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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
#1
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gibt es eigentlich eine firma die moderne 4takter aussenborder für den betrieb mit autogas oder erdgas umbaut? ist das überhaupt möglich?
mfg thorsten |
#2
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Hallo Thorsten,
geht nicht, gibts nicht! Es ist nur die Frage, was man dafür löhnen muß und man den richtigen Ansprechpartner findet.
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Gruß Manfred |
#3
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Hai Thorsten,
das Thema hat mich auch schon interessiert. Guckst Du schon mal hier: http://www.propan.de/boote_start/boote_start.html das Thema ist hier Propangas. Es gibt aber auch noch ander Gasarten von Interesse. In einem der letzten Skipper oder Boote Magazine war noch eine Anzeige über Gasantrieb bei Booten. ![]() Gruss Uwe
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Beste Grüße Uwe
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#4
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auf mittlere sicht ist es wohl die einzige lösung für ein bezahlbares hobby.
hat jemand schonmal einen erdgas oder flüssiggas ab gesehen? auf der hanseboot oder so ist mir das noch nicht untergekommen. mfg thorsten |
#5
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Danke für den Link.
Die stellen auch Aussenborder um. Es wäre interessant zu wissen, ob ein Gasmotor den Bodenseenormen entsprechen würde und damit die Begrenzung auf max. 40 PS hinfällig wäre ![]() Was sind eigentlich Multipoint Aussenborder ![]()
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Dominik |
#6
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umstellung auf gas sollte problemlos möglich sein, nur weil marine drann steht wird es wahrscheinlich wieder doppelt so teuer wie im KFZ bereich. da kostet ne umrüstung mit dekre ab ca 1500euro. ich würde aber eher LPG also autogas nehmen asl erdgas... da erdgas mit einem viel höheren druck gespeichert werden muss. und LPG fast drucklos ist, da flüssig.
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#7
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![]() Zitat:
Gruß Andre |
#8
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Guck mal in den Austellerkatalog der Hanseboot. Da steht immer jmd von Hein Gas(Hamburger Stadtwerke) und propagiert den Umbau. Die bieten auch Tanks am Steg an und alles mögliche.
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www.Worldoffshore.de Bourbon and Coke and Big Block Boats BOAT=Blow out another thousand |
#9
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Natürlich kann man sowohl Flüssiggas als auch Erdgas nehmen. Wobei das Flüssiggas sich in Deutschland im Gegensatz zu den Niederlanden nie beim Auto durchsetzen konnte.
Bei beiden Gasarten gibt es Vor- und Nachteile. So muß beim Flüssiggas vor allem die Gasanlage hohen Sicherheitsansprüchen genügen, weil es auf Grund der hohen spezifischen Dichte nach unten sinkt. Deshalb dürfen LPG-Autos auch keine Tiefgaragen befahren. Beim Erdgas ist der Betrieb ganz in Ordnung, nur muß der Tank sehr gut gegen Beschädigungen geschützt werden und einen hohen Druck aushalten. Da Erdgas mit einem hohen Druck geladen wird, sind leistungsfähige Tankstellen nur mit einem sechsstelligen Euro-Betrag zu errichten. Technisch wird hierzu ein Verdichter vor Ort hingestellt, welcher einen Zwischentank befüllt. Sonst kann die Tankfüllung mehr als fünf Stunden dauern, dies trifft bei normalen Auftanken über Gashausanschlüsse zu. Auch sind die früheren Gasmotoren sehr unfreundlich im Kaltstartverhalten. Ich bin dann meist die ersten paar Kilometer mit Benzin gefahren, damit ging der PKW dann wenigstens nicht mehr an der Ampel aus und kam noch den Berg hoch. Bei der Umstellung der Boote ist vorher zu klären, wie bekomme ich den den Gastank an Bord geladen. Dies wird noch am besten mit Flüssiggas gehen. Schliesslich ist dort nur ein einfacher Ladetank zu errichten. Aber dennoch gibt es bei Flüssiggas das Kostenproblem. So wissen Nutzer von Flüssiggasheizungen, das auch die Preise nach Bezugsmengen ausgerichtet sind. Jede Fahrt des Tanklasters kostet extra. Und dann müssen auch die Tanks für mindestens zehn Jahre gemietet werden oder werden gekauft. Kostet alles richtig Geld. Und weil das alles in Deutschland solche Supersparbrötchen sind, gibt es auch nicht genug Leute für ein dichtes Gastankstellennetz im Gegensatz zu den Niederlanden. Bevor man also die Bootsmaschine umstellt, erstmal die Gasbetriebskosten feststellen und dann Mitnutzer suchen. Wenn aber nicht genug Betriebsstunden zusammen kommen, werden sich die Umstellungskosten und mögliche Tankbetriebskosten nicht rechnen. Gruß Wolfram |
#10
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Wobei, wenn du mit dem Boot (Trailer) direkt bei einem Gashändler (Füllstation) auftauchst, müßte dies klappen. Das Tiefgaragen-verbot wurde doch mal gekippt (oder gelockert???-Gerichtsurteil?).
Du kannst wegen dem Gastank einen Teil oder sogar den ganzen Benzintank (kannst ihn dann ev. für den Hilfsantrieb verkleinern) ausbauen, da der Verdampfer auf dem Motor ja die Flüssigphase nutzt. Nebenbei hat der Gastank einen Gasphasenabgriff für Herd o.ä. . Aber stimmt, wenn der Tankzug ans Wasser muß, kenne ich die Kosten nicht. Oder machen die Bootstankstellen hier keine Kooperation mit einer Gasfirma??
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
#11
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Kann man da nicht die ollen Gasflaschen aus dem Baumarkt ranstellen?
Verzeiht, wenn ich jetzt nur meine kleine Klitsche vor Augen hab. Wenn ein Auto mit 20 Kg 400 Km fährt, dann sollten 11 Kg bei meinem Boot auch recht weit reichen. Damit wäre das Tankproblem nicht mehr vorhanden.
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Dominik |
#12
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so habe ich mir das auch gedacht. autogas ist ja nichts anderes als propan oder butan. also flasche dran und los gehts. werde mir mal die kosten für einen umgebauten ab anschauen, dann hat man wieder was wofür man sparen kann. davon nehmen sie mir wenigstens nichts weg.
thorsten |
#13
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Sind die Gasflaschen aus dem Baumarkt mit LPG gefüllt ? wenn ja hast Du noch das Problem des umfüllens. Aber mal im Ernst. Bei uns in der Nachbarschaft gibt es eine Wasserskischule. Als ich letztes Jahr meinen Wagen mit Gas befüllt hatte (LPG) kam ein Gespann angefahren und nahm mir den Rüssel aus der Hand und steckte ihn ins Boot. Ich staunte nicht schlecht und sprach den Mann an. Er sagte mir, daß sie schon seit vielen Jahren mit Gas fahren. Der Verbrauch ist halt zwischen 10 und 20% höher
als bei Benzin, das wars aber auch. Und bei modernen Viertaktern mit Multipointeinspritzung ist es wohl mit den heute üblichen Gasanlagen noch besser, da dies auch alles Multipointanlagen sind. Das bedeutet für den Verbrauch nochmals eine wesentliche Verbesserung. Bleibt als nur das Problemdes befüllens. Trailerboote haben es da relativ einfach, da ja auch die Tankstellendichte gar nicht mehr so schlecht ist. In B oder NL natürlich erst recht nicht. In B ca 32Cent und in NL ca 37 Cent pro Liter ist doch nicht schlecht. Wenn die Nachfrage nach solchen Umrüstungen größer wäre, würde sich unter Garantie das Angebot erweitern. Übrigens die alten Zöpfe von wegen Tiefgarage sind schon lange abgeschnitten und ein Problem mit nicht rund laufenden Motoren gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Wenn ich könnte würde ich ins Boot auch Gas für den Antrieb einbauen, aber leider gibt es keine Gastankstellen am Wasser (mit einer Ausnahme in Norddeutschland soviel ich weis) Gruß Wilfried |
#14
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Der o.g. Link erklärt, das Flüssiggase (LPG) Propan, Butan und deren Gemische sein kann.
Daher vermute ich, das Campinggas nix anderes als Flüssiggas ud damit LPG ist. Wenn sich jetzt die Campinggasflasche direkt an den Motor anschliessen lässt - wär doch gut. Allerdings habe ich die Füllpreise für Campinggas mit ca. 11 Euro für elf Kg im Kopf ![]() Wegen der Nachfrage: Ich denke, da geht gerade ein Ruck durch Deutschland. Mich hat die Gasgeschichte bissher auch nicht interessiert.
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Dominik |
#15
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Muckymu hat folgendes geschrieben
Zitat:
Aber eben nur beim PKW. Bis das mal bei unseren Booten angekommen ist werden wohl noch einige Jahre vergehen Gruß Wilfried |
#16
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![]() Zitat:
![]() Ich mache jedesmal die schlechte Erfahrung, da ich mit Gas koche und in meine Gaskiste nur die kleinen Campinggasflaschen rein passsen. ![]() ![]() ![]() ![]()
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Gruß Manfred |
#17
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Ne, ich mein die grauen, ca. 30 cm Durchmesser und 60 cm hoch.
Rote Plastikmütze.
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Dominik |
#18
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Dann müßtest du die Flasche auf dem Kopf stehend anschließen, da die Anlage flüssiges Gas am Verdampfer benötigt.
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Grüße Karl-Heinz ---------------- "Elektronische Bauteile kennen 3 Zustände: Ein-Aus-Kaputt". (Wau Holland) |
#19
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Nimm die Flaschen für Gasstapler, entsprechen der Größe der 11kg Flaschen und sind automatisch für Flüssigentnahmen vorgesehen.
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Servus Bernd Wenn allzu viele in einem Boot sitzen, geht es unter |
#20
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Cool !
den ganzen Tag seh ich Stapler mit Gaspullen bei uns über den Hof saussen und denk mir nichts dabei ![]() Das wär doch genau die Lösung für kleine Boote mit Aussenborder.
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Dominik |
#21
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Wollte dieses Thema noch mal aus dem "Keller" holen
Wie sieht es inzwischen aus mit Umrüstungen auf LPG? Hat das bereits einer mal gemacht? Erfahrungswerte? Habe ein Angebot vorliegen, unser Response (320 PS V8 MPI) auf LPG umrüsten zu lassen. Soll knappe 2000 Euro kosten und bei leicht steigendem Verbrauch (15 statt 13 Liter/Stunde) keinen spürbaren Leistungsverlust haben. Bei 150 Stunden, die wir so geschätzt im Jahr fahren wäre die Anlage bereits im zweiten Jahr bezahlt. ![]() Man verliert halt Stauraum (bei einem Skiboot ohnehin Mangelware) für die Gastanks. Diese sind allerdings zum herausnehmen (2 Stück à 33L), so dass man sie bequem an der Tanke füllen kann, ohne immer hintrailern zu müssen. Bin echt am überlegen! Grüße David. |
#22
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![]() Zitat:
Zitat:
bleibt ein radius von 10 bis 15km übrigens sind alu- und neuerdings kunststoff-flaschen erheblich leichter als die meist verwendeten grauen oder roten stahlpullen. kosten aber auch ein vielfaches. le loup
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www.oldieboote.de - der treffpunkt für das klassische motorboot mit wartburg, trabant, P70, lada, skoda oder auch modernem motor und dessen eigner/eignerinnen . |
#23
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![]() Zitat:
die energiedichte des gesamtsystems gas+behälter ist wesentlich schlechter als die energiedichte des systems benzin+behälter bei gleichem gewicht (aka gesamtmasse des jeweiligen systems) le loup
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www.oldieboote.de - der treffpunkt für das klassische motorboot mit wartburg, trabant, P70, lada, skoda oder auch modernem motor und dessen eigner/eignerinnen . |
#24
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#25
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Hallo,
ich finde die Diskussion durchaus interessant und im Hinblick darauf, dass in ca 40 Jahren das Öl zu Ende geht, sind Alternativen natürlich unweigerlich notwendig. Für den Verbraucher dürfte es aber völlig unerheblich sein was entwickelt wird. Wie auch bei der Heizung wird die Einheit Energie einen einheitlichen Preis bekommen, egal woraus und woher wir sie bekommen. Darum liegt eigentliche Lösung für alle Bootssportler darin, sich Segelboote anzuschaffen, zumal man hier für das gleiche Geld mehr Boot bekommt als bei den Motorschiffen. Dabei sind natürlich alle Binnenwasserstraßen für den Segler gestorben. Gruß aus der Pfalz Hartmut
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Gruß vom Rheinkilometer 400 Hartmut Glück sind Menschen, auf die man sich 100%-ig verlassen kann. |
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