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Restaurationen Refits, Lackierungen, GFK-Arbeiten, Reparaturen und Umbauten von Booten aller Art. |
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#1
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Hallo zusammen,
seit längerer Zeit besitze ich schon ein Fiberline Sportboot, das ich damals etwas blauäugig als mein erstes Boot mit einer Delle im Rumpf gekauft hatte. Die im Nachhinein einen Haarriss aufwies wodurch Wasser unter den Zwischenboden gelangt ist. Das Wasser hatte ich dann durch eine Öffnung im Zwischenboden abgesaugt und alles austrocknen lassen. Im Anschluss habe ich dann mehr als Provisorium (das für die Sommersaison halten sollte) von innen mehrere Lagen GFK einlaminiert und von außen an den Riss angedicktes Harz und danach überlaminiert. Was soll ich sagen das "Provisorium" hält nun schon seit 2 Jahren ohne Probleme und obwohl es an dieser Stelle auf den Doppelkielrollen liegt ist immer noch alles komplett dicht. Aber irgendwie macht mich diese Lösung nicht wirklich glücklich mit dem Wissen, dass da es nicht perfekt repariert ist.. ![]() Alles andere an dem Boot ist top ![]() Nun würde ich das ganze gern professionell reparieren, was denkt ihr wäre da die beste Lösung? Raustrennen und neu auflaminieren? Würde mich über eure Meinung freuen. Anbei noch ein Bild wie es vor meiner behelfsmäßigen Reparatur aussieht. Gruß Mario |
#2
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Hallo Mario,
Du müsstest noch aussagekräftige Bilder von innen einstellen... ![]() Dieser Schaden sollte von innen und außen großflächig repariert werden. Zeig mal Bilder... Gruß Freddy ![]() |
#3
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Hallo Freddy,
anbei mal zwei Bilder wie es von innen aussieht. Ich hatte damals eine Öffnung in den Zwischenboden gesägt um auch von innen mit Glasfaserflocken und Matte abzudichten und zu verstärken. Und danach diese "Klappe" wieder eingesetzt, weil mir klar war dass ich da nochmal dran muss. ![]() Problem ist auch das diese Delle auch immer über die Doppelkielrolle geht, was äußerst ungeschickt ist.. Gruß Mario |
#4
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Ich hatte auch schon die Idee das ganze Teil einfach rauszusägen und zwei GFK Platten im Winkel einzukleben und dann von innen und von außen wieder auflaminieren.
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#5
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![]() Zitat:
![]() ![]() ![]() Nicht jedes Boot ist geeignet sein Gewicht auf so wenigen Punkten zu verteilen. Da jetzt etwas rausschneiden, halte ich für wenig zielführend. Ich würde es entlasten und dann verstärken. Eventuell den Trailer auf Langauflagen umbauen. |
#6
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... ich würd den Boden ganz eröffnen und ein Kielschwein einarbeiten. Dann bist Du in Zukunft abgesichert.
__________________
Schöne Grüsse ! |
#7
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Du kennst die fiberline 14 aber schon? Ein Kielschwein daran wäre sicher ein Alleinstellungsmerkmal. Aber kein gutes.
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#8
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Vielen Dank erstmal für eure Antworten.
Kielschwein einarbeiten wäre eine Möglichkeit aber ich habe mir zum Beispiel auch gedacht, dass wenn der Zwischenboden draußen ist ich 2-3 Spanten einlaminiere. Das würde dem Boot sowie dem Zwischenboden mehr Stabilität geben. Von innen und von außen ist es ja bereits verstärkt nun frage ich mich nur, wie ich die Delle da rausbekommen. Den Vorschlag mit den Langauflagen finde ich gut, nur habe ich dann das Problem dass die eingedellte Stelle immer noch über die Kielrolle beim slippen läuft.. ![]() Ich könnte höchstens auch von außen die Delle mit angedicktem Epoxy mit Glasfasern füllen und dann noch paar Lagen Glasgewebe und dann in Form schleifen bis es passt ![]() ![]() Bin irgendwie etwas ratlos, ob sich die viele Arbeit dann auch lohnt. Oder ob es sinnvoller ist einfach mit meinem Dauerprovisorium rumzufahren, was ich aber eigentlich nicht möchte ![]() Gruß Mario |
#9
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Du findest hier allerhand Restaurationsthreads zu Fiberlinebooten, die von Phillip B. finde ich dabei erwähnenswert.
https://www.boote-forum.de/showthread.php?t=218946 |
#10
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Ja den Thread den kenne ich schon, wie man mit Glasfaser verstärkt und so weiter das ist mir klar.
Nur steht dort nicht geschrieben, wie man die Delle außen behandelt, um die ungefähre Kielform wieder zu erlangen. ![]() Die Kielrollen versetzen wie es in dem anderen Thread geschrieben steht, wollte ich auch machen. Eventuell noch Langauflagen anbauen, muss mal schauen ob ich die an meinen Brenderup Basic dranbekomme. Gruß Mario |
#11
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Hallo Mario
mit verlaub , das schaut einfach nur Furchtbar aus . Wenn der Rest des Boote´s wie du sagst noch gut ist , würde ich den Mist bis du an gerade ungeflickten Bereich anlangst , raus schneiden . Schräg anschleifen , dann von Aussen eine weiß beschichtete Spanplatte unterschrauben, mit spaxschrauben ( natürlich vorher Trennwachs und Trennlack ) aufbringen , und dann sauber die einzelnen Lagen einpassen. Wenn du die Schichtstärke erreicht hast , dann legst du noch einige Lagen überlappend . Nun als Abschluß eventuell noch 2 Längsstringer ca 50 mm hoch. Da kannst du auch Streifen Mutiplex verwenden einkleben mit angedicktem Harz und über Laminieren . Ich habe mir für meinem Trailer zusätzliche kurbelstützen angefertigt ( Für mein Rib) um den Druck der Rollen etwas weg zu nehmen - Geht nicht , gibts nicht . Wart bis es wärmer wird , jetzt kannst eh nicht Laminieren . Lg rudolf
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#12
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Wo seht ihr denn hier eine gerade Struktur, so das eine Spanplatte helfen könnte?
Wenn du das Boot auf dem Trailer verschiebst, so das der Rumpf ein gutes Stück weiter belastet wird, bleibt die Delle sicher nicht erhalten, oder? |
#13
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![]() Zitat:
Mir sieht die Delle sehr dauerhaft aus.
__________________
Gruß Rolf ![]() |
#14
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Ich vermute auch das Material ist müde, durch das Gewicht des Bootes und durch die Ladungssicherung ist wahrscheinlich der Verbund in Auflösung.
Aber erstmal muss mann ja wissen, wo man steht. Und so lange das Boot so verspannt auf dem Trailer steht, kann man m.M.n. eh nichts machen. Aber vielleicht geht es ja zurück. |
#15
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Hallo zusammen,
ja ich vermute auch, dass da einer der Vorbesitzer das so feste runtergezogen hat mit den Spanngurten, denn die Zurrösen sind genau auf dieser Höhe. Ich werde wahrscheinlich erstmal die Traverse am Trailer mit den Kielrollen nach hinten verschieben, um das zu entspannen. Meiner Einschätzung nach drückt sich diese Delle nicht mehr raus, die ist schon sehr fest. Langauflagen werde ich dann wahrscheinlich noch anstatt der vorhandenen seitlichen Slipprollen montieren. Langauflagen machen doch nur in Kombination mit Kurbelstützen Sinn oder? Sonst bekomme ich das Boot ja nicht vom Trailer bzw. muss sehr weit ins Wasser fahren bis es aufschwimmt? @Rudolf An so eine ähnliche Vorgehensweise hatte ich gedacht ![]() Das muss ich mir aber noch gut überlegen, hab ja noch etwas Zeit bis draußen die Laminiertemperaturen erreicht sind.. Dann könnte ich an den Stellen auch direkt noch Spanten einsetzen damit auch der Zwischenboden an Stabilität gewinnt. Gruß Mario |
#16
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Moin Mario
Wo kommst denn her , wenn die Entfernung nicht zu groß ist , würd ich´s mir bei Gelegenheit mal an sehen. Hab ja in grauer Vorzeit so einiges rep / neu aufgebaut , daraus resultierend , auch noch eine Menge Glas / rollen hier stehen Roving /Matten/ Gewebe. Wenn du es vom Trailer abhebst , wirst du sehen ob und was sich da ergibt . Du machst das schon. Gr rudolf |
#17
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Hallo Rudolf,
komme aus der Nähe von Mannheim, leider ein ganzes Stück weg. Kann es leider nicht so einfach anheben, hab nur einen Wagenheber mit dem es mir möglich ist, das Boot solange anzuheben, bis ich die Kielrolle versetzt habe und dann werde ich weiter sehen. Zum Laminieren hätte ich noch 390er Glasgewebe hier, aber wahrscheinlich werde ich dann eher Glasgelege nehmen, wenn es dazu kommt. Hab auch schon eine Menge laminiert nur in kleinerem Formaten bei Modellbooten ![]() Gruß Mario |
#18
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![]() Zitat:
Geändert von Fiberline G11 Suzi (06.02.2019 um 11:41 Uhr) |
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