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Deutschland Alles rund um Deutschland. Nordsee, Ostsee, Binnen. |
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#1
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Hallo an die Sportbootgemeinde, nachdem ich nach langem Suchen endlich ein Boot gefunden und gekauft hatte am 11.03. brach Corona über uns herein. Nun wollen uns die Potsdamer aber ins Wasser haben, und ich möchte nächste Woche mein ca. 12m langes und gut 4,20m breites Boot mit ca. 1,00m Tiefgang auf dem Wasserwege in die Nordsee zur Insel Föhr überführen. Eigentlich über die Havel bei Havelberg in die Elbe, nur leider ist die Schleuse Havelberg bis auf weiteres wegen Niedrigwassers gesperrt. Also evtl. Elbe-Havelkanal und dann über die Parey Schleuse in die Elbe. Wir sind vollkommen Binnen unwissend. Die angegebenen Pegelstände über ELWIS betreffen ja scheinbar nur die Wasserständen in den Häfen, da wollen wir doch gar nicht rein, sondern nur in der Fahrrinne fahren. Warum werden da die Wasserstände nicht angegeben? Was ist eigentlich am Grund der Elbe? Nur harmloser Schlick, oder läuft man auch Gefahr auf steinigen Untergrund zu laufen? Kann man bei flachem Wasserstand wie jetzt überhaupt noch riskieren schneller als Verdrängen zu fahren?
Man könnte ja auch die Kanäle nehmen, Elbe-Havelkanal, Mittellandkanal und dann den Elbe-Seitenkanal hoch. Muß man das? Was meint Ihr dazu? lieben Gruß an Alle, Jan Peter |
#2
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Mittellandkanal und Elbeseitenkanal ist derzeit die einzig sichere Verbindung nach Hamburg.Gerade mit einem neu erworbenen Schiff würde ich nicht über die Elbe fahren.
Gruß Ralf
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#3
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![]() Zitat:
das wäre wasserstandsmäßig der sicherste Weg. Falls Du aber über Schleuse Parey die Elbe runterfahren willst, frage am besten vorher tel. nach, ob die SL Parey auch geöffnet hat. Oder bei ELWIS gucken. Letzten Sommer mussten wir dort (aus Brandenburg kommend) wieder umdrehen, da die Elbe im Hitzesommer Juni/Juli 2020 dort viel zu flach war ![]() An einigen Stellen liegen Steine im Flussgrund, die sind in den Seekarten manchmal vermerkt. Gruß Fun_Sailor
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Jetzt erst recht: Cool bleiben - und weiter segeln ![]()
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#4
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![]() Zitat:
Ich kann mich aber nur der Empfehlung von Narwal/Ralf anschließen!
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“I don’t feel very much like Pooh today," said Pooh. Gruß Volker |
#5
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Moin Jan Peter,
dein geplanter Weg funktioniert derzeit nicht. ![]() Hier kannst du täglich die echten Fahrrinnentiefen auf der Elbe nachlesen. Die Schleusen zur Elbe sind derzeit nicht in Betrieb. Es gibt von Potsdam nur den Weg über Brandenburg - Magdeburg - Wolfsburg - Uelsen - Geesthacht - Hamburg - Föhr. Oder anders gesagt: Havel - Elbe-Havelkanal - Elbeseitenkanal - Elbe - Nordsee. Ab Lauenburg bis Geesthacht ist die Elbe auch im Sommer befahrbar. Bis Hamburg brauchst du normalerweise 4 Tage. ![]() Bei weiteren Fragen, raus damit! ![]() Klaus, der dir zum Abschied gerne zuwinkt ![]()
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Gruß aus Potsdam Klaus "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau) |
#6
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![]() Zitat:
Demnach wäre auch der Weg über die Niegripp-Schleuse nicht möglich, bzw. noch schlechter? Also selbst wenn man in die Elbe kommen würde, ist diese zum Befahren zu flach. Wie man aus der Tabelle der Fahrrinnentiefe ja doch sieht, oder? lieben Gruß Jan Peter |
#7
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![]() Zitat:
![]() Also bleibt als einzig sichere Verbindung nach HH der Elbe-Seiten-Kanal. Klaus, der da demnächst auch lang will/muss
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Gruß aus Potsdam Klaus "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau) |
#8
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![]() Zitat:
Eventuell kommt im Lauf der nächsten Woche noch mal genug Wasser. Wobei genug, auch eher relativ ist. In meiner Ecke rummst es mehrmals im Jahr. Überwiegend ortsfremde Skipper produzieren teils gravierende Schäden. Aber auch bei heimischen Skippern haben Propeller nur eine begrenzte Lebensdauer. Einmal kurz gepennt oder abgelenkt und es knirscht. Wobei die Elbe nicht wirklich gefährlich ist. Sie verzeiht nur Fehler schlecht. |
#9
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Danke, dann sollte der Weg klar sein. Die Schleusen auf dem Weg zum Mittellandkanal haben scheinbar alle offen. Dann werde ich mal die letzten Vorbereitungen treffen.
Dir noch ein schönen Tag ! |
#10
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Du bewegst dich auf einer Bundeswasserstrasse. Alle Schleusen sind in Betrieb,
teilweise sogar 24/7. Beim Schiffshebewerk Scharnebeck kann es derzeit aufgrund von Sanierungsarbeiten (ein Trog ist außer Betrieb) zu längeren Wartezeiten kommen. Wenn du Funk an Bord hast ist das hilfreich beim Anmelden an den Schleusen. Klaus, der allzeit gute Fahrt wünscht ![]()
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Gruß aus Potsdam Klaus "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau) |
#11
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Moin
Ware Worte oldskipper,kann ich leider bestätigen,ersatzpropeller ist eigentlich Pflicht Bin letztes Jahr ohne Schmarre durchgekommen ,ganz Stolz bin Gruß Peter aus Lüneburg Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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Gruss aus Lüneburg von Peter |
#12
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Ich wollte noch mal Rückmeldung geben bezüglich meiner Überführung:
Hat alles geklappt trotz nicht optimaler Umstände mit einem schlecht laufenden Motor und zu viel Wind auf der Nordsee. Drei Tage von Potsdam bis Wedel hinter Hamburg, allerdings kaum Wartezeiten an den Schleusen. Den ersten Tag sind wir hinter einem Binnenschiffer hergefahren, und konnten jedes Mal mit ihm in die Schleuse. Und auch am zweiten Tag waren kaum Wartezeiten zu beklagen. Allerdings wenig Freizeitschiffer unterwegs, wohl auch wegen Corona. Vermutlich kann man diese Situation nicht als Maßstab nehmen. Wir sind so knappe 12 km/h gefahren, ist die Rumpfgeschwindigkeit von der Sea Ray 390 EC. Mit so einem breiten Gleiter erreicht man nicht den Knoten pro Meter Wasserlinie wie immer gesagt wird. Wasserlinie sind wohl gute 8 Meter. Am vierten Tag sind wir nur von Wedel bis Cuxhaven gefahren. Sind erst gegen 10 Uhr losgekommen, weil wir noch tanken mußten. Und dann am fünften Tag kam das Problem, zu viel Wind auf der Nordsee, angesagte Wellenhöhe 1,5 Meter. Da braucht man mit normalen Fahrzeugen nicht mehr drauf los, das ist was für Berufsschiffe. Auf Höhe von Sankt Peter Ording, an Pellworm vorbei, als man Amrum sehen konnte, wurde die See ruhiger und es ging uns besser. Man hat ja auch immer Angst um das Schiff, und daß die Motoren wegen Dreck im Tank stehen bleiben könnten. Haben aber einwandfrei durchgehalten, aber von Wedel bis Föhr 500 Liter Benzin verfeuert. Wir sind vorher so bei 1500 U/min und ca. 10-12 Liter Sprit pro Stunde und Motor unterwegs gewesen. Dann auf der Nordsee so um die 2200 U/min, manchmal etwas mehr bei mindestens 25 Liter pro Motor. Das macht den Unterschied. Hätte man auf den Kanälen niemals gemacht, waren nur um die 2 km/h mehr in der Geschwindigkeit. Soviel zur Fahrt, falls jemand noch was wissen will, bitte melden, lieben Gruß an alle, Jan Peter |
#13
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![]() Zitat:
![]() Grüße, Reinhard |
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