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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#1
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... wie ist eigentlich bei Euch das Ende der Ankerkette befestigt, nachdem ich im Herbst meinen Anker mit gesamter Kette mal aus dem Kasten rausgelassen habe, stellte ich fest, dass am letzten Kettenglied ein riesen Batzen von Bleiband einfach rumgeschlungen ist, und dadurch die Kette an der Winde gestoppt wird.....
da ich niöcht unnötig Gewicht mitschleppen möchte, würde ich gerne eine andere Art der Befestigung vorziehen.... lasst mal hören....
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servus dieter _________________________________ ...egal um was es geht, der Fehler sitzt meist vorm Gerät!! ![]() |
#2
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Wenn irgendwo in der Nähe ein fester(!) Punkt im Ankerkasten ist, hilft eine Schraube mit großer U-Scheibe. Wenn dieser Punkt sehr weit vom Austritt entfernt ist, kann man evtl. über ein Drahtstropp nachdenken, der aber in jedem Fall rosten wird. Ein Bleibatzen rostet eben nicht und bei Schwung in der Kette bleibt eine gewisse "Knautschzone".
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#3
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Normalerweise hat man im Ankerkasten ein festes Auge und befestigt die Kette mittels Taustropp und evtl. Schäkel daran. Dann kann die Kette nicht ausrauschen und im Notfall kann man den Stropp durchschneiden
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Klaus Fair winds and clear skies Bekennender Segler |
#4
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![]() Zitat:
Paul |
#5
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sehr gut... das ist für mich die ideale Lösung...
Aber...wie wird ein Taustropp "geknotet"... Achtknoten.. ?? oder gibts da noch besondere Knoten...
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servus dieter _________________________________ ...egal um was es geht, der Fehler sitzt meist vorm Gerät!! ![]() |
#6
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Wenn das Auge nicht zu gross ist, könnte ein Achtknoten reichen. Aber Vorsicht, der kann schon mal aufgehen. Besser ist ein Pal- oder Roringstek sowohl an Auge wie an Kette. Das Tau muss ja nicht zu dick sein. 6-8 mm reichen da völlig. Und von der Länge so bemessen, dass es grade so aus der Ankerwinsch rausschaut. Ganz elegant wäre natürlich ein Kettenspleiss. Wär auch mal ne schöne Beschäftigung ohne Schraubenschlüssel
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Klaus Fair winds and clear skies Bekennender Segler |
#7
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![]() Zitat:
Grüsse Michael
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Viele Grüße Michael |
#8
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@Michael
wenn man allerdings einseitig einspleißt, kommt es durch den asymmetrischen Zug schnell zum Seilriß. Die 3-fache gedrehte Ausführung ist da dann besser (Ansatz an der Kette wie mit einem Rückspleiß/Hahnenpfote). Aber ich würde das Kettenende zwar mit Tau belegen, aber an der Winschenseite einen kleinen Bleiball belassen (mit etwas Kettenreserve), der dann die Winschensicherung zum Abschalten zwingt (Blockieren des Endschalters??).
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
#9
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Nochmal zu meinem System: das quadratgeflochtene Nylontau von 18 mm Stärke und 10 m Länge ist auf einer Länge von gut 30 cm in meine 10 mm Ankerkette nach der Anleitung von Marlow eingespleißt, regelrecht eingeflochten worden. Das dieses Tauwerk sehr elastisch ist, läuft die Kette mitsamt dem eingespleißten Tau einwandfrei über die Kettennuß (Lofrans Tiger). Das ganze läuft so gut, dass ich es jederzeit wieder so machen würde. Dieses 18 mm quadratgeflochtene Nylontau hat übrigens eine weitaus höhere Bruchlast als meine (geprüfte) 10 mm Kette. Viele Grüsse Michael
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Viele Grüße Michael |
#10
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Michael,
wir gehen vom Kettenende im Ankerkasten aus, nicht von der Kette-Tau-Verbindung. Wenn du das Ende fest belegst, kann die Winsch u.U. die komplette Öse aus dem Rumpf reißen. Bei einem Bleiball wird die Kette weich gestoppt und die Winsch nimmt auch keinen Schaden, da sofort die Sicherung kommt. Dies passiert dann auch bei Blockade eines Schalters beim Fieren (z.B. Endschalter zusammengeschweißt).
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
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