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Selbstbauer von neuen Booten und solche die es werden wollen. |
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Themen-Optionen |
#1
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AutoCAD/Inventor im Einsatz?
Hat jemand von euch AutoCAD/Inventor für den Bootsbau im Einsatz? Wie zufrieden seit ihr? Habt ihr sinnvolle Zusatzapplikationen im Einsatz?
Nein, die freien Alternativen interessieren mich nicht... Klaus hatte mal sehr gut darüber berichtet. Vielleicht gibts ja noch mehr User. |
#2
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Hallo Mike,
Du meinst schon das 3D-Konstruktionsprogramm? Ich hab das SolidWorks, das unterscheidet sich vom ACAD-Inventor nur in der Handhabung, die Arbeitsweise ist die Selbe. Was verstehst Du unter Zusatztools? Eddi |
#3
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Hallo Mike,
ich nutze Inventor beruflich und privat seit 12 Jahren. Wie Eddi sagt, ist das Konzept und die Bedienung weitesgehend gleich mit anderen 3D Systemen wie SolidWorks, Catia oder Unigraphics bzw. NX. Aber während die anderen für gewisse Bereiche etwas mehr spezialisiert sind, stellt Inventor eher eine Allround Lösung dar, die zudem vergleichsweise preiswert ist. Für richtiges Arbeiten ist aber einzig die Professional Version empfehlenswert. Für Konstruktionen von Booten ist es einwandfrei nutzbar. Es bietet die selben Bearbeitungsmöglichkeiten an, wie die meisten anderen 3D Systeme. Die Berechnungsmöglichkeiten sind absolut ausreichend. Einzig Abwicklungen sind, wie aber bei den meisten anderen Systemen auch, etwas eingeschränkt möglich. Flächen, die um mehr als eine Achse gebogen sind (also "Beulen") können nicht abgewickelt werden. Das geht dann aber von Hand mit etwas Aufwand. Alternativ gibt es auch von einem Fremdhersteller eine Erweiterung, die ich aber nicht genauer kenne. Ansonsten gibt es im Professional ein schönes FEM Paket, das gut für statische und eingeschränkt für dynamische Analysen geeignet ist. Für Strömungssimulationen braucht man ein spezielles CFD System, das Inventor nicht hat. Gruß, Markus /Edit Ahso, AutoCAD ist damit nicht vergleichbar. Auch AutoCAD 3D nicht. Man kann damit zwar die nahezu selben Ergebnisse erzielen, aber mit einem extrem höheren Aufwand. Geändert von AvaVM (25.01.2014 um 13:05 Uhr)
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#4
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Hi,
komme ja aus der Luftfahrtecke und habe auch lange profes. 3D gemacht. Maya, Softimage usw... SolidWorks kenne ich auch ganz gut. Für FEM usw. kennen ich die ANSYS-Lösungen. Aktuell nutze ich eben AutoCad/Inventor und ich habe bei dem Amis gesehen, dass es PlugIns fürs Hull-Design gibt. Dachte jemand nutzt das ggf. hier schon. Die meisten nutzen hier ja Freeware - was kein Nachteil sein muss. |
#5
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Zitat:
Ansys ist mittlerweile voll in Inventor integriert. In früheren Versionen war eine abgespeckte Version zwar mit dabei, aber halt separat zu starten und bedienen. Gruß, Markus |
#6
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Hi Markus, muss noch mal im Büro schauen, hatte mir das ausgedruckt.
Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk |
#7
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Das wäre sehr nett. Danke.
Wo siehst Du denn die Grenzen von Inventor bei Bootsentwürfen? Ich selbst erkenne sie erst deutlich bei der anschließenden Erstellung von Fertigungszeichnungen. Wie oben bereits erwähnt, bei Abwicklungen wird es sehr mühsam. Bei der Gestaltung selbst geht es eigentlich ganz gut. Einige Algorythmen sind halt nicht ganz so leistungsfähig. Beispielsweise tut sich Inventor bei sehr komplexen Rundungen schwer. Das kann Unigraphics/NX besser. Aber da ich für Stahl/Alu entwerfe, stört es mich nicht. Für reine Surface Modelle ist Inventor imho auch nicht geeignet. Es entstehen zu viele Geometriefehler. Aber auch das ist mir egal, da ich nur Solid arbeite (Surface Modelle sind eh nur was für "Maler".. ). Gruß, Markus |
#8
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Ich war sogar auf der UC in Berlin und hatte da die neue NX 9 Version gesehen. Sehr coole Sache!
Problem ist ja wie du sagst die Entwürfe auf die Maschinen zur Vertigung zu bringen. Bin nicht tief geung in allen Programmen drin um die Details direkt zu vergleichen. Bin aber vom Herzen her SolidWorks Fan. Bist du vielleicht auf der HMI in Hannover? |
#9
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Nein, die Metav ist mir dieses Jahr genug an Messe.
Gruß, Markus |
#10
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Metav ist aber auch krass. War ich nur einmal. Hannover Messe ist da etwas weiter gefächert und man kann auch mal schauen was es noch so gibt.
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#11
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Dann empfehle ich Dir mal die Schweißen & Schneiden. Die nächste ist aber erst 2017.
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#12
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Zitat:
Hallo Mike, das mit den Zuschnitten im SolidWorks, also mit den Abwicklungen, ist am Anfang eine Übung, bis man dann dahintergekommen ist, wie es funktioniert. Von einer Hülle kann man keine Abwicklung generieren sondern nur von einem Volumen. Wenn Du die Hülle hast und sie nur aufdickst, funktioniert das auch nicht wirklich. Aus dieser aufgedickten Hülle ein Blechteil zu konvertieren ist auch irgendwie müssig. Ich mach das dann immer so, dass ich die Hülle generiere, aus den Umrissen eine 3D-Skizze mache und diese Skizze zur Generierung eines Blechteils nehme. Dann funktioniert das auch mit der Abwicklung. Was aber nicht geht, ist eine Abwicklung von ausgebeulten Teilen, wobei Ausbeulen ja etwas mit Materialverdrängung zu tun hat. Das Vormaterial zum Ausbeulen ist immer eine Blechtafel. Das geht aber nur einigermassen, wenn das Blech wie beim Tiefziehen nicht vom Rand her nachfliessen muss. Eddi |
#13
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Zitat:
den Tipp hatte ich ja ursprünglich von Dir erhalten und kenne bis jetzt keine bessere Alternative. Ich mache es aber doch weiter mit dem Aufdicken. Jedoch dicke ich aus dem Volumenteil die entsprechende Fläche um 0 mm zu einer neuen Fläche auf, nicht zu einem Volumen. Diese Fläche exportiere ich dann in eine neue Datei und dicke sie wiederum um x mm zu einem Volumen auf, also einem festen Blech. Der Vorteil ist, dass das Blech in der neuen Datei exakt die gleiche Geometrie hat, wie die ursprüngliche Fläche in meinem Volumenmodell. Mache ich es, wie Du, einzig aus den Umrissen eine Fläche zu erzeugen, bekomme ich oft geometrische Probleme im Randbereich. Theoretisch müsste es ja funktionieren, aus allen Umrissen eines Volumenmodells die einzelnen Flächen zu erzeugen, diese dann zusammenzuheften und draus wiederum ein Volumenmodell zu erzeugen. Klappt oft aber nicht, oder nur mit einigen Millimetern Toleranz, die mir im Anschluss ettliche Hunde bei der Bearbeitung reinbringt. Gruß, Markus
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#14
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Zitat:
Hallo Markus, das muss ich mal ausprobieren, müsste aber so auch im SolidWorks funktionieren weil bei einem kopierten separaten Teil der Bezug der Kopie zum Original nicht mehr vorhanden ist. Wenn man das so macht wie ich das beschrieben habe, muss man diesen Bezug auch trennen, weils in der gleichen Datei ist. Trennen heisst dann aber, dass man die Fläche einfach unterdrückt. Dann gibts auch vom Blechteil eine Abwicklung. Unterdrückt (Trennt) man die Fläche nicht vom Blechteil, gibts keine Abwicklung. Ist ja auch logisch irgendwie. Eddi |
#15
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Hallo,
versucht es doch mal mit einem Schiffsbauprogramm."MultiSurf" Auf YouTube wird das Programm vorgestellt. MultiSurf - Getting Started Oder man übt mit FreeShip. Das Programm ist kostenlos und sehr gut. Planken lassen sich super abwickeln und Hydrostatik beherscht es auch. Das Segelboot Nix X wurde mit FreeShip gezeichnet und hir in Forum von"Heindaddel" vorgestellt und außerdem das Reisedampfboot RaMi von Rainer. www.dampfkraft.de www.bootsbau-nixx.de Gruß Wilhelm |
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