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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Themen-Optionen |
#26
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So habe den Motor laufen lassen (Boot auf dem Trailer) Motor springt direkt an und ist ca .30 Minuten gelaufen. Es sind am Antrieb im Bereich des Kardangelenks schleifgeräusche zu hören und eine Erwärmung des Antriebsgehäuses, Wasser konnte ich im Getriebe Öl auch nicht feststellen.
Ich gehe mal von defekten Lagern der Welle am Antriebseingang aus. |
#27
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Habe den Motor 30 min laufen lassen ohne Probleme es waren aber schleifgeräusche im Bereich Kreuzgelenke zu hören. Möglich Ursachen können das Gimbal Lager, Kreuzgelenke oder die Lager der Getriebeingangswelle sein.
So wurde es mir von der Werkstatt gesagt.
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#28
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@Viperboat, auch wenn ich Fränki gegenüber gestanden hätte, hätte ich ihm die Frage genauso gestellt. ![]() Zur Erklärung: Ein Automotor steht bei der Ölstandskontrolle immer gerade, da ists einfach. Aber ein Bootsmotor kann in den verschiedensten Einbaulagen montiert sein. Bei Wellenantrieb z.B. nach hinten geneigt, Krängung des Bootes nach einer Seite ect. Da können leicht Fehlmessungen von einem Liter od. mehr zustande kommen. Soll heißen, selten steht ein Bootsmotor wirklich gerade und deshalb ist auch die MIN - MAX Markierung nur sehr bedingt zu gebrauchen. Eine Überfüllung (ebenso aber auch eine Unterfüllung) mit Öl kommt deshalb relativ leicht vor und verursacht dem Motor Probleme (Hydros) wenn nicht sogar ernste Schäden. (Ölschaum durch Kurbelwelle, Öldruck bricht zusammen).... ect. Ich hoffe, sämtliche Klarheiten sind nun beseitigt ... und mir liegt nichts ferner als jemanden zu provozieren. Schon gar nicht mit einer ansich einfachen Frage. Warum sich dadurch einige auf die Füsse getreten fühlen .... ja mei, des weiß i a ned. Samma wieder Gut? ![]() ![]() BTW: Defekte Halslager können schon wirklich üble Geräusche machen so daß man meinen könnte, der Motor fliegt auseinander. Aber einen Motor bis zum Stillstand abbremsen ... das schafft es nicht. |
#29
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Langsam kommen wir hier aber in wissenschaftliche Gefilde. Man kann es sich aber auch schwer machen.
Wenn der Motor hinten ist und man mißt den Ölstand, der Peilstab zeigt Mitte an, wie ist dann der Ölstand wirklich? Zu hoch oder zu niederig? Man scheint wohl ne Wasserwaage mitnehmen zu müssen und 4 Mann Gewicht. Den Bootsmotor in Waage ausrichten, Peilstab ziehen und hoffen das nicht nen bischen fehlt. Sonst muß man ja nach dem Nachkippen den Motor erneut ausrichten. ![]() ![]()
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Gruß Uli07 Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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#30
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Man ist doch ganz einfach:
Öl ablassen und wenn der Motor 4 L braucht,die einfüllen ![]() ![]() ![]() Gruß Bernd |
#31
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Gruß Klaus Rotwein sieht man(n) nicht bei der Blutprobe. |
#32
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![]() ![]() Manche glauben Bootsmotoren und Getriebe haben´s besonders schwer (die Mehrheit wohl) und ich finde das die auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind. Keine kaltstarts unter 8° Wasser- und Lufttemp., geschmeidiges warmfahren aus dem Hafen raus, kein hochschalten oder nen Gang zurückreissen, kein Abwürgen, kein brummig Untertourig nen Berg hochgequält werden usw usf....... Zitat:
Was willst denn berechnen bei ner Brühe in ner Wanne wenn du nen "Elchtest" fährst, mit 1,1G linksrum, obendrauf ein kurzer harter ESP Eingriff mit sagen wir mal 0,5 G, dann umwerfen auf Steuerbord mit wieder 1,1,G...... Da muss dann noch Öl am Ansaugschnorchel sein. Alternativ fährt man Nordschleife und senkt den Ölstand immer weiter ab, bis man den ersten Öldruckeinbruch auf dem Messgerät sehen kann. Das wird dann zu Min erklärt, sicherheitshalber ein bissle mehr. Und die max.- Marke ist dann z.Bsp. 1 Liter drüber. Fertig. ![]() ![]() ![]() Ein halber Liter hin und her (ob über max oder unter min) ist da komplett wurscht bei den Ami-Motoren sowieso. Ich füll immer auf max. Besser als zu wenig irgendwann, sollte der Motor Öl brauchen. ![]() ![]() ![]() Geändert von Fraenkie (25.08.2015 um 18:35 Uhr) |
#33
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Ich würd´s net ausschliessen (wäre ja auch immerhin ein klein wenig besser als ein gefressener Motor ![]() ![]() |
#34
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Jetzt kommt allmählich Licht ins dunkle, habe den Antrieb abgebaut und es kam Getriebe Öl heraus gelaufen. Es stand auch einiges an Öl im Faltenbalg.
Habe dann weiter die Antriebswelle am Getriebeeingang ausgebaut und die Lager geprüft. Lager sind Ok. Es gibt jetzt 2weitere Möglichkeiten: 1. der Simmereing ist verschlissen und öl ist ausgetreten dadurch sind die Kegelräder abgenutzt und verklemmen. 2.Die Kronen Mutter hat sich gelöst und die Antriebswelle ist gewandert so dessen der Simmereing nicht mehr dichten konnte |
#35
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Du entfernst Dich gerade mit riesen Schritten vom eigentlichen Problem und findest - oder machst dabei neue Probleme. ![]() LG Michael
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#36
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Hallo Mibo,
Du hast offensichtlich viel Ahnung und liegst auch richtig. Nach einigen Gesprächen mit fachkundigen ist es wohl so dass durch fehlendes Öl im Äntrieb sich im oberen Teil eine Erwärmung gebildet hat.Dies hat anscheinend aufgrund der Wärmeausdehnung von Alu und Stahl dazu geführt dass sich im Laufe der Zeit die große Kronen Mutter etwas gelößt hat und dadurch die Getriebe Antriebswelle axial gewandert ist. D.h. die Kegelzahnräder sind etwas zusammen bzw. Auseinander gegangen was zu einem schweren drehen des Motors geführt hat. Die Dichtringe haben dann auch das Öl nicht mehr gehalten so dass es in den Balg laufen konnte. Hinzu kommt dann noch die Stellung der Trimmung. Defekt sind jetzt die beiden oberen Kegellager und ein Lager. Ich muss dazu sagen dass der Antrieb fast 25 Jahre alt ist und ich die letzten Jahre das Boot viel genutzt habe. |
#37
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Markus ![]() es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit ![]()
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#38
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Das hat bei uns ebenfalls zum Ableben des Antriebs geführt... Leider war bei uns der Antrieb aber nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren und musste getauscht werden
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Gehäuse sowie auch der Verschlussring sind beide aus Aluguss. Wenn diese Mutter vorschriftsmäßig angezogen war löst sich da garnichts. Gruß Karsten
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#40
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Wäremausdehnung hin oder her, Fakt ist dass Öl im Balg stand und der Motor blockiert hat sowie die Kronenmutter etwas lose war. Möglich ist auch dass durch die lose Kronenmutter die Kegellager zu viel spiel hatten und die Antriebswelle nicht zentriert gelaufen ist. Durch das Eiern der Antriebswelle (im Zentelbereich) ist sind dann die Kegelzahnräder stärker ineinander gedrückt worden und der Motor ging in der Drehzahl runter bzw. wurde bei Neustart vom Anlasser nicht mehr gedreht. Natürlich hat das dann dem Simmerring zugesetzt so dass er nicht mehr abdichten konnte. Durch Trimmen hat sich dann die Lage verändert und die Zahnräder wurden wieder frei so dass der Anlasser es wieder geschafft hat.
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#41
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Dann drücke ich Dir mal die Daumen.
Gruß Karsten
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#42
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Ich frage mich immernoch wie eine veränderte Trimmposition die Kegelräder aus ihrer verklemmten Lage befreit ?
![]() Dein Kreuzgelenk elemeniert den Winkelversatz, somit ändert sich an deinem Zahnflanken Spiel eiigentlich gar nichts. Das schöne ist ja, das man nach Abkühlung der "gefressenen" Zahnräder wieder weiterfahren kann, weil der Antrieb nicht mehr klemmt. Ich hoffe das sich deine Theorie bestätigt, dann wirds nicht so teuer. Grüße Frank |
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