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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#26
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Aus der Broschüre: Zitat:
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#27
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Man könnte einzelne Personen die es schwimmend zum eigenen Sportboot schaffen, aufnehmen solange das eben möglich ist ohne sich selbst zu gefährden. |
#28
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Die Fischer,wurden nach meinen Quellen bestraft,weil sie der Beihilfe zur Schleusung angeklagt worden sind. Wir alle wissen,dass die Medien oft nur das berichten,was ihnen gesagt worden ist, sie verfügen ja nicht über ein Fachwissen.
Zur Rettung im Seenotfall,wer will einem Kapitän nachweisen,dass er den Notruf gehört hat ?
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#29
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Die Gefahr, daß die mit einem noch fahrtüchtigen Boot versuchen dich zu kapern sehe ich überhaupt nicht, hab ich auch noch nie gehört daß das passiert wäre. Die Gefahr allerdings überrannt zu werden wenn man an einem sich in akuter Seenot befindlichem Boot anlegt sehe ich auch und würde das auf keinen Fall machen. Da hilft nur um Hilfe rufen und denen Rettungsmittel zuwerfen was möglich ist. Vor im Wasser befindlichen Personen brauch ich keine Angst zu haben, das Problem läge eher darin jemanden an Bord zu bringen als umgekehrt. |
#30
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Wenn ich Deine Familie 5 Meter vor meinem Boot elendig ersaufen lasse obwohl ich ausreichend Platz an Bord hatte, sagst Du dann auch das war das Richtige ? |
#31
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![]() Sicherheitshalber hab ich mal Tante Gockel bemüht: Zitat:
Scherereien hatten sie allemal genügend. ![]() |
#32
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Hi!
Ich erinnere nur an das Kreuzfahrtschiff, das letztens Flüchtlinge auf Zypern absetzen wollte. Haben die sich doch glatt geweigert auszusteigen, weil sie eigentlich nach Italien wollten. Ansonsten wird sich die Verpflichtung zur Hilfeleistung für Sportboote eher selten stellen, weil man sich in Lebensgefahr begeben dürfte, wenn ein Sportboot an so einem Ding mit 100 Leuten und mehr festmacht. Da dürfte es wohl ausreichen, die Küstenwache zu verständigen oder einen DSC Notruf auszulösen. Interessant auch, dass diese eher einseitige Institution auch den Gesichtspunkt der Beihilfe zur unerlaubten Einreise aufgreift. Viele Grüße blondini
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viele Grüße Blondini (Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.)
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#33
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![]() Aber genau darum geht es mir, ich segel in 4 Wochen über Italien nach Griechenland und da kann das theoretisch passieren, daß wir in diese Situation kommen. Kein Mensch kann mich zwingen meinen Kurs Richtung Afrika zu ändern. Allerdings kann ich auch nicht sicher sein keine Scherereien zu bekommen, auch wenn es nicht allzu wahrscheinlich ist. |
#34
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Beste Grüße Alex Geändert von alexhb (20.03.2015 um 18:37 Uhr) |
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() Geändert von swath (20.03.2015 um 18:31 Uhr) |
#36
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Ich würde ebenso wie weiter oben bei kleiner Crew auf gar keinen Fall zu nah an solch ein mit 100+ Personen Boot heranfahren.
Notruf ansetzen und in sicherer Entfernung bleiben. Das Risiko eines Angriffes, in welcher Art auch immer würde ich nicht in Kauf nehmen. Und ob da alle Aussagen in dem Faltblatt so stimmen, das kann ich auch nicht abschätzen. Solche Vereine haben auch Interessen.
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Gruss Robert |
#37
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() |
#38
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Es sollte nur ein Beispiel sein, mit was der Skipper konfrontiert werden könnte. Diese oder ein ähnlich beladenes Boot in Seenot, da wäre ausreichend Abstand halten und professionelle Hilfe rufen die EINZIGE richtige Entscheidung. Steht auch so auf Seite 4 der verlinkten Broschüre: Muss ich retten, obwohl es mich und meine Crew in Gefahr bringt? Nein. Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. Geändert von B4-Skipper (20.03.2015 um 20:49 Uhr)
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#39
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Nur was ist der "Familie" geholfen, wenn Du sie an Bord nimmst und noch 100 weitere Personen kommen mit auf Dein Boot. Außer dass Du dann mit elendig ersäufst ändert sich nichts. Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
#40
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Hi,
hier ist gut diskutieren darüber, die Realität würde wahrscheinlich für die meisten hier, weit weniger romantisch und menschlich sein. Willy
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#41
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![]() Les mal alles durch Willy, da hab ich geschrieben daß ich in ein paar Wochen durch ein Gebiet segle wo genau diese Seenotfälle passieren. ![]() Mal ne Frage an dich Willy: würdest du jemandem nicht helfen der sich in Sichweite von dir in Lebensgefahr befindet? Natürlich würdest du! Jetzt hast du aber gelesen daß Skipper weil sie ein paar Menschen aus dem Wasser gezogen haben zu Knast verurteilt wurden und bist natürlich verunsichert. Ich bin bei der Törnvorbereitung zufällig drauf gestoßen und hab mir gedacht, abwegig ist das nicht daß ich damit konfrontiert werde. Viel Köpfe denken besser, auch wenn man manche Beiträge einfach ignorieren könnte da sie nicht die Situation auf See im Blick haben. |
#42
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Ich sehe einen Unterschied zwischen Flüchtlingshilfe und der Rettung von Menschen in Seenot. Das eine ist Politik, das andere eine menschliche und seemännische Verpflichtung.
Ich sehe die Verpflichtung höher als die Politik - unabhängig von politischen Broschüren.
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#43
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Ich habe mal fett gemacht was ich persönlich aus dem untigem Zitat gezogen habe. Natürlich helfe ich wenn ich kann, aber die Gründe warum ich es nicht kann auch unbedingt im Logbuch festzuhalten, das wäre jetzt für mich keine Selbstverständlichkeit gewesen. Die Broschüre sagt dazu folgendes: Zitat:
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#44
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*welches sich unmittelbar beim auslaufen, also wenige Meter zu/von afr. Küste, bereits in der Seenot befindet; 2) wie navigiert sich denn so ein Einweg-Boot ?
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() |
#45
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Die Frage ist doch nicht OB helfen sondern WIE helfen.
Deshalb schrieb ich ja: Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
#46
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Außer der Aussage im "Faltblatt", die tunesischen Fischer wären verurteilt worden war bisher nichts falsch. Für mich heißt das, die pdf wurde vor 2011 erstellt und ist seitdem evtl. nicht aktualisiert worden, mehr nicht. Alle für mich relevanten Fragen haben sich durch einfachen Check im Netz bisher als richtig erwiesen, mache bitte einen Gegencheck aus deiner Sicht, das kann der Sache nur dienlich sein. |
#47
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Wenn sich jemand in Lebensgefahr befindet wird geholfen, Fragen können danach gestellt werden ..... Edit: Deine Texte sind recht, ich sag mal vorbelastet. Denk dich einfach mal in die Situation rein, du segelst im Mittelmeer und stößt auf einen Seenotfall. Um ein "paar Meter vor der afrikanischen Küste" geht es gar nicht, da will aktuell wegen der Lage dort eh keiner hin, Ich hoffe aber noch erleben zu können daß das mal wieder möglich sein wird. Geändert von wolf b. (20.03.2015 um 23:19 Uhr) |
#48
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Selbstverständlich ist es ernst gemeint - die Glücksucher betreten ein Einweg-Boot, welches sich bereits beim Auslaufen in Afrika in Seenot befindet, um damit das MM zu bereisen !, die von Dir verlinkte ProAsyl-Info rät dazu diese Personen von Afrika nach Europa zu transferieren - s. Zitat !
Zitat:
![]() Wolf ! - ich rede hier nicht von hoher See, sondern von unmittelbaren afr. Küstenbereich ![]()
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]()
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#49
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#50
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Die Hinweise in der Broschüre (die meisten, die ich gelesen habe) sind völlig praxisfremd. Kein Wunder, stammen sie doch aus der Feder von Pro-Asyl, einer politischen Organisation, und nicht etwa von DGzRS oder ähnlichen professionellen Rettern. - Hinweise wie "über Funk Seenotrettung informieren" braucht ja wohl kein Skipper, ganz davon abgesehen, dass die Schlepper schon längst über Satellitentelefon verfügen, oft also besser ausgerüstet sind als der normale Skipper.
Völlig unrealistisch aber sind die Hinweise, wie sich der Skipper bei "Personen, die sich als Asylsuchende zu erkennen geben" verhalten soll. Einen "sicheren Hafen" auswählen, keine Hinweise ans Herkunftsland etc pp - das und ähnliches kann sich nur ein "Schreibtischtäter" ausgedacht haben. Wenn wirklich ein Seenotfall vorliegt, dann braucht niemand "Asyl" zu rufen; und wenn er das ruft, ignoriere ich das*. *) das "Asyl"rufen meine ich, damit hier keine Missverständnise aufkommen. ![]()
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh. Gruß Volker Geändert von Puuh (21.03.2015 um 00:10 Uhr) |
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