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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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#76
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Aber wenn ich es auf meinem Boot anordne, ist die ohne Diskussion anzulegen.
Wer anderer Meinung ist, braucht gar nicht mitzufahren. Lieber Wolf, dann würdest Du bei meiner Familie ein sehr sehr sehr einsamer Bootsfahrer sein. Ob das Spass macht, ich glaube nicht. Jedenfalls ich will nicht alleine über die Seenplatte tuckern. Kein Bock. Achso ich lebe in einer Hinzuverdiener Ehegemeinschaft, leider kann ich nicht sagen " Mein Boot " bei uns heist das unser Boot. Kleine aber feine Unterschiede. Das einzige was mir zugestanden wird ist zu sagen " Meine Frau ". Gruß Henrik
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Zeit ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab sondern Platz zum Parken in der Sonne. |
#77
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![]() Zitat:
![]() An der Seenplatte müßten sie bei mir nur in Ausnahmefällen SW anlegen. ![]() Meine Tochter hat auf dem Bild auch nur eine angezogen, da sie sich damit immer hinterherziehen läßt. Das haben wir auch schon ohne gemacht, da it es aber ganz schön anstrengend. Am Meer nenne ich das dann immer "Haifischköder". ![]() |
#78
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An der Seenplatte müßten sie bei mir nur in Ausnahmefällen SW anlegen.
![]() Wann bist Du mal wieder auf der Seenplatte unterwegs? Gruß Henrik
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Zeit ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab sondern Platz zum Parken in der Sonne. |
#79
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![]() Zitat:
Gruß Ralph
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#80
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Wenn wir auf die Weser rausfahren, tragen Hund und Mensch(en) bei mir an Bord immer Westen.
Gruß Ulli
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Mein Profilbild muss geändert werden... |
#81
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sw sind immer wichtig ich trage immer eine auch wenn ich ein guter schwimmer bin muss man das tragen bin bootsbauer bin täglich unterwegs mit booten. lieber tragen als tod ^^
und es gibt schon richtig gute die stöhren nicht mal so doole |
#82
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Wer sich für den Fall eines ungewollten Wasserkontaktes allein durch seine Schwimmkünste (seien sie noch so gut) ausreichend gut abgesichert fühlt und sich darauf verlässt, ist in meinen Augen -mit Verlaub- ein wenig naiv.
Die Situation macht den Unterschied, ob ich bewusst und geplant ins Wasser springe um schwimmen zu gehen, oder ob ich mich völlig unvorbereitet und ungeplant im Wasser wieder finde. Ganz schnell geht es dann schief. Dazu braucht es nicht einmal Seegang, kalte Wassertemperaturen oder Bewusstlosigkeit. ***** Das Beispiel mit dem Schwimmbad ist wirklich klasse. Ich drehe es mal um: Die Bedingungen sind dort doch eigentlich optimal. Kein Seegang, nur mäßige Wassertiefe, optimale Wassertemperaturen, keine Kleidung am Körper, die nächste Leiter bzw. das "rettende Ufer" in kürzester Distanz, genug potentielle Retter in der Nähe und sogar professionelle Aufsichts- und Rettungskräfte vor Ort. Komisch das dort trotzdem immer wieder mal ein paar Menschen in Gefahr kommen oder gar ertrinken. ![]() ***** Hier gab es doch auch irgendwo einen Erfahrungsbericht von jemandem, der abends im Hafen von Deck zwischen Boote und Steg gefallen war. Allein hatte er keine Chance sich wieder aus dem Wasser zu befreien und wieder auf den Steg zu gelangen. Erst zusammen mit seiner Frau, die zum Glück etwas gehört hatte, konnten die beiden ihn unter großer Anstrengung und Kraftaufwand aus dem Wasser bekommen. Für mich eine Horrorvorstellung. ***** Man stelle sich vor: Du stolperst, stürzt, schlägst noch irgendwo an und findest Dich völlig unvermittelt im bzw. unter Wasser wieder. Du stehst, völlig überrascht von der plötzlich eintretenden Situation, unter Schock. Die Sicht unter Wasser geht gegen Null. Deine Kleidung saugt sich mit Wasser voll. Dein Körper reagiert ebenfalls schockartig auf die Wassertemperatur. Atmung und Puls gehen schlagartig hoch. Du schluckst etwas Wasser und gerätst in Panik. Variante 1.: Deine Automatikweste bläst sich auf, bringt Dich mit dem Kopf über Wasser, wo Du ohne weiteres dazu tun und weitere Anstrengung frei durchatmen kannst. Du hast durch diese erst Sicherheit Gelegenheit den ersten Schock zu schlucken, den ersten klaren Gedanken zu fassen. Du kannst um Hilfe rufen und überlegen wie Du am besten wieder aus dem Wasser kommst. ... Variante 2.: Mit Mühe und Not kannst Du Dich über Wasser halten. Du hast aber etwas Wasser geschluckt, Dein ganzer Körper ist unruhig und am zittern. Du bist noch immer etwas panisch. Ein klarer Gedanke ist Dir kaum möglich. Du blickst nach oben aber weder der Steg noch die Decks der Schiffe sind in erreichbarer Höhe. Die Rümpfe sind zu glatt und bieten nichts um sich daran fest zu halten und hoch zu ziehen. Die Pfähle des Stegs sind glitschig und zu glatt um daran Halt zu finden. Nur gut, dass Du so ein guter Schwimmer bist. Locker und lässig schwimmst Du also durch das Hafenbecken, als wäre nichts gewesen, um eine Stele zu finden, an der Du aus dem Wasser kommst. ![]() Oder doch eher nicht? ![]() ----- Vielleicht ist diese Schilderung stellenweise etwas überzogen, zu sehr schwarz und weiß gemalt. Im Detail muss man darüber sicher nicht diskutieren. Doch sicher nicht allzu weit weg von einer realen Situation. Wenn man sich Gedanken in dieser Richtung macht, so denke ich, kann man Gefahren und Risiken besser einschätzen. Wenn ich dazu etwas beitragen konnte, ja super. ![]() ***** Rein subjektiv fühle ich mich im Boot sitzend wesentlich sicherer als über den Steg laufend. Ich bin kein Sicherheitsfanatiker oder besonders ängstlich, und doch: Schon mehrfach habe ich mir durch den Kopf gehen lassen: "Was wäre, wenn..." ...ich nun stolpere, ausrutsche, einfach das Gleichgewicht verliere oder sonst irgendwelche dämlichen Dinge passieren... ![]() ![]() Wie hier schon beschrieben. Es kommt meist dümmer als man denkt. ![]() Jeder muss selbst wissen was er tut, aber sich einmal Gedanken gemacht zu haben (siehe oben), hat noch niemandem geschadet. Wenn am Ende dabei heraus kommt, dass in diesen und jenen Situationen eine SW nicht getragen werden muss, da die Gefahr kalkulierbar ist und ein Restrisiko eingegangen werden kann, ist das sicher auch ok. ![]()
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Gruß Hendrik ![]() Geändert von Hendrik (07.12.2010 um 00:13 Uhr)
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#83
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Ich finde diese Diskussion schon etwas seltsam.
Wenn ich schwimmen gehe - ob im Schwimmbad oder an einem See (oder auch von Bord) - will ich schwimmen und das mache ich ohne Schwimmweste. Und meine Gäste auch. Wenn ich unterwegs bin (10m Stahlverdränger mit massiver Reling und tw. Schanzkleid) habe ich keine Weste an - Ausnahme: Kurz vor dem Sinken oder beim Verlassen des Bootes wg. eben dieses Ereignisses). Wenn ich anlege und mich ggf. überlehnen oder übersteigen muss, wenn ich in der Schleuse bin oder bei starkem Wellengang aufs Vordeck muss ist die Weste am Mann. Das alles gilt auch für Mitfahrer. Nichtschwimmer an Bord tragen zusätzlich auf dem Vordeck IMMER eine Weste. Und Kleinkinder, ob an der Hand oder nicht, an Bord IMMER außer unter Deck. Das Problem auf "ungefährlichen" Gewässern ist doch für einen Schwimmer nicht das Überbordgehen, etwa beim Anlegen an einem ruhigen Steg oder so. Das Problem ist doch die Tatsache dass das Überbordgehen IMMER eine ungeplante und darum unkontrollierte Bewegung ist. Und da reicht ein relativ leichter Schlag mit dem Kopf auch auf eine abgepolsterte Fläche schon aus um für einen kurzen Augenblick das Bewusstsein zu verlieren - und das war´s dann. Dass ich mich selbst meistens doch nicht an diese Regeln halte hat den gleichen Grund wie bei euch allen: Wir alle wissen dass wir als Skipper für ALLES verantwortlich gemacht werden was an Bord und beim Anlegen auch auf dem Steg geschieht, wer das nicht glaubt lese mal exemplarisch einige Sprüche der Seeunfalluntersuchungen. Und die Konsequenzen daraus wenn Fremde, z.B. gute Freunde an Bord, zu Schaden kommen. Das kann einen finanziell in den Ruin treiben*. Und trotzdem lassen wir es aus Bequemlichkeit oftmals sein, reine Faulheit oder die Angst, von anderen als "Mädchen" belächelt zu werden (mir schon passiert). Es ist die normale menschliche Eigenschaft sich selbst eine kritische Situation schönreden zu können "Wird schon nichts passieren", "Letzten Sommer waren die Wellen noch höher", "Das habe ICH doch locker im Griff" usw. usw. - und davon macht sich keiner frei. Ich habe immer noch das Bild jenes dänischen Paares vor Augen, beide in den Jahren und mit viel Wassersport-Erfahrung auf dem Buckel, die vor dem Ablegen in Wesel trotz hoher Reling wie selbstverständlich die Rettungswesten anlegten. Da möchte ich auch hinkommen, für mich, dass es wie selbstverständlich funktioniert und ich nicht mehr darüber nachdenke ob das jetzt übertrieben ist. Denn ich habe auch ein anderes Bild vor Augen, das von einer Frau die in der Schleuse Henrichenburg trieb, ohne Weste, weil sie sich von der Leine von Bord ziehen ließ. Das Boot war stärker als sie. Da hätte ein kleiner Bums genügt, gegen die Bordwand, gegen die Schleusenwand und es wäre aus gewesen. Völlig unvermittelt passierte das, sie hatte lediglich vergessen die Leine um die Klampe zu legen. Fotos davon hier, ich glaube 4. Seite: http://www.czierpka.de/wassersport/t...chleusen1.html *Daher gibt es bei mir auch IMMER eine kurze Einweisung inkl. Unterschrift an Bord, denn die Aussage: "Ich habe das Tragen der Weste empfohlen aber sie hat es dankend abgelehnt" hilft im Falles des Falles nicht weiter.
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Gruß an alle Kalle Reise- und Törnberichte unter Segel und Motor www.czierpka.de www.tremonia-2.de www.timmerbruch.de
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#84
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[QUOTE=dolly b.;1854953]Schwimmwesten, wenn es nötig ist?
Natürlich immer - wenn es nötig ist. Nur gibt es eben geteilte Meinungen darüber, wo und wann es nötig ist. Boot und Bootsstege im Hafen scheinen mir z.B. mit ihren Geländern, Badeleitern und dort lebenslang bootsgewohnten Kindern wesentlich sicherer als die Promenaden an Kanal und Fluß, wo die Landratten ihre Kinder toben lassen. Auf See hingegen verläßt niemand das tiefe Cockpit, außer zur freiwilligen Badepause bei dafür geeignetem Wasser. Und wenn ausnahmsweise doch, dann haben wir unsere Sicherheitsleinen so gestaltet, daß wir gar nicht über Bord fallen können. Die Prozedur des Wiederfindens und Rausziehens scheint uns nämlich nicht hinreichend geklärt - auch mit Schwimmweste nicht. Für nötig halten wir die Schwimmwesten eigentlich nur dann, wenn wir mal unter Bedingungen, bei denen wir nicht freiwillig baden würden (z.B. kaltes Wasser oder dichter Schiffsverkehr), zur Vorbereitung eines besonderen Anlegemanövers oder dergl. an Deck herumturnen müssen. Aber vielleicht muß man das alles ganz anders sehen auf Booten, wo alkoholische Getränke mitgeführt werden. sea u in denmark
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#85
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Weste ist für mich nicht unbedingt ein Muss - hängt von der Wetter-/Wind-/Wellen-Situation ab.
Lifebelt ist für mich viel wichtiger, denn ieber gar nicht hereinfallen, als nachher abgeborgen werden müssen... Allerdings hat meine und Izas aufblasbare Weste den Lifebeltanpickpunkt schon intergriert, so dass wir dann automatisch eine tragen. Ansonsten: alleine, bei stärkerem Wind und nachts ist Weste ein Muß! Gruß Volker SY JASNA
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![]() Rotwein hat keinen Alkohol! |
#86
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Kennt jemand die Hafenbecken rund um den Bahnhof in Oostende?
5m Absturzhöhe frei zugänglich von der Straße und kein einziger Passant trägt Schwimmweste! Geländer, Absturzsicherung - Fehlanzeige.
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Gruß Ewald
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#87
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Es gibt 1001 Gründe die Rettungsweste anzuziehen.
Dass wir das Boot betreten, ist für sich genommen noch keiner, auch nicht für die 3 Kinder. Ich entscheide das von Fall zu Fall, wer wann welche Weste anzuziehen hat, in Abhängigkeit von Wetter, Tageszeit, Aufenthaltsort (an Deck oder nicht), Fahrt oder nicht etc.etc. Aber so ein generelles Gebot käme mir auf unserem Boot nicht in den Sinn. Gleichzeitig habe ich für jeden (auch bei uns an Bord), der einfach eine Rettungsweste anlegen möchte, weil er sich dann besser fühlt.
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Gruss Andreas ------------------ Es ist schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem. (Karl Valentin) www.albin25.eu |
#88
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Ich habe mal gelesen, daß Rettungswesten auf Booten unter dänischer Flagge generell Pflichten sein sollen. Wäre eine Erklärung, daß sie das automatisch machten.
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#89
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Hallo.
Kinder sollten immer Rettungsweste tragen. Denn sie können das Risiko nicht abschätzen. Wenn ein Erwachsener keine Weste trägt ist das seine Sache. Jedem Bootsführer sollte bewusst sein was ihm passieren kann wenn er keine trägt. Man sollte sich nur überlegen was passiert wenn man über Bord geht. Ist jemand an Bord der im Stande ist das Boot zu stoppen. Daran denken viele nicht. Fast genauso wichtig ist wohl auch der Quick-Stopp. Ich selbst trage bei uns auf dem Neckar bei Tag und gutem Wetter und unseren vorgeschriebenen 18km/h auch keine Weste. Aber sobald es brenzlig werden könnte werden Westen getragen. Dafür gibts bei mir an Bord für jeden eine Automatikweste. Viele Grüße vom Neckar Steffen |
#90
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Hallo,
Bei uns ist es so, dass unser Lütter mit seinen mittlerweile 6 1/2 Jahren sobald er den Steg betritt seine Schwimmweste anzuziehen hat. In unseren Augen hat es sich auch bewährt, da er beim Spielen bisher jedes Jahr mindestens ein mal ins Wasser gefallen ist und er es zum einen leichter hat dann mit Kleidung zu schwimmen und zum anderen ist es für uns einfacher ist ihn dann am Kragengriff wieder herauszuziehen. Diskussionen zu diesem Thema hat es bisher noch nicht mit ihm gegeben. Für ihn ist diese in völlig normaler und auch richtiger Weg. Eine Automatikweste, die er diesen Sommer bekommen sollte, hat er übrigens abgelehnt. Wir selbst tragen eigentlich auch bei fast allen Gelegenheiten die Schwimmweste. Wir versuchen damit dem Lütten ein gutes Beispiel zu geben. Weiter habe ich diverse BSU Berichte gelesen bei denen das Tragen von Rettungswesten u. U. das Leben gerettet , aber zumindest das Auffinden der Leiche wesentlich vereinfacht hätte. Weiter hatte ich vor 2 Jahren das Vergnügen die Einsatzvergabe und den weiteren Einsatzverlauf einer Kenterung live über Funk mitzuhören. Der Eigner ist dabei ohne Schwimmweste ertrunken, da er die 200 m zum Ufer im April nicht mehr geschafft hat. Gruß Jan
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#91
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Hallo,
zu den Rettungswesten wurde ja schon viel sinnvolles gesagt. Das Tragen kann man immer empfehlen. Aber nicht nur das Anlegen der Weste macht Sinn, sondern die Partnerin sollte auch mit dem Boot umgehen können. Man sieht das leider öfters, dass der Herr der Skipper ist und das Boot fährt und die Frau von der Materie keine Ahnung hat. Es trägt auch ungemein zur Sicherheit des Skippers bei wenn die Partnerin den Umgang mit dem Boot beherrscht. ![]()
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Viele Grüße vom Bodensee Tom FSD e.V.: www.fsd-info.de Bei Interesse gerne Infos per PN! |
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