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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
#1
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Moin zusammen,
noch ist der 4.3 Yamaha Sterndrive eingewintert aber die Saison rückt näher. Nun überlege ich den Motor nach dem Winterschlaf neben dem Filterwechsel / Ölwechsel etc. eine Reinigungskur zu gönnen, und zwar dem Kühlsystem. Ich würde das Kühlsystem mit einem chemischen Kühlerreiniger spülen wollen, gibt ja einige Hersteller die sowas anbieten. Es setzt sich ja doch jede Menge Rost, Schlick, Kalk etc im System ab und ich erwarte mir davon einfach das Kühlsystem zu pflegen/warten und dadurch etwas länger was davon zu haben. Ich habe meinen Aussenborder damals immer mal wieder mit Kalkreiniger (Calgon /Spülmaschine) gespült und was muss sich wundern was da für ein Schlick rauskommt und der Kühlstrahl danach merklich kräftiger wird. Was haltet ihr davon ? |
#2
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Hast Du eine 2KK ?
Gruß Götz |
#3
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Ich habe das Kühlsystem bei meinem Oldtimer mit Kühlerreiniger von Liqui Moly gespült. Lief eine schöne Lorke ab. Kann ich empfehlen den Reiniger.
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Gruss Ingo Ich hab auch keine Lösung. Aber ich bewundere das Problem
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#4
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#5
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Die Reinigung der Kühlkreisläufe sind mindestens so wichtig wie Filterwechsel, Ölwechsel usw...
Aber das sollte man vollumpfänglich vorbereiten. Es ist leider nicht damit getan solch einen Reiniger einzufüllen und nach Vorschrift anzuwenden.Dann zu glauben es gute gemacht zu haben ist nur eine Hälfte der Medallie. Ja es ist gut sowas zu machen! Aber... Einige Maschinen, eigentlich die meisten , haben Opferannoden im Kühlkreislauf. Diese haben die Aufgabe sich selbst galvanisch zu opfern um die umgebenden metallischen Flächen zu schützen. Diese würden ohne Schutz ggf. korrodieren, sollte aber bekannt sein. Wenn ein Kühlkreislauf gereinigt wird, dann müssen diese Opferannoden überprüft werden, daher ist es hilfreich sich voher schon mit diesen Dingern zu beschäftigen und diese liegen zu haben. Bei Einbaumaschinen mit Wärmetauschern sollte man sich auch mal die Mühe machen diese Wärmetauscher wenigstens alle 2-3Jahre zu reinigen indem man sie öffnet. Nicht selten findet man darin Impellerteile. Die legen sich dann gerne vor die Rohbündel des Wärmetauschers und verhindern dann teilweise den Wasserdurchfluss. Auch hat man mitunter am Wärmetauscher beginnende Korrosion. Wenn man dann diese Stellen reinigt und Konserviert und mit neuen Dichtungen wieder zusammenbaut, hat man garantiert die Lebensdauer des Motors verlängert. So ein Wärmetauscher ist oft mit das teuerste Teil an der Maschine. Das beigefügte Bild zeigt den Eingangsdeckel an einem Wäremtauscher der mit einem Rohrbündel-Wäremtauscher arbeitet. Dieser Eingang ist in Sektoren aufgeteilt, damit das Kühlwasser drei mal durch die Rohrbündel geleitet wird. Auf dem anderen Ende ist auch so eine Unterteilung im Deckel. Nur dort ist der Sektor etwas verdreht damit nicht der selbe Weg durch den Wärmetauscher genutzt wird. Damit steigt die Effektivität des Wäremtauschers. Geändert von Vesarow (17.03.2025 um 20:18 Uhr)
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#6
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#7
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Bei einer Einkreiskühlung ist es natürlich anders , da hier eher kein Wärmetauscher verbaut ist der einen zweiten Kreislauf kühlt.
Dennoch haben auch Einkreiser Opferannoden und Impeller. |
#8
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Impellerteile im Wärmetauscher wird man vor allem dann finden, wenn man die Wartung des Impellers vernachlässigt hat und dieser zerbröselt ist. Tauscht man den Impeller rechtzeitig aus, gibt es auch kein derartiges Problem.
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Gruß Ewald |
#9
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Ich hötte das wie beim Einwintern mit dem Glykol gemacht. Einfach das Gemisch in einem großen Trog und dann bei laufenden Motor durchspülen lassen, ggf. abstellen und einwirken lassen.
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#10
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Diese Mittelchen müssen im Kühlsystem für eine bestimmte Zeit bei Betribetemperatur wirken.
Dabei reicht das dann für +/- 10l Kühlflüssigkeit. Mit so einer kleinen Menge Kühlflüssigkeit wirst du den Motor aber nicht bei Betriebstemperatur betreiben können, nach kurzer Zeit wird der Motor überhitzen. Oder du nimmst eine große Menge Kühlflüssigkeit, dann brauchst Du aber auch entsprechen viel Reiniger. Gruß Götz |
#11
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Wenn man die Kühlflüssigkeit regelmäßig wechselt hilft das gegen Korrosion. Der Frostschutz verliert diese Eigenschaften nach einem Jahr... (wurd mir mal so erklärt von einem Mechaniker)...es macht also Sinn das nicht zu vernachlässigen. Beim letzten Frostschutzwechsel hab ich das System komplett entleert und mit Essigwasser aufgefüllt, gewartet und wieder rausgepült. Da kommt schon Schmodder mit raus, war aber nicht so dramatisch, ich hatte mehr Angst über verkalkte Röhrchen im Wärmetauscher. Verstopfungen machten mir hier Sorgen da ich den Motor von innen noch nie gesehen hatte. Im Endeffekt hab ich ein paar Kalkablagerungen manuell in den Ecken rausgeholt. Ich hatte subjektiv den Eindruck es kommt mehr Wasser mit mehr Druck....nachdem ich dann noch das Thermosthat getauscht hatte hatte ich Mühe den Motor auf Temperatur zu kriegen. Es dauert viel länger bis Betriebstemperatur.
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Gruß |
#12
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Viele Motoren - vor allem ABs - sind heute aus Alu(-guss) gefertigt. Alu verträgt Säure nicht wirklich. Habt Ihr da keine Sorge, dass bei der Kalklösung nicht auch der Motorblock (bei einer Einkreiskühlung) Schaden nimmt?
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Alex |
#13
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![]() Zitat:
![]() Mal nebenbei....Der Nanni Diesel der bei mir werkelt wurde erst 2015 eingebaut..vorher war ein Mercedes Diesel verbaut der nie gewartet wurde. Der war innen im Wärmetauscher total verrostet, das fiel in Platten ab und endete im Wassersammler (der daraufhin immer leicht verstopft war)..ich fand das Desaster als ich den Abgasstrang gereinigt hatte. Da kamen 10Kg Rost raus, ein ganzen Eimer voll rostiges Zeugs... es macht also wirklich Sinn den Wärmetauscher in die Wartungsliste aufzunehmen und sich auch drum zu kümmern.
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Gruß
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#14
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Wo sind denn bitte beim Mercruiser die Opferanoden der Kühlung?
Habe eine 2KK in dem 5,7er.
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Grüße aus Regensburg Holger |
#15
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Die 2KK sollte über Anoden verfügen, aber der Themenstarter hat aber eine 1KK.
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#16
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Bei einer 1KK hilft es, den Kühlkreislauf mit Säure zu spülen. Du nimmst z.b. Phosphor - oder Zitronensäure und mischt eine ca. 10% Lösung an. Diese lässt du, wie beim Eineintern auch, bei laufendem Motor zirkulieren. Ich habe es schon mehrfach gemacht und war jedesmal überrascht, was sich für ein Dreck im Motor angesammelt hat. Diesen kriegst du gut mit der Säure gelöst und ausgespült. Anschließend wird das Kühlsystem wieder mit klarem Wasser gespült.
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