![]() |
#101
|
|||
|
|||
![]()
Ebenfalls Anerkennung an chromofish. Der Hinweis, dass ein Bootsbau für einen Tischler eine wertvolle Weiterbildung ist, ist sehr treffend. Die Kombination Tischler, Holzboot, Selbstau oder Restauration - das macht schon Sinn.
|
#102
|
||||
|
||||
![]()
so sieht das dort aus:
__________________
Mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit https://www.flickr.com/photos/36573929@N00/
|
#103
|
|||
|
|||
![]()
Ich habe nochmal n bissel rumgeguckt und habe hier noch was nettes gefunden
würde mir optisch zumindest noch n stück weit mehr endsprechen wie die caledonia yawl http://www.woodenboat.com/boat-plans-kits/old-gaffer was haltet ihr davon? |
#104
|
|||
|
|||
![]()
Die beiden Boote sind nicht vergleichbar. Die Caledonia Yawl ist eine leichte Jolle mit einem Rumpfgewicht von 125 kg (Angabe des Herstellers). Der Plan ist modern und auf Amateurbootsbauer ausgerichtet.
Der Peterson Old Gaffer 18' ist eine richtige Kiel-Yacht mit ca. 1400 kg Verdrängung. Kosten und Zeitbedarf für den Bau sind mehrfach! grösser (ich schätze mind. Faktor 5 bis 10), vergleichbar mit der Farthing von Chromofish, eher wohl noch etwas grösser. Hier noch ein Link von einem anderen Anbieter klassischer Boote --> http://www.atkinboatplans.com/ Geändert von Käptn Fred (24.06.2014 um 06:55 Uhr) |
#105
|
|||
|
|||
![]()
ok dann fällt die raus
http://www.atkinboatplans.com/………wieso bin ich bei meiner suche nicht auf diese Seite gestoßen? Die sind alle sehr schön XD Ich gucks mir mal im Detail an und meld mich später nochmal. Geändert von Mathrim (24.06.2014 um 07:33 Uhr) |
#106
|
|||
|
|||
![]()
Ich habe den Eindruck, du erkennst langsam, dass das was du möchtest (eine richtige traditionelle Segelyacht) noch eine (oder mehrere)Nummer(n) zu gross ist, andererseits kannst du dich aber noch nicht mit dem Bau einer kleinen Jolle im Bereich von 4 bis 5 m anfreunden.
Ich habe dir hier daher noch einen Variante die ein Kompromiss sein könnte und bei der du dich als Holzwurm voll ausleben kannst. Die Materialkosten beschränken sich auf Massivholz (Fichte oder Lärche), Kupfernägel, Ruderbeschläge und noch etwas Dichtmasse, wobei man auch die noch nach alter Art selber machen könnte. Dazu kommt dann noch das Rigg, was man aber ebenfalls gut selber machen könnte. http://doryshop.com/dories/ Dories wurden ursprünglich für den Walfang verwendet. Sie sind einfach zu fertigen, stabelbar und haben eine hohe Zuladung, mit der sie dann sehr seegängig sein sollen. Sie sind von den Segeleigenschaften her natürlich nicht vergleichbar mit den Yachten die du bisher zur Diskussion gestellt hast. Ein in deinem Revier einmaliges und originelles Boot hättest du mit einem klassischen Dory aber sicher. Der Doryshop verkauft keine Pläne. Im Klassiker "The Dory Book" von John Gardner findest du aber Pläne für Dories in klassischer Bauweise und jeder Grösse und zudem ausführliche Anleitungen zu den damals üblichen Bauweisen. http://www6.zetatalk.com/docs/Boats/..._Book_1978.pdf Das Buch ist auch bei Amazon erhältlich --> http://www.amazon.de/The-Dory-Book-J.../dp/0913372447 (PaidLink) Geändert von Käptn Fred (24.06.2014 um 07:46 Uhr) |
#107
|
||||
|
||||
![]()
Atkin ist natürlich ein Meister seiner Zunft. Allerdings mußt du für all seine Pläne erst einmal einen 1:1 Linienriss anfertigen, bevor es losgeht.
Schau mal hier rein: http://www.dhylanboats.com/
__________________
Cheers, Ingo
|
#108
|
|||
|
|||
![]()
Mal noch ne grundlegende Frage.
Ist das Rigg für ein Boot frei Wählbar? Nach allem was ich hier gehört hatte kann man da schon variieren. also kann ich quasi mir ein boot mit einem Bermudarigg raussuchen und dann ein Gaffelrigg darauf anbringen? Geändert von Mathrim (24.06.2014 um 10:23 Uhr) |
#109
|
|||
|
|||
![]()
Hier habe ich etwas gefunden was mir zusagt ……seltsamer weise werden sie immer kleiner ^^
das einzigste was man da ändern müsste wäre der Name^^ http://www.atkinboatplans.com/Sail/Pocahontas.html alternativ könnte ich mir auch die hier vorstellen http://www.atkinboatplans.com/Sail/Perigee.html allerdings ohne Kabine also von der Aufmachung her wie die Pocahontas da bin ich mir dennoch wegen der Kostensache unlschlüssig |
#110
|
|||||
|
|||||
![]() Zitat:
|
#111
|
|||
|
|||
![]()
was würdest du für die Poka an kosten andenken?
aus der Hüfte geschossen. |
#112
|
||||
|
||||
![]() Kommt sehr darauf an, wie viel du auch bei den Beschlägen und beim Rigg selber machst. Mit 2000 bis 3000 EUR würde ich aber im Minimum rechnen. Wenn du in Mahagoni, mit Original Bronze-Beschlägen und einem Segel vom Segelmacher, ... baust schaffst du es locker auch das Doppelte auszugegeben. Allenfalls brauchst du auch noch einen Trailer, der dann nochmals mind. 1000 bis 1500 EUR wäre? Hier noch eine Diskussion zum Boot http://forum.woodenboat.com/showthre...-a-centerboard und dann gäbe es noch eine Yahoo Aktin Diskussions Group --> https://groups.yahoo.com/neo/groups/...iveSearch=true Die in der woodenboat discussion gegenübergestellte Penebscot von Arch Davis, wäre ebenfalls ein Tipp. Es gibt diese in 14 und 17 Fuss.
|
#113
|
||||
|
||||
![]()
Die Pocahontas von Atkin sieht gut aus und scheint mir auch das richtige "klassische" Boot für einen Anfänger zu sein. Bei max. 14qm Besegelung und 180kg Ballast dürfte eigentlich nix schiefgehen. Aber trotzdem, 14qm bei 3,60m Boot sind bei Wind nicht zu unterschätzen.
Die Seitenschwerter würde ich aber durch ein Steckschwert unter der mittleren Bank (so cirka) ersetzen. Seitenschwerter brauchen ein bischen Übung und ein Steckschwert stört kaum im Cockpit. Grüß Jens
__________________
navigare humanum est......... Geändert von skippa (24.06.2014 um 16:51 Uhr) |
#114
|
|||
|
|||
![]()
Klinkerbauweise und Seitenschwerter gewünscht oder einfach nur übersehen?
Wenn man etwas Ähnliches wie das genannte Boot sucht, fällt mir von Welsford die Houdini ein. Es gibt eine sehr aktive yahoogroup. |
#115
|
||||
|
||||
![]()
Ob nu Klinkerbauweise, Karweel oder Leistenbauweise ist doch egal. Der Rumpf sieht mit allen Varianten gut aus.
Grüß Jens
__________________
navigare humanum est......... |
#116
|
|||
|
|||
![]() Zitat:
![]() |
#117
|
|||
|
|||
![]()
warum findet man in der größe eigentlich so wenig kielboote?
|
#118
|
||||
|
||||
![]()
@chromofisch: Ok OK. IN allen Varianten ......(immer diese Oberlehrer
![]() @mathrim: Haven 12 1/2, Friendship Sloop (in klein)...... Du kannst den Ballast der Pocahontas auch als Kiel unterbolzen. Erspart dir voraussichtlich die Schwerter wenn noch ein bischen Totholz dabei ist, bedingt aber einer Neuberechnung des Lateralplans. Grüß Jens
__________________
navigare humanum est......... |
#119
|
||||
|
||||
![]()
U.a. weil das Verhältnis Verdrängung zu Eigengewicht ungünstig wird, oder weil Länge läuft und umgekehrt Kürze eben weniger...
|
#120
|
|||
|
|||
![]()
und ich denke das wird wohl meine fähigkeiten übersteigen
|
#121
|
||||
|
||||
![]()
@Käptn Fred: Na, Rennboote sind "klassische" meist eh nicht und wenn doch, dann sind sie garantiert nix für Anfänger.
@mathrim: Seh ich nicht so. Dein Fähigkeiten sind jetzt sicherlich als Neuling beschränkt. Du wirst dich im Zuge des Bauens ganz sicher mit diesen und jenen Berechnungen rumschlagen müssen und wirst es lernen dürfen. Ist aber kein Hexenwerk. Grüß Jens
__________________
navigare humanum est......... |
#122
|
||||
|
||||
![]()
Als Alternative zu deiner 2. Atkin Alternative wäre vielleicht auch folgendes Modell von Riccelli interessant:
Pläne gibt's für 180 Dollar - und das in wirklich guter Qualität - und auch kein Lofting. Näheres bei http://paryachts.blogspot.co.at/p/sail.html
__________________
Cheers, Ingo
|
#123
|
|||
|
|||
![]()
hm ne die ist nun wieder gar nicht mein Fall
zumal ich mich größenmäßig inzwischen doch mit den 3,5-5m eingeschossen habe also die Poca ist glaub ich für den Anfang optimal und das sie nun kein Langkieler ist…naja n paar abstriche muss ich wohl machen immerhin habe ich keine Ahnung was du genau mit dem Lateralplan meinst bzw. was das ist weis ich aber nicht mal ansatzweise wie ich das umstellen muss damit ich nen funktionierenden Langkieler rausbekomme Geändert von Mathrim (24.06.2014 um 22:37 Uhr) |
#124
|
||||
|
||||
![]()
http://de.wikipedia.org/wiki/Lateralplan
oder kürzer, das Unterwasserschiff muss zur Besegelung passen. Gruß Hubert |
#125
|
|||
|
|||
![]()
Zunächst mal eine Antwort auf die Frage nach einem Langkieler:
Der Sinn einer solchen Bootsform ist heute stark umstritten. Langkieler waren früher immer an einen S-Spant geknüpft. Der S-Spant sorgte für einen relativ tiefen Rumpf, der Kielballast konnte ohne Probleme an einer langen Fläche angebolzt werden, ohne dass man starke Hebelkräfte wie an einem Kurzkieler zu erwarten hatte. Diese Kombination hatte weiter den Vorteil, dass das Boot einen gutmütigen Geradeauslauf hatte (Langkiel), ferner sorgte der S-Spant für ein angenehmes Verhalten in der Welle. Die Bauaufgabe für einen S-Spanter ist aber nicht ganz so einfach wie für einen U-Spanter. Die Form des Unterwasserschiffes sorgt für starke Plankenbiegungen in mindestens 2 Ebenen, wenn nicht sogar 3 und das Anpassen wird nur über das Dämpfen erreicht. (Man könnte jetzt noch über die Überhänge sprechen, die zum Teil konstruktiv bedingt sind als auch über deren Vor- und Nachteile hinsichtlich Länge der Wasserlinie (Nachteil) und Reserveauftrieb (Vorteil)). Ein Nachteil des Langkielers ist die schlechtere Manövrierbarkeit (Ruderansprache und Rückwärtsfahrt) sowie die größere benetzte Wasserfläche, die bei Leichtwind zu unbefriedigenden Segelergebnissen führt (Folge davon ist eine sehr große Segelfläche = Gaffelrigg). Langkieler fühlen sich in rauhen Gewässern besser an als moderne Risse und gelten daher als sicherere Boote. Der Haven 12 1/2 als Ableitung von Herreshoff (aus dessen fish-Serie) ist als sicheres und stabiles Jugendboot von Herreshoff entwickelt worden. Vom heutigen Standpunkt aus sind Langkieler im Kleinbootbereich überholt, Langzeitsegler schätzen aber die obengenannten Vorteile bei entsprechend großen Schiffen (beginnt auch schon beim Folkeboot -konzipiert für die Ostsee, dem falmouth cutter 22, geht über die legendäre Vertue25 von Laurent Giles, beide mit Atlantiküberquerungen, bis hin zu Reinke-oder AL-Yachten u.a.). Zitat eines englischen Hafenmeisters: "Bei diesem Wetter verbiete ich jedem Schiff das Auslaufen, es sei denn es ist eine Vertue". Aber wozu brauchst du heute so einen kleinen Langkieler? ----------------------- Ermittlung des Lateralplanes: Kann man berechnen, huhu. Ich kann es nicht. Die einfachste Methode ist die: Man druckt sich den Plan auf ein festeres Papier aus, schneidet das Unterwasserschiff incl. Ruder aus (Ruder nur zu einem Drittel) und balanciert das Ganze auf einer Nadelspitze. Im Balancepunkt ist das Zentrum des Lateralplans. Diesen Punkt brauchst du, um ihn in Beziehung zum Segeldruckpunkt zu setzen. Wie diese Verhältnisse sind, ist aber eine andere Geschichte. Folgende Begriffe beim Suchen verwenden: CLP (Center of lateral plane) und CE (Center of Effort). |
![]() |
|
|