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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#1
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Kann mir jemqnd Auskunft geben, nach welchen Kriterien Schiffe klassifiziert werden.
Z.B. wo liegt der Unterschied, ob ein Schiff küstentauglich also B zertifiziert ist oder hochseetauglich A. Einige Hersteller bieten Motoryachten an, die sich kaum unterscheiden, und das eine hat A das andere B. Chris |
#2
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Diese Signatur ist unter Bearbeitung! Gruß vom Mario
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#3
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Denke auch, Du meinst die CE Kategorien, Klassifizierung im klassischen Sinn macht meines Wissens unter anderm LLoyds.
Im angegebene Link oben dürftest du alles wissenswerte finden. Gruss, Michi |
#4
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Danke Mario,
diese Einteilung ist mir wschon klar! Aber was sagt das über die Schiffe aus, die derart eingeteilt sind? |
#5
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Verschiedenste einfluesse aus untersachiedlichsten Normen: Stabilitaet, fenster(-staerken), cockpithoehen, festmachpunkte, schutz vor ueberbordfallen usw... Eine benannte stelle wie der germanische lloyd prueft nur, die zuordnung eines schiffes zu einer kategorie erfolgt durch den hersteller in abhaengigkeit der normvorgaben...
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#6
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Moin,
die Liste der Normen, die beim Bau Deines Bootes herangezogen wurden, liefert der Hersteller mit (sind bei uns rund 25 Einzelnormen). Wenn da alles entsprechend mindestens Kat B gebaut ist, darf der Dampfer die Kat bekommen. Ist aber nur ein sehr grober Anhalt. Guck Dir zB. mal den Verschlusszustand Deines Bootes an. Wie zieht der Diesel seine Luft und kann da unter ungünstigen Umständen genug Wasser rein, um Dich in Schwierigkeiten zu bringen? Schaffen die Lenzpumpen wenigstens die Wassermengen, die bei schwerem Wetter unvermeidlich in der Bilge landen? Oder läuft durch die Lenzpumpenauslässe bei jeder grossen Welle Wasser zurück ins Boot. Wie hoch steht das Wasser (und schwappt wohin), bevor die automatischen Lenzpumpen anspringen? Kann man alle Lüfteröffnungen nach draussen zuverlässig schliessen? (zB. den Dunstabzugshauben Auslass)So kannst Du Dir bei jedem Punkt einen Stapel Fragen stellen (und evt. alles mögliche nachrüsten oder ändern), weil die Normen sehr viele Dinge gar nicht regeln. Und die Kat A oder B hilft wenig, wenn Dir der Kahn trotzdem vollläuft. Denk dran, wir kaufen hier keine Berufsschiffe. Und bei den 10 - 15 m Mobos geht auch kein Hersteller davon aus, das Du bei Kat B in den zulässigen 4 m brechenden Wellen bei 8 Bft. unterwegs bist. Also etwas Eigeninitiative, damit es bei schlechtem Wetter (2m Welle und 6 Bft) noch ohne Schrecken abgeht. Oder einen Bogen um solches Wetter machen. gruesse Hanse
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#7
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Kannst Du mal im Groben die wichtigsten Details nennen, die Du an Deinem Schiff geändert hast oder hast ändern lassen!? GRuß Chris |
#8
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Moin,
na ja, vieles hat sich erst nach einiger Zeit ergeben und alles kriegt man auch nicht 100% ig hin. Verschlusszustand steht ja schon oben, wenn Dein Boot eine Gasinstallation hat, ist da auch ein Lufteinlass vorhanden. Kann der auch Wasser durchlassen? Lena hat dicke Scheiben (Atlantik A drin), Bilgepumpen nachgerüstet , die Batteriebilge ist von Haus aus gut gegen Wassereinbruch geschützt. Rückschlagklappen in den Lenzpumpenauslässen (müssen aber auch inspiziert werden). Motorbilgepumpe saugt schon bei sehr geringen Wasserstand an. Die Automatikpumpen kann man auch von Hand schalten. Der Diesel saugt von Haus aus seine Luft nicht an der Bordwand, sondern an hochliegend an Deck an, überkommendes Wasser landet nicht direkt in der Bilge. Alle Lüfter zum mit Deckel zum Zuschrauben. Zur Stabilität : da ist nachträglich nicht viel zu machen, meistens liegt der Gewichtsschwerpunkt bei unseren Verdrängern aber tief genug. Schlingerkiele sind nett und bringen nicht viel, für richtig schlechtes Wetter hydraulisch oder pneumatisch angesteuerte Klappen oder Flopperstopper (oder ein Segelboot). Alles, was das Boot steuert und unbedingt notwendig ist, bitte doppelt und diversitär: Ruder muss zur Not auch von Hand funktionieren, falls die Hydraulik undicht wird. GPS usw. geht nur dann kaputt, wenn es unbedingt gebraucht wird. Dann sollte man auf die Reserve umschalten können. Und auch ein simpler Peilkompass muss mit. Der Rest ist ne Ersatzteil und Übungsfrage: Kann man eine geplatze Leitung von der Einspritzpumpe zum Injektor wechseln? Wenn ja, wird die nie kaputtgehen. Alle Filter gut zugänglich und genug Ersatz an Bord. Seewasseransaugung einfach zu reinigen? Leitungen und Filter! Aber ihr habt doch vorher einen Segler gehabt und kennt sicher 90% der Punkte. Und ich will hier auch nicht alle nervös machen, je nach Fahrgebiet ist der beschrieben Aufwand übertrieben.Wir sind halt richtig draussen rumgefahren. gruesse Hanse
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