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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#51
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Es ging um Personen die im Wasser schwimmen und die Aussage eines anderen Nutzer das Wegbleiben das Richtige wäre. Das sehe ich anders. Wenn man je nach Größe des eigenen Boot 10 oder 20 Personen ohne sich zu gefährden aufnehmen kann dann halte ich das für geboten. |
#52
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Wie jedes andere auch, ich denke mal sowas wie einen Kompass und ggf. ein einfaches GPS wird vorhanden sein. Jemand wird eingewiesen wie es funktioniert #und schon wird der Kahn ins Wasser geschoben. Zitat:
Swath, es ist ja nicht so dass ein Flüchtling in ein überladenes Boot steigt, 100m rausrudert dann auf einen Skipper trifft und einen Seenotfall angibt und dann die restlichen hunderte Seemeilen nach Europa gebracht wird. Sowas ist doch garnicht gemeint und auch nicht realistisch. Geändert von alexhb (21.03.2015 um 08:19 Uhr)
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#53
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![]() Daß da einer mit Satelitentelefon an Bord ist halte ich für ein Gerücht ....... Das soll ganz gewiss kein nautisches Fachblatt sein, sondern Informationen über die Besonderheiten geben, denen ich gegenüber stehe wenn ich solche Leute in Seenot antreffe. An Nord- und Ostsee wirst du niemals in so eine Situation kommen, kannst also leicht reden .... |
#54
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Weis hier Jemand wieviel man p.P. für so einen MM-Törn denn zu zahlen hat um mitgenommen zu werden ?
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() |
#55
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Das scheint sehr stark zu schwanken und tut hier überhaupt nichts zur Sache. Warum willst du und einige andere unbedingt den Thread in eine Richtung bringen die rein gar nichts mit "wie gehe ich damit um wenn ich auf Flüchtlinge in Seenot stoße" zu tun hat? Wollt ihr eine Schließung provozieren? Wir befinden uns in "Allgemeines zum Boot" ("Mittelmeer und seine Reviere" wäre vielleicht besser gewesen), bleibt bitte bei den praktischen nautischen Aspekten, sonst muß ich einen Moderator bitten das Thema zu schließen. Dankbar wäre ich über handfeste konkrete Hinweise, wenn etwas an dem Merkblatt nicht stimmen sollte. |
#56
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Nun die Frage tut sehr wohl zur Sache und hat auch was mit praktischen nautischen Aspekten zu tun: - wenn der Törn p.P. 1000,-eus kostet, so wären es bei 100 Personen 100.000,-, d.h. statt einem überladenen Kahn (wie im #15) könnte man u.U. 2 Nichtüberladene organisieren, das Risiko in Seenot zu geraten würde sich demzufolge um einiges minimieren, oder ?
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() |
#57
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Mit meinem Thread hat das aber gar nichts zu tun!
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#58
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Du hast mich leider erheblich mißverstanden.
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8 (Acht) Milliarden Konsumenten ... ![]() ![]() |
#59
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Aus allen möglichen Gründen hätte man auch den einen Kahn nicht überladen können oder ein seefestes Boot nehmen können oder es ganz sein lassen können. Hat man aber nicht und zwar weil es denn Schlepperbanden um maximalen Gewinn geht und denen das Leben der Flüchtlinge völlig egal ist. Um zum vom TO gewünschten Thema zurück zu kommen. Ich würde mal gerne wissen ob sich die Thematik überhaupt schon einmal tatsächlich für Sportbootfahrer gestellt hat. Wurden Flüchtlinge schon mal von Sportbooten aufgenommen und wenn ja wie ist das ausgegangen ? Geändert von G Leiter (21.03.2015 um 13:13 Uhr)
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#60
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Hallo Wolf , solch eine Frage ist mehr als schwehr zu beantworten..
natürlich wird da Jeder helfen wollen...aber wie ? Eigensicherung geht vor.. sobald du in solch eine Lage kommst und einen Ertrinkenden siehst, herrscht Chaos-und das erst mal bei dir auf dem Boot-du kommst unter Segel, schmeißt die Fock weg...holst das Groß runter...zum Aufräumen hast du keine Zeit-Motor anwerfen...jetzt suchst du den Ertrinkenden wieder, siehst auf einmal noch 3 Andere Ertrinkende..das alles bei Wind und Wellen...haust die Badeleiter raus...suchst den Bootshaken..schei...., hast dich im Groß verheddert..liegt ja alles so rum ich kann mir nicht vorstellen, wie du da alleine einen Ertrinkenden, der eh keine Kraft mehr hat, aus dem Wasser bekommen willst Wir , 2 Erwachsene und erfahrene Seemänner und ich als 15-jähriger Bub , haben auf dem fast glatten Bodensee mit einen H-Jolle ein Mann über Bord -Manöver versucht...ich ins Wasser gehupft und mich treiben lassen..Die 2 erwachsene Männer hatten die allergrößte Probleme, mich an Bord zu bekommen...hat bestimmt 10 Minuten gedauert und die haben mir fast die Arme ausgerissen dabei... wie du das alleine hinbekommen willst, vermag ich mir nicht vorzustellen... Grüße Didi |
#61
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Ich hatte schon mehr geschrieben aber wieder gelöscht.
Als simple Vorbereitung würde ich hier einen Fred aufmachen und gebrauchte, kostenlose Feststoffwesten suchen, die in eine Ecke packen und dann, wenn wirklich Not ist, schon mal einige Hilfsmittel bereit zu haben. Die eigenen Westen wird man ja kaum über Bord geben, wenn man die Schwimmer/Sinkenden nicht aufnehmen kann. Willy
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#62
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Wenn der Oberkörper erst mal annähernd auf Höhe der Bordwand ist, bekommt man die Haxen auch an Deck. Das Thema ist sehr schwierig und ich denke man kann nur hoffen, nicht in diese Situation zu kommen. Neben den fundierten Überlegungen jetzt hier spielt dann aber die Intuition eine große Rolle. |
#63
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#64
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Das Mittelmeer ist bestimmt nicht immer mollig warm, aber eiskalt auch nicht. Wenn es so kalt ist, reichen Westen auch nicht mehr.
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Aber wir drehen uns im Kreis - Knackpunkt ist "ohne sich zu gefährden". Bei fünf im Wasser treibenden Personen, kein Thema. Aber meinst Du die übrigen 90 würden den 10 "an Bord genommenen" eine gute Weiterfahrt wünschen und ruhig schwimmend zurück bleiben ![]() Da spielt es keine Rolle ob im Boot oder im Wasser. im Gegenteil, wer schon ohne Rettungsmittel im Wasser schwimmt, der wird zum Äußersten bereit sein um das EIGENE Leben zu retten und wenn er DICH als Skipper von DEINEM Boot wirft - ER will überleben. Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos.
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#66
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Ihr Nordlichter solltet mal näher an die Realität kommen, die meisten Ängste sind unbegründet.
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Moin
Das schwierigste an einer MOB Situation ist immer den Mensch aus dem Wasser zu bekommen. Alleine vom Wasser aus gelingt das nur wenn man fit ist und ne Badeleiter oder so zur Verfügung hat wie die Seeinfallsberichte des BSU auch immer wieder zeigen. Und da sollen jetzt son paar meistens nicht gut genährte Menschen, die schon vor der SOS Situation ne Menge an körperlichen/psychischen Strapazen durchgemacht haben, Seefahrt in der Regel wenn überhaupt nur aus der Glotze kennen und überwiegend noch nie auf dem Wasser waren, plötzlich in Massen aus dem Wasser auf ein Spobo springen? Glaub ich nicht. Hans |
#68
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Auch hier wird berichtet wie schwer es ist eine Person mit Hilfe vom Boot aus dem Wasser zu bekommen. Was sollen denn entkräftete Flüchtlinge im Wasser treibend machen wenn sie die Hilfe nicht bekommen ?
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#69
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Ansonsten sage ich zu "näher an die Realität" nur "Oranienburger Platz" und da war keiner in (See-) Not. Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
#70
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Daß so etwas ganz groß in den Medien auftauchen würde bin ich mir sicher. |
#71
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Wenn aber, wie entscheiden wer an Bord darf und wer im Wasser bleiben muss - Frauen und Kinder zuerst ![]() Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
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Gruß Lutz
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Nur Tonic ist Ginlos. |
#73
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Nach einer Havarie würde ich erwarten das da nicht alle auf einem Fleck schwimmen sondern sich verteilen. Man würde dann wohl an einer Stelle anfangen Leute aufzunehmen wie sie gerade ans Boot kommen. Die Leute nach irgendwelche Gesichtspunkten zu selektieren wird glaube ich nicht funktionieren. |
#74
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![]() Von wegen, "leicht reden" - du wolltest ja Meinungen und Kommentare, oder? Ich wünsche dir, dass du auf deinem Törn keine Flüchtlingsboote zu Gesicht bekommst. - So wie ich auch immer darum "gebetet" habe, als ich berufsmäßig im Mittelmeer unterwegs war. Standing Order an Wachoffiziere war: Bei Sichtungen oder UKW Anrufen: Sofort master auf die Brücke holen! Kein selbständiges Handeln, keine Antworten über Funk! Kapitän entscheidet. Situationsabhängig. - Gottseidank brauchte ich darüber nie zu entscheiden. Glück gehabt. Aber: Ob man sich ein paar von diesen so genannten Schiffbrüchigen an Bord holt, würde ich mir sehr gut überlegen. Wer garantiert mir, dass sie nicht bewaffnet sind? Oder in der Überzahl sind und Forderungen stellen?
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh. Gruß Volker Geändert von Puuh (22.03.2015 um 19:00 Uhr)
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#75
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Hi! Berufungsgericht heißt, dass die Schnuckis wahrscheinlich bis zum Termin in U-Haft gesessen haben. Um mir nach ein paar Monaten in Haft bescheinigen zu lassen, dass es doch straffrei war, bedeutet nicht, dass es alles problemlos ist. Viele Grüße blondini
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viele Grüße Blondini (Blondini, der berühmte Seiltänzer, stürzte während einer Vorstellung in Manchester und fiel in den Löwenkäfig, der bereits in der Manege stand. Die erschreckten Tiere sprangen auseinander und blieben grollend am Gitter. Blondini wurde vom Dompteur aus dem Käfig gezogen und trat schon am Abend wieder auf.) |
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