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  #1  
Alt 10.06.2022, 14:27
Frankenstein Frankenstein ist offline
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Standard Frage zu Effekta Ladegerät/Wechselrichter

Hallo,
in meinem Boot ist ein Effekta AX-Serie 3KW/24V Wechselrichter mit integriertem Ladegerät verbaut, welche ausschließlich die Verbraucherbatterien laden.
Ich verbaue demnächst neue Batterien mit einer wesentlich höheren Amperezahl.
Nun meine Frage: erkennt das Ladegerät die "neuen Batterien" oder muss ich das Gerät umprogrammieren?

Hat jemand Erfahrung damit?

Danke für Eure Hilfe..

Gruß
Frank
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  #2  
Alt 10.06.2022, 15:20
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Ist der BA nicht zu entnehmen, bis zu welcher Batterie-Kapazität es geeignet ist und ob es der Batteriegröße und Bauart an zu passen ist?
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  #3  
Alt 10.06.2022, 15:29
Frankenstein Frankenstein ist offline
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Es geht wohl darum, das Ladegerät auf die dementsprechende Batteriekapazität einzustellen, was mir unlogisch erscheint. Bei den kleinen Victron Ladegeräten läuft doch auch alles automatisch...
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  #4  
Alt 10.06.2022, 15:30
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Ohne Angaben wie groß die Batterien sind und wie stark das Ladegerät ist kann da wahrscheinlich keiner was zu sagen. Jedes Ladegerät bekommt jede Batterie vollgeladen. Voraussetzung ist das des die richtige Batterie für das Ladegerät ist. Ob ein Ladegerät nun 3 A Ladeleistung hat oder 30 A ist recht egal. Es dauert halt bei größeren Batterien nur dementsprechend länger bis die voll sind.
__________________
Gruß Uli07

Die Augen hatten Angst vor der Arbeit die Hände nicht ...
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  #5  
Alt 10.06.2022, 18:19
Rolle1704 Rolle1704 ist offline
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Da muss nichts eingestellt werden, hat der Chinamann gut gelöst
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  #6  
Alt 10.06.2022, 18:20
Rolle1704 Rolle1704 ist offline
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Ach so, -K oder -M? Was für Batterien?
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  #7  
Alt 10.06.2022, 18:25
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Frankenstein Beitrag anzeigen
Es geht wohl darum, das Ladegerät auf die dementsprechende Batteriekapazität einzustellen, was mir unlogisch erscheint. Bei den kleinen Victron Ladegeräten läuft doch auch alles automatisch...
Was genau läuft bei den kleinen Victron-ladegeräten automatisch, was in irgend einer Weise mit der Batteriekapazitätserkennung und der Erkennung der Batteriebauart zu tun hat?

@uli07:
Zitat:
Jedes Ladegerät bekommt jede Batterie vollgeladen.
Nicht unbedingt. Viele Ladegeräte haben Zeitbeschränkungen für die Haupt- und Absorptionsphase.

Zumindest nach der Beendigung der Absorptionsphase wäre eine für das Batterieladegerät gem. Herstelleraussage zu große Batterie dann nicht voll geladen.

Für welchen Batterie-Kapazitätsbereich ein Batterieladegerät grundsätzlich geeignet ist, sollte aber in der zugehörigen Bedienungsanleitung stehen und dann kann sich der @Frankenstein seine ursprüngliche Frage auch selbst beantworten.
Manchmal hilft das genaue Lesen der BA tatsächlich....
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  #8  
Alt 10.06.2022, 18:55
Frankenstein Frankenstein ist offline
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Zur Zeit sind Bleisäure-Batterien mit 105Ah verbaut, es kommen AGM-Batterien mit 180Ah ins Boot. Am Ladegerät kann zwischen den Batteriearten gewählt werden, das ist kein Problem und wird gemacht.
Die explizite Frage ist, ob in dem Ladegerät die genaue Amperezahl der neuen Batterien einprogrammiert werden muss.
Dieses erscheint mir, wie oben geschrieben, unlogisch, da dieses z.B. bei einem kleinen Victron nicht gemacht werden muss, da dieses automatisch erkannt wird.
Mit wieviel Ampere das Effekta lädt, kann ich leider nicht sagen, da die Unterlagen an Bord sind.
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  #9  
Alt 11.06.2022, 10:06
tritonnavi tritonnavi ist offline
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Zitat:
Zitat von Frankenstein Beitrag anzeigen
Zur Zeit sind Bleisäure-Batterien mit 105Ah verbaut, es kommen AGM-Batterien mit 180Ah ins Boot. Am Ladegerät kann zwischen den Batteriearten gewählt werden, das ist kein Problem und wird gemacht.
Die explizite Frage ist, ob in dem Ladegerät die genaue Amperezahl der neuen Batterien einprogrammiert werden muss.
Dieses erscheint mir, wie oben geschrieben, unlogisch, da dieses z.B. bei einem kleinen Victron nicht gemacht werden muss, da dieses automatisch erkannt wird.
Mit wieviel Ampere das Effekta lädt, kann ich leider nicht sagen, da die Unterlagen an Bord sind.
Wie schon geschrieben:
auch ein kleiner Victron-Lader erkennt weder die Bauart och die Kapazität der Batterie.
Beim kleinen Victronlader (wie bei einigen anderen auch) hast du die Möglichkeit, die Stromstärke etwas an die batteriekapazität an zu passen.

Z.B. hat ein Victron 10A-Lader (smartblue IP65) die Möglichkeit den Maximalstrom von 10 auf 3A verringern zu können.
Somit kann der Lader auch für kleinere Motorradbatterien (z.B. 10Ah) bedenkenlos eingesetzt werden.
10A Ladestrom für eine 10Ah-Batterie wäre in der Regel zu viel.

Der Victron-Lader erkennt eben nicht automatisch, welche Kapazität die Batterie hat. Das muss der Benutzer beachten.

Ähnlich wird es sich bei deinem Kombigerät verhalten.
Z.B. eine 20Ah-Batterie oder kleiner sollte man damit nicht über 230V laden, da die Nennstromstärke des Gerätes dafür (vermutlich) zu groß ist.
Das Gerät könnte nicht selbstständig erkennen, wenn da eine kleine Batterie angeschlossen ist.

Wenn du von 105 auf 180Ah unter Beachtung der Batteriebauart gehst, wird es sehr wahrscheinlich kein Problem. Weder für die Batterie, noch für das Ladegerät, denn das dürfte sich alles im Rahmen halten.

Ich würde, sofern am Gerät einstellbar, vermutlich eher auf LiFe-Batterien, als auf Bleibatterien anderer Bauart umrüsten.
Ist sicherlich teurer, aber auch auch langfristig besser.
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