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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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Themen-Optionen |
#1
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... hat hier jemand eigene Erfahrung mit Hochleistungsreglern z.B. von Sterling und mag darüber berichten?
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Gruß Uwe |
#3
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Ja, habe einen HLR von Sterling in Betrieb. Nie wieder ohne, gerade bei großen Batteriebänken.
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#4
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Hallo Namensvetter!
Direkte eigene Erfahrungen habe ich nicht, da ich in meinem Boot nach- wie vor ein "altes" LEAB Lima-Batterieladegerät eingebaut habe und das funktioniert noch einwandfrei.... Allerdings habe ich einen Sterling HLR bei einem Freund eingebaut und bei ihm herrscht seitdem nur grosse Begeisterung: Batterien werden schneller und voller geladen als zuvor und das Gesamtmanagement ist erheblich effizienter. Allerdings gab es anfangs doch ein paar Unebenheiten: Im Zusammenhang mit dem Einbau hatte er auch Trenndioden für die Batterien eingebaut, um den manuellen Umschalter zukünftig zu umgehen. Beim Einschalten der Ankerwinsch ging dann an einer Batterie die Spannung "in die Knie" und die Differenz wurde dann von der Lima über die Trenndiode ausgeglichen - so lange, bis die dann hinüber war (war nicht lange) ... das führte dann dazu, dass die Lima unbelastet lief und dann waren auch deren Dioden hinüber. .... Nach Einbau einer leistungsfähigeren Trenndiode im Zweig zur Ankerwinsch hat sich das Thema dann auch erledigt und es funktioniert alles definitiv einwandfrei und zur vollsten Zufriedenheit. Ich schreibe dies nur, da ich an anderer Stelle auch schon auf den Umstand hingewiesen habe, dass Trenndioden - missverständlicherweise - immer ihren Gesamtstrom und nicht die erlaubten Teilströme über die jeweiligen Diodenkanäle angegeben haben, was dann zu solchen Problemen führen kann. OK?
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![]() Man sollte alles so einfach wie möglich erklären, aber nicht einfacher Gruss Uwe |
#5
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![]() Zitat:
ich habe den Sterling an einer 120 A Bosch Lichtmaschine (Motor MB OM 601) mit 3 Batteriebänken und Dioden. Verbraucherbatterie 540 AH Gel liefert die Messspannung und Temperatur. Funktioniert sehr gut: Ohne Sterling ca. 13,8 V, max so 40 A; mit Sterling tatsächlich über 100 A, wenn die Batterien teilentleert sind. Allerdings wird die Lima dann so heiß, dass der Regler sich öfter abschaltet (3 Minuten volle Leistung, 2 Minuten "normale" Leistung). Merke ich an der Motordrehzahl schon deutlich. Die IUoUu - Kurve ist einstellbar und funktioniert. Problem: Du fährst unter Motor, dann Wind! Motor aus, Wind reicht doch nicht, wieder Motor an und es geht wieder mit Bulk-Ladung los. Deshalb habe ich die empfohlene Ausschaltung für den Regler eingebaut; dann kann ich eine Überladung vermeiden. Ich kann ihn empfehlen!
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So long Michael
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#6
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![]() Zitat:
Wir verwenden die günstigeren und stabileren Cyrix mikroprozessorgesteuerten 160A Trennrelais bei mehreren Batteriebänken
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#7
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#8
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Ja, habe ich seit 6 Jahren im Einsatz, nie mehr ohne !
Über die Sasion brauche ich keinen Landstrom mehr, die Motorlaufzeit von Ab und Anlegen (Segler) reicht völlig um die Batterien voll zu halten... Yanmar 3GM30 mit 2x120 Ah Verbraucher und einmal 88 Ah Starter... Ber Fragen auch gerne PN Gruß Jojo
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#9
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Bei der Starterbatterie ist das klar.
Aber nehmen wir mal an, dass du deine Bordbatterien auch ernsthaft gebraucht hast (sagen wir mal 200Ah Stromverbrauch= ca 45% theoretische Entladungstiefe). Wie willst du die Starterbatterie plus 220Ah Strom (inkl. Ladewirkungsgrad der Batterien) der Bordbatterien in 2 mal 15Minuten Motorlaufzeit nachladen? Gruß tritonnavi
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#10
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wie kommst Du denn auf 2 mal 15 min ... ich kenne Euch beide nicht, aber wenn hier jemand schreibt zum An- und Ablegen bei einem Segler, dann kannst Du wohl getrost davon ausgehen, dass zum Segelbergen der Motor mitläuft, dass sind entspannt 15 min ... dann die letzten Meter zum Hafen daddeln und dabei das Boot anlegeklar machen nochmal leicht 15 min ... dann Anlegen, Leinen fest, etc ... nochmal 10 min ...
... und wenn Du dann noch weißt, das die einzige Möglichkeit die Batterien zu laden der Motor ist, dann wirst Du bestimmt auch nicht knausrig damit sein, wann der Motor ein- und ausgeschaltet wird ![]() Wenn Du mal oben nachliest hat er übrigens nur 240Ah Gesamtkapazität an Verbraucherbatterien ... da sind schon 100Ah Tagesbedarf eine Vollentnahme der Nutzkapazität ... also ich finde die Angaben für einen mittelgroßen Segler plausibel. Mit was verbrauchst Du denn über 200Ah an einem tag ![]() ![]() |
#11
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Sorry, ich wollte nicht sooo viel "drumrum" schreiben, da ja nur kurz nach Erfahrungswerten gefragt wurde....
Also ausfürlicher... Unser erstes Schiff hatte nur eine Batterie (Starter war gleichzeitig Verbraucher). Das Schiff hatte ein Mobitronic Landstromlader und am Anfang keinen Sterling Regler. Wenn wir dann von einer Tour zurückkamen und wir Landstrom angesteckt haben, hatte das Ladegerät alle drei Ladephasen durchlaufen (ein zeitlang rot, dann eine längere Zeit orange und schließlich grün). Da im Verein diskutiert wurde, ob sich Solar lohnt, habe ich mich mit solar außeinandergesetzt und festgestellt, daß sich daß für mich in unseren Breiten nicht sinnvoll lohnt... Daraufhin habe ich überlegt, was sich noch optimieren ließe und bin auf den Sterling gekommen. Eingebaut (fand ich persönlich nicht schwierig, da ich ein normale Bosch Lichtmaschine hatte). Dem Motor war die Mehbelastung durch die Lichtmaschine, die nun mehr Leistung in den Akku gibt anzumerken (Einzylinder Diesel). Die ersten Male, die wir von einer Tour zurückkamen, haben wir wie gewohnt das Ladegerät mit Landstrom versorgt. Und was passierte ? Die Anzeige ging sofort auf "grün". Der Akku war also bereits voll !! So haben wir uns beim alten Schiff schon angewöhnt, Landstrom nur noch zu verbinden, wenn nötig (Eingeweht im Urlaub, also ein paar Tage im gleichen Hafen...)... Auf unserm jetzigen Schiff haben wir Starter und Verbraucher getrennt. Natürlich haben wir auch mehr Komfort (Kompressor Kühlbox, Funk, mehr Navigationsinstrumente, Board-Pc für Navi und Entertainment (DVBT, DVD)) Während eines Urlaubs gibt es immer wieder Tage mit mehr Motorlaufzeit und Tage mit wenige Laufzeit. Wenn es sehr gut läuft, haben wir 15 Minuten Laufzeit, andere Tage vielleicht auch mal 2-4 Stunden... Die gesamte Energiemenge ist so groß, daß wir im Urlaub trotzdem so gut wie nie Landstrom legen (Vielleicht wenn drei Tage im gleichen Hafen...) Da unser Schiff an der Schlei liegt, haben wir am Wochenende oft eine Stunde Motorlaufzeit die Schlei hoch. So sind die Akkus randvoll am Sonntagabend. Und wenn wir den nächsten Freitag wieder auf dem Schiff sind, sind die Akkus noch immer voll... Bei uns im Verein haben jetzt ca. 5-7 weitere Schiffe den Sterling installiert. Keiner ist damit unzufrieden, alle haben die guten Erfahrungen gemacht, die wir auch gemacht haben. (Nein, ich habe nix davon, wenn ihr euch den Sterling einbaut (einbauen laßt). Viel Erfolg Jojo
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#12
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Ganz vielen Dank an alle, die hier geantwortet haben.
![]() Auf Grund der guten Erfahrungen aller habe ich für mich jetzt die große Lösung gewählt und das Lichtmaschine zu Batterie Ladegerät erworben. Am Wochenende werde ich es montieren. Hoffentlich geht das halbwegs problemlos.
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Gruß Uwe |
#13
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Hallo Uwe,
noch ein kleiner Hinweis zum HLR. Diese Geräte nutzen normalerweise eine Messleitung zur Verbraucherbatterie um die richtige Ladespannung zu messen (idealerweise auch noch einen Temperaturfühler, weil die richtige Ladespannung von der Batterietemperatur abhängt). Damit wird auch mit der richtigen Spannung geladen, auch wenn der Verbraucherbatterie eine Trenndiode vorgeschaltet ist. Die Spannung wird damit automatisch um den Abfall an der Diode erhöht. Die Starterbatterie bekommt aber auf diese Weise ebenfalls diese hohe Spannung ab. Wenn sie aber schon voll ist, und das ist sie meistens, dann kann ihr das schaden. Ich empfehle in der Zuleitung zur Starterbatterie einfach eine zweite Diode in Reihe zu schalten, dann reduziert sich dort die Ladespannung um ca. 0,6 Volt und du bist sicher im grünen Bereich. Natürlich wird diese Batterie dann nicht absolut voll geladen, aber das spielt da keine Rolle.
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Gruß, Alfred Wenn alle ihren richtigen Vornamen in der Signatur stehen hätten, wäre das schön. ![]() |
#14
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Hallo Sonnensegler,
muss mich entschuldigen, ich habe tatsächlich 3 x 120Ah gelesen anstatt 2 x 120Ah. Da stimme ich dir mit dem Entnahmewert von 100Ah natürlich zu. Das wäre eine gute Auslegung und Ausnutzung der Anlage. Vielleicht schafft deine Anlage ja auch die dann nötigen ca 110Ah plus 2 x Nachladen der Starterbatterie in 2 Stunden. Aber 1 Stunde fürs Ablegen und Segelsetzen und umgekehrt ist schon äußerst heftig. Ich segele schon etliche Jahre selbst und sehe viele Manöver anderer Boote bei uns in Kiel-Schilksee. 1 Stunde unter Motor, vom Segelbergen bis zum Festmachen in der Box, habe ich noch nie beobachtet. Dazu kommt ja auch noch, dass der Motor beim Festmachen usw. nur im Leerlauf läuft und somit keine volle leistung der LIMA abgerufen werden kann. Du kommst also, wenn du kein Landstrom benutzt, nicht darum herum extra lange den Motor laufen zu lassen. Sonst klappt das mit dem Vollladen nicht. Gruß tritonnavi |
#15
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Hallo Tritonnavi,
na entschuldigen brauchst Du Dich sicher nicht ![]() Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist (im Mittelmeer bin ich das regelmäßig), dann finde ich es vollkommen okay, den Motor eben ein klein bißchen früher anzumachen und ggf. auch ein klein bißchen länger mitlaufen lassen. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass das dem Motor gut tut ... denn so erreicht er vollständige Betriebstemperatur und läuft da auch eine Weile. Wenn er nach 15 min gleich wieder aus ist (womöglich noch nur Leerlaufdrehzahl und kaum Last) kommt er kaum auf Temperatur ... und das ist dann wie mit einem Kurzstreckenfahrzeug im Stadtverkehr ![]() Ich lasse meinen Motor zumindest gerne leicht mitschieben (kurz vor dem Hafen) und wenn er warm ist, auch mal mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl "Strom produzieren" ... aber sicher muss das jeder für sich selbst wissen ![]() Beste Grüße Jochen |
#16
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Ich habe den Sterling Regler schon jahrelang montiert,dazwischen einen LEAB Verteiler für 2 Batterien,funktioniert prima,aber leider nur während der Fahrt,daher habe ich dieses Jahr erstmals ein 150W/p Solarmodul auf dem Dach und bin begeistert.
Gruss Hans |
#17
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![]() Zitat:
1. Sollte natürlich - wenn ich Trenndioden einsetze - eine Diode für JEDE angeschlossene Batterie da sein. Sonst bekommt die Batterie ohne vorgeschaltete Diode zu viel Ladespannung ab, wenn die Sensorleitung des Reglers am Pluspol einer Batterie mit Diode liegt. 2. Sollte die Sensorleitung IMMER an der Batterie angeschlossen sein, bei der man möglichst sicher ist, dass sie am meisten entladen wird. ("sensed" der Sensor nämich eine volle Batteri, stellt der Regler die Ladung ein und das mag dann die tatsächlich entladene Batterie überhaupt nicht). 3. Also korrekte Trenndioden etc. vorausgesetzt - sehe ich das o.a. Problem nicht so kritisch: a. Habe ich eine "volle" Batterie über eine Trenndiode angeschlossen und lade über die zweite Trenndiode eine leere Batterie, dann ist zunächst einmal die Ladespannung sowieso auf dem niedrigen Niveau der leeren Batterie, die "volle" Batterie bekommt also keinen Ladestrom. Wenn die leere Batterie jetzt "langsam" geladen wird, steigt die Ladespannung auf die eingestellte Lade-Endspannung an. Diese Ladeendspannung sollte so eingestellt sein, dass sie unterhalb des Gasungsbeginnes der Batterie(n) liegt und das trifft dann auf beide Batterien zu, wenn sie in gleicher Temperatur sind (Umgebung) im Gegenteil, die zu ladende Batterie erwärmt sich normalerweise, so dass die Ladeendspannung sogar niedriger ist, als die Gasungsspannung der vollen Batterie. Also es passiert überhaupt nichts!!! Die "volle" Batterie wird auch nicht "überladen", sie erhält nur mehr Ladespannung, als zu ihrere Erhaltungsladung notwendig wären, das macht aber nichts. Dies dauert auch nur so lange, wie die "U" Phase des Ladegerätes, die nämlich dann endet, wenn der Ladestrom der zu ladenden Batterie soweit abgenommen hat, dass er dem Strom zur Ladungserhaltung entspricht..... Danach ist alles sowieso egal. ... b. Es gibt nur ganz wenige Ladegeräte, die mehrere EINZELN GEREGELTE Ausgänge haben. Das wären natürlich die "Mercedesse" unter den Ladegeräten. Auf Grund des o.a. Effektes sind allerdings fast alle Ladegeräte mit mehreren Ausgängen lediglich intern mit Trenndioden für die verschiedenen Ausgänge ausgestattet ("isolierte" Ausgänge) einer dieser Ausgänge wird als Ladereferenz benutzt und die dort angeschlossenen Batterie sollte dann auch - so vorhanden - mit dem Temperatursensor bestückt werden. Und damit haben wir das gleiche Scenario wie o.a. unter Punkt a. (Ausnahme bildet hier der bei manchen Ladegeräten vorhandene separate ca. 3A Ausgang für die Starterbatterie) Fazit: Verwendet man Trenndioden, sollte man ALLE Batterien mit Trenndioden an das Ladegerät anschliessen, und zwar Trenndioden des gleichen Typs (Silizium macht sich hier gut, weil es die billigsten sind und deren Verluste sowieso über die Sensoren auskompensiert werden). Auch diese Geschichte, dass die Spannungsverluste der Dioden nicht konstant, sondern lastabhängig sind, spielt eine untergeordnete Rolle, da letztlich bei der Erhaltunsladung die Verhältnisse bei allen Batterien nahezu gleich sind. Also, Uwe hat sich für das Lima Batterieladegerät entschieden - hier sind die Trenndioden eingebaut .... ![]() OK?
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![]() Man sollte alles so einfach wie möglich erklären, aber nicht einfacher Gruss Uwe
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#18
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Super Beitrag von Uwe!
Genau so ist das! Auf den ersten Blick überrascht das übrigens, daß es nur positive Erfahrungen zum Sterling-Regler gibt. Das liegt aber garnicht daran, daß der Regler super-high-tec wäre, sondern einfach daran, daß der Auto-Standard-Regler für Verbraucherbatterien völlig ungeeignet ist. Während eine Starterbatterie praktisch immer voll ist (im Bereich von 98 bis 100%), genügt es, wenn der Regler knapp über die Floatspannung (ca 13.8V) regelt. Vorher regelt er die Lichtmaschinenleistung sogar schon ab ca 13.5 V zurück. Das bisschen, das beim Starten verbraucht wurde, ist trotzdem in einigen Minuten wieder nachgeladen. Eine Verbraucherbatterie wird aber im Bereich von ca. 50 bis 100% betrieben, und für diesen Bereich ist der Sterling ausgelegt: Volle Lichtmaschinenleistung bis zur Ladeschlußspannung (ca 14.4 V). Und erst, wenn die Batterie in die Nähe der Vollladung kommt, wird auf die Floatspannung zurückgeregelt. Daß das natürlich viel schneller vollädt, ist also leicht zu verstehen. Überraschend ist also eher, daß auch bei neuen Bootsmotoren immer noch die völlig daneben liegenden Autoregler eingebaut sind. Nicht der Sterling ist besonders gut, sondern der Standard-Regler ist besonders schlecht! Gruß Helle M.Y.Franziska z.Zt.: Wismar
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Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennen gelernt hat. Den Download für "Juan Baader" findet Ihr hier: https://www.boote-forum.de/showthrea...=125041&page=4
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#19
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...... ha, Helle, danke für die Blumen - mehr mehr ....
![]() Trotzdem noch ein paar Anmerkungen: 1. Stimme ich Dir absolut zu: Wie kommt es, dass man teuere "Marinelichtmaschinen" bekommt, bei denen eigentlich klar sein müsste, dass sie zum Laden von Verbraucherbatterien - und nicht nur zum Nachladen von Starterbatterien verwendet werden, die noch einen Standardregler eingebaut haben. - Nun ja... 2. Hier widerspreche ich Dir ein wenig - keiner der Regler ist "schlecht" im eigentlichen Sinne, sie sind nur für unterschiedliche Zwecke gedacht: Mit jedem Regler (es sei denn er ist wirklich "schlecht") kann man eine Batterie vollladen - nur ( - wie die Leute auf dem Lande sagen -) "dat düüüüert".... Mit seiner IUoU Ladekennlinie veranlasst der Sterling Regler die Lichtmaschine (und die ist es ja, die letztendlich lädt) nun eben nach dieser IUoU Charakteristik zu laden - wie eben auch die heute üblichen Ladegeräte - und das geht einfach schneller und darauf kommt es letzten Endes an. Sterling ist m.E. hier nur Synonym für IUoU Regler. Ob er nun besonders gut ist, kann man eigentlich nur in einem Vergleich mit anderen IUoU Reglern beurteilen. Sicher aber ist er der bekannteste... Übrigens, für alle die mitlesen - die IUoU Kennlinie ist EINE von vielen effizienten Ladekennlinien für BLEIAKKUS. Sie hat sich allgemein, der Einfachheit der Konstruktion wegen, durchgesetzt. Für andere Akkus (LiIon, (LiPolymer), NC, etc.) gelten andere Kennlinien. ...
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![]() Man sollte alles so einfach wie möglich erklären, aber nicht einfacher Gruss Uwe
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#20
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Helle,
dass es keine LiMa mit vernünftigem Regler ab Werk gibt liegt an den Stückzahlen im Verhältnis zur KFZ-Industrie. Ein Mitarbeiter eines der größten LiMa-Hersteller hat es mir mal so erklärt: "Den Bedarf an Marine-LiMas decken wir mit dem Tages-Ausstoß einer einzigen unserer Fabriken". Es wird aber trotzdem wohl demnächst besser: Die KFZ-Hersteller kommen mit der derzeitigen Technik nicht mehr hin, die Autos benötigen immer größere Batterien und die LiMa soll auch (wg. Spritverbrauch) nicht mehr dauernd mitlaufen. Nach meinem Kenntnisstand sollten IU0U-geregelte LiMas in etwa drei bis vier Jahren verfügbar sein, fraglich ist, ob es sich um 12V-Geräte handelt, die denken derzeit mehr in Richtung 48V (dünnere Leitungen, Gewichtsersparnis). Wer jetzt meint, dass das viel zu langsam ist - die KFZ-Hersteller haben den letzten großen Schritt (6V->12V) vor 40 Jahren getan... ![]() Bis dahin gibts weiterhin nur die Nachrüstung. Gruß, Jörg |
#21
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Jörg,
es ist ja recht, vielen Dank für die Info. Mein Punkt oben war jedoch, "wie kommt es, dass TEUERE MARINELICHTMASCHINEN .... nicht mit entsprechenden HLR ausgestattet werden". Das kann man doch nun nicht mit der KFZ-Industrie argumentieren, oder? Da gibt es sogar "explosionsgeschützte" Limas (sind wohl kaum im KFZ (und wenn dann in keiner signifikanten Stückzahl) zu finden - und die haben dann auch den Standardregler..... Also, wovon reden wir?
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![]() Man sollte alles so einfach wie möglich erklären, aber nicht einfacher Gruss Uwe |
#22
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Nun ja, die Entwicklung geht doch schon weiter...
Die aktuellen Yanmar Lichtmaschinen laden schon bei wenig Drehzahl mit guter Leistung und regeln auch nicht bei 13,8 V ab, sondern erst bei 14,4 V dadurch bringt bei diesen Lichtmaschinen der Sterling Regler nicht mehr ganz so viel... Und auf unserem Letzten Schiff hatte ich in der Bosch Lichtmaschine auch schon einen Regler mit einer höheren Spannung. Die alten Lichtmaschinen stammen eben noch aus einer Zeit, wo im Auto nicht so viel (Elektrische-) Energie gebraucht wurde. Die Lima hat den Akku bei Laune gehalten und nur dann mehr Strom gliefert, wenn die großen Verbraucher (Damals Licht + sofern schon vorhanden, Heckscheibenheizung) dazugeschaltet wurden. Die Limas aus der Zeit konnten maximal 25-45 A liefern. Heute werden im Kfz Bereich wohl schon Leistungen von bis zu 120 A geliefert. 100 % Wirkungsgrad vorausgesetzt (was natürlich nicht erreicht wird !) ist dies schon eine Leitung von rund 1,5 kW, mit der der Motor belastet wird. Gruß Jojo |
#23
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![]() Moin Uwe, muß ich mal loswerden: deine fachlichen-fundierten Beiträge sind absolute Spitze! ![]() Ich finde, du gehörst ins Archiv....... ![]() ![]()
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Gruß Dirk SAGA 27 AK mit Yanmar 4JHE
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#24
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![]() Zitat:
Das gleiche gilt für Volvo und Cummins.... ![]() Und auch die "alten" Valeos ab dem MD20x0 hatte 14,2-14,4V Ladeschlußspannung, so wie es auch heute im KFZ üblich ist. Warum die Motorenhersteller keine Vodoo-Regler verbauen? 1. gibt das Probleme mit der Motorelektronik 2. brauchen die nen universal Regler der für alle Batterien paßt... 3. Geht es um die Balance zwischen Lima lebensdauer und Ladeleistung 4. Ergibt sich aus 3 werden die Limas thermisch höher belastet und es gibt beim Standartregler schon Installationen die Genzwertig sind. Und 110A-120A ladeleistung sind heute im Bootsbereich für Neumotoren standart!
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MFG René ![]() ![]()
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#25
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..... tja also René - jetzt bauen die also inzwischen standardmässig die "Voodoo" Regler ein, nicht wahr?
Alle, die eine Lima mit dem "alten" Regler haben können ja nun entweder so einen neuen einbauen (wenn er denn passt) oder eben den/die "Voodoo"-Regler... Oder was willst Du uns eigentlich sagen?
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