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Allgemeines zum Boot Fragen, Antworten & Diskussionen. Diskussionsforum rund ums Boot. Motor und Segel! |
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Themen-Optionen |
#1
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier und hoffe das der ein oder andere mir evtl. weiterhelfen kann. Seit einigen Wochen bin ich Besitzer von einem Ruderboot. Ich bin leidenschaftlicher Angler und habe mir für mein Vereinsgewässer dieses Boot gekauft. Es ist ein Anka Ruderboot mit den Maßen 4,20m x 1,40m. Jetzt zu meiner Frage, wenn ich mir einen Platz ausgesucht habe, den ich befischen will und dann Anker, bleibt mein Boot zwar auf der gleichen Stelle, allerdings dreht es sich permanent hin und her. Mal linksherum mal rechtsherum. Selbst wenn es so gut wie Windstill ist drehe ich mich. Liegt das evtl. am Boot oder mache ich irgendwas falsch? Ich würde mich über ein Paar Tipps freuen. |
#2
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Hallo Name wäre nicht schlecht,
das ist ganz normal, das Boot reagiert halt auf Strömung und Wind, und dreht sich in die Richtung je nach dem was stärker ist... Du kanns mit einem zweiten (Heck) Anker, oder einem Eimer gegensteuern.
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Gruß Werner es kommt nicht drauf an welches Boot du fährst, sondern wer es fährt... |
#3
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Hallo,
ah okay ich verstehe. Mich wundert es nur, da andere mit nur einem Anker nicht solche Probleme haben. Kann man beim ankern schon etwas verkehrt machen? Ich lasse ihn einfach am Bug runter und mache ihn an gestraffter Leine fest. Was genau meinst du mit einem Eimer gegensteuern? Liebe Grüße René |
#4
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Hallo René,
eine Ankerleine soll nie straff sein, und soll nach Möglichkeit ein paar Meter parallel zum Ankergrund liegen und dann zum Boot. Die Länge der Ankerleine solle ungefähr das dreifache der Wassertiefe sein, und am besten mit ca. 5 Meter Kette. ein Eimer mit ca. 3m Leine am Heck würde das "Drehen" nicht verhindern, aber zumindest gut abschwächen. es gibt auch gute Bücher zu diesem Thema...
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Gruß Werner es kommt nicht drauf an welches Boot du fährst, sondern wer es fährt... |
#5
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Bei nem Ruderboot auf nem Teich (bei nem Vereinsgewässer gehe ich nicht von was größerem aus) braucht man nicht so nen großen Aufriss mit 3-facher Wassertiefe und Kette zu machen. Da reicht ner mit Beton gefüllter Maurereimer oder ne schwere Hantel an ner Leine (oder sogar der Faltanker). Wenn der Anker unten ist noch etwas Leine nachgeben und gut. Wenn sich das Boot nicht drehen soll, am Heck das gleiche nochmal rauswerfen, beide Leinen etwas anziehen (aber nicht straff) und gut.
Ansonsten ist das normal, dass sich das Boot mit Wind und Strömung mit dreht.
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Gruß, Henning Schrödingers Boot: zu klein und gleichzeitig zu groß |
#6
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Das gilt sowohl als Ruderboot als auch für größere Boote mit der Länge des Seils?
Das hatte ich nämlich schonmal nachgelesen gehabt und mich gefragt, ob das nur für größere Boote gilt. Dann werde ich das erstmal mit dem ankern richtig machen und dann das mit dem Eimer ausprobieren, bzw. einen zweiten Anker kaufen. Kannst du da ein Buch empfehlen? |
#7
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Das Gewässer ist knapp 65ha groß und hat eine Durchschnittstiefe von 10-20m. Also alzu klein ist er nicht. Gruß René |
#8
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Ich hatte mal eine Anka auf Größeren Seen in Skandinavien , die drehte sich immer wenn ich die Ankerleine am Bug hatte. Hab mir geholfen indem ich die Ankerleine einmal um den Ruderdollen gemacht habe. Dann lag ich quer und das war ganz praktisch.
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Danyel, ja richtig gelesen mit y
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#9
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Ok, ein großer Teich. Trotzdem denke ich, dass da beim Ruderboot nen Gewichtsanker mit nicht ganz so viel Leine reicht. Es ist auch angenehmer mit 20-30m Leine zu hantieren als mit 60+m.
Ich würde erstmal den Tipp von Danyel ausprobieren.
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Gruß, Henning Schrödingers Boot: zu klein und gleichzeitig zu groß
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#10
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Also soll ich mittig ankern meinst du?
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#11
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Ich habe so einen ganz einfachen Faltanker. Wie viel Kg der allerdings hat, weiß ich nicht. Vielleicht 2 Kg. Ich werde das alles mal ausprobieren, denke trotzdem dass ich da falsch geankert habe. Wie gesagt, andere Kollegen die man so sieht, ankern mit einem und stehen relativ ruhig da. |
#12
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Die Anka hat ja einen flachen Boden, jede Bewegung reicht da schon um sich zu drehen.
Beim Angeln hab ich mir dann die Ankerleine einmal um eine Ruderdolle gelegt, dann lag ich quer , hab mich dann so gesetzt das ich auf der anderen Seite geangelt habe, so hat mich das Ankerseil im Rücken nicht gestört. Ich hatte immer einen 2,5 kg Klappanker mit Seil.
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Danyel, ja richtig gelesen mit y |
#13
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Okay, ich probiere es die Tage mal aus und werde dann berichten. Vielen Dank für die super schnelle Hilfe und der Tipps!
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#14
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Ach ja: den 2kg Schirmanker vergiss einfach = da ist 1 KSL besser |
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