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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel

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  #1  
Alt 28.04.2009, 12:19
Benutzerbild von Rauti
Rauti Rauti ist offline
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Standard Kühlwasserpumpe als Lenzpumpe nutzen

Bei unserem Schiff ist zum lenzen der Motorbilge nur eine Handpumpe verbaut. Um bei Wassereinbruch über die Wellenanlage bzw die Ruderanlage weiter oben zu schwimmen schlug die Werft vor, mittels Kugelventil die Kühlwasserpumpe bei Bedarf zum lenzen zu nutzen. Die Förderleistung soll wohl mit handelsüblichen elektrischen Bilgepumpen locker mithalten können.

Hat jemand so eine Lösung verbaut bzw schon einmal benutzt
(und kann sich hier noch äussern) ?
__________________
Gruss Thomas,

Heute isst man Fisch mit Stäbchen, früher war der Fisch das Stäbchen.
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  #2  
Alt 28.04.2009, 12:34
TageDieb TageDieb ist offline
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Wär mir wegen der Verstopfungsgefahr zu riskant...

Gruß
Mario
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  #3  
Alt 28.04.2009, 12:35
Roger Rabbit Roger Rabbit ist offline
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Die idee hat ja gewissen Charme, allein wenn der Motor halb unter Wasser steht und nicht mehr anspringt sieht's ziemlich dumm aus. Als "Reservepumpe" vielleicht ne gute Idee aber nur darauf verlassen... never ever...
__________________
In der Regel hält das Boot mehr aus als die Mannschaft...
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  #4  
Alt 28.04.2009, 14:12
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Liebertee Liebertee ist offline
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Zitat:
Zitat von Rauti Beitrag anzeigen
...... Die Förderleistung soll wohl mit handelsüblichen elektrischen Bilgepumpen locker mithalten können.
Eben, genau das ist das Problem.

Gemeint sind hier Pumpen, die eine ( theoretische )Leistung von vielleicht 50...60...70 Liter / Min. haben.

Für einen tatsächlichen Wassereinbruch durch vielleicht ein abgerissenes Seeventil ist das nix.

Einen Wassereinbruch duch vielleicht einen undichten Ruderkoker oder sowas bekommt man mit einer handelsüblichen, elektrischen Pumpe in den Griff, da wäre mir der Umbau an der Kühlwasserpumpe erstens zu umständlich und zweitens zu riskant, Fremdkörper wurden schon angesprochen, Trockenlauf und deswegen mindestens ein kaputter Impeller wäre die andere Sache.

Wenn man einen wirklich großen Wassereinbruch bekämpfen will und dafür den Motor nutzen möchte wäre eine zusätzliche Pumpe mit extra Riemenscheibe und mechanischer Kupplung zu empfehlen.
Die haben dann trotz überschaubarer Größe und simpler Technik Leistungen, an die eine elektrische Bilgenpumpe nie ran kommt und mit der man dann auch einen richtig gefährlichen Wassereinbruch in den Griff bekommt.

Gruß, Norbert
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  #5  
Alt 28.04.2009, 16:22
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wolf b. wolf b. ist offline
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Hallo Thomas,

vor ein paar Jahren war das schon mal Thema. Bin am suchen, aber bisher nur dürftig fündig geworden.
http://www.boote-forum.de/showthread...mpe#post899053
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  #6  
Alt 28.04.2009, 16:37
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Zitat:
Zitat von Rauti Beitrag anzeigen
Bei unserem Schiff ist zum lenzen der Motorbilge nur eine Handpumpe verbaut. Um bei Wassereinbruch über die Wellenanlage bzw die Ruderanlage weiter oben zu schwimmen schlug die Werft vor, mittels Kugelventil die Kühlwasserpumpe bei Bedarf zum lenzen zu nutzen. Die Förderleistung soll wohl mit handelsüblichen elektrischen Bilgepumpen locker mithalten können.

Hat jemand so eine Lösung verbaut bzw schon einmal benutzt
(und kann sich hier noch äussern) ?
Funzt sehr gut.

Aber bitte den Umschalthahn vor dem Seewasserfilter

Und nen ordenlichen Saugkorb in de Bilge
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MFG René

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  #7  
Alt 28.04.2009, 16:39
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Zitat:
Zitat von Liebertee Beitrag anzeigen
Eben, genau das ist das Problem.

Gemeint sind hier Pumpen, die eine ( theoretische )Leistung von vielleicht 50...60...70 Liter / Min. haben.

Für einen tatsächlichen Wassereinbruch durch vielleicht ein abgerissenes Seeventil ist das nix.

Einen Wassereinbruch duch vielleicht einen undichten Ruderkoker oder sowas bekommt man mit einer handelsüblichen, elektrischen Pumpe in den Griff, da wäre mir der Umbau an der Kühlwasserpumpe erstens zu umständlich und zweitens zu riskant, Fremdkörper wurden schon angesprochen, Trockenlauf und deswegen mindestens ein kaputter Impeller wäre die andere Sache.

Wenn man einen wirklich großen Wassereinbruch bekämpfen will und dafür den Motor nutzen möchte wäre eine zusätzliche Pumpe mit extra Riemenscheibe und mechanischer Kupplung zu empfehlen.
Die haben dann trotz überschaubarer Größe und simpler Technik Leistungen, an die eine elektrische Bilgenpumpe nie ran kommt und mit der man dann auch einen richtig gefährlichen Wassereinbruch in den Griff bekommt.

Gruß, Norbert

Bei den spielzeug 4loch Pumpen an nem Kleindiesel magst du recht haben.

Bei nem 6l Motor langt ein D schlauch gerade so um das Kühlwasser zu zuführen...
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MFG René

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  #8  
Alt 28.04.2009, 17:30
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Ich finde die Diskusion bedenklich.
Was spricht dagegen eine elektr. nachzurüsten ??
Wenn Du in die Verlegenheit kommst das Du lenzen mußt, mußt Du sicher auch zusehen das Du in einen Hafen gelangst, sprich Fahrt machen.
Willst Du Dich dann um ständiges Umschalten zwischen lenzen und kühlen, oder nur kühlen kümmern ?
Wenn die Bilge nämlich leer werden sollte wirds mit der Kühlung auch nichts mehr, es sei denn Du schaltest dann wieder um .
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Gruß 45meilen

In meinem Alter noch vernünftig werden ist jetzt auch keine Alternative
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  #9  
Alt 28.04.2009, 17:40
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Man kann ja auch die Druckwasserpumpe hernehmen.
http://www.boote-forum.de/showthread...mpe#post169460
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  #10  
Alt 28.04.2009, 18:16
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Zitat:
Zitat von wolf b. Beitrag anzeigen
Man kann ja auch die Druckwasserpumpe hernehmen.
http://www.boote-forum.de/showthread...mpe#post169460
die soll druck aber nur begrenzt Volumen bringen.
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MFG René

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  #11  
Alt 28.04.2009, 18:16
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Zitat:
Zitat von 45meilen Beitrag anzeigen
en, oder nur kühlen kümmern ?
Wenn die Bilge nämlich leer werden sollte wirds mit der Kühlung auch nichts mehr, es sei denn Du schaltest dann wieder um .
Da nachströmende Wasser wird schon für genügend Kühlwasser sorgen
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MFG René

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  #12  
Alt 28.04.2009, 18:29
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Ich habe so etwas auch in der JASNA - als 3.-System, neben einer Handpumpe und einer elektrischen Saugpumpe nach dem Motto: schaden tut's nicht, kosten tut's nicht viel und nützen tut es auch....

Ich hab' sie zwar Probelaufen lassen, aber danach gottseidank nie wieder gebraucht.
Da ich damals sowieso die Ansaugkörbe meines Seewasser-Borddurchgangs erneuert habe, habe ich gleich dahinter statt des Seeventils ein 3-Wege-Ventil gesetzt, so dass ich die Möglichkeiten habe: ZU - Seewasser von aussen - (See-)Wasser aus der Bilge.

Dann geht's erst in den großzügig dimensionierten Seewasserfilter und danach in die Pumpe....

Ob's was bringt - keine Ahnung. Aber es gibt das Gefühl, noch etwas mehr für die Sicherheit getan zu haben.

Am liebsten wäre mir übrigens eine Mechanische Pumpe mit Keilriemen vom Motor - das ist die einzige, die wirklich was wegschafft.

Gruß

Volker
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  #13  
Alt 28.04.2009, 18:50
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Zitat:
Zitat von divefreak Beitrag anzeigen
die soll druck aber nur begrenzt Volumen bringen.
Stimmt, wäre aber zumindest bei meiner Blubber in weniger als einer Minute ohne jede Investition einsatzbereit wenn jeder rausgeschaffte Liter zählt.
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  #14  
Alt 28.04.2009, 20:52
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Zitat:
Zitat von divefreak Beitrag anzeigen
Da nachströmende Wasser wird schon für genügend Kühlwasser sorgen
Wenn man " planen " kann wieviel da nachströmt
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  #15  
Alt 28.04.2009, 21:25
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Danke für die zahlreichen Gesichtspunkte.

Ich denke, falls die Maschine ausfällt wird auch eine elektrisch betriebene Bilgenpumpe nicht mehr allzulange durchhalten. Ich prüfe jetzt einmal, ob man bei Wassereinbruch (noch intaktes Seeventil vorausgesetzt) nicht mit einfachen Mitteln den Schlauch vom Seewasserfilter abziehen und in die Bilge werfen kann. Wäre dann im Notfall vielleicht eine Art workaround.

PS: Bin natürlich für jede weitere Meinung dankbar.
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Gruss Thomas,

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  #16  
Alt 28.04.2009, 23:04
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Zitat:
Zitat von Rauti Beitrag anzeigen
Danke für die zahlreichen Gesichtspunkte.

Ich denke, falls die Maschine ausfällt wird auch eine elektrisch betriebene Bilgenpumpe nicht mehr allzulange durchhalten. Ich prüfe jetzt einmal, ob man bei Wassereinbruch (noch intaktes Seeventil vorausgesetzt) nicht mit einfachen Mitteln den Schlauch vom Seewasserfilter abziehen und in die Bilge werfen kann. Wäre dann im Notfall vielleicht eine Art workaround.

PS: Bin natürlich für jede weitere Meinung dankbar.
1. Das kommt u.a. auf die Batterien an
2. Dann läuft es Dir u.U. rückwärts aus dem Filter auch noch in die Bilge
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  #17  
Alt 28.04.2009, 23:24
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Zitat:
Zitat von Rauti Beitrag anzeigen
mit einfachen Mitteln den Schlauch vom Seewasserfilter abziehen und in die Bilge werfen kann.
Hallo Thomas,
das dauert vermutlich zu lange,
Werkzeug suchen Taucherbrille aufsetzen Seeventil schließen, Schelle lösen Schlauch in die Bilge werfen, der Schlauch will nicht, weil er sich an eine andere Form gewöhnt hat und hart geworden ist und dann noch den Motor starten

also muß du das schon so machen wie Rene geschrieben hat mit Wegeventil langen extra Schlauch und Saugkorb

wenn du da dann schon bei bist laß dir eine Automatik Bilgenpumpe einbauen, dann bist du auf der sicheren Seiten
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  #18  
Alt 28.04.2009, 23:42
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Zitat:
Zitat von ralfschmidt Beitrag anzeigen
...

wenn du da dann schon bei bist laß dir eine Automatik Bilgenpumpe einbauen, dann bist du auf der sicheren Seiten
genau das scheint nicht nicht erlaubt, Ralf.
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  #19  
Alt 29.04.2009, 00:07
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Ich habe das auch so gemacht. Funktioniert hervoragend und man kann es auch so einstellen, dass die Seewasserpumpe weiterhin genug Kühlwasser von aussen ansaugt und nebenbei die Bilge immer leer schnüffelt.
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Gruß Karl-Heinz

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  #20  
Alt 29.04.2009, 00:07
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na da möchte ich gerne mal den Grund wissen
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  #21  
Alt 29.04.2009, 09:25
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Zitat:
Zitat von ralfschmidt Beitrag anzeigen
na da möchte ich gerne mal den Grund wissen
"Automatikpumpen" sollen in Motorbilgen aus Gewässerschutzgründen generell verboten sein. Aus diesem Grund ist im Motorraum nur eine Handpumpe verbaut, während die Drucklagerbilge über eine manuell schaltbare E-Pumpe verfügt.
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  #22  
Alt 29.04.2009, 12:46
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Zitat:
Zitat von Rauti Beitrag anzeigen
"Automatikpumpen" sollen in Motorbilgen aus Gewässerschutzgründen generell verboten sein. Aus diesem Grund ist im Motorraum nur eine Handpumpe verbaut, während die Drucklagerbilge über eine manuell schaltbare E-Pumpe verfügt.
Hallo Rauti!
Die EU-Werften haben genau das Problem: Man darf keine automatische Punpe mehr verbauen (Gewässerschutz) - da ist es wohl besser, dass man gleich mit 1000 Liter Diesel gen Meeresgrund wandert
Ich habe das bei meinem Boot so gelöst:
Elektr. Bilgepumpe zusätzlich zum möglichen Handbetrieb mit einem Schwimmerschalter nachgerüstet und direkt an die Batterie gehängt. So bin ich wenigstens sicher, dass irgendetwas pumpt wenn Wasser eintritt und ich das nicht merke. In Deinem Fall würde ich auch auf alle Fälle eine Bilgepumpe mit Schwimmer verbauen - Du lebst ja nicht in der Bilge...
Zusätzlich habe ich "serienmässig" eine Handlenzpumpe verbaut.
ABER: Auch mich interessiert natürlich als Back up die Variante mit der Motorkühlung.
Kann vielleicht irgendwer der Kollegen hier, die das auch einsetzen erklären, wie man da genau vorgeht? Ein entsprechendes Photo wäre geradezu der Olymp
P.S.: Die derzeitigen Seewasserventile möchte ich nicht tauschen müssen!
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Alt 29.04.2009, 12:53
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Zitat:
Zitat von felix Beitrag anzeigen
Kann vielleicht irgendwer der Kollegen hier, die das auch einsetzen erklären, wie man da genau vorgeht? Ein entsprechendes Photo wäre geradezu der Olymp
P.S.: Die derzeitigen Seewasserventile möchte ich nicht tauschen müssen!
In die Leitung ziwschen Seeventil und Seewasserfilter ein T-Ventil (2 Wegeventil)setzen, dann Schlauch mit Saugkorb in die Bilge
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  #24  
Alt 29.04.2009, 15:03
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Ich habe zwischen dem normalen Seewasserventil und dem Seewasserfilter nur ein T- Stück gesetzt. An dem Abzweig ist ein Absperrventil. Mit dieser Lösung habe ich alle Möglichkeiten. Man kan bei offenem Seeventil das Ventil in der Saugleitung ( 1/2 Zoll Schlauch von ca 2,5m Länge, den ich in verschiedene Sektionen hängen kann und der normalerweise in der Bilge unter dem Motor liegt) nur wenig öffnen und so bei Wassereinbruch permanent mitschlürfen. Es macht dann nichts aus wenn er etwas Luft zieht. Der Motor erhält genügend Kühlwasser von aussen. Wenn es schnell gehen soll , öffne ich die Saugleitung ganz und verschließe das Seeventil. Dann saugt es mindestens doppelt so stark wie meine elektrische Automatikpumpe. (bei ca. 1.500 Upm). Man darf nur nicht bei sehr niederer Motordrehzahl das Ventil zur Saugseite auflassen, da sonst Wasser zurückläuft. Ich habe übrigends in ungefähr 20cm Höhe einen Überlauf von der Motorbilge in den Wellenraum, wo die Automatikpumpe sitzt. Da diese anzeigt, wenn sie läuft, würde mann es merken, dass etwas nicht in Ordnung ist. Durch den kleinen Durchmesser des Saugschlauches, kriege ich den Raum trockener gesaugt, wie mit der Automatikpumpe, da bei dieser nach dem Abschalten immer wieder ca. 1 l Wasser zurückläuft.
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Gruß Karl-Heinz

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Ich verstehe hier irgendwas nicht

Ist das für Euch normal das in der Bilge ständig Wasser steht und / oder nachläuft
Habt Ihr alle Holzboote

Ich würde mir eher Gedanken um einen dichten Motor, Welle, Antrieb machen und selbst wenn da was reinkommt wäre mein erster Weg die Ursache zu beheben
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Gruß 45meilen

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