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#1
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Hallo Grübler und Technikfreaks!
Ich hatte mir mal überlegt, was es für Möglichkeiten gibt, im Gleitboot eine Getriebe-Antriebsinstallation bei akutem Platzmangel(Motorraumlänge und Höhe) auszuführen. Mir fällt da nur der Z-Antrieb ein. Diesen gibts aber wohl nur für gängige Motorleistungen, also mindestens ab (ich schätze mal) 150 PS ...für mein kleines Boot mit seinen 50, später vielleicht mal 100 PS zu gewaltig! So hatte ich mal die Schnapsidee, man Könnte ein Unterwasserteil, wie es an Außenboardern verwendet wird, im Rumpfboden vor einem konventionellen Steuer installieren. (Mal abgesehen, daß man diese Bauart u.a. absaufsicher, schwingungsentkoppelt und kraftübertragungstauglich ausführen müßte!) Die Verbindung zwischen normal in Waage stehendem Motor und senkrecht stehender Getriebewelle würde dann ein seperates Winkelgetriebe herstellen. Somit erhält man praktisch einen eingebauten, starren Z-Antrieb vor einem Steuerblatt mit Vorwärts- und Rückwärtsgang, integrierter Impellerpumpe und Nabenauspuff. Da mein Fantasiegebilde eigentlich nicht allzuweit hergeholt ist, beschleicht mich der Verdacht, daß es so etwas schon gibt. Kann das sein? Dennis |
#2
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Hi,
mach sowas nicht, der Z-Antrieb wird besser funktionieren. Und mit der Motorleistung is es doch kein Problem, jedenfalls weniger als ein Loch in den Bootsboden zu bohren und einen Motor an den Antrieb zu fummeln... Willy |
#3
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ja, so etwas gibt es schon lange und nennt sich "Saildrive". Wird aber eigentlich nur bei Segelbooten eingebaut. Jörg |
#4
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Hallo Dennis,
ja ein Z-Antrieb wäre toll, aber am Propeller würdest du wahrscheinlich scheitern mit deinen 50 PS, da sind die Propeller von der Stange mit Sicherheit alle zu groß und zu steil, ob ein Saildraive eine Alternative ist ? was kann der ab in Punkto Drehzahl und Geschwindigkeit ? Ralf Schmidt
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. ![]() Bertrand Russell |
#5
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Hallo, lass es!
meiner meinung nach, ist das gebastel, und wird nie richtig funktionieren. Find mal ein gekapseltes Winkelgetriebe für 50, später vielleicht mal 100PS. Dann bau das ganze mal mit den erforderlichen "Kräfteabstützungen", Wellenverbindern, Adaptern, und und und ein! Wie lang ist dein Boot? 5Meter?, dann mußt du acht geben, das die Lichtmaschine nicht vorn im Bug kratzt, das ganze wird nämlich eine große Anlage. Alleine, weil dein AB-Unterteil ja schon mal ein ganze Stück nach vorn rutscht, wegen Ruder und so. Gruß daniel |
#6
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Laß es,
um den Wasserwiderstand zu überwinden, kannst du dann gleich nach ner Gasturbine Ausschau halten (+ entsprechendem Tank). Ein Z- oder gut positionierter AB sind am Besten. Unterhalte dich mal mit einem Schiffbau-Ing.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
#7
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Was bei wenig Platz in der Länge auch noch gehen könnte wäre ein V-Drive.
Das ist ein IB mit dem Wendegetriebe vorne und von dort mit starrer Welle nach hinten raus. Dürfte aber immernoch ein "Mittelmotor" werden Schon mal über eine Jetantrieb nachgedacht? Ist zwar ähnlich lang wie IB und Z aber einiges flacher
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Dominik |
#8
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Hi!
...."Schon mal an einen Jetantrieb gedacht?" ...Nicht ganz, aber an einen Saro-Drive, ist aber auch nichts für Minimotore! Es hätte ja sein können, daß ein Hersteller auf Basis von fertig vorhandenen AB-Unterteilen und Fertigkomponenten Antriebe zusammenstellt. Der Vorteil bei meinem Boot läge darin, daß ich ein zum Motor ausreichen leicht dimensioniertes Getriebe erhalten würde, welches die Optik des Oldiebootes äußerlich nicht verändern würde und platzmäßig reinpaßt, ohne daß dabei die Rückbank wegfallen würde. Der Firma "KMI" aus Köln wurde so etwas nachgesagt. Bin heute aber unsicher, ob das der richtige Firmenname/Firmensitz ist, da ich diese Firma bisher nicht aufstöbern konnte. Mal zur allg. Unterhaltung: Mein Vater hatte bei uns im Osten zu "Zonenzeiten" ein nicht schaltbares V-Getriebe anfertigen lassen mit Teilen aus einem Gelände-LKW. Das Boot war, glaube ich nur 4 m (!) lang und hatte einen Alu-4-Zylinder-IB im Heck! Hat gehalten und funktioniert. War nach meinem Geschmack aber spätestens bei 6000 U/min zu laut. Das mit dem Winkeltrieb durch den Boden hatte jemand zu der Zeit. Der hat den kurzen Wartburg-Motor aber hochkant draufgestellt und den Triebschaft mit Silentaufhängungen in einem starren Schacht montiert, der im Rumpf bis über die Wasserlinie reichte. Sowas machte allerdings nur im Osten zu "Zonenzeiten" Sinn, da keine ausreichend großen AB`s für kleine Boote hergestellt wurden. Da wurde so Allerhand auch nur mal so aus Spaß selbergebaut, nur weil man zufällig den ganzen Maschinenpark des Arbeitgebers icl. seiner Angestellten mit etwas finanzieller Überredungshilfe zur Unterstützung begeistern konnte. Abgesehen davon waren AB`s auch allgemein unbeliebt. Heute muß der Selbstbau natürlich den Aufwand- und Kostenvergleich mit dem ausgereiften Fertigprodukt bestehen und dadurch ist, zumindest bei technisch anspruchsvollen Produkten, der Selbestbau nicht zuletzt wegen der Gefahr des Scheiterns, oft Schwachsinn! Dennis |
#9
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wieso "leider"? die kreativität wird durch eine schwemme gleichartiger produkte ertränkt. le loup ********** |
#10
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Ist beim Z270 (VP) etwa 15*15*15 cm groß (mit Gehäuse) und verkraftet die 100 PS Problemlos! Damit alles nicht zuweit nach vorn rutscht, könnte man ja den Motor hinter den Antrieb setzen! Dann noch doppelte Ruderanlage rechts und links vom Motor installieren und der Motor kann komplett an den Spiegel "gerutscht" werden! Technisch (in der Theorie) sehe ich da wenig Probleme! Diese Idee finde ich auch schon fast Genial: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...category=36651 (PaidLink)
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Grüße vom Pottkind Ricky |
#11
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hab ich auch heute gesehen. wollte eigentlich nen eigenen thread dazu aufmachen. ein aussenborder - umgebaut auf elektroantrieb e-motor aus nem gabelstapler le - ich geh jetzt nen stapler ausschlachten - loup |
#12
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wenn das Kostenrisiko nicht wäre, würde ich die Z-Antrieb Version noch mal weiter verfolgen, man müßte austüftel welcher AB-Propeller von der Welle her auf eine Alpha Antrieb paßt, dazu müßte man Umrechnen was hast du jetzt an Untersetzung-Propeller und was würde dem entsprechen am Alpha-Untersetzung-Propeller, wenn es da einen Propeller gibt ist das schon der halbe Umbau. Ralf Schmidt
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Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel. ![]() Bertrand Russell |
#13
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Ein Z-Antrieb wäre mir mit seiner Funktionalität grundlegend am besten. Ich finde der größte Vorteil gegenüber der Welle, ist die Trimmbarkeit.
Die Optik eines Oldiebootes ist aber mit dessen Verwendung wohl hinüber! Was ich zusätzlich befürchte ist: Angenommen ich hätte einen kleineren, zum 50...75 PS -Motor (je nach Tuning) passenden Propeller für einen serienüblichen "Z" , so bleibt aber immer noch das unnütz hohe Gewicht des völlig überdimensionierten Getriebes mit seinen geschätzten 70 Kilo. Dieses hohe Gewicht zusammen mit den ganzen erhöhten Reibungsverlußten würden den Minimotor (bestimmt auch einen 100PS Motor) ganz schön im Würgegriff haben! Die Idee mit dem AB-Unterteil hatte ich nur, weil dessen geringe Baugröße in Zusammenhang mit dem unschlagbaren Gewichtsvorteil offensichtlich war. Ich würde sowas eigentlich nicht selberbauen wollen, es sei denn es wären passende Fertigkomponenten auftreibbar, wodurch sich der Konstruktionsaufwand auf reine Anpass und überschaubare Montagearbeiten reduzieren würde. Der Winkeltrieb oben im "Z" wäre zB. so eine Fertigkomponente, insofern dieser ein eigenes Gehäuse hätte. Zusätzlich müßte bereits ein Baumuster existieren. Ist das nicht so, dann lasse ich die Finger davon!! Grüße! Dennis |
#14
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![]() Zitat:
z-antrieb gibt es schon seit jahrzehnten. ist also durchaus "oldie-fähig" es ist wohl eher eine frage der proportionen. du suchst halt was kleines, zierliches, den formen deines bootes und der leistung deines motors angemessenes. eben keinen riesenklumpatsch am heck, ausgelegt für hunderte von ps. und da wird es dünn im markt. le loup ********** |
#15
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Hallo,
vieleicht nervt es, wenn ich schon wieder mit dem Jet anfange ![]() Vom Look her kommt es drauf an, wie man es verpackt. ![]() ![]() ![]() ![]() Die hier gezeigten Bilden sind von zwei Squirts. Beide 11 Fuss lang. Beschreibung bei: http://www.glen-l.com/picboards/picboard4/pic334a.html Wenn man einen alten Jetski auseinandernimmt, hat man weitestgehend erprobte Technik und kann ganze Einheiten verbauen. Gewicht und Leistung - sehr gut.
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Dominik |
#16
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Hallo,
was war denn eigentlich früher in deinem Boot verbaut??? Oder ist es ein kompletter selbstbau? (Ich hoffe ich hab richtig gelesen??? ![]() Das mit dem "alten jetski" mag zwar stimmen, aber Preislich wirst du da auch jenseits von gut und böse liegen" Daniel |
#17
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Hallo Dominik!
Tolle Bilder! Von Fotos und Dokumentationen von Sonderkonstruktionen bin ich immer völlig begeistert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wäre schön das Bötchen mal fahren zu sehen um auch beurteilen zu können, ob es gelungen ist! Ein Jet-Antrieb ist im Bereich seiner Vorteile absolut genial! Wenig Platzbedarf, flachwassertauglich und immer ein Hingucker! Aber ich hatte mal das Vergnügen ein kleines Jetboot bei Langsamfahrt zu begleiten. Um leichte Verdrängerfahrt zu machen, mußte der Fahrer schon verdammt hohe Drehzahlen fahren. Echt laut!! Sowas ist bestimmt zum Rasen optimal ! ... Aber für ein Alltagsboot, womit auch oft mit möglichst wenig Getöse mal ganz entspannt dahingetuckert werden soll? Und dann der besch...eidene Wirkungsgrad und der Spritverbrauch eines Jets?! Eijeijei! ![]() Ich würde gerne mal mit einem Sarodrive getriebenen Boot fahren, um zu sehen, ob dieser Antrieb bezüglich der Nachteile eines Jets besser abschneidet! Habt ihr den flachen Rumpf auf den Bildern gesehen? Und wie laufen denn die Rails? Die gehen ja sogar noch im flachen Heckbereich immer weiter auseinander! Damit kann man auf "natürlichen" Wasser doch gar nicht schnell fahren?! Da dürfen die Wellen nicht höher sein, als die Reisszähne einer Gartenschnecke! ![]() Mein Boot wird ja schon gleitend unfahrbar auf mäßigen Kabbelwasser, ...und das hat mehr V im Rumpf! Wo ist eigentlich die Schubumkehr? Das ist doch kein echter Jetantrieb? Sieht aus wie ein Tunnelpropeller mit "Rohrausgang". Drehzahl 1:1-kein Getriebe, wie bei mir! Durch die abartig hohe Propellerdrehzahl ist der Propeller bei meinem Wellenantrieb ebenfalls ulkig klein geraten! Vielleicht auch deshalb die Neigung meines Bootes ähnlich wie beim Jet beim Gasgeben zur Bildung einer stattlichen Fontäne? Ohne den Abweiser bildet sich ein regelrechter "Wasservorhang". Vielleicht alles ein Ergebnis des auf einen geringen Durchmesser mit hoher Rückstoßgeschwindigkeit konzentrierten Propellerstrahls. Bestimmt sehr uneffektiv? Irgendwo müssen die paar fehlenden km/h gegenüber dem Vergleichsboot mit AB ja auch geblieben sein! ![]() Ps... Der Tip von Jörg mit dem Saildrive, bezüglich meines Fantasie-AB-Triebs, war schon ganz gut! Vielleicht sollte ich auf dessen Konstruktion ein genaueres Auge werfen! Vielleicht gibt es dort einen verwendbares Winkelgetriebe welches sich gut eignet! Weitere Aufmerksamkeit sollte sich bestimmt auf industrielle Getriebe richten! Da hat man möglicherweise eine riesen Auswahl an einer Vielzahl von Getriebearten und -Leistungsklassen. Dann vielleicht sogar noch zu besseren Konditionen! ...Wie bei der Flex-Gelenkwelle: Erst findet man im Bootsmarkt gar nichts Passendes und sucht man in anderen Brancen so wird man urplötzlich überschüttet mit mehreren Möglichkeiten zu günstigsten Preisen! Die Bootsbrance leidet auch irgendwie an einem Geldwert-Verschleiß im "Technikverkauf" was Preis-Leistung angeht! Schon mal bei Vetus gegukt was der Radiallüfter kostet? Schaut mal bei Conrad rein ![]() Grüße und frohe Ostern! Dennis |
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