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Motoren und Antriebstechnik Technikfragen speziell für Motoren und Antriebstechnik. |
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Mercruiser 4,3LX mit Edelbrock 4bbl Drehzahl bricht zusammen
Moin Moin aus dem hohen Norden!!!
Bin neu hier bei euch im Forum, konnte aber als Besucher schon viele hilfreiche Tipps in diesem Forum abgreifen. Jetzt habe ich ein Problem, bei dem ich einfach nicht weiter weiss. Mein Mercruiser 4,3LX mit Edelbrock-Vergaser und Fliegenaugenfilter brach erst bei einer Drehzahl von 2500 U/min zusammen ( soll heißen, dass er keine Leistung mehr hat und die Drehzahl bis zum Ausgehen abfällt) es sei denn ich schiebe den Hebel schnell in Standgasstellung, dann bleibt er an. Wenn ich jetzt erneut Gas gebe, drehte er wieder bis 2500 U/min und von vorn. Musste ja zurück in den sicheren Hafen (Marina Minde) und hatte ein immer kleineres Drehzahlband zur Verfügung, bin nachher mit 1000 Touren getuckert und selbst dann alle 2 Minuten neu starten.. Der Motor lief auf dem Hinweg einwandfrei, habe aber an den Ochseninseln ne kurze Bodenberührung gehabt bei der, der Motor aus gegangen ist. Hatte die Motorklappe auf um zu sehen ob irgendwas kaputt ist, war aber alles in Ordnung. Bei der Gelegenheit habe ich dann die Schaltung so eingestellt, dass der Gang etwas eher eingelegt wird.(Hat vorher so spät geschaltet, dass die Drehzahl vorm Schalten schon hoch ging und der Gang "reinknallt"). Es ist die ganze Zeit ein lautes Zischen vom Vergaser zu hören, der Unterbrecher war "abgeklemmt" und ich glaube die Beschleunigerdüse spritzt ein. Höre bei eingeschalteter Zündung ein kurzes zischen bei Betätigung des Gashebels. Benzinpumpe läuft und wird nicht heiss. Der Drehzahlabfall wird von Fehlzündungen begleitet sobald ich versuche während dessen wieder Gas zu geben. Auf der Hinfahrt funktionierte alles einwandfrei, das Problem tauchte aufgrund der Bodenberührung oder des Einstellens der Schaltung auf, kann es leider nicht genau sagen da beides genau hintereinander passierte.... Hoffe ihr könnt mir helfen, gerade jetzt wo das Wetter mitspielt, tut es der Motor nicht Geändert von AndreasWill (02.05.2016 um 22:28 Uhr) |
#2
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Moin Andreas,
herzlich Willkommen im Dein Motor wird wahrscheinlich nicht genug Sprit bekommen. Ab 2500 U/min ist Deine Kammer leer gesaugt, .... fürs Standgas reicht es dann wieder. Also das Übliche checken, ... Benzinpumpe, Filter, .... kleines Sieb im Weber Vergaser, .... ev Rückschlagventil im Tank. Entlüftung könnte auch noch sein. Ebenfalls die Schwimmerstände, ... obwohl sich da eigentlich nichts verstellt. So würde ich anfangen. Obwohl sich der 2te Teil Deiner Beschreibung, mit, an der Schaltung rum gefummelt, nach Zündunterbrecher anhört, ... aber den hattest Du ja abgeklemmt und das Problem war trotzdem da. Gruß Alex
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Many things are Jacket like Trousers Geändert von Alex 996 (03.05.2016 um 06:52 Uhr) |
#3
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Danke,
habe es schon so weit geprüft, dass ich sagen kann. Benzinpumpe läuft und es kommt auch Benzin am Vergaser an, also schliesse ich alles auf dem Weg zum Vergaser aus. Wo ist denn dieses kleine Sieb im Vergaser, kommt man da gut dran? Der Zündunterbrecher war schon abgeklemmt aber es lief ja so auch vorher schon. Mir ist aufgefallen, dass diese Rolle vom Unterbrecher in der Führungsschablone der Schaltung eingeklemmt war, die hat sich wohl zu weit gedreht und die Rolle ist quasi dahinter gerutscht, kann das den Motorlauf beeinflussen obwohl der Unterbrecher an sich nicht angeklemmt war? Wo gehen die Kabel von dem Unterbrecher denn normalerweise hin? Hängen bei meinem Motor nur lose rum. Kann ja sein, dass ein Kabel an Motornasse kommt obwohl es da nichts verloren hat. Gruß Andreas... |
#4
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Hallo,
das Sieb findest Du am Benzinleitungseingang am Vergaser. Gruß Stephan
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#5
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Der Zündunterbrecher schaltet nur gegen Masse die Zündspule kurz.
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#6
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Der Zündunterbrecher hat ein grün/weißes Kabel und ein Schwarzes.
Das grün/weiße Kabel ist auch am Verteiler und wird mit einem Kabelstecker mit dem Zündunterbrecher verbunden. Wenn das lose ist und an Masse kommt, geht der Motor aus. Der Stecker vom Verteiler ist aber weiblich und isoliert. Wenn Du den Zünunterbrecher dauerhaft ab hast, gibst Du beim Gangrausnehmen hohe Kräfte auf Schaltseil, die Schaltung und die Getriebeklauen. Gruß Alex
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Many things are Jacket like Trousers Geändert von Alex 996 (03.05.2016 um 12:08 Uhr)
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#7
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Für mich klingt das auch eher nach Benzinmangel.
Obwohl die Symptome nicht dafür sprechen, hast Du eventuell die Schaltunterbrechung so eingestellt, dass sie im normalen Betrieb soeben auslöst/nicht auslöst? Das und die Grundberührung sind die einzigen Dinge die passiert sind zwischen dem Zustand "funktioniert" und "funktiniert nicht" und die Grundberührung kann ich mir auch mit viel Fantasie nicht als Ursache vorstellen. Gruß Götz |
#8
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Wasser im Vergaser?
Hattest du ihn mal auf?
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mit sportlichem Gruß Michael BreakOutAnotherThousand |
#9
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Moin und Danke schon einmal für die vielen Tipps...
Werde mit der Anleitung den Zündunterbrecher nachdem ich das momentane Problem gelöst habe in Angriff nehmen. Konzentriere mich wohl erstmal auf die Benzinversorgung. Bin wohl Donnerstag beim Boot, wenn das Wetter mitspielt. Suche das Sieb und werde danach mal den Schlauch, der vom Vergaser zur Pumpe und dann zum Filter geht, am Filter abnehmen und in einen Kanister stecken. So könnte ich ja den Filter, Steigrohr und vor allem Wasser im Tank ausschliessen. Kann es sein, dass ich nen Filter mit integriertem Wasserabscheider habe...gibt es sowas??? Ist es möglich, dass man ca. eine Stunde ohne Probleme fährt und sich dann erst Wasser im Tank bemerkbar macht?? |
#10
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Zitat:
Allerdings würde der Motor auch im Leerlauf laborieren. Also tippe auch ich auf die Benzinzufuhr. Es genügt nicht dass aus der vermutlich elektrischen Pumpe Sprit kommt sondern es muss auch die ausreichende Menge sein. Du brauchst am Vergaser so um die 5-6 PSI Druck und der sollte möglichst auch bei Volllast da sein. Da würde ich ansetzen Manometer in die Leitung und schauen was so ankommt. LG Michael
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Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen dass sich etwas ändert! |
#11
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Moin Michael,
ja die Pumpe ist elektrisch. Habe leider kein Manometer, kann nur sagen dass beim testen ob Benzin am Vergaser ankommt dort ein starker Strahl rauskam. Also rein von der Menge denke ich es müsste für mehr als 2500 U/min reichen da der Schlauch ca. 8mm Innendurchmesser hat. Nach so 20min hatte ich ja nur noch 1000 U/min zur Verfügung und selbst da ist er ja immer noch zwischendurch aus gegangen. Lief auf den letzten Metern in den Hafen nur noch maximal 1-2 min. am Stück und dann musste neu gestartet werden. Geändert von AndreasWill (03.05.2016 um 21:40 Uhr) |
#12
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Zitat:
die Pumpe solltest Du wie schon beschrieben mit einem Manometer testen, wenn die nicht genügend Leistung bringt können deine Sympthome auftreten Gruß Stephan
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#13
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Habe gerade einen Thread von SEARAY200BR aus dem Jahr 05/2015 gelesen. Ist zwar ein V8 aber ähnliche Probleme. War dort die mechanische Benzinpumpe. Also gehe ich jetzt auch mal von Benzinmangel aus, obwohl das Wasserthema auch noch nicht so ganz aus dem Kopf ist.
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#14
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Zitat:
LG Michael
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Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen dass sich etwas ändert! |
#15
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Genau, der Sprit müsste sich ja oben absetzen wenn Wasser dabei ist. Werde ich definitiv ausprobieren bevor ich mit dem Kanister teste.
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#16
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Moin,
klar erst die Filter Prüfen, auch den im Vergaser, danach kannst Du schauen ob es eventuell an der Benzinpumpe liegt. Gruß Stephan |
#17
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Ok, also mein Plan für Donnerstag. (wenn Wetter gut). Sieb im Vergaser suchen, Benzinfilter leeren und nach Schmutz/Wasser suchen, Motor mit Kanister statt Tank laufen lassen (auch unter Last). Versuche noch ein Manometer aufzutreiben. Pumpendruck prüfen. Bin gespannt und melde mich, sobald ich Neuigkeiten habe. Vielen lieben Dank schon mal an alle Beteiligten....
Gruß Andreas.... |
#18
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Hallo Andreas,
hatte an meinem 5,7LX vor ein paar Jahren das gleiche Phänomen. Scheint auch aus meiner Sicht ein Spritproblem zu sein. Hatte mir damals eine Wolf gesucht. Letztlich war es das verfi..... Rückschlagventil in der Saugleitung direkt am Tank. Es hatte sich ein ganz kleiner Silikonbrösel genau so in das Rückschlagventil verklemmt, dass es weder weiter zu noch weiter auf ging. Wenn du also Filter und Pumpe prüfst, denk auch an die Saugleitung im Tank! BG Stephan |
#19
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Zitat:
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#20
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Um das Sieb zu reinigen, .... musst Du den Weber auf schrauben, .... da Du ja von innen nach außen spülen musst.
Leuchte da aber erst mal rein, .... ob man schon was sieht. Gruß Alex
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Many things are Jacket like Trousers Geändert von Alex 996 (04.05.2016 um 07:35 Uhr)
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#21
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Für Bilder bin ich immer sehr Dankbar, da ich noch nicht so vertraut mit Bootsmotoren bin. Habe vor gefühlt 20 Jahren KFZ Mechaniker gelernt und mache inzwischen mal so was ganz anderes. Habe das Boot erst zwei Jahre...
Gruß Andreas... |
#22
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Letzte Saison hat mich der Wasserteufel erwischt.
Ich habe gefühlte 1000 mal den Vergaser geöffnet. Bis ich im Urlaub den Kompletten Tank leergepumpt habe. Ich konnte nach dem jeweiligen Reinigen immer so zwischen 10min und einer Stunde fahren. Fürs Standgas hat es da immer gereicht. Schwimmerkammer aber voll Wasser!
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mit sportlichem Gruß Michael BreakOutAnotherThousand |
#23
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Bin schon gespannt auf morgen, hoffe es ist so leicht zu beheben. Für den Fall, dass es bei mir auch Wasser ist, kann man den Tank mit der Kraftstoffpumpe an Bord leerpumpen oder zerfällt die danach in alle Einzelteile?
Gruß Andreas... |
#24
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Kannst du machen ist kein Problem nur den allerletzten Rest Sprittwasser haben wir nur mir ner Doppelaction Luftpumpe(NOTBEHELF im Urlaub) herausbekommen da zieht die Benzin Pumpe schon Luft.
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mit sportlichem Gruß Michael BreakOutAnotherThousand
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#25
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Moin Moin,
wat ein Ärger. Bin wie geplant gestern beim Boot gewesen. Habe die Zündung angemacht und es passierte rein gar nichts, habe dann ein bisschen am Zündschloss gewackelt-nichts-. Bin dann an den Notausschalter gekommen, und siehe da, alles läuft wieder. Habe den Schalter dann mal gebrückt und gestartet, war in nicht mal 3 Sekunden da und lief wie ne 1. Bin dann aus dem Hafen und hatte mal so richtig Spaß. Selbst aus der Fahrt im Schritttempo, Hebel auf den Tisch und er zieht normal durch. Das Problem an der Sache ist jetzt, dass ich keine 100%ige Aussage machen kann, wo dran es denn jetzt gelegen hat. Also Wasser schließe ich aus, denn muss es entweder die in der Schaltung eingeklemmte (nicht angeschlossene) Rolle vom Unterbrecher gewesen sein, oder der Notausschalter hat nicht die volle Spannung durchgelassen weil er nen Wackelkontakt hat. Trotzdem nochmal herzlichen Dank an euch alle, freue mich schon auf das Wochenende vom 27.05-29.05. an dem ich garantiert auch in Marina Minde sein werde und vielleicht mal den einen oder anderen kennenlerne... Bis denn... Mit freundlichen Grüssen Andreas... Geändert von AndreasWill (06.05.2016 um 14:38 Uhr) |
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