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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel!

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  #26  
Alt 06.08.2013, 20:10
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KaiB KaiB ist offline
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Zitat:
Zitat von R6Tiger Beitrag anzeigen
Was ist den eigentlich teurer im Unterhalt Motorboot oder Segelboot
Das gehört zu den Fragen die niemals letztgültig geklärt werden können.

Jedes Boot ist anders, jede Nutzung ist anders, jede Ausgabenpolitik ist anders.
Fakt ist sobald ein Mopped fährt hast Du Spritkosten, immer.

Ein Segler kann bei passendem Wetter segeln, den Motor wird er in kleinerem Maße dennoch nutzen und warten müssen, ebenso das Rigg.
Segel kosten natürlich auch Geld.
Aber je nach Anspruch an Performance kannst Du vergleichsweise ewig mit einem Satz klarkommen bei entsprechend schlechteren Segeleigenschaften und somit weit unter den Kosten eines Motorbootes bleiben.
Auf der anderen Seite kannst Du High-Tech-Segel kaufen von deren Preis der Moppedmann einige Tausend Meilen schafft, sofern er nicht eben einen Säufer fährt.
Du musst im Zweifelsfall zwei Kandidaten direkt vergleichen.

Ich habe z.B. dies Jahr in 6 Wochen ca. 1200 nm gelaufen, davon etwa 250 unter Motor, die Segel sind die Alten. Ein neuer Satz käme auf ca. 3.000 Euro ohne High-Tech.
Wären sie so haltbar wie die Alten müßte ich erst in 30 Jahren wieder an neue denken.
Aber dieser Fall ist eben auch nicht auf jeden und jedes Seegebiet und jede Anwendungsidee umzusetzen.

Im Grunde musst Du suchen und herausfinden was zu Euch paßt und dann abwägen was Euren Ideen am nächsten kommt.
Dann vergleichen mit allen bekannten Zahlen.

Liegeplatzkosten, Versicherung, Wartung etc, sind Dinge die durchaus in Abhängigkeit von der Bootsgröße wachsen und die sind es auch oft die einem am Ende über den Anschlag hinaus belasten.

Übrigens ein Grund mehr zunächst mal ins chartern zu schnüffeln und gucken ob ein Boot wirklich Euer Traum ist.
Habt Ihr erstmal einen Eimer gekauft, der nicht getrailert wird, habt Ihr auch direkt einen Strudel im Geldbeutel.
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Gruß
Kai
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  #27  
Alt 06.08.2013, 20:56
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Zitat:
Zitat von passagemaker Beitrag anzeigen
Bei intensiver Nutzung (Weltumsegelung z.B.) das Segelboot. Bei reiner Schönwetternutzung mit ausreichend Wind, das Segelboot.

Das gilt aber nur für Verdränger! Gleiter sind immer deutlich teurer durch ihren hohen Verbrauch und schnellen Verschleiß.

Richard

Meinst du wirklich - und kannst es belegen - dass eine Weltumrundung unter Motor günstiger ist als unter Segel???

Zum Thema USA. Die Boote in Europa brauchen eine CE Konformitätserklärung. Das ist so ein Ding das europäische Firmen durchgesetzt haben um sich vom Rest der Welt - und den günstigeren Preisen, abschotten zu können. Ohne wird es schwierig mit der Zulassung. Zudem ist es - glaube ich - nicht ganz so einfach von West nach Ost zu segeln.

Gruß
Chris
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  #28  
Alt 06.08.2013, 21:03
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Zitat:
Zitat von R6Tiger Beitrag anzeigen
Lohnt es sich eigentlich eine Yacht in de USA zu kaufen und diese hier zu überführen da ja in USA ganz andere Preise herrschen.

Das lohnt sich nur, wenn man da ein Boot "praktisch geschenkt" bekommt und dann noch jemanden vor Ort hat, der es besichtigt.

Ein Segelboot samt Rigg über den Teich zu bringen übersteigt bereits Euer genanntes Budget. Von EUst. und Co. mal nicht zu sprechen.

Gruß
Richard
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  #29  
Alt 06.08.2013, 21:56
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt
Zudem ist es - glaube ich - nicht ganz so einfach von West nach Ost zu segeln.
Ist das nicht die vorherrschende Windrichtung im Atlantik?

Geändert von karaya (06.08.2013 um 22:56 Uhr)
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  #30  
Alt 06.08.2013, 22:06
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Meinst du wirklich - und kannst es belegen - dass eine Weltumrundung unter Motor günstiger ist als unter Segel???Chris
Nicht nur ich kann das.

Allerdings sind Vergleiche sehr schwierig, da man fast nie wirklich vergleichbare Boote und Bedingungen findet.

Am leichtesten hatten es da wohl die Dashews, die mit eigenen Produkten die Welt umsegelten und recht präzise Buch geführt haben.

Siehe setsail.com
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  #31  
Alt 06.08.2013, 22:20
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Auch wenn es immer mehr off topic geht aber ne Hochsee taugliche Segelyacht ab 34 Fuss bekomme ich zwischen 30.000 - 60.000. Die boote von setsail.com spielen in einer anderen Liga. Über den Atlantik sind es ca. 3200 Seemeilen. Wenn ich nur 1 Liter Diesel pro Seemeile rechne brauch ich bei ner Motoryacht schon nen Tank mit 3.500 Liter...


Gruß
Chris
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  #32  
Alt 06.08.2013, 22:28
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Auch wenn es immer mehr off topic geht aber ne Hochsee taugliche Segelyacht ab 34 Fuss bekomme ich zwischen 30.000 - 60.000. Die boote von setsail.com spielen in einer anderen Liga. Über den Atlantik sind es ca. 3200 Seemeilen. Wenn ich nur 1 Liter Diesel pro Seemeile rechne brauch ich bei ner Motoryacht schon nen Tank mit 3.500 Liter... Gruß
Chris
Bitte.....Chris..

es geht, und es geht in verschiedenen Bootsklassen. Daß das die Regel ist, wurde nicht behauptet. Und ganz sicher ist eine einzige Atlantikquerung auch keine Grundlage für die Kostenrechnung einer Weltumsegelung.
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  #33  
Alt 06.08.2013, 22:33
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Zitat:
Zitat von karaya Beitrag anzeigen
Ist das nicht die vorherrschende Windrichtung in Atlantik?
Keine große Sache, dazu brauchts nicht mal einen Segelschein....

Willy
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  #34  
Alt 06.08.2013, 22:41
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Zitat:
Zitat von passagemaker Beitrag anzeigen
Bitte.....Chris..

es geht, und es geht in verschiedenen Bootsklassen. Daß das die Regel ist, wurde nicht behauptet. Und ganz sicher ist eine einzige Atlantikquerung auch keine Grundlage für die Kostenrechnung einer Weltumsegelung.
Ich wollte dir nicht zu nahe treten, mich interessieren nur tatsächlich konkrete Beispiele. Einfach nur zu sagen "es geht" ist ziemlich dürftig

Als Laie kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass es mit dem Motorboot günstiger ist als mit einem Segelboot. Zumindest nicht, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht...

Ich würde mal behaupten mit 100.000 € kommt man einmal mit nem Segelboot rund (inkl. Boot). Bei einem Motorboot wüsste ich nicht wie das gehen soll.

Gruß
Chris
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  #35  
Alt 06.08.2013, 23:08
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Volker Volker ist offline
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Zitat:
Zitat von karaya Beitrag anzeigen
Ist das nicht die vorherrschende Windrichtung im Atlantik?
Die üblicherweise genutze "Barfußroute" geht mit den Passatwinden von Ost nach West, unterstützt durch den Golfstrom. Auf diesem Weg sind Yachten auch schon ohne Besitzer von den Kanaren nach Jamaika gekommen.
Viel schwieriger ist es von West nach Ost, da man sich da sehr weit nördlich halten muss, keinen Golfstrom zur Unterstützung hat und mit ziemlich schweren Wettern rechnen muss.

Gruß

Volker
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  #36  
Alt 06.08.2013, 23:26
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Moin Chris,
weiter ot. Natürlich kannste an Einzelbeispielen fast alles beweisen, was erwünscht ist. Und bei den Mobos fehlen leider die hunderte von Berichten über die grosse Fahrt, obwohl es da auch etliche gibt. Also kommste hier so nicht weiter. Ansonsten stört es doch niemanden, wenn Du bei Deinem Glaubensbekenntnis bleibst. Bei Richards Einschränkung der intensiven Nutzung muss ich ihm allerdings zustimmen, da wird der Segler teuerer. Und glaube mal nicht, das die Kraftstoffkosten den entscheidenden Teil der laufenden Kosten ausmachen. .
Ansonsten findet man durchaus Literatur zum Thema. Und daneben gibt es sicher kaum jemanden, der nur aus Kostengründen Langfahrt mit dem Mobo macht. Aber das führt hier denn doch zu weit.
Ansonsten wird der R6Tiger mit seinem Budget und dem Menschenverstand ganz schnell dahinterkommen, das er da kein Boot bekommt, das seinen Ansprüchen genügt. Aber manche Erfahrungen muss man anscheinend selber machen, das hilft auch, das Selbstbewusstsein etwas auszutarieren.
Also viel Glück.
gruesse
Hanse
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  #37  
Alt 07.08.2013, 08:55
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Zitat:
Zitat von Giligan Beitrag anzeigen
Keine große Sache, dazu brauchts nicht mal einen Segelschein....

Willy

Irgendwie wusste ich das sowas wieder kommen wird.

Sicherlich würde ich bei solchen vorhaben nicht das Boot selber überführen.
Es gibt einige Firmen die auf sowas Spezialisiert sind.

Möglichkeit Skipper und Bootsmann anheuern. Schiffstransport ect.

Aber irgendwie schnallt das einer wieder nicht....

Wollt nur wissen ob es sich mit den kosten Rentieren würde in den USA zu kaufen. Hab nicht mit einem Wort gesagt das ich den Transport selber machen werde oder es übers Meer überführen werde.

Das man eine CE bescheinigung braucht hab ich schon nachgelesen und es wurden Preise von 1T bis 2T genannt

Mit was für Preisen müsste man bei den Transport ca rechnen kennt sich da einer aus ?


Schönen gruss

Geändert von R6Tiger (07.08.2013 um 09:16 Uhr)
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  #38  
Alt 07.08.2013, 09:19
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Zitat:
Zitat von R6Tiger Beitrag anzeigen
Mit was für Preisen müsste man bei den Transport ca rechnen kennt sich da einer aus ?
Schönen gruss
Ein 10m Boot Haupthub Europa / US Ostküste kostet ca 30.000 US$
12,5 Meter kostet 40.000$
22 Meter kostet 100.000$

Alle Preise incl. Versicherung, Hafengebühren, Handling, ex Zoll.

Vergiß die Preise die hier schon mal für runabouts genannt wurden, die sind wesentlich kleiner und haben keinen Mast!
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Geändert von passagemaker (07.08.2013 um 09:52 Uhr)
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  #39  
Alt 07.08.2013, 09:20
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karaya karaya ist offline
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Zitat:
Mit was für Preisen müsste man bei den Transport ca rechnen kennt sich da einer aus ?
Diese großartige Forum weiß alles!

http://www.boote-forum.de/showthread...ka+deutschland

Aber Frage: Woher weiß ich, wo das steht? Klar: BF-Magie für Eingeweihte!
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  #40  
Alt 07.08.2013, 09:20
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KaiB KaiB ist offline
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Ach was, Reg Dich nicht auf (Beitrag 37) das ist ein Forum da braucht es halt für den einen oder anderen Kollegen eine Gebrauchsanweisung, bis man deren Macken kennt und halbwegs einordnen kann.

Genaue Preise kann ich Dir nicht -mehr- sagen aber es ist wie schon erwähnt, nur bei sehr sehr günstigen Booten rentabel.

Würde mich da einfach mal herangooglen
Z.B. http://globalboatshipping.de/mehrzuy...te.php?lang=de

Wir hatten in der Familie aus diversen Gründen eine Rückführung (US-EU) per Crew, das gab dann noch obendrein allerlei Flurschaden und kostete auch so schon einige Tausend.
Man weiß ja erst hinterher welche Fachmänner man da erwischt.
Per Frachter kommst Du sicher auch nahe an Dein eigentliches Kaufbudget heran oder drüber.
Dann kommt der Zoll und versucht Deine Kaufquittung mit einem Zeitwert abzugleichen.
Danach kommt noch eine evtl. Umrüstung auf EU Standards bei der Elektrik und der Positionsbeleuchtung etc..
EU Funke muss auch statt US Funke, sofern man eine möchte.

Besser im EU Raum suchen und selber ansehen, da ist schon genug Raum für Überraschungseier aber wie will man, wie oben schon erwähnt, sich eine Kiste in US ansehen und probefahren, ohne lupenreinen Gewährsmann vor Ort?
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Gruß
Kai
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  #41  
Alt 07.08.2013, 09:43
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passagemaker passagemaker ist offline
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Zitat:
Zitat von Verbraucheranwalt Beitrag anzeigen
Ich wollte dir nicht zu nahe treten, mich interessieren nur tatsächlich konkrete Beispiele. Einfach nur zu sagen "es geht" ist ziemlich dürftig
Ich hatte einen Hinweis gegeben, der die Behauptung untermauert! setsail.com

Zitat:
Als Laie kann ich es mir einfach nicht vorstellen, dass es mit dem Motorboot günstiger ist als mit einem Segelboot. Zumindest nicht, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht...
Das geht sehr vielen Laien so, und ist ja vom Bauch her auch verständlich.

Wenn es wirklich nur um Schönwettersegeln auf der Ostsee oder Ägäis geht, ist das Segelboot etwas billiger.
Aber bereits im westlichen Mittelmeer, wo im Sommer kaum Wind ist, gibt es kaum noch Unterschiede.

Auf der Weltumsegelung, kann das Motorboot bereits günstiger sein, da man eben nicht 30 Jahre mit einem Stell Segel unterwegs ist, wie in Travemünde, sondern mindestens ein komplettes Rigg "verbraucht". Auch ist sehr wahrscheinlich der, immer zu kleine, Motor einer Segelyacht, nach "einmal rum" am Ende. Meist bereits der dritte!
Zitat:
Ich würde mal behaupten mit 100.000 € kommt man einmal mit nem Segelboot rund (inkl. Boot). Bei einem Motorboot wüsste ich nicht wie das gehen soll.
Die Rechnung kommt mir bekannt vor, sie basiert letztlich auf von mir kürzlich geposteten Zahlen. Dennoch ist das kaum realistisch, denn 30.000 für ein geeignetes, und fertig ausgerüstetes Boot ist Phantasie.
Auch bin ich absolut nicht der Ansicht, daß 34 Fuß Boote geeignet sind, obwohl das schon einige gemacht haben.

Der Sprit ist übrigens auf meiner 9 jährigen Tour 2,5 mal rum, der geringere Kostenfaktor gewesen. Und das trotz der 2x 1.000, bzw. 2x 1.550 PS im Keller.
Beide Schiffe kosteten als Lieger MEHR, als auf Dauerfahrt rund um die Welt!

Da ins Detail zu gehen, würde unserem TO allerdings wohl nicht helfen daher:
back to topic

Gruß
Richard
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Geändert von passagemaker (07.08.2013 um 09:55 Uhr)
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  #42  
Alt 08.08.2013, 11:43
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Eine Weltumsegelung mit einem Budget von 100.000,- erscheint mir machbar, wenn da allerdings der Preis für Boot und Ausrüstung mit drin sein soll erscheint mir die Weltumsegelung mit eben diesem Boot irgendwie nicht wirklich erstrebenswert, entweder weil das Boot den Spaß versaut oder weil das verbleibende Budget übelst auf naht gestrickt ist.
Möglicherweise liegen allerdings bereits auf den Kanaren oder auf den Kapverden mehrere voll ausgerüstete Boote die günstig zu haben sind weil deren Eigner bereits dort von der Realität eingeholt wurden.
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When we remember that we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained...
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  #43  
Alt 08.08.2013, 12:00
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Für viele dürfte sich aber die ganz reale Frage stellen:

Entweder mit kleinerem Budget Segel setzen oder sparen und wie so viele niemals auf große Fahrt gehen.



Gruß
Chris
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  #44  
Alt 08.08.2013, 13:41
ferenc ferenc ist offline
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Wenn ich hier lese welche Ansprüche gestellt werden um als Weltenbummler Blauwasser Erfahrungen zu sammeln,stelle ich fest das es massive Unterschiede zwischen Abenteurern vergangener Tage gibt und den Reiseformen die Richard wohl bevorzugt.

Wenn Du Richard für den ersten Mondflug verantwortlich zeichnen solltest, wären wir wohl noch nie dort gewesen, da es technisch noch nicht möglich ist eine Rakete so groß das ein Einkaufscenter mit integriertem Kinopalast und Sternegastronomie auf dem Weg gebracht werden kann.

Ein W. Erdmann muss wohl ein Masochist sein, wenn wir uns anschauen mit welchen Nussschalen er sich immer wieder auf den Weg gemacht hat.

Und trotz meiner Körperfülle gelingt es mir nicht mehr als 2 m² gleichzeitig in Beschlag zu nehmen, das ich verstehen könnte, warum ich deshalb gleich mit 40 Fuß unterwegs sein soll.

Ich würde aber auch nicht rund um die Erde sausen, um dann von einem Hafen zum nächsten zu schippern, das können Kreuzfahrer besser.
Und dann werden auch die Liegeplätze schon günstiger. Die Kalmen zu ertragen und nicht deppert mit einem Segler raus zu motoren ist für mich selbstverständlich, ebenso wie ich keine Warmwasserbereiter mit auf die Barfussrute nehmen würde.

Ich denke das es genug Menschen gibt, die eher Wert darauf legen die Erfahrung zu machen an Stelle ein Leben lang darauf gehofft zu haben diese Erfahrungen vielleicht doch sehr komfortabel zu erleben.
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  #45  
Alt 08.08.2013, 15:51
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Zitat von ferenc Beitrag anzeigen
Wenn ich hier lese welche Ansprüche gestellt werden um als Weltenbummler Blauwasser Erfahrungen zu sammeln,stelle ich fest das es massive Unterschiede zwischen Abenteurern vergangener Tage gibt und den Reiseformen die Richard wohl bevorzugt.

Wenn Du Richard für den ersten Mondflug verantwortlich zeichnen solltest, wären wir wohl noch nie dort gewesen, da es technisch noch nicht möglich ist eine Rakete so groß das ein Einkaufscenter mit integriertem Kinopalast und Sternegastronomie auf dem Weg gebracht werden kann.
.
Mir ist jetzt nicht so richtig klar, was diese überflüssige Spitze wieder sollte, außer evtl. eine Neidhammeldebatte lozutreten.

Wenn zwei nach Italien fahren, darf dann nur der seine Eindrücke und Erfahrungen schildern, der in seinem Polo fuhr?
Oder ist es gestattet, daß auch derjenige, welcher in der S-Klasse die Reise machte, einen Bericht schreibt?

Mir ist noch nie in den Sinn gekommen, jemandem eine 40 oder 50 Meter Yacht aufzuschwatzen, aber ich werde mich auch nicht dafür entschuldigen, daß ich mir das gegönnt habe.

Anders als Du es vermuten wirst, stehe ich mit beiden Beinen fest im Leben und habe kein Problem damit auch denen hier, die sich nur ein kleines Bootchen leisten können, ohne Überheblichkeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür nehme ich auch durchaus die eine oder andere Anreise auf mich. (und meine Kosten)
Wie mehrere Mitglieder hier bereits erfahren haben.

Also, was Du hier für ein Bild zeichnen möchtest, beschreibt nicht mich, und hilft dem TO auch nicht weiter!

Richard
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  #46  
Alt 08.08.2013, 16:14
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Zitat:
Zitat von ferenc Beitrag anzeigen
Wenn ich hier lese welche Ansprüche gestellt werden um als Weltenbummler Blauwasser Erfahrungen zu sammeln,stelle ich fest das es massive Unterschiede zwischen Abenteurern vergangener Tage gibt und den Reiseformen die Richard wohl bevorzugt.

Wenn Du Richard für den ersten Mondflug verantwortlich zeichnen solltest, wären wir wohl noch nie dort gewesen, da es technisch noch nicht möglich ist eine Rakete so groß das ein Einkaufscenter mit integriertem Kinopalast und Sternegastronomie auf dem Weg gebracht werden kann.

Ein W. Erdmann muss wohl ein Masochist sein, wenn wir uns anschauen mit welchen Nussschalen er sich immer wieder auf den Weg gemacht hat.

Und trotz meiner Körperfülle gelingt es mir nicht mehr als 2 m² gleichzeitig in Beschlag zu nehmen, das ich verstehen könnte, warum ich deshalb gleich mit 40 Fuß unterwegs sein soll.

Ich würde aber auch nicht rund um die Erde sausen, um dann von einem Hafen zum nächsten zu schippern, das können Kreuzfahrer besser.
Und dann werden auch die Liegeplätze schon günstiger. Die Kalmen zu ertragen und nicht deppert mit einem Segler raus zu motoren ist für mich selbstverständlich, ebenso wie ich keine Warmwasserbereiter mit auf die Barfussrute nehmen würde.

Ich denke das es genug Menschen gibt, die eher Wert darauf legen die Erfahrung zu machen an Stelle ein Leben lang darauf gehofft zu haben diese Erfahrungen vielleicht doch sehr komfortabel zu erleben.

DANKE !! für deinen Beitrag
Ich bin 1974 das erste Mal eine längere Zeit (ca.4 Jahre) im MM unterwegs gewesen, ohne Geld klar unterwegs immer wieder ein wenig gearbeitet.

Luxus ? was ist dass Was will ich damit sagen, ich kann meistens nur den Kopf schütteln wenn ich lese mit welchen Ansprüche die Leute heute meinen es sei lebensnotwendig um einen langen Törn zu machen.

100 Liter Wasser für 2 pro Tag

Jürg
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  #47  
Alt 08.08.2013, 16:31
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DANKE !! für deinen Beitrag

100 Liter Wasser für 2 pro Tag

Jürg
Mir ist schleirhaft, was Euch das Recht gibt den Mann zu beleidigen!?

Der kommt hierher, fragt um Rat, hat offenbar nicht so sehr viel Ahnung, und wird angepis..t.

Sehr mangelhaftes Benehmen, selbst wenn Ihr dreimal die Wahrheit sagt.
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Alt 08.08.2013, 16:33
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Jungs, ihr kommt vom Thema ab.

Wenn ihr die Kosten einer Weltumsegelung diskutieren wollt, gibt es andere Foren, wo sich solche YACHT-Fahrer tummeln, denen es in der Südsee gerade langweilig ist.
__________________
Beste Grüße

John
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  #49  
Alt 08.08.2013, 16:59
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Mir ist schleirhaft, was Euch das Recht gibt den Mann zu beleidigen!?

Der kommt hierher, fragt um Rat, hat offenbar nicht so sehr viel Ahnung, und wird angepis..t.

Sehr mangelhaftes Benehmen, selbst wenn Ihr dreimal die Wahrheit sagt.

Na da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt

Mein Beitrag ist als Kommentar zu dem Beitrag von "ferenc" zu verstehen

Es war absolut nicht meine Absicht den TO zu beleidigen.

Jürg
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  #50  
Alt 08.08.2013, 17:13
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Zitat:
Zitat von passagemaker Beitrag anzeigen
Auf der Weltumsegelung, kann das Motorboot bereits günstiger sein, da man eben nicht 30 Jahre mit einem Stell Segel unterwegs ist, wie in Travemünde, sondern mindestens ein komplettes Rigg "verbraucht". Auch ist sehr wahrscheinlich der, immer zu kleine, Motor einer Segelyacht, nach "einmal rum" am Ende. Meist bereits der dritte!


Auch bin ich absolut nicht der Ansicht, daß 34 Fuß Boote geeignet sind, obwohl das schon einige gemacht haben.

Der Sprit ist übrigens auf meiner 9 jährigen Tour 2,5 mal rum, der geringere Kostenfaktor gewesen. Und das trotz der 2x 1.000, bzw. 2x 1.550 PS im Keller.

Gruß
Richard
Lieber Richard,

eine Neiddebatte wollte ich weder lostreten noch anstoßen. Auf die hier angefügten Aussagen Deinerseits bezieht sich mein letzter Post (s.o.)

Neid ist eine Eigenschaft die mir wirklich nun gar nicht zuzuordnen ist, aber wenn ich mir vorstelle mit einem Segler lange Strecken zu motoren, so ist das das Letzte was ich machen würde.

Auf die Masse der Blauwassersegler trifft das wohl auch zu, von daher sehe ich nicht das die Motoren der Segler sterben wie die Fliegen.

Auch habe ich mehr Vertrauen in das Tuch. Sicher wird kaum einer mit feinstem leichtem Tuch aufbrechen, eher sind es unspektakuläre, aber stabile Segel. Die sind zwar auch nicht für die Ewigkeit, aber die meisten werden es verschmerzen, wenn die Etmale etwas kleiner ausfallen.
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