niemand konnte mir bisher sagen, wie das runter kommen soll. Wärme und Abzieher haben nichts gebracht.
Hallo Stephan,

demnach sieht es also aus, als wäre es aufgeschrumpft? Dann kann es natürlich sehr feste sitzen. Poste doch mal ein Bild von dem widerspenstigen Teil, damit man sich das Ding genau vorstellen kann.

Gruß, Karl
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  #9  
Alt 20.02.2006, 14:13
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Standard

so schaut der Dreck aus (nagut, der Dreck ist schon wech):
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  #10  
Alt 20.02.2006, 14:45
RoterBaron RoterBaron ist offline
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Hmm, sieht eigentlich doch nach aufgeschrumpft auf. Hat sich das vielleicht so festgefressen (oder festgerostet?), daß die Abziehvorrichtung trotz Erwärmen nicht genug Kraft entwickeln kann? Hast Du vor, die Kurbelwelle komplett zum Überholen auszubauen?

Gruß, Karl, der jetzt erstmal ins Warme verschwindet (oben wird eine Heizung ausgetauscht, deshalb ist seit 2 Stunden alles abgeschaltet)
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