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Kleinkreuzer und Trailerboote Für die Probleme auf oder mit kleineren Booten und deren Zubehör! Motor und Segel. |
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Themen-Optionen |
#1
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Elektrische Seilwinde
Hallo,
ich weiß, dass es bereits einige Threats zu elektrischen Seilweinden gibt. Habe alle gelesen. Der Markt verändert sich aber rasch, daher sind manche Winden, die dort besprochen wurden, nicht mehr verfügbar. Daher meine Fragen: 1. Wie stark muss eine Winde für ein 1.700 kg Boot sein? 2. Stahlseil oder Kunststoffseil? 3. Habt Ihr eine Empfehlung zum Kauf einer Winde? Besten Dank im Voraus! Wassersportliche Grüße Andi vom Neckar
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Nessy - Owner! |
#2
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Hi!
Aus dem Offroadbereich kenne ich nur noch Kunststoffseile Kevlar/Dyneema. Weiß nicht mehr wann ich das letzte Drahtseil gesehen habe. Außer dem Drahtseil auf meiner eigenen Uralt-Winde , aber das ist auch Mist. Gruß, der Stefan
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#3
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Hallo,
was willst Du wo ziehen? Ist das auf einen Schiensystem oder ein Trailer? Steht es eben oder willst Du das z.B aus dem Wasser zeihen, dem Hang (Böschung hoch) 12 V 24 V 230 V 400 V ? Ich habe einen Slippwagen mit Schiensystem. Dort habe ich ein 2000 KG Boot ca 10% Steigung hochziehen wollen. Also kaufte ich mit von Einhell die SEH 500. Die hat es nicht geschafft. Sobald das Boot aus dem Wasser war Bleib der Slippwagen stecken ( stehen) Also die SEH 1000 gekauft. Im Grunde genommen ist es ein 500 KG Winde, welche mittels Umlenkrolle 1000 Kg schafft. Das klappt aber auch nicht immer. Da reichte schon ein 2 Cm dicker Ast auf den Scheinen, um dass zu stoppen. Nächster Versuch war eine 24V 7000 Kg Winde. Die haben aber die Aufwickelgeschwindigkeit von 2 Meter die Minute. Das ist natürlich zum Slippen vollkommen unbrauchbar. Da reicht dann schon eine große Welle, und das Boot ist wieder runter von Wagen / Hänger. Der letzte Versuch war eine Hydraulische Winde war in der Lage, das auch über einen Ast oder Stein zu ziehen. Die kam eigentlich vom Abschleppwagen. Die Winde kann theoretisch 7000 Kg. (realistisch 2000Kg senkrecht heben) Mit der Winde ging es dann problemlos. Ist aber mit Hydraulikpumpe und E Motor als Antrieb der Hydraulikpumpe Ca 3000 Euro mindestens ziemlich teuer. Der Vorteil von der Hydraulikpumpenwinde ist, das Diese 0,5 Meter die Sekunde ohne Last das Seil aufwickelt. Lasse Dich nicht von irgendwelchen Verkaufsangaben täuschen. Da wird manchmal mit 7000 Kg geworben. Das ist aber nicht die Zugkraft sondern die Bremsleistung! Genau die Beschreibung durchlesen. Maximale Zugkraft und Zuggeschwindigkeit sind entscheidend. Ich nehme immer ein Niro Siel von derzeit 6 mm hat eine garantierte Bruchlast von 4700 Kg . Ich muss 22 Meter einziehen. Das geht mit einem Kunststoffseil nicht. So groß ist die Trommel nicht Grüße Frank Geändert von corvette-gold (09.03.2023 um 19:14 Uhr)
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#4
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Hallo Andi,
ich würde immer gut überdimensionieren. Den Angaben der Hersteller traue ich nicht mehr. Unser Boot dürfte auch so 1700 - 1800 kg schwer sein und ich muss an der steilen Rampe das Boot auf den Trailer ziehen. Ich dachte eine 6000lbs Winde müsste das ja locker schaffen... dachte ich ... sie hat sich dermassen gequält, dass ich mir jetzt eine Rhino 13000lbs gekauft habe. Nun hab ich das Gefühl, die Winde merkt das Boot gar nicht Die Rhino hat jetzt auch ein Kunstoffseil.
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Gruss vom Bodensee Lutz
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#5
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Jetzt , wo ich eine habe kam das auf dem Markt.
Ist natürlich nur 1000 Kg und nicht ganz so schnell für den stationären Einbau. Aber für den Preis! https://www.topregal.com/de/hubwagen/elektrische-seilwinde-sw1000-1000kg-30m-seil-solidhub.html?gmc=1&cur=0&gclid=EAIaIQobChMIz4XRg7 nP_QIV449oCR3UQwbDEAQYAyABEgK5AfD_BwE Grüße Frank
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#6
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Hallo nochmal!
Meine Chinawinde ist ca 10 Jahre alt beschriftet mit 4000lbs, was wohl so 1,8t sein sollen. Die zieht gerade mal meinen Vito-Kleintransporter aus der Wiese ohne Umlenkrolle. An der Versorgung liegt es nicht, 200A Lichtmaschine, Leerlaufanhebung und heiße 10qmm Anschlußkabel am Fremdstartanschluß. Die Spannungsversorgung würde ich im Auge behalten! Gerade wenn die Winde XXL wird. Gruß, der Stefan
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#7
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Zitat:
https://www.dragonwinch.com/de/seilwinden,20,0.html Ich habe die hier im Einsatz: https://www.dragonwinch.com/de/dwh-4...-s,50,393.html Ist bei mir im Kasten eingebaut und zieht über Umlenkrollen. Boot ist ein Zar 53 mit ca.1000kg Gruß Reiner
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#8
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Zitat:
Grüße, Reinhard |
#9
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Schon jetzt vielen Dank für Eure Beiträge. Da nach dem Einsatzzweck gefragt wurde:
Ich möchte meine Monterey 218SS, ca. 1.700/1.800 kg auf meinen Steinbacher Alu-Trailer mit Stolz-Rollen ausgerüstet ziehen. Da ich die mechanische Winde anmontiert lassen will, muss die elektrische Seilwinde nicht die letzten Meter machen, sondern vor allem die ersten Meter, bis das Boot auf den ersten beiden Kielrollen ist. Da ich oft alleine slippe, also ohne Hilfe, ist der Moment, das Boot auf der untersten Rolle zuk Liegen zu bringen, das Windenseil einzuhaken, das logischerweise nicht gespannt ist, sondern lose ist - wodurch das Boot wieder von der unteren Rolle rutsch/rutschen kann - und ich zur Winde komme, der kritische Moment. Selbst, wenn man zu zweit ist, gibt es Momente, da ist es besser das Boot zu zweit zu halten, anstatt eine Person an der Winde zu haben, vor allem bei Seitenwind und schmaler Sliprampe... Daher habe ich mich entschieden, eine elektrische Seilwinde nachzurüsten. Hatte auch schon über eine mechanische Lösung nachgedacht, so etwas, wie ein zweites Windenseil für den ersten Meter, aber das ist auch irgendwie komisch und birgt die Gefahr des Verhedderns. Ich hoffe, ich konnte meine Situation schildern. Die el. Winde soll unter der mechanischen montiert werden und auch nicht während der Fahrt eingehängt sein. Falls es eine "geschickte" Montageplatte gibt, würde ich die el. Winde auch "demontierbar" besfestigen, um weniger Gewicht auf der Deichsel zu haben und sie auch nicht zusätzlich vor Wasser/Diebstahl schützen zu müssen. Anbei ein Bild der Bugstütze. Beste Grüße Andi vom Neckar
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Nessy - Owner! |
#10
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1. Wie stark muss eine Winde für ein 1.700 kg Boot sein?
2. Stahlseil oder Kunststoffseil? 3. Habt Ihr eine Empfehlung zum Kauf einer Winde? Ich habe mich jetzt etwas intensiver mit dem Thema beschäftigen müssen, weil ich auch ein 1700 kg Boot auf den Trailer ziehen möchte. Die meisten Winden sind im Offroadbereich im Einsatz und da habe ich letztendlich auch meine Infos eingeholt , plus Lektüre von reichlich Erfahrungen im Netz. Zu1. Die von Ohlmeier montierte Handwinde extra für mein Boot hat 700 kg.Damit bekomme ich das Boot raus , aber nur mit viel Kraft. Also sollte eine Zugleistung von um 700 kg für die E-Winde theoretisch reichen.Dazu unten aber mehr ! Zu 2. Kunststoffseil ist leichter und angenehmer zu händeln. Keine Verletzungen durch gebrochene Litzen. Wenn es denn mal reißt ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kunststoffseil ist aber empfindlicher was Beschädigungen durch scharfe Kannten angeht, altert durch UV Strahlung und verträgt die Hitze welche eine überlastete Bremse beim abspulen an der Trommel verursacht nicht so ganz gut. Zu 3. Ich bin letztendlich bei einer Warn Axon 45 Rc gelandet. Jeder wird dir bestätigen das Warn das hält was draufsteht. Wenn 2000 kg draufsteht zieht die Winde diese auch senkrecht hoch.(ist nur nicht dafür freigegeben weil die Bremsen solcher Winden nicht den Sicherheitsstandards für senkrechtes heben entsprechen) Nachteil ist der Preis von fast 1200 Euro im deutschen Handel. Die Winde ist sehr kompakt und vergleichsweise leicht. Auf Experimente mit Billigwinden und deren abstrusen Leistungsangaben hatte ich nicht so die Lust und man ladet letztendlich bei einer total überdimensionierten Winde die groß und bockschwer ist.... Mechanische Winde habe ich nach wie vor als Sicherheit montiert. Beim slippen habe ich anhand der gemessenen Ampere (gut 90 A) in der Tabelle abgelesen das die Winde an der schwierigsten Stelle kurz vorm Ende wenn die Trommel schon mehrere Lagen aufgespult hat etwa 700-800 Kg ziehen muss. Da sich die Angaben der max. Zugleistung nur auf die erste Seillage beziehen und sich bei der 4./5.Lage quasi halbieren , würde ich für dein Boot Minimum eine 3500er Warn , oder vom Billigsektor eher das Doppelte nehmen. Die Warn 45 kann auf der 4. Seillage noch gut 1200 kg ziehen. Da ist dann noch Reserve vorhanden. Kommt aber immer auch darauf an wie leicht dein Boot auf dem Trailer läuft und deine Batterie sollte die 200 A bei Volllast (wenn dann doch mal nötig) auch stemmen können. Bricht diese ein unter Last nützt die beste Winde nichts.... Geändert von scrad (10.03.2023 um 20:58 Uhr)
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#11
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Hier wird eine 12 V 1000 KG Winde reichen.
Es hängt davon ab, wie deine Slipprollen funktionieren. Ich hatte die Achse verschoben, um den Scherpunkt hin zu bekommen. Dabei hat beim einfedern der Querstreben auf dem Hänger nach unten gedrückt. Und blockierten eine Slippolle. Ich habe dann 3 fach Kielrollen und 2 Kielrollen genommen. 6 Stück bei 2000 Kg . war immer noch nicht optimal, so ne Rolle solte nicht mehr als 200 Kg tragen. Sonst klemmen selbst Stolz Rollen mit Edelstahlachse . Eine Lösung brachte erst das austauschen der Gummi Stützen rechts und links am Trailer gegen Rollen dort. Danach glitt das Boot auch nach dem Winter ins Wasser. By the way . Mehr als 1000 KG würde ich da auf keinen Fall nehmen. Mit hat es schon mit der Seilwinde ( 900 KG) den Windenstand verbogen. Ich hatte das erst gar nicht mit mitbeommen , bis mit einem knack eine Schweißnaht dort brach. Grund war die eingeklemmte Slipprolle. Da mit Kraft weiter zu ziehen war ein Fehler. Der Flaschehals ist dort der Windenstand. Grüße Frank
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#12
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Moin,
Gibt es auch schon Trailerwinden, die man mit einem vernünftigen Akkuschrauber bedienen kann? Ein solches System kenne ich von kippbaren Anhängern. |
#13
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Zitat:
Diese Akkuschrauber werden dann aber richtig teuer. Gruß Reiner
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