![]() |
#126
|
|||
|
|||
![]()
Hat vo n euch schon jemand erfahrung beim Kauf von Plänen von dieser Seite (http://www.atkinboatplans.com/index.html) gemacht?
|
#127
|
||||
|
||||
![]() Zitat:
Atkin hat natürlich einen Namen in der Zunft. Allerdings muss auch gesagt werden, dass seine Entwürfe allesamt einige Jahre am Buckel haben (was aber bei Seglern weniger ins Gewicht fällt, als bei Motorbooten, wo sich doch seitdem viel in Punkto Hydrodynamik usw getan hat). Ausserdem wirst du damit leben müssen, dass die Pläne nicht gerade den Detailreichtum moderner Versionen aufweisen. Um einen 1:1 Linienriss kommst du also nicht herum. Des weiteren gibt es gegenüber etwas zeitgemäßeren Designern auch keinerlei Hilfestellung - seine Frau/Witwe Pat verkauft die Pläne ja nur. Ansonsten aber gibt's gegen Atkin nix einzuwenden.
__________________
Cheers, Ingo |
#128
|
|||||
|
|||||
![]() Zitat:
|
#129
|
|||
|
|||
![]()
Gibt übrigens auch eine Face Book Seite von Atkin --> https://www.facebook.com/AtkinBoatPlans mit vielen hübschen Bildern.
Wenn du auf Foto klickst, siehst du Baubilder von der Kiellegung bis zum fertigen Boot einer Economy Jane, einem 21' Kielboot. --> http://www.atkinboatplans.com/Sail/EconomyJane.html Geändert von Käptn Fred (26.06.2014 um 08:35 Uhr) |
#130
|
|||
|
|||
![]()
Ich bin gerade dabei so ne art Bestandteilliste zu machen und nun die Frage was nehm ich für holz
nem ich für alles das selbe oder muss ich mit verschiedenen Hölzern Arbeiten? Im Tischlerbereich ist es ja eher unüblich aber wie ist es be booten? Also ich persönlich bin ja n ganz großer Esche und Ahornfan denkt ihr das Passt? |
#131
|
|||
|
|||
![]()
Erstmal schauen, was der Plan sagt. Ansonsten sind Hölzer für den traditionellen Bau für die
Beplankung in Nordeuropa: Pech-Kiefer (harzhaltige Kiefer) und Lärche. Rubinie wird gelegentlich auch vorgeschlagen, dazu kann ich nichts sagen. Es ist eine gute Idee, unter der Wasserlinie komplett astfreies Holz zu verarbeiten. Spanten und Totholz: häufig aus weisser Eiche (keine rotkernige!). Wobei Eiche stark arbeitet und gerne Trocknungsrisse bekommt, die ist bei Booten, die lange im Warmen auf dem Trockenen liegen, nicht unproblematisch. Einige Ulmensorten werden auch verwendet. Zu Rubinie kann ich auch hier nichts sagen. Teak und Mahagoni wurden auch schon genommen. Wenn es sehr edel sein darf: Teak oder Iroko für die Beplankung. Wenn es sehr edel aussehen soll: Mahagoni für die Beplankung. Andere tragen hier hoffentlich weitere Hölzer bei, aus Afrika, Amerika, Australien und Neuseeland gibt es auch gut geeignete Sorten. Beim Bau mit Epoxy-verkapseltem Holz ist die Auswahl freier, weil die Rott-Beständigkeit des Holzes unwichtig ist. Geändert von Hesti (27.06.2014 um 21:08 Uhr) |
#132
|
|||
|
|||
![]()
Zu Esche und Ahorn:
"The Encyclopedia of Wood" gibt für Esche (Ashes) und Ahorn (Maple) schlechte bzw. fehlende Resistenz gegen Zersetzung (Rott) an. Das sind dann schon mal keine guten Bootsbauhölzer für traditionellen Bau. Bei Epoxy-verkapselter Bauweise mag das aber gehen. Noch ein Punkt: Zumindestens bei Eiche und ich meine generell bei Laubhölzern im traditionellen Bootsbau nur Kernholz! |
#133
|
|||
|
|||
![]()
Hm aber Eiche hat doch das Metallproblem oder spielt das da keine Rolle?
Ich habe eben noch gelesen das Erle wohl gut geeignet sein soll |
#134
|
|||||
|
|||||
![]()
Das ideale Holz gibt es nicht. Jedes hat Vor- und Nachteile. Ich kann dir dieses Buch wärmstens empfehlen. Neben sehr guter Beschreibung was es für Hölzer gibt, für was sie verwendet werden und was Vor- und Nachteile sind, werden auch alle anderen traditionellen und neuen Bootsbautechniken sehr gut beschrieben.
http://www.amazon.de/gp/aw/d/3768816...3901025&sr=8-1 (PaidLink) ![]() Zitat:
|
#135
|
|||
|
|||
![]()
Liste ist immer noch beim Palstek-Magazin abrufbar, aber der Link hat sich geändert. Hier der neue:
https://www.palstek.de/system/articl...pdf?1387035817 Geändert von chromofish (28.06.2014 um 05:52 Uhr) |
#136
|
||||
|
||||
![]() Zitat:
Eisenwerkstoffe haben ein Problem mit der Gerbsäure der Eiche,Kupfernieten haben das nicht und so ist Eiche oft als Holz für Spanten Bodenwrangen aber auch Planken benutzt worden,lässt sich gesteamt oft auch besser biegen und verdrehen als z.B. manche Mahagoniesorte.Die Auswahl der Hölzer für den Bootsbau muss anhand der Linien und des Verwendungszweckes genau überlegt werden und so nimmt man für das Deck,die Beplankung oder die Verbände eben auch sehr unterschiedliche Hölzer wo bei die Bauweise und Art der Verarbeitung(verleimt,genietet,überlaminiert)auch eine große Rolle spielt,manche sehr beständigen Holzsorten lassen sich schlecht biegen, verkleben,schrauben oder bohren. gruss hein gruss hein |
#137
|
|||
|
|||
![]()
ok krass ich hätte gedacht das eiche da es ja ein Kurzfaser holz ist eher schlecht für den Spantenbau geeignet ist ich hätte da eher auf Eiche getippt weil man die ja auch gerne für Stiehle benutzt aufgrund ihrer hohen Längstfestigkeit
|
#138
|
|||
|
|||
![]()
In dem buch elements of boat strength wird empfohlen
weißeiche gelbe Pinie oder Douglasfichte für spanten Ulme Zeder oder Douglasfichte oder Tanne für die Deckbeplankung Zeder oder Mahagonie für die Rumpfplanken Geändert von Mathrim (28.06.2014 um 13:37 Uhr) |
#139
|
||||
|
||||
![]()
Moin Mathrim
Die Holzsorten beziehen sich wohl auf die klassische Bauweise mit Planken und Nieten oder Nägel ohne Verleimungen. Da gibt es aber durch die Verwendung von Bootsbauleim oder EP-Harzen viele abgewandelte Holzbaumethoden,z.B. die bei der die Spanten aus Lamellen verleimt werden,die Plankennähte mit der Oberfräse aneiander angepasst werden und dann miteinander verleimt werden,wo bei die Planken dann mit Schrauben an den Spanten befestigt werden.Das mal als Kurzbeschreibung EINER Bauweise für sehr edle Vollholzyachten.Es gibt noch viele andere Methoden sich ein Holzboot zu zimmern,zusammenzukleben oder schichtweise zu tapezieren. gruss hein |
#140
|
|||
|
|||
![]()
@chromofish in der liste finde ich aber keine verwendungsspalte
oh drunter ist noch eine^^ danke ^^ |
#141
|
|||||
|
|||||
![]() Zitat:
Das erste eigene Buch zum Bootsbau? Herzlichen Glückwunsch!
|
#142
|
|||
|
|||
![]()
Zum Thema Erle (Alder): Laut der Encyclopedia auch kaum / nicht resistent. Damit auch eher nichts für traditionellen Holzbootsbau.
Zur Eiche: Normalerweise Kupfernieten oder Bronzeschrauben. Die gibt es z.B. bei toplicht. Feuerverzinkte Nägel oder Schrauben oder Bolzen wurden auch schon gesehen, aber das Nonplusultra ist das nicht. Monel soll generell auch gut sein. |
#143
|
|||
|
|||
![]()
hat von euch sconmal jemand erfahrung mit Denya
https://holzhandel-deutschland.de/50...nittholz-p5404 gemacht? |
#144
|
||||
|
||||
![]()
Du warst schon so weit.... jetzt müssen wir die Materialwahl neu erfinden? Und das als "Holzwurm?
![]()
__________________
gregor ![]() |
#145
|
||||
|
||||
![]()
Mein Tipp, kaufe den Plan, schaue was dort für Hölzer empfohlen werden und wenn das eine oder andere in deiner Region eher schwierig oder teuer zu beschaffen ist, frage hier was die spezifische Alternative dazu wäre.
|
#146
|
|||
|
|||
![]()
So.... es hat zwar eine halbe Ewigkeit gedauert aber die Pläne sind da.
Ich habe mich erstmal ran gemacht und alle maße ins metrische System übertragen.... Ich habe dafür die Tabele mit open office calc. nachgebaut aber einge begrffe mit denen ich auf englisch nicht viel anfangen kann und was google ausspuckt st wieder gruselig vllt kann mir das jemand übersetzen? https://www.dropbox.com/s/yrb6noaupg...fma%C3%9Fe.ods |
#147
|
|||||
|
|||||
![]() Zitat:
|
#148
|
|||
|
|||
![]()
kann mir nemand sagen was die begriffe links bedeuten?
https://www.dropbox.com/s/yrb6noaupg...schiffmaße.ods |
#149
|
||||
|
||||
![]()
Bitte speichere die Datei als Excel-Datei (97-2003, nicht .xlsx). Ich kann .ods nicht lesen und will jetzt nicht extra Open Office installieren. Noch kompatibler ist ein Bildschirmshot oder .pdf.
|
#150
|
|||
|
|||
![]()
https://www.dropbox.com/s/1gqxbbrusn...fma%C3%9Fe.xls
sry das das so lange gedauert hat war arbeiten und hatte dort keine zeit gehabt |
![]() |
|
|