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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo zusammen!
Daß ein Boot ein gewisser Luxus ist und diverse Kosten verursacht, war mir auch vor dem Kauf bewußt. Was mich bei den Nebenkosten allerdings besonders wurmt sind die Gebühren für Liegeplatz und Winterlager, da diese die größten Posten darstellen. Dabei spielen die Abmessungen des Bootes natürlich eine entscheidende Rolle, doch was ich nicht verstehe, sind die teilweise so gravierenden Unterschiede zur nächsthöheren Kategorie. Folgendes Beispiel einer Hafenpreisliste soll dies verdeutlichen: Unter die kleinste Kategorie A fallen alle Boote bis 6m Länge und 2,30m Breite. Kategorie B sind Boote von 6 bis 7m und bis 2,50m Breite und Kategorie C wäre dann von 7 bis 8m Länge und 3,00m Breite usw. Liegeplatz + Winterlager kosten in Kategorie A zusammen 1250 €. In Kategorie B sind es bereits 1820 € und in Kategorie C wären es 2170 €. Leider fällt mein Boot mit ca. 6,50m Länge in Kategorie B, was für mich natürlich sehr ärgerlich ist, denn nur wegen 50cm mehr Länge bezahle ich so fast 600 € mehr im Jahr. Geld, das ich lieber in Sprit zum Fahren als in die Gebühr zum Stehen- bzw. Liegenlassen des Bootes investieren würde, wovon ich eigentlich nichts habe. Oder anders gesagt, hätte ich sicher den gleichen Spaß mit einem Boot, welches 50cm kürzer wäre, würde mir aber viel Geld sparen. Und da frage ich mich eben, warum es preislich solche großen Unterschiede zwischen den einzelnen Kategorien gibt, obwohl die Unterschiede rein von den Abmessungen her nicht so groß sind. Oder was rechtfertigt einen Aufpreis von 600 € pro Jahr bei nur 50cm mehr Länge? Verursachen diese 50cm derartige Mehrkosten? Auch ist der Preisanstieg zwischen den Kategorien nicht linear. Von A nach B ist es z.B. preislich ein größerer Sprung als von B nach C. Leider habe ich keine anderweitige Unterstellmöglichkeit, sodass ich auf das Winterlager angewiesen bin. Daher bin ich auch echt am Überlegen, ob ich mein Boot nicht gegen ein etwas kleineres Modell eintauschen soll, um in Kategorie A zu kommen. Längerfristig betrachtet würde sich das bestimmt lohnen. Wie seht ihr das? Und sind die Preise in allen Marinas in etwa so gestaffelt?
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Franz |
#2
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Zitat:
Nein. Was Du für Dein Kategorie-B-Boot zahlst, ist in etwa das, was ich für das u.a. 11x3,35m-Boot für das ganze Jahr incl. Hallenwinterlager und Slippen zahle. Das ist allerdings in erster Linie Revier-abhängig und läßt sich in Grenzen beeinflussen, indem man seinen Kahn in eine Vereins-Marina verlegt, statt in einen "gewerblich betriebenen" Hafen. Wenn Du nach McPom verlegst wird es sicher ebenfalls drastisch billiger werden, als an den bayrischen Seen; bringst Du Dein Boot nach Mallorca, kommst Du mit dem aktuellen Preis zweifellos nichtmal über die Sommersaison. mfg Martin |
#3
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Allerdings ist dein Boot deutlich größer, würde bei uns daher in Kategorie F fallen und somit ziemlich happige 4430 € pro Jahr kosten. Zitat:
Denn günstigere Liegepreise werden dann z.T. durch weitere Anfahrten wieder aufgefressen. Mein Wohnort liegt knappe 100km vom Liegeplatz entfernt, näher geht bei mir nichts. Noch weiter entfernen will ich mich daher nicht. Und obwohl ich meinen Bootskauf zwar nicht bereue, versuche ich natürlich trotzdem, die laufenden Kosten zu optimieren bzw. möglichst gering zu halten (wie wohl die meisten anderen auch). Für weitere Tipps bin ich daher immer offen.
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Franz |
#4
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Wie sind die Kosten für einen reinen Sommerplatz?
Ein Boot deiner Größe ist noch gut trailerbar, und der Platz in einer Scheune ist auch meist erschwinglich. Der könnte dann auch ganz in deiner Wohnnähe sein und würde so nochmal Zeit und Benzingeld sparen. Bedingt allerdings einen Trailer und ein passendes Zugfahrzeug - evtl. das eines Bekannten für 2x im Jahr.
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Gruß Ewald |
#5
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Am Winterlager könnte man sicherlich etwas sparen und ggf so ja auch die Entfernung etwa verringern, so dass man auch mal was daran machen kann. Wenn kein anderer Liegeplatz verfügbar ist muss du wohl in den sauren Apfel beissen.
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Gruß Andreas |
#6
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Am wirtschaftlichsten wäre sich auf 8m. Zu vergrößern.
Gruß Rainer
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#7
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Die Länge x Breite korreliert direkt mit den Betriebsstrukturen der Marina. Die Breite der Schiffe limitiert die möglichen Liegeplätze pro Steg, die Länge den Abstand zwischen den Stegen (größere Schiffe brauchen mehr Platz zum An-/Ablegen als kleine) und damit die mögliche Anzahl an Stegen am Marinagelände. Nat. spielen auch Faktoren wie Wasser-/Elektrizitätsverbrauch, Müllentsorgung eine Rolle, da diese bei "größeren" Booten naturgemäß größer ausfallen können.
Basierend auf diesen beiden Faktoren (Breite des Schiffes & Abstand der Stege zueinander und der sich daraus ableitenden max. Länge der Schiffe) könnte man die "Kosten" nach dem Verursachungsprinzip eindeutiger zuordnen. Anstatt dem von dir angesprochenen progressiven Verlauf würde das einer eher linearen Kostenkurve entsprechen. Warum macht man das aber nicht? - Weil man annimmt, dass die Preiselastizität der Nachfrage bei Eignern größerer Boote niedriger ist als jene bei Eignern kleinerer Boote.
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#8
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Kategorie B: 1020 € Es gibt auch noch einen 3-Monats-Tarif (A=500€, B=600€), aber das Boot nur 3 Monate je Saison zum Fahren haben ist halt auch etwas wenig. Zitat:
Und warum sollte ein größeres Boot besser sein?
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Franz |
#9
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Habe gerade letzte Woche nach langem Suchen (3 Monate) einen Unterstellplatz (Carport) gefunden. Monatlich € 50,00. Diesen Unterstellplatz werde ich Ganzjährig nutzen. Ist doch klar, dass der Trailer nicht in der Saison an der Marina stehenbleibt und zu wuchert. Für den Bootsliegeplatz zahle ich € 385,00. Also alles in einem bezahlbaren Rahmen.
Ich sehe es genauso lieber das Geld in Sprit investieren als in Liegeplätze. Gruß Christian |
#10
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Das erscheint mir sehr günstig. Wie groß ist dein Boot und wo hast du es liegen?
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Franz |
#11
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Man könnte auch zwei Boote mit 4 und 7 m Länge vergleichen...
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Sportliche Grüße vom Rhein km 705 Micha |
#12
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Ist halt auch eine Frage der qm: 6x2,30, 7x2,50 und 8x3 - so ungerecht scheint es dann nicht mehr zu sein; blöd halt wenn man kurz über der niedrigeren Stufe liegt...
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Viele Grüße vom Bodensee Tom FSD e.V.: www.fsd-info.de Bei Interesse gerne Infos per PN! |
#13
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Wieso stellt man die Nachforschungen über die zu erwartenden Kosten nicht vor dem Kauf eines Bootes an?
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___________________ Gruß Werner |
#14
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Scheint eine Marina mit vergoldeten Wassehähnen zu sein. Sieh's mal sportlich: Ich habe 120 km bis zum Winterlager und 500 km bis zum Liegeplatz. Und das ist nur in Deutschland.
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#15
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selbst beim WSA zahlt man für den eigenen Steg je nach Grösse des Bootes, welcher dann daran liegt, weil man dann mehr Wasserfläche benötigt und diese dann auch pachten muß.
6 Meter, bis 9 Meter, bis 12 Meter... eine Kopie der Bootspapiere muss man mitschicken. Der Steg kann immer der Gleiche sein.
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die besten Grüße von Uschi |
#16
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Gruß Christian |
#17
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mfg Martin |
#18
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Das Angebot erschien mir gut und es war auch wegen der relativen Nähe des Liegeplatzes und des nicht ganz unattraktiven Reviers. Aber daß ein Boot diverse Nebenkosten verursacht war mir natürlich trotzdem klar. Nur eben speziell dieses Detail mit den Kategorien hab ich nicht so genau beleuchtet. Und da war auch noch ein zweites Boot mit 5,80m Länge, das ich mir auch noch gern angesehen hätte, aber da war ein anderer Käufer leider schneller. Zitat:
Zitat:
Daß die Preise im Ausland oft stark abweichen, kann ich verstehen. Aber warum gibt es innerhalb Deutschlands solche großen Differenzen? Noch teurer ist es wahrscheinlich nur am Bodensee. Wäre für mich aber auch nicht so interessant, da es dort zwar sicher auch sehr schön ist, aber das Revier im Vergleich zu Flüssen oder dem Meer natürlich schon sehr eingeschränkt ist. Zitat:
Zitat:
V.a. eben die relative Nähe ist für mich der Hauptgrund, warum ich dort bin. Hätte ich das Boot in Kroatien, käme ich ja noch viel seltener zum Fahren.
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Franz |
#19
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Falls es Dir nichts ausmachen würde, das Boot vor jedem Törn zu Wasser zu lassen, könntest Du es in einer angemieteten Scheune oder Garage auf einem Anhänger abstellen. Bei den genannten Preisen hat sich die Anschaffung eines Anhängers bald rentiert, zumal auch der jährliche Neuanstrich mit Antifouling und der Anodenverbrauch entfallen würden. Außerdem hättest Du eine größere Auswahl an Revieren. Es hat schon seine Gründe, warum viele das so machen.
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#20
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Zur besseren Mobilität fehlen mir aber zwei Dinge, nämlich ein Trailer und ein geeignetes Zugfahrzeug. Einen gebrauchten Trailer bekommt man relativ einfach her, aber einen neuen Autokauf bzw. Fahrzeugwechsel hab ich eigentlich nicht geplant. Da Bootfahren für mich früher kein Thema war, war mir dieses Detail (z.B. eine abnehmbare AHK) beim Autokauf auch nie besonders wichtig. Und wie ist das generell so mit den Trailern? Sind die in einem gewissen Bereich von Bootsgrößen "universell" einsetzbar? Also kann ich damit z.B. sowohl ein 6m-Boot als auch ein 7m-Boot transportieren? Man wird ja sicher nicht für jeden kleinen Unterschied in der Bootsgröße immer wieder einen neuen Trailer brauchen, oder? Und jährlich ein neues Antifouling? Andere sagen, daß so ein Anstrich schon so bis zu 3 Jahre hält. Und eine Anode braucht man doch auch nur, wenn man einen metallischen Rumpf hat, oder? Bei GFK entfällt das demnach, oder wo siehst du noch die Notwendigkeit einer Anode?
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Franz |
#21
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Beim Antifouling ist mein Kenntnisstand Mitte der 90er stehen geblieben. Vielleicht gibt es heute besseres. Aber die Anoden sind auch am Kunststoffboot da, nämlich am Antrieb, sofern ein Motor vorhanden ist.
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#22
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Wie lange hält so eine Anode und wieviel kostet eine neue? Abgesehen davon frage ich mich, warum man diese Bauteile nicht aus einem Material fertigen kann, welchem Wasser nichts anhaben kann. Aluminium, Edelstahl oder mit einer Vollverzinkung? Dann sollte zumindest Süßwasser kein Problem darstellen. Mein Boot hab ich in Süßwasser und da schreitet die Korrosion auch nicht so schnell voran.
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Franz |
#23
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Anoden allein sind natürlich kein Kostenfaktor. Aber es kommt ja eines zum anderen.
Leider kann man nicht darauf verzichten, da unter Wasser immer das unedelste Metall einer Konstruktion angegriffen wird. Daher montiert man die Anoden aus Zink, die keine andere Funktion haben als zu korrodieren, um die anderen Metallteile vor diesem Schicksal zu bewahren. |
#24
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Schon mal an den Kostenfaktor gedacht? Anoden sind die mit großem Abstand billigste Lösung! |
#25
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@Kapitän77 wo wohnst Du denn bzw. wo steht wiederum Dein Boot?
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Gruß Marco |
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