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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#26
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ist das immer so? Ich dachte es gibt auch Verdränger aus GFK??? Ich habe bisher immer nach Welle -> für mich Verdränger oder Z-Antrieb= Gleiter / Halbgleiter "sortiert".... Definitiv suche ich einen reinen Verdränger und auch "nur" für binnen (Kanäle Seen Friesland). @doncamillo01: Mir geht es nicht darum den Verkäufer (sei es jetzt Gewerblich oder Privat) bis auf letzte auszudrücken sondern ein Gefühl für realistische Preise zu bekommen, da dies mein erstes Boot in diesem Segment wird... Bei meinem Verkauf habe ich auch eine VB genannt und wir haben uns dann auf einen Preis von 90% des VB geeinigt... Wenn das Paket stimmt sollen aus meiner Sicht beide Seiten mit dem erzielten Preis gut leben können.
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Liebe Grüße Mark |
#27
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Ja sicher gibts auch Verdränger aus Gfk.
Ein Vorteil des GFKs ist ja sein geringeres Gewicht, das wird zwar ab ner gewissen Bootsgröße, +- 10 - 11m egalisiert (Dickeres GFK, STringer, Spanten...), aber darunter ein Faktor. Das Gfk kasko kann bis zu 40% leichter sein(bei exetrmer Bauweise) als sein Pendant aus Stahl. Das heißt allerdings nicht, das die fertigen Boote entsprechend leichter ist. Ein anderer Punkt, der beim Bootskauf gerne "vergessen " wird, ist die "Entsorgung " des Bootes. Hier leben wir gerade in einer "Zeitenwende" was die Entsorgung bei GFK angeht. War es bis jetzt noch sogar möglich,- zwar illegal aber sch..egal,- im Zweifelsfall nen komplettes Boot nach und nach in der Hausmülltonne zu entsorgen wird das in Zukunft nicht mehr gehen. Recylen ist auch wirtschaftlich und energetisch (noch lange)nicht sinnvoll, alibimässig wird nen kleiner Teil der GFK abfälle (sind ja nicht nur Boote) geschredert und als Zuschlag in (fast) homöopathischen Dosen Alibimässig neuen Glasgewebe beigefügt. " Thermische Verwertung" geht auch nicht, ein Mitarbeiter der Müllverbrennung Oberhausen sagte mir dazu, das solange keine Sau weiss in was für Gase und Staübe sich das GFK verwandle, das verbrannt wird. (GFK ist nicht GFK) "Demnächst" werden ne Reihe Serienyachten zur Entsorgung anstehen. Viele der Großserienyachten aus den Anfängen des Sandwichsbaus beginnen strukturelle Schwächen zu entwickeln und da ist dann ne wirtschaftliche Restauration nicht möglich bzw sinnvoll. Es wird dann auch nicht mehr möglich sein, seine Hulk fürn symb. Preis an nen "armen Spinner" abzugeben, obwohl jeden Tag steht ein .... Insofern wird dann noch die Sondermüllentsorgung bleiben. royal Huismann versucht mittlerweile nur "Sortenreines" Kunststoff zu verwenden, mit Hinblick auf Entsorgungskosten, obwohl deren Klientel eher nicht zu den Menschen gehören, die nach den Preis für irgentwas schauen müssen. In selbiger werft gibts ne Arbeitsgruppe zum Thema GFK entsorgung. Die schätzen die Kosten für GFK Entsorgung in 10 Jahren auf bis zu 1000€/ Tonne. (BIS ZU) Ob dann passende Bakterien oä zur Verfügung stehen läßt sich nicht absehen. Stahlboot Aktuell heute: Zerschnitten (Hartmetall) 11€ /KILO als ganzes Boot ( entkernt) 0,12 € KILO bekommst du für dein Altboot, Tendenz grundsätzlich steigend. Pflege: Vernachlässigst du dein Stahlboot, fängts nach kurzer Zeit an hässlich auszusehen, aber die Substanz ist noch lange nicht gefährdet. Und Schmirgel und Farbe reichen zur Wiedergutmachung. Vernachlässigst du dein GFK Boot,- macht lange nix und sieht noch aus wie neu. Bis dann nach ein paar Jahren festgestellt wird: UUUps, ist ja weich, Ohh das sind ja gar keine Spinnweben sondern Risse...Wie Deck aufschneiden?..Wie die Farbe kreidet aus... Insofern, Ich glaub nicht, das es große Unterschiede im Pflegeaufwand gibt, ist nur evt zeitlich anders verteilt.
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Geschafft ! 2025 werden wir mehr CO2 in der Luft haben wie der bisherige Höchststand vor3,3Mill Jahren. War bisher die heißeste Zeit der Erde Geändert von aunt t (09.09.2015 um 12:45 Uhr)
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#28
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Ja, es gibt Verdraenger aus GFK, aber generell werden die aus Stahl gebaut. Antrieb hat nicht viel damit zu tun, den es gibt auch halbgleiter mit Wellen antrieb (zb Nimbus). Vorteil Stahl (nach meiner meinung): Gewicht und damit stabiler ins wasser und weniger empfinlich fur wind (warten bei Brucken/Schleusen). Alles ist ja personlich. Wir waren damahls lange auf den weg von Skandinavische GFK Hg's, haben entgultig fur Holl. Stahl entschlossen (Neubau). Nach 10 Jahrne noch nie bedauert ..... Fahren uberal damit: Friesland (Lemmer), IJsselmeer (bis 4Bft), Waddenzee, Flusse (IJssel, Waal usw), Ems, Zeeland usw.
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg
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#29
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Es gibt Ausnahmen, meine Fjord zB. Halbgleiter und die läuft bei langsamer Fahrt super geradeaus. Halbgleiter haben nur einen Nachteil. Bei der großer Fahrt sind sie sehr durstig. Dafür ist die Fahrt bei Seegang weicher als bei Gleitern, allerdings auch nasser ![]()
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Gruß Martin ![]()
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#30
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Danke für die vielen und guten Rückmeldungen.
Auf Basis derer und dem doch deutlich größeren Angebot werden wir uns dann für ein Stahlboot entscheiden. Könnt Ihr uns denn schon mal für den Einstieg ein gutes Buch Pflege / Ausbesserungen speziell für Stahlboote empfehlen und am besten auch eins für Innenborder. Buch zur Elektrik schon vorhanden... Bücher sind für mich als Einstieg in die Materie optimal, neben dem mitlesen hier im Forum und dann die Möglichkeit Fragen / Probleme mit Euch zu lösen!!
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Liebe Grüße Mark |
#31
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg
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#32
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Verdrängerfahrt: 12-13km/h rund 6 Liter
Hebel auf der Back: 25- 28 km/h runde 25-30 Liter ..so ist es jedenfalls bei meiner Fjord ![]()
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Gruß Martin ![]() |
#33
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Natürlich werden heute Schiffe Inzahlung genommen, aber es gibt nur ganz ganz selten Verkäufer, die einem mehr als 30 bis 35% von dem geben, was Du kaufen willst. Du bekommst dann auf den angeschlagenen Kaufpreis keinen Nachlass. Ohne Inzahlungnahme würdest Du 10% bekommen. Somit bekommst Du sehr sehr wenig! Es gibt seriöse Makler, die auf Ihrer Internetseite auch klar angeben, bei welchen Schiffen eine Inzahlungnahme möglich ist. Allerdings sehe ich viele Schiffe, die eigentlich eher auf den Schrottplatz gehören -- und dafür findet sich kein Käufer. Versuche doch mal ein 25 Jahre altes Auto - wenn s nicht gerade ein gesuchter Oldie ist - ist zu verkaufen! Bei Schiffen scheint das anders zu sein!? Gruß WS |
#34
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Ich habe bis 2008 einen Stahlverdränger gehabt, dann für Jahre 5 Jahre GFK und ab 2013 wieder Stahl.
Als ich 2008 den Stahlverdränger abgegeben hatte, hab ich mir gesagt, nie mehr wieder Stahl. Ich war es satt, immer mit dem Lackstift kleine Roststippen zu entfernen. Und hier beginnt der deutliche Nachteil von Stahl. Ist das Schiff nicht vernünftig lackiert oder immer nur nachgebessert worden oder wie beim Auto eine Verkaufslackierung gemacht worden, ärgerst Du Dich permanent!!! DEr Kahn rostet schneller als hingucken kannst! Rennt man beim GFK Schiff mit nem Schwamm ums Schiff, hast Du bei Stahl dann nen Eimer mit Farbe und nen Pinsel in der Hand! Ein Zwischenfazit: bei deinem Budget nimm ein GFK Schiff und lass es auf Osmose prüfen! Dann hatte ich mein GFK Schiff und es war ein Genuss es einfach durch reinigen und polieren in den Neuzustand zu bekommen. Allerdings ist zu beachten, dass die meisten GFK Schiff auch lackiert sind!!! Eingefärbtes Gelcoat ist nicht der HIT. Somit musst Du irgendwann auch neu lackieren!! GFK Schiffe sind leichter, viel handlicher, laufen idR besser geradeaus und rückwärts, verbrauchen durch geringeres Gewicht idR weiniger, beschleunigen besser und und und ... Reine GFK Verdränger sind eher selten, aber es gibt die vielen wirklich tollen Halbgleiter, bei denen man eben diesen Geschwindigkeitsvorteil hat. Den sollte man nicht vernachlässigen!!! Nun aber das was mich gestört hat! Weniger Gewicht bedeutet Wind anfällig, bei geringer Geschwindigkeit anfälliger gegen Wellen von der Seite. Diese Schiffe sind meist auf geringes Gewicht gebaut. Das erkennt man an der Leichtbauweise auch im Innenraum. Es knartr, bei Welle scheppert's! Irgendwann hat mir das robuste. massive gefehlt und bin wieder umgesprungen. Aber ... ich vermisse heute die Geschwindigkeit und die Handlichkeit eines GFK Schiffes. Ein andauernder Zwiespalt!! Gruß Ruf |
#35
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Wenn du ein Stahlschiff kaufen willst, dann nur mit Gutachter. Hatte das auch mal hier im Forum bzw. per PM etwas ausdiskutiert.
Eine Lackierung hält so 10-15 Jahre. Danach muss sie neu. Nur was ist mit dem Innenraum und den Verkleidungen? Da soll die Lackierung im Prinzip ewig halten. Aber ich habe da meine Bedenken. Wir reden hier über Farben aus den 70er, 80er Jahren. Da muss nur irgendwo mal was scheuern, was ja bei einem Boot was ständig in Bewegung ist nur zu leicht passieren kann und irgendwann ist die Farbe weg. Dann rostet das vielleicht seit Jahrzehnten vor sich hin. Besonders spannend wird es dann noch wenn eine Isolierung oder Schaum verbaut ist. Da kann keiner hinter schauen. Ich würde mir den Kauf eines Stahlkahns jedenfalls nicht selber zutrauen. Zudem ist in meinen Augen auch die Alltagstauglichkeit eines GFK Boots besser. Wenn du z.B. Dreck unter den Schuhen hast und über ein GFK Deck läufst hast du Kratzer im Gelcoat, die gehen aber nicht durch bis zum Laminat. Beim Stahlkahn kannst du unter Umständen direkt anfangen wieder den Pinsel zu schwingen. Und wenn du gepinselt hast, dann musst du wieder warten bis die Farbe trocken ist usw. Und zu den Nachteilen von GFK die Ruf genannt hat, die sind für dich doch eher sekundär. Die willst ein Schiff das binnen bewegt wird und bist eher der Schönwetterbootfahrer. Da spielen Wind und Wellen nicht die selbe Rolle wie auf dem offenen Meer. Schon gar nicht auf niederländischen Kanälen mit 12 (?) km/h Höchstgeschwindigkeit. Zudem stehst du ja sowieso am Ruder. Dann steuerst du bei Seitenwind halt gegen. Fairerweise muss man sagen, dass du auch beim GFK ins Klo greifen kannst, rotte Spiegel beim Außenborder, weiche Decks und vergammelte Spanten füllen hier auch mehrere Threads. Aber da macht das Holz die Probleme und diese Mängel fallen eher auf. Ansonsten wäre auch noch der Sicherheitsaspekt zu nennen. Mit einem reinen Verdränger bist du wahrscheinlich mit 10-12 km/h unterwegs. Wenn du da auf dem offenen Meer sein solltest und noch 20 km bis zum Hafen hast, dann sind das zwei Stunden. Mit nem Halbgleiter schaffst du das vielleicht in 20 min. Persönlich finde ich die Amerglass nicht schlecht, etwa sowas hier http://www.boatshop24.com/de/amergla...F5wUKwQvkJ0.97 Denke mal da hast du Platz ohne Ende. Nachteil ist sicherlich die Durchfahrtshöhe aber dafür schaust du im Kanal nicht nur auf die Kanalwand ![]() Gruß Chris
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#36
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- Binnen > Langsam > Stahlverdraenger - Aussen > Schnell > GFK (Halb)gleiter Fluesse wie Rhein usw. sind das "graue gebiet"
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg
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#37
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Ich weiß nur eins, mich bekommt niemand mit nem Stahlverdränger unter 13 m mehr auf den Amsterdam Rhein Kanal oder den Rhein von Duisburg bis Nijmwegen! Bei schönem Wetter kannst Du Dir ne Gaudi draus amchen. Aber mit ängstlicher Crew ist das schon nichts mehr. ich habe beinah mal auf ner Buhne gelegen! mit einem GFK Halbgleiter bist Du genauso schnell wie die Binnenschiffer und kannst dir das Leben nach Belieben leicht machen. Gut ausgetrimmt fährst Du mit nem 9 m Halbgleiter den ARk bei 10 kn in sanfter Gleitfahrt! Vielleicht willst Du doch mal ins Watt oder übers Ijsselmeer und das Wetter ist doch schlechter als Du dachtest. Dann gibst Du Gas und Du bist ruckzuck irgendwo im Hafen. Wie ich geschrieben habe, die mangelnde Geschwindigkeit eines Stahtlverdrängers ist ein Problem. Obwohl ich heute bei 15 m schon an 9 kn rankomme oder bei Volllast auch etwas drüber, bin ich langsamer als die großen Binnenschiffe. Ökonomisch halte ich mich an 7,5 kn und dann überholt mich der Berufsverkehr auf dem ARK! Das ist Mist!!! |
#38
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Schön dass es dazu mal eine Meinung gibt . Wenn du Makler kennst die dein Boot Inzahlung nehmen und nicht nur in Ihre Kartei aufnehmen, dann hätte ich gerne die Adressen. Es mag sein dass Werften oder bei einem Neubootkauf etwas gnädigerweise Inzahlung genommen wird. Ich rede von GebrauchtBoote die du kaufen willst. Ich rede erstens nicht von Schrottbooten und zweitens nicht über den Preis den du für dein Boot bekommst . Ich rede davon dass der Boot -Kauf und Verkauf Markt künstlich totgemacht wird. Es gibt nur noch Makler die denken sie sind gaaaaaaaaaaaanz schlau. Sobald sie merken du willst ein Boot verkaufen mailen sie dir die Bude voll und wollen dass du ihnen dein Boot zur Vermittlung gibst. Viele davon sehen sich dein Boot gar nicht an aber inserieren es in allen Börsen als super -top u.s.w Sie nehmen dann meist 5% plus Steuer aber für was eigentlich ???? Ich habe es noch nicht rausgefunden . Zum Anzeige aufgeben brauche ich keinen Makler ,das kann ich selber. Es ist mir völlig egal ob hier Makler mitlesen oder nicht , ich stelle mich jederzeit einem Gespräch . Es tut mir leid aber die meisten Makler denken nur von heute bis maximal morgen.Es fehlt anscheinend das Hirn bei vielen, und viele merken nicht dass sie übermorgen bei dem System kein Geld mehr verdienen können. Anstatt sie es machen wie jedes Autohaus, und Boote schnell umsetzen, stapeln sie die Boote auf Ihrer Internetseite ohne etwas oder viel zu verkaufen. Es gibt wahrscheinlich mehr Leute die jetzt ein Boot besitzen als Leute die sich erstmals eines kaufen möchten . Auf jedenfall kann sich bei dem System doch fast keiner ein anderes Boot kaufen wenn er sein jetziges nicht verkaufen kann . Wieviele Boote sind im Einsatz -werden gefahren und wieviele Boot sollen verkauft werden. Es hat doch überhaupt nichts damit zu tun was jemand für sein Boot haben will wenn er ein anderes Boot kaufen will. Das einzige was jemand interessiert ist doch nur :da steht mein Boot was ich verkaufen will ,da steht das Boot was ich kaufen will. Wieviel muß ich dazubezahlen um das andere Boot zu bekommen . Was nutzt es denn wenn du dich verändern -vergrößern -verneuern willst wenn du dein Geld nicht los werden kannst weil dein Boot keiner Inzahlung nimmt. Dass dir ein Händler wenns den überhaupt noch gibt ,dein Boot nicht abnimmt wenn du von Ihm kein anderes kaufst ist klar. Aber Je schneller sich das Rad dreht umso schneller können Händler-Makler doch Geld verdienen. Er nimmt dein Boot Inzahlung verkauft es und nimmt Provision . Du kaufst bei Ihm ein Boot und er hat wieder Provision. Es kann doch nicht sein dass jeder der sein Boot verkaufen will ,es anbieten muß wie Sauerbier, schweren Herzens trennen wir uns-die Frau ist krank - Bla Bla Bla u.s.w Dich fragtdoch beim Autokauf kein Mensch warum du dein Auto verkaufen willst. Du willst ein neues Auto verkaufst es entweder privat oder beim Händler kaufst dir ein neues und gut ist es . Nur beim Bootverkauf sollst du alles selber machen ,oder es irgendeinem Makler geben und warten bis er es verkauft hat . Und was habe ich davon ???? Nichts ich kann mir solange kein anderes kaufen und somit auch kein Geld ausgeben . Ein kleines Beispiel : Ein Freund von mir (Stahlboot- realistischer Wert ca 150t€) will sich ein anderes Stahhlboot kaufen . Kaufpreis ca 300 t€ Er kann es nicht weil er sein Boot nicht in Zahlung geben kann. Lebe ich hinterm Mond oder ist das normal ???????? Da will jemand für ein Hobby 150t€zusätzlich ausgeben und kann es nicht ????? Wenn es so weitergeht ist es eine ernsthafte Überlegung gar kein Boot mehr zu kaufen . Für dieses Geld -Liegeplatz -Winterplatz -Service u Wartung u.s.w. den festen Kosten ,ohne einen Meter gefahren zu sein ,kann ich mir in den Urlaubswochen jedes Boot in Holland chartern. Danach stell ich dem Vercharterer das Boot wieder auf den Hof und habe nix mehr damit am Hut . Keinen Ärger beim Kauf -keinen Ärger beim Verkauf und für die übrig gebliebene Kohle flieg ich x mal zusätzlich in Urlaub . Mich würden einfachmal Eure Erfahrungen interessieren und wie gesagt die Abende werden ja leider wieder länger. Suchst euch wenn Ihr Lust habt x beliebige Boote raus die Ihr kaufen wollt und fragt bei den Maklern nach ob sie euer oder ein Boot Inzahlung nehmen , oder es nur in Ihre Liste aufnehmen. Würde es gerne wissen was bei ehrlichen Antworten von euch irgendwann für ein Ergebnis rauskommt Gruß Helmut |
#39
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ARK, Rhein, Waal, Merwede, ist mir egal; obwohl das ARK ein wenig unkomfortabel ist. Die grossen essen dich ja nicht, und ein par worter uber Funk oder (aufs ARK) eine runde machen reichen meistens. Aber ARK ist nicht zum 'wandern', ARK ist nur zum km machen, sonst gibts es dort fur sportboote nichts.
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Rob Der Fliegenden Holländer Verdrängt 11 Tonnen Wasser mit 1x84Ps, auch auf dem Rhein zur Berg |
#40
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@ Don Camillo
Helmut, da hast du aber ne sehr "belastete" Sichtweise ![]() Ist hier allerdings ziemlich OT.Mach nen neues Thema auf, dann "sehen" wir uns da , oder "frag" @MarkMCGUIRE ob das hier ok ist.
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Geschafft ! 2025 werden wir mehr CO2 in der Luft haben wie der bisherige Höchststand vor3,3Mill Jahren. War bisher die heißeste Zeit der Erde |
#41
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![]() Hi Helmut, Du scheinst ja ziemlich angefressen zu sein! Zunächst einmal sind Makler halt Makler! genauso wie Banker - Banker sind. Sie verdienen kein Geld mit dem Produkt, sondern mit der Vermittlung eines Produktes. Es gibt ja auch heute noch Kulturen, wo dieses System strikt verboten ist! Durch das Internet wird dieses System ja immer stärker geschwächt, Immobilienmakler sind bereits durch neuere Gesetzgebung stark geschwächt worden, was die Vermittlung von Mietraum angeht! Ich gebe Dir recht, das System der Maklerei an sich ist eher ... na ja! Die seriösen Makler zB in NL machen heute idR mehr. Sie stellen Ihre Verkaufshäfen zur Verfügung. Dahin kannst Du dein Schiff bringen und Du zahlst eine Liegegebühr. Verkauft der Makler Dein Schiff, bekommt er idR 8 bis 12%. Dieser Anteil findet sich idR im VK Preis wieder. Es dauert meist 1 bis 2 jahre bis er verkauft hat. Merkt er, dass die Resonanz für dein Schiff nicht kommt, schmeißt er dich nach 1 Jahr aus dem Hafen raus! Alte Möhren nimmt er sowieso nicht! Viele dieser Makler schreiben bei den Angeboten dabei INRUIL MOGELIJK . Das bedeutet Inzahlungnahme ist möglich. Es ist aber nicht der Makler, der dann das Boot Inzahlung nimmt, sondern der Eigentümer des zum Verkauf anstehenden Schiffes! Der nimmt dann zB dein Schiff und lässt es dann gleich beim Makler liegen. Hierbei achtet der Makler darauf, dass Du ein Schiff nimmst, bei dem er VK Aussichten sieht! Es ist heute durchaus möglich, dass man 2 - 3 Schiffe Inzahlung nehmen muss, bevor dann das letzte Endchen Schrott übrig bleibt! Und dazu musst Du ne Menge Glück haben!! Denn der Schiffsmarkt ist seit fast 20 Jahren auf nem steilen Weg nach unten und besonders in den letzten Jahren ist das schon fast dramatisch. Gute VK Zahlen auf Messen beziehen sich oft auf das Geschäft mit Vercharterern. Alleine die Russen haben in den letzten Jahren riesige Charterbasen im Mittelmeer eingerichtet! Vergleiche diesen Markt nicht mit dem Autogeschäft! Das ist was anderes. Vergleiches es eher mit dem Orientteppichgeschäft, da liegst du richtiger! ![]() Was erwartest Du??? dass Dir einer ein Schiff abnimmt, auf dem er dann hängen bleibt, nur weil Du ein neues haben möchtest? Welches Rad soll sich da wie drehen, wenn der Markt am Boden liegt. Das Angebot ist um das zig-fache höher als die Nachfrage! Ich habe vor 3 Jahren einen damals 4 Jahre alten Stahlverdränger eines der renomiertesten NL Verdränger Herstellers für ein neues Schiff Inzahlung gegeben! Alle haben gesagt, tolles Geschäft für den Verkäufer. --- Er hat 3 mal den Preis senken müssen bis es letztendlich nach 2 1/2 Jahren verkauft wurde! Aus meiner Sicht hat sich der Markt bereits so entwickelt - auch wenn die Aussage einige stört oder sie es anders sehen - nach 10 Jahren ist ein Schiff maximal 1/3 des NP wert, nach 20 Jahren oft garnichts mehr! bis auf wenige Ausnahmen! Ist halt ein TEURES HOBBY ! meine persönliche Meinung: Man sollte eine TÜV Regeluntersuchung einführen, damit alleine würden wahrscheinlich 50% alles Schiffe verschwinden und der Neuverkauf würde langsam wieder boomen! WS |
#42
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Moin Zusammen!
Zitat:
Auf jeden Fall brauchen wir das. In Deutschland ist noch nicht genug reglementiert. Vor allem ist dann auch mehr Platz in den Häfen, weil viele Leute wie ich mit nicht ganz so viel Geld ihr Hobby nicht mehr ausüben könnten. Viele alte Verdränger würden dann vom TÜV aussortiert statt mit viel Arbeit erhalten und gefahren zu werden. *Ironie OFF* Gruß vom Krümelmonster Sorry fürs OT, aber DAS konnte ich nicht so stehen lassen
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#43
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Ein Boot, das nicht verkauft werden kann, ist schlicht zu teuer. Da nutzt es auch nichts, sich die Preisvorstellung als "realistischen Wert" umzulügen. Der Wert steht im Kaufvertrag, nicht im Inserat.
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#44
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![]() Zitat:
WS |
#45
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Sorry Helmut,
aber wenn du einerseits bezweifelst, dass der Boots-Markt "angeblich" tot sei, bestätigst du das ein paar Posts weiter selbst: Zitat:
![]() Es gibt nun mal keinen allgemeinen "Anspruch" auf persönliche Boots-Vergrößerung mit Teil-Refinanzierung über Inzahlungnahme - etwa gegen "die Makler" einzeln oder insgesamt. Wenn etwas nicht/ nicht zu dem Preis verkäuflich ist, würde sich doch auch der in Zahlung nehmende Makler nur gebundenes Kapital auf den Hof stellen - etwaige spätere Abschreibungen inklusive.. ![]() Jedem steht doch frei, sein Boot zum vermeintlich realistischen Preis selbst zu verkaufen? Wenn das halt nicht klappt, dann liegt das wohl doch eher daran, dass... Zitat:
![]() So funktioniert halt nun mal Marktwirtschaft, ungünstig, wenn man derzeit bei Booten auf der Verkäuferseite ist. Umgekehrte Marktsituation zB derzeit im Wohnimmobilienbereich - gut für den, der derzeit etwas zu verkaufen hat... In diesem Sinne entspannte ![]() Duke (..der kein Makler ist ![]() Geändert von Duke70 (11.09.2015 um 14:11 Uhr) |
#46
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![]() Zitat:
Hallo, aus meiner Sicht sehr gerne auch hier, da ich ja auch überlege Privat, beim Händler oder beim Makler zu kaufen... Viele Grüße Mark
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Liebe Grüße Mark |
#47
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![]() Zitat:
Der Markt bestimmt ja den Wert und der Markt wird eben vom Angebot und Nachfrage bestimmt. Dass kann ein einzelner von uns nun mal nicht ändern, nur die"Masse" der Käufer und Verkäufer. Dass geht nun mal wie in allen Bereichen mal in diese und mal in jene Richtung..
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Liebe Grüße Mark |
#48
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Guten Abend zusammen
Ich sehe dass das Thema doch einigen als interessant erscheint und bedanke mich für alle bisher gezeigten Meinungen . Solange ein solches Thema nicht Beleidigend wird oder nur aus Häme getipt wird finde ich es wunderbar. Diese Meinung es ist einfach dann zu teuer kann ich nicht ganz einordnen und frage deshalb hast du dein oder ein Boot schon mal verkauft ?? Ich versuche mal aus den einzelnen Antworten das wichtigste rauszuziehen und zu antworten wie ich das sehe. Natürlich hat jeder dazu seine eigene Meinung , wäre das nicht so könnten wir das Thema sofort beenden. Hans war der erste mit einem Vorschlag dazu einen neuen Thread aufzumachen . Hans ich weiß nicht genau wie das geht und bevor ich etwas falsch mache mache ich dir einen Gegenvorschlag . Wenn das Thema mehr Leute interessiert verschieb es bitte dahin wo es passt oder frag einen Mod ob er das machen kann . Frage 2 von Ws . Helmut du scheinst ja ziemlich angefressen zu sein ? Ich gebe dir Recht, aber es hat nichts damit zu tun ob ich mein Boot verkaufen kann oder nicht , es hat einzig mit der Situation zu tun, dass ich einiges einfach nicht in meinen Schädel reinbekomme. Ws du schreibst weiter : Es ist nicht der Makler der dein Boot In Zahlung nimmt sondern der alte Eigner. Das hab ich in der Zwischenzeit kapiert dass es so läuft aber verstehen kann und werde ich das nie. Mich hat weder bei einem Auto-Motorrad -Wohnmobil Verkauf irgend jemand gefragt ob ich das in Zahlung nehme wenn ich alles über einen Händler abgewickelt habe. Du schreibst weiter : Denn der Schiffsmarkt ist seit fast 20 Jahren auf nem steilen Weg nach unten und besonders in den letzten Jahren ist das schon dramatsich . Warum ist das denn so ?? Meine Antwort und Meinung ist weil es keinen Vernünftigen Markt gibt, wo du wie ich sage ,ganz normal in Zahlung geben kannst und jeder selbst versucht irgendwie seine Boote loszuwerden damit er eben was anderes kaufen kann. Du schreibst weiter : Was erwartest Du??? dass Dir einer ein Schiff abnimmt, auf dem er dann hängen bleibt, nur weil Du ein neues haben möchtest? Welches Rad soll sich da wie drehen, wenn der Markt am Boden liegt. Das Angebot ist um das zig-fache höher als die Nachfrage! Meine Antwort dazu : Jedes Geschäftsrad kann sich nur dann drehen wenn etwas umgesetzt wird. Aber wenn ich dein Boot z.b nicht kaufen kann, weil ich meines nicht verkaufen kann, wirst auch du dir kein anderes kaufen können, und schon bleiben mindestens 2 Boote auf dem Markt hängen . Dein letzter Satz: Aus meiner Sicht hat sich der Markt bereits so entwickelt - auch wenn die Aussage einige stört oder sie es anders sehen - nach 10 Jahren ist ein Schiff maximal 1/3 des NP wert, nach 20 Jahren oft garnichts mehr! bis auf wenige Ausnahmen! Ist halt ein TEURES HOBBY ! Dass Boot fahren ein teures Hobby ist das ist nichts neues das war es schon immer . Dass Boote an Wert verlieren liegt in der Natur der Sache aber dass sie nach xx Jahren nichts mehr wert sind ,da bin ich anderer Meinung . Die nächste Meinung war von 123 Du meinst : Ein Boot das nicht verkauft werden kann ist schlichtweg zu teuer. Wenn du meine Meinung gelesen hast, dann weißt du warum ein Boot solange in den Börsen steht und nicht verkauft werden kann. Klar sind manche Vorstellungen vom Verkaufspreis überzogen aber in den allermeisten Fällen hat es damit zu tun ,dass sich eben viele die sich genau für das Boot interessieren, es nicht kaufen oder kaufen können weil sie ihr jetziges nicht verkaufen können. Zu Duke Dafür können doch aber ehrlicherweise die Makler auch nichts. Bin selbst keiner, habe auch meine diversen Erfahrungen gemacht (Immobilienbranche), aber zu glauben, die Marktverhältnisse würden durch die Makler gesteuert, ist doch arg naiv. Ich habe irgendwo geschrieben du findest fast keine Händler im eigentlichen Sinn mehr (Wohnmobil usuw Händler ) sondern nur noch Makler. Durch wen denkst du denn werden die Verhältnisse gesteuert ??? Der Private Verkauf funktioniert anscheinend nicht ? warum auch immer ??? Händler gibt es anscheinend keine mehr ? was gibt es denn außer Makler?????? Und die sind sich so einig und so von Ihrem System überzeugt, dass letztendlich gar nix mehr geht . Du schreibst weiter : Jedem steht doch frei, sein Boot zum vermeintlich realistischen Preis selbst zu verkaufen? Wenn das halt nicht klappt, dann liegt das wohl doch eher daran, dass dann der "realistische Wert" aus deinem Beispiel eben doch nicht so realistisch ist, sondern eher ideell? Duke das war nicht das Thema . Ob sein Preis von 150 realistisch ist, ob der angefragte Preis von 300 für das andere Boot realistisch oder ideeler Natur ist um das ging es nicht . Er kann sein Boot nicht in Zahlung geben weil der Makler sein Boot nicht in Zahlung nimmt und der andere Eigner (so ein Hirnrissiges System ) ) auch nicht . Somit hat sich doch jede Preis Diskussion von vornherein erübrigt Und schon stehen wieder 2 Boote ewig in den Börsen bis wieder die schlauen Kommentare kommen .Das ist ja viel zu teuer. Aber dass das ganze System falsch ist ,das ganze so wie es läuft nicht funktionieren kann, das denke ich müssen wir nicht durchkauen. Natürlich bin ich nicht Herr Schlau und habe die Lösung ,aber eines was ich sicher weiß und wovon ich total überzeugt bin ist : Gibt es einen Der richtig Geld in die Hand nehmen kann ,am Anfang richtig Geld investieren kann , der ein ganz normales Händlersystem aufzieht wie es seit xxxxxxxxxx Jahren in anderen Branchen funktioniert ,der hat in ganz kurzer Zeit, erstens sien investiertes Geld wieder und um ein vielfaches mehr. Aber ich kann mich natürlich auch täuschen und Ihr seid alle zufrieden mit der jetzigen Situation und es muss oder soll sich gar nichts ändern ??? Dass dies alles eine reine Luxus Debatte ist braucht mir bitte niemand extra zu erklären ,das weiß ich selber . Aber es tut ganz gut mal über irgend etwas anderes zu reden als über das ,was du den ganzen Tag von den Medien hörst . Gerne noch weitere Meinungen von euch Gruß Helmut |
#49
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P.s Sorry oben hat sich eine Zeile verschoben
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#50
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Helmut,
wenn Du DICH so sicher bist, dass der Bootsmarkt anders funktionieren müsste, dann mach doch nen Gebrauchtbootladen auf! Ganz einfach: du mietest Dir nem Hafen für ca. 50 Schiffe. Du kaufst, was kommt. Na ja Kapitalbedarf round about 2 Mio! 1Mio hast Du, die andere holst Du Dir von der Bank. Ab und zu bekommst du Ärger mit der Umweltbehörde, weil aus einigen älteren Kähnen Öl ins Hafenbecken läuft.- Macht nix!!! Die Leute mögen Dich, weil Du Spitzenpreise bezahlst. In kurzer Zeit ist Dein Hafen übervoll. Leider ist die Kohle weg. Die Bank sagt, mehr is nich! Dein größtes Problem sind Garantieleistungen!! Du bist ja Gewerbetreibender und musst damit Gewährleistung auf die Schiffe geben. Leider die Privatleute, die dir ihren alten Kahn angedreht haben, nicht. Egal!!! Du zahlst Spitzenpreise .... alle mögen Dich, sie nennen Dich Freund. Die gängigen Schiffsmagazine loben dein Gedchäftsmodell. Sie küren Dich zum Unternehmer des Jahres! Die Schiffshersteller sind mit Dir auf DU. Durch Dich verkaufen Sie neue Schiffe. Deine Gebrauchtschiffe verkaufen dich nicht! Egal, sie stehen hoch bewertet in der Bilanz und retten Dich vor der Überschuldung! Das Ausland nennt Dich: HERMAN THE GERMAN ! Es fehlt Dur an Barem! Berater kommen! Sie geben Dir nen Sanierungstipp. Schöne kleine Insolvenz und Du kaufst danach deinen eigenen Laden für 1/3 nochmal aus der Konkursmasse. Einige gehen dadurch leer aus! Sie sind sauer. Insbesondere der Hafeneigentümer. Er kündigt Dir!! Egal!! Du hast ne Idee!! Du kaufst keine Schiffe mehr, du makelst nur noch ... |
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