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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#1
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Schon jemand gemacht? Strom nachrüsten an Bord?
Hallo, ich habe mein vermeintliches Traumboot gefunden.
Eigentlich war ich bei der Suche recht kompromisslos, aber wie das Leben nunmal so spielt hat mein vermeintliches "Schätzchen" nun doch einen Haken. Das Boot hat keinen Strom an Bord. Daher meine Frage nach den ungefähren Kosten für die Aufrüstung mit Landanschluss und 220V Steckdosen unter Deck. Hat das schonmal jemand von euch gemacht? Und wenn ja, wie hoch waren euere Ausgaben dafür im groben? Ich selber bin Leihe und wüsste gar nicht was ich kaufen müsste, habe aber einen Elektriker an der Hand, den ich auch am Montag fragen werde. Aber ihr wisst ja wie das so ist, die Neugierde und das vermeintliche Platzen eine "Seifenblase" ... das will man nicht bis Montag warten Sollte eine Aufrüstung unverhätlnismäßig teuer sein wird es ein anderen Boot werden. Vielleicht kann jemand von euch eine kurze grobe Preiseinschätzung geben? |
#2
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Hallo (leider Namenloser)
ein klein wenig mehr Infos wären hilfreich. Um was für ein Boot handelt es sich denn, Kajütboot, Daycruiser, oder.........?
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Gruß Rolf |
#3
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Hallo,
ich rüste gerade nach; Boot steht zum Einbau in der Werkstatt: vorhanden sind 2 Batterieanlagen; eine davon als Starterbatterie, eine für Verbraucher, über Batteriehauptschalter zu schalten Nachträglich wird nun verbaut: Landanschlussdose ( Klappe ) oberhalb der Badeplattform, dazu 15 Meter Landanschlusskabel, 2 Steckdosen in der Kabine, 1 Sicherungsautomat mit FI Schalter und 1 Ladegerät über den Landanschluss für die beiden Batterien. Somit habe ich am Landanschluss 2 x 220 V Steckdosen direkt über den Landanschluss und Ladeversorgung der Batterien über das Ladegräte Material, Dosen, Kabel, Ladegerät und Montage € 700 LG Timo
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#4
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Wie Rolf schon sagt wären ein paar mehr Infos gut.
(Wieviel Batteriebänke, wieviel Elektrik willste haben ...?) Aber ich denk mal in der Einfachversion ein Landstromkabel (http://www.compass24.de/product/2374...s-adapter-15-m 80€) ein Stecker für den Landanschluß http://www.compass24.de/product/1472...ingangsstecker ca. 15€), ein kleiner Sicherungskasten mit FI Schalter aus dem Baumarkt (ca. 50€) und ein Batterlieadegerät (http://www.compass24.de/product/2253...-pro-sport-pfc ca. 200€) plus Kabel, Feuchtraumsteckdosen ect. (50€) wirste an Material so zwischen 300 und 500 Euronen brauchen. (Nach oben natürlich keine Grenzen ) Dazu kommt dann natürlich die Arbeistzeit ... P.S: Die links oben sind nicht die günstigsten oder besten Geräte, ich kenn diese auch nicht im Detail, hab ich nur mal schnell als Beispiel raus gesucht ... Uups, Timo war schneller! Von der Idee/dem Aufbau her seh ich das aber genau wie er, so hab ich das auch.
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Peer |
#5
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Zitat:
Moin, Hast du denn schon einen Konverter an Bord? |
#6
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Bin auch auf der Suche nach einem "kompletten" Landanschluss Set. Hier hatte ich eins gefunden: http://www.defa.com/de/marine/power_...kit_variant_2/
Habe aber noch nicht gekauft. Lese mich gerade noch ein.
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Grüße Mike |
#7
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Hey stark das ihr euch so schnell meldet.
Konverter wird die Spannung auf 220/230 Volt auf 12 V herabsetzen nehme ich an. Auch sowas besitze ich leider noch nicht. Es handelt sich um eine Fletcher 238 so wie diese hier: Okay, man sollte also mit Eigenleitung auf alle Fälle mit 750€-+ auskommen. Ich wollte nur schonmal so einen kleinen Anstoß haben ob ich eher im Bereich 500€ oder 2000€ liege. Danke euch für die schnellen Antworten!Echt nett! |
#8
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Zitat:
Ein Landanschlusskabel in 10m Länge? Ich hatte schon Gastliegeplätze da hätte ich gut 75m gebraucht. Nimm wenigsten 25m Anschlusskabel.
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Gruss Michael Heimathafen Flevostrand .... dort wo immer ein kühles Bier steht |
#9
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Hi,
die billigste Lösung ist ein Landkabel mit Fi-Schutzschalter und eine Dreifachsteckdose, daran kommen ein billiges Autoladegerät und eine Lampe. Keine 100 Euro. Nach oben hin sind bis zu einigen tausend Euronen kaum Grenzen geetzt. Willy
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#10
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Nee, genau umgekehrt, damit du auch ohne Landanschluss 230Volt hast.
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Gruss Michael Heimathafen Flevostrand .... dort wo immer ein kühles Bier steht |
#11
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#12
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. . Akki dieser Beitrag wurde ohne KI erstellt...
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#13
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Moin,
du brauchst einen guten starken Konverter. Am besten einen der reine Sinus Spannung macht. Der Konverter sollte einen Netztvorrangschalter und ein internes Ladegerät besitzen. Dann wird deine Verbraucherbatterie direkt wieder geladen sobald Landstrom ansteht. Du solltest ein Trennrelais zwischen beiden Batterien haben, damit im Motorstillstand nur die Verbraucherbatterie entladen wird und die Starterbatterie frisch bleibt. Sobald der Motor läuft werden dann automatisch beide Batterien geladen. Dann brauchst du noch die Landanschlusssteckdose, die Steckdosen für den Innenraum und die Kabel. Das wäre für eine einfache Stromversorgung an Bord auch schon alles. Wenn du noch mit Licht etc. anfangen willst muss du das dann ergänzen. |
#14
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Bei uns in Österreich musst du über einen Konzessionierten Elektrikerbetrieb ein Gutachten erstellen lassen und bei der Behörde ablegen, auch Bootswerkstätten machen sowas ......
schönen Sonntag |
#15
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@JAVANDAM.
Das primäre Bordnetz sollte für 12Volt sein ! Ich nehme nicht an , dass du ein 220Volt Boot mit Dauerliegeplatz wie ein Camping Wagen ohne Räder aus deinem Boot machen willst. Es ist ja wohl ein Daycruiser bzw. Overnighter Typ. Da braucht es doch nur Radio , Tv , Kühlbox, Beleuchtung und sonst nix. Das gibt's alles in 12 volt. Dazu ein paar "gute" Akkus und einen Lader. Der ganze "Käse" mit 220V Wandler bringt dir nichts! Zu den Wandler-Problemen beim Betrieb von Kaffeemaschinen u.s.w. ist schon genug geschrieben worden. Ich besitze auf meinem Boot weder ein Ladegerät noch ein 220 V Kabel und verbringe 6-8 Wochen an Bord und reise ca. 1500 km pro Jahr. Die Lima reicht dazu völlig aus. Batterie hat 375 Ah soviel muss sein , um auch mal länger zu liegen. Dazu noch eine 130W Solaranlage. Die 220 Volt Probleme halte ich mir so vom Hals. Gruss von Bord Übrigens: Ich bin nicht generell gegen ein 220 Volt System an Bord. Dann aber auf einer richtigen Motoryacht. Und dann aber auch ein allen "Regeln" genügendes System. Auf den kleinen Dingern wie auch bei mir ist das rausgeworfenes Geld !
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Es grüßt GINA , die 4-beinige Chefin von Bootsmann Hermann
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#16
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Zitat:
Da ist noch viiiiiel Grau dazwischen. Stimmt schon.... der Wandler ist bei so einem Boot Rausgeschmissenes Geld. Eine Ordentliche Batterieladung über Landstrom dagegen nicht!!! Wenn man bei der Gelegenheit EINE Schukodose installiert und einfach ein Kabel mit 3Fach Verteiler verwendet, kann man im Hafen ja auch mal 220V Geräte nutzen..... (Kaffeemaschine, und damit mein ich nicht diese elenden Kapselgeräte, Wasserkocher, Laptop/Handy Laden, etc...) In der Bucht muss man natürlich sparsam mit dem Strom umgehen..... Dass das Bordsystem auf 12V ausgelegt sein sollte,... Da bin ich bei dir..... Aber die Goodies auch 220V Geräte Nutzen zu können, wenn man schon Landstrom hat, möchte ich bei 2-3 tagen Schlechtwetter im Hafen nicht missen!!!
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No Money - No Problem No Work - No Problem No Wind - PROBLEM |
#17
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220V an Bord sind doch kein Problem.
Fest insatalliert nimmt man die Landstromdose, einen kleinen Sicherungskasten mit einem Automaten und Fi, daran Steckdosen nach Bedarf, fertig. Für die kleine 20er hatte ich das bereits erwähnte Kabel mit Fi darin, reichte für die Kaffeemaschine und Handy laden, völlig aus. Willy |
#18
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Jawoll. Ihr habt ja auch recht.
Die Kabellösung mit nem FI dran ist doch dann völlig ausreichend für den Zweck. Ich wollte das Augenmerk lediglich darauf richten , dass die 12 Volt Anlage die entscheidend wichtigste ist. Damit lebt man " on Tour " . Diese Schwachstrom - Anlage kriegt wohl jeder hin , wenngleich auch dabei kein Murx gemacht werden darf. Und mit der 220 V Kabellösung ist alles vorhanden , um auch mal bei strömendem Regen im Hafen zu liegen. Alles mit Wandlern / Konvertern und den fetten Akkus geht fett ins Geld und am Einsatzzweck vorbei. Insbesondere beim 6 m Daycruiser ! Mit dem liegt man auch nicht tagelang im strömenden Regen im Hafen. Ansonsten : Jeder gibt sein Geld nach eigener Wahl aus.
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Es grüßt GINA , die 4-beinige Chefin von Bootsmann Hermann |
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