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Technik-Talk Alles was nicht Bootspezifisch ist! Einbauten, Strom, Heizung, ... Zubehör für Motor und Segel |
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#1
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Hallo Zusammen,
bin neu hier und versuche mich an die Regeln des Forums zu halten und niemanden zu nerven. Wir fahren eine Storebro Adler 34 Baujahr 1975. In 2008 gekauft und die ersten Jahre saniert und in einen guten Zustand versetzt. Diesen Zustand haben wir auch über Jahre bis heute gepflegt. Mit Kauf hatten wir ein Problem mit der Stb-Maschine, die im Drehzahlbereich von 800 - 1000 U/Min. der Art schüttelt, das man alles an Bord festhalten muss, was nicht fixiert ist. Wir haben in den Jahren auch alles probiert, bis hin zur Überholung der Einspritzanlage, Pumpe wie auch Düsen. Leider haben wir das Problem nur lindern aber nie lösen können. Jetzt ist es soweit. Ich habe mich entschieden die Motoren überholen zu lassen. Habe auch eine Werkstatt in Hamburg gefunden, die sich der Motoren annehmen würde. Es stellt sich jetzt die Frage, wie bekommt man die Motoren aus dem Schiff. Oberhalb der Motoren ist der Ruderstand, der durch ein Dach geschützt ist. Der Abstand zwischen Dach und Achterkajütendach ist nur knapp 90 cm. Die Werft schlägt vor, das Dach abzubauen, wovor ich etwas zurückschrecke, da ein ziemlicher Kabelbaum vom Geräteträger und Einbauten in das Dach getrennt werden müsste. Hat jemand im Forum schonmal Motoren aus einer Adler 34 ausgebaut? Habe auch ein kleines Album mit Bildern, allerdings nur von Außen, angelegt. Ich hoffe es ist einsehbar. Schon jetzt herzlichen Dank für Eure Unterstützung. Allen ein schönes Wochenende. Herzlicher Gruß UBolli |
#2
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Hallo,
willkommen im Forum. Aus einer Adler haben wir schon des Öfteren die Motoren ausgebaut, aus einer 34er jedoch noch nicht. Notfalls könnte die beteiligte Firma zB. die Anbauteile abbauen etc. Bilder in mehreren Ansichten würden hier dem "Schwarmwissen" schon helfen.
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![]() M.f.G. Bo |
#3
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ADLER 34, Bj. 1971
Wir haben 2 VP MD32 ausgebaut und durch MB603 ersetzt. Ohne Probleme. Gruß Jürgen |
#4
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Hatte das gleiche Problem mit dem Dachabbau.
Zerlegbares Gestell gebaut, Motor angehoben, Bohlen untergelegt, Motor darauf zur Einstiegsluke geschoben. Gestell verschoben, Motor angehoben und unterbaut. Dann Motor mit Lastgurten von unten an Ausleger vom Radlader gebunden und herausgehoben. Tricky: die Einstiegstür ist 100 x 60 cm groß, der Motor war 75 x 55 cm groß. Der neue Motor ging auf gleichem Wege retour. Mit seinem Gewicht von ca. 300 kg (mit Getriebe) brachte er dann den elektrischen Hebezug ganz schön in´s Schwitzen. Fazit: alles machbar...
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Wat dem eenen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall...
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#5
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Hallo ,habe ich schon gemacht,ging über die Dachluke....müssten aber ein paar Teile abgebaut werden und brauchten einen Kran.
Grüße Peter |
#6
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Hallo Zusammen,
es war richtig sich hier anzumelden und mein Problem zu diskutieren. Ich bin im Gebrauch dieser Plattform noch nicht richtig fit, und muss daher die Bilder anhängen, da ich nicht weiß wie ich sie direkt im Text unterkriege. Der angehängte Längsschnitt zeigt mit den eigetragenen Linien die Öffnung zwischen Ruderhausdach und Dach Achterkajüte. Die höhe der öffnung ist knapp 90 cm, der Abstand zwischen Schottwand und Dachkante ca. 35 cm. So wie Wassereule es zeigt, bekäme ich die Motoren zumindest mal auf Bodenhöhe des Ruderhauses. Das Bild DSCN0969 zeigt die Motoren in Ihrer Maschinenraumlage. Backskisten sind ausgebaut. So wie von Peter und Menschmeier schon angemerkt würde ich die Getriebe im Motorraum schon abbauen, das haben wir bei anderer Gelegenheit schon mal gemacht, damit würde sich das Gewicht auch auf ca. 450 kg reduzieren. Eine Möglichkeit wäre ggf. durch den Zugang zur Achterkabine (da weiß ich gerade das Maß nicht). Der Motor hat die Abmessungen 65 x 110 cm. Bin mir nicht sicher, ob die Türe breiter ist als 60 cm. Was Peter andeutet, über die Dachluke, das habe ich nicht ganz verstanden, es sei denn, er hatte eine Ausführung mit einer Luke, die über die gesamte Breite des Ruderhausdaches ging. Wir haben zwei Luken, von daher ist die Variante nicht brauchbar. Meine Idee war ein C-Haken, der durch den Zwischenraum Ruderhausdach/Achterkajüte geführt wird, am Motor befestigt wird und eine flexible Lastaufnahme am oberen C-Schenkel hat, damit man in den Schwerpunkt des Motors kommt. Der Zwischenraum lässt sich auf dem letzten Bild erahnen. Hat jemand so etwas mal gemacht. Wie immer ganz herzlichen Dank für Eure Ideen und Ratschläge. Gruß Ulli |
#7
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![]() Zitat:
wie habt Ihr denn die Motoren raus und wieder hinein bekommen? Gruß Ulli |
#8
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Es gibt Teile da wird der Motor angeschlagen und kann dann in der Lage verändert werden dann sollte der da raus gehen.
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www.Worldoffshore.de Bourbon and Coke and Big Block Boats BOAT=Blow out another thousand |
#9
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Liebe Mitstreiter,
ganz herzlichen Dank für Eure gehaltvollen Beiträge. Ich tue mich recht schwer, in der Handhabung dieses Forums. Habe heute Nachmittag eine sehr ausführliche Antwort mit Bildern geschrieben, die ist offensichtlich weg. Da muss ich dann nochmal ran. Wie von Menschmeier gewünscht erst einmal ein Querschnitt vom Boot. Wie auch angesprochen, ist unsere unsre Absicht, das Getriebe vom Motor schon im Motorenraum zu trennen. Damit reduziert sich die Abmessung auf ca. 115 x 65 x 83,50 cm (L x B x H) und das Gewicht auf ca. 450. Die Motoren müssen durch die Öffnung zwischen Ruderhausdach Hinterkante und Achterkabinendach Vorderkante. Höhe ca. 90 cm und Breite ca. 38 cm, das ist schon sehr knapp und liegt im Zentimeterbereich. Da wir auch eine Öffnung Richtung Achterkabine haben, so wie von Wassereule angesprochen, muß ich noch prüfen ob die Öffnung >60 cm Breite ist. Meine Vorstellung ist die Motoren mit einem C-Haken, ca. 2,50 m Hoch und die beiden Ausleger ca. 1,30, aus dem Motorenraum zu heben. Das letzte Bild soll zeigen durch welche Öffnung die Motoren müssen. Hat jemand von Euch schonmal mit solchen Hebezeugen gearbeitet? Nochmals meinen Dank für Eure Unterstützung. Einen schönen Abend. Gruß Ulli |
#10
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![]() Zitat:
Mit einem Gabelstapler und langer Gabel. |
#11
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Nochmal einen Versuch, um herauszubekommen, wie man die Motoren aus der Adler 34 bekommt ohne das Ruderhausdach abzubauen. Ist hier jemand im Forum, der zuvor bei Adler.EU war?
Dort habe ich mal vor Jahren das nachstehende Bild kopiert, mir aber leider nicht den Text dazu gesichert. Ich erinnere mich, dass es ein sehr ausführlicher Bericht über eine Renovierung einer Adler 34 war, mit dem Überholen der Motoren. Schon jetzt vielen Dank für Eure Unterstützung. Herzlicher Gruß Ulli |
#12
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Moin Bolli,
ich habe auch mir diese Jahr ne Adler zugelegt Die Motoren werde, so berichtete man mir, mit einem langkufigen Gabelstapler, vom Heck des Bootes ausgebaut Ich glaube, meine 175HP Perkins, sind nicht größer als deine Motoren
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Gruß Klaus |
#13
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....alls fast täglich Schrauber in einer Reparaturwerft, meine ich, dass ein Motorausbau in diesem Fall, wenn wenig Vorarbeit holzseitig gewünscht wird, es wohl nur mit langer Gabelstapler Kufe sinnvoll ist.
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![]() M.f.G. Bo |
#14
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Hallo Klaus,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich verstehe schon den Hinweis mit dem Gabelstapler, aber der muss dann über das Heck an den Motor ran. Von der Seite kommt man nicht nah genug an den Schwerpunkt der Maschine, daher meine Frage, wer einen solchen Motor schon mal selber ausgebaut und dann wie? Wie lang muss die Gabel des Gabelstaplers sein, 3, 4 Meter? Dann muss der Stapler bei dieser Ausladung immer noch 450 kg heben können. Wie wird der Motor positioniert, quer zu Längsachse (davon gehe ich aus)? Der Motor ist ca. so hoch wie die Öffnung an der Heckseite des Ruderhauses, kommt die Gabel des Gabelstaplers hinzu, dürfte der Motor nicht mehr durch diese Öffnung passen. Du siehst eine Menge Fragen. Auf dem von mir eingestellten Bild des sanierten Maschienenraumes, siehst Du einen Perkins Motor. Der ist im Prinzip baugleich mit dem Ford 2715e, weil den gleichen Grundmotor hat. Ich schaue mal weiter, ob mir jemand zu dem Thema mehr Auskunft geben kann. Schönen Samstag. Mit freundlichem Gruß Ulli |
#15
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Hallo Menschmeier,
vielen Dank für Deine Antwort. Habe Klaus nochmal das Problem erklärt. Der Gabelstapler muß schon ziemlich lange Zinken haben und bei 3 - 4 Meter Ausladung immer noch 450 kg heben, also nicht trivial. Zwischen Zinken und Motor darf eigentlich kein Zwischenraum sein, weil sonst der Motor nicht durch die Öffnung passt. Also, wie steht der Gabelstapler zum Boot und wievielmal muss der Motor um-, bzw. abgesetzt werden, um Ihn in die ideale Position zum Rausheben zu bekommen. Du siehst, da sind noch einige Fragen. Dir noch einen schönen Samstag. Gruß Ulli |
#16
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Hallo Ulla,
bzgl. der Last am Gabelstapler musst du dir keine Sorgen machen. Ein Mittelklasse Stapler (STILL) hat eine Traglast von 2.500 kg. Der wird bei 450 kg garantiert nicht umfallen.
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Schöne Grüße aus Hamburg, Dietmar |
#17
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Hallo Ulli,
Du kannst auch direkt bei storebro anfragen oder bei storebro passion. http://storebro.se/ https://www.storebropassion.de/index...=werft&lng=de# Alternativ zum Stapler gibt's auch kleine Kräne. Da hängt ein 6 zylinder 7.5 Hubraum dran... Gruß Thomas |
#18
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Hallo Ulli,
nachdem, was ich bisher gesehen habe, gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine besteht darin, die Holzstopfen, die das Hardtop fixieren auszubohren, die Schrauben zu lösen und das gesamte Hardtop nach vorne zu schieben. Allerdings ist dann einiges an Holzarbeit angesagt und die Dichtung zwischen GFK und Holz ist dann meist auch hinüber. Alternativ scheint es so, dass man die Motoren mit einem langen Kran und vielem Gekippe gerade so aus dem Motorraum und dem Spalt zwischen Achterkabine und Hardtopdach herausbekommt. Zum Teil wurde eine Traverse eingezogen, an der die Motoren vorab etwas angehoben wurden, bevor der Kran zugreifen konnte. Ich habe Bilder von Thorncroft- und Perkins-Motoren gesehen, aber ob das auch mit Ford-Motoren klappt kann ich nicht sagen. Viel Erfolg und viele Grüße Jens |
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