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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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Themen-Optionen |
#1
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Moin, Moin
Ich habe da mal ein paar Frage an die GFK Spezialisten. In meiner Bilge war unten eine Wasseransaugung für einen "Fischkasten" eingesetzt. Die habe ich jetzt ausgebaut und möchte das Loch vernünftig verschliessen ohne Angst zu haben das bei dem nächsten Stoss das Loch wieder auf ist. Eigentlich sind es ja 5 Löcher : In der Mitte ein kreisrundes Loch von 35mm und rundherum nochmal 4 Löcher a 8mm (da waren die Befestigungsschrauben drin). Ich habe natürlich schon die Anleitungen gelesen um GFK zu Reparieren, aber in der Bilge ist sehr wenig Platz. Da komme ich von innen nicht mit einer Flex oder Ähnlichem rein um das Loch anzuschäften. Ausserdem ist der Rumpf an der Stelleca 2cm dick, ich müßte also zu jeder Seite 24cm anschrägen, oder ? Fragen : Reicht es von Aussen eine Matte drauf zu laminieren und die Löcher von innen mit Glasfaserspachtel zu füllen ? Kann ich dafür auch Epoxidharz nehmen ? Ansonsten einen guten Rutsch ![]()
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Gruß Frank Geändert von Holzschuh (30.12.2009 um 11:52 Uhr) |
#2
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Nur von Aussen ne Matte soll wohl nicht reichen, die geht wieder auf.
Ich würd die kleinen Löcher spachteln und das Große mit ner Holzplatte dichten, einkleben mit Spachtel, dann aber von aussen und innen Matten dranpacken.
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Gruß Timo Einmal drin, alles hin..... |
#3
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Ich würde auch wie Timo vorgehen, aber die Holzplatte zusätzlich mit Schrauben befestigen. Die kannst Du ja durch die vorhandenen Löcher drehen, bei 20 mm Wanddicke des Bodens kannst Du die ja gut 10 mm tief versenken. Von außen kannst Du den Boden ja weiträumig anschrägen, so daß die äußere Mattenschicht die Schraubenlöcher verschließt.
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen ![]()
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#4
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Zeich ma n Bild.
![]() Wenn Du von innen keinen Platz hast, würde ich das von aussen angehen. Von innen erstmal temporär eine Holzplatte oder sonstwas als Gegenlager fixieren, dann von aussen nach dem Anschäften Lage für Lage Glasgewebe mit Epoxidharz aufbringen. Finish mit Gelcoat. Gruß Torben |
#5
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Ist es da nicht schon fast sinnvoller das Sieb im Bootsboden zu lassen und lieber von innen zu verschließen ? Ich habe aber ungern eine Öffnung unterhalb der Wasserlinie.
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Gruß Frank |
#6
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![]() Zitat:
Stell doch mal ein paar Fotos ein!
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen ![]() |
#7
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Hallo Holzschuh,
würde von innen eine Lage harzgetränkte Matte unterlegen...nach dem Trocknen von außen die Löcher mit einem Harz-Baumwollflocken Gemisch zuspachteln,..ist bombenfest,für immer dicht,von außen schleifbar und genauso gut wie gelcoat. Grüße vom Mittelmeer
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#8
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Foto ist im Moment nicht zu machen. Ist mir zu kalt und zu dunkel in der Scheune. Von innen ist ein Gewinde an dem Sieb. Da war ein Absperrhahn drauf. Diese Mimik möchte ich aber loswerden. Der Sache traue ich nicht.
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Gruß Frank |
#9
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Nachdem ich jetzt beschlossen habe das Loch doch selber zu verschliessen ( soll beim Fachmann ca 750€ kosten) habe ich noch eine abschließende Frage. Lieber Polyester oder Epoxidharz ? Oder ist das eine Glaubensfrage ?
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Gruß Frank |
#10
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Polyester auf Polyester ist besser.
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Der Hübi, zu allem bereit, aber zu nix zu gebrauchen ![]() |
#11
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Hallo,
ich würde mich gern hier noch anhängen, da ich gerade selbiges Problem zu lösen habe. Einzige Ausnahme ist, dass ich von innen genug Platz habe. Dafür sind es bei mir ein paar mehr Löcher, die zu verschließen sind (... hab gerade u. a. auch noch ein altes VDO-Sumlog ausgebaut und dann noch einen alten ziemlich vergammelten Blindstopfen gefunden). Auch ich habe im Internet und verschiedenen Büchern geforscht und mich auch persönlich bei einigen Leuten erkundigt, die das häufiger machen. Leider wird dort viel Widersprüchliches geschrieben. Zur Materialwahl: Teilweise wird empfohlen, bei Polyesterrümpfen auf jeden Fall Epoxidharz zu verwenden, da es sich beim Verschließen alter Durchbrüche nur noch um eine mechanische und keine chemische Verbindung handelt. Da soll dann Expoxidharz besser halten als Polyester. Andererseits hört man, dass Polyester besser halten soll, weil ja auch der Rumpf aus Polyester ist. Zudem soll das einfacher zu bearbeiten sein, weil auf Epxidharz kein Gelcoat hält und für Antifouling erst Epoxiprimer verwendet werden müsse. Den Rat mit der Sperrholzplatte hatte ich auch bekommen. Teilweise wird aber auch dazu geraten, nur Matte zu verwenden, weil das stabiler wird. Wegen der vielen widersprüchlichen Ratschläge habe ich die Arbeiten immer wieder vor mir hergeschoben. Langsam scheint es mir, dass es einfach "viele Wege gibt, die nach Rom führen". Ich tendiere momentan dazu, nur Matte und Epoxidharz zu nehmen, weil ich das hier habe. Unsicher bin ich mir aber, wie der Abschluss, insbesondere außen, aufgebaut werden kann. Ich wäre für jeden Hinweis dankbar. Gruß Frank |
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